Glenda Jackson
Die willensstarke Ur-Emanze des englischen Films, eine Dame mit Charisma, Kraft und Kühnheit. Glenda Jackson, alias Glenda May Jackson) wurde am 9. Mai 1936 im englischen Cheshire geboren, aus eher ...
Biografie zu Glenda Jackson
Die willensstarke Ur-Emanze des englischen Films, eine Dame mit Charisma, Kraft und Kühnheit. Glenda Jackson, alias Glenda May Jackson) wurde am 9. Mai 1936 im englischen Cheshire geboren, aus eher schlichten Verhältnissen stammend: Ihr Vater war Maurer, ihre Mutter Raumkosmetikerin. Ihren schönen Namen bekam sie von der Heldin des US-amerikanischen B-Movies, nämlich Glenda Farrell.
Nach der schule arbeitete die 16jährige Glenda zunächst in einer Drogerie als Verkäuferin und spielte während dieser Zeit in einer Amateurtheatergruppe. Sie entschied sich, professionelle Schauspielerin zu werden, erhielt ein Stipendium an der "Royal Accademy of Dramatic Arts" in London. Ab 1955 war sie dann an verschiedensten Bühnen Englands tätig und hatte 1957 ihren ersten Auftritt in London. 1963 kam sie zur berühmten "Royal Shakespeare Company" und gab auch ihr Filmdebüt mit einem kleinen Nebenpart in Lockender Lorbeer. Dann die eher ernüchternde Phase: Nach etlichen Fehlversuchen und mihilfe kleiner Nebenjobs wurde sie 1964 von der britischen Regie-Ikone Peter brook entdeckt, der sie in Peter Weiss' Drama Marat/Sade besetzte, eine Rolle, die sie auch in der Verfilmung 1967 spielte. Danach spielte sie zahlreiche Filmrollen und wurde eine der führenden britischen Schauspielerinnen der 1970er Jahre. Zweimal gewann sie den begehrten Oscar in der Kategorie beste Hauptrolle und wurde 1978 von der Queen zum Commander of the Order of the British Empire gekürt. Unglaublich, aber wahr, schon für ihren zweiten Part bekam sie einen Oscar: Unter der Regie des Leinwand-Exzentrikers Ken Russell spielte sie mit großem Erfolg in "Liebende Frauen" (1970), der Verfilmung eines Romans von Skandal-Autor D.H. Lawrence. Danach war sie endlich berühmt. Eine Oscar-Nominierung brachte ihr der nächste Film ein, John Schlesingers modisches Dreiecksdrama "Sunday, Bloody Sunday" (1970). Neben dem ebenfalls überzeugenden Peter Finch bot sie eine ausgezeichnete Leistung. Wieder unter Ken Russell sah man sie in "Tschaikowsky - Genie und Wahnsinn" im Jahre 1970.
Das besonders Interessante an dieser stets authentischen Glenda Jackson: Ab Ende der 80erJahre hatte sich vermehrt politisch engagiert, kandidierte 1990 erstmals als Abgeordnete der "Labour Party" für das britische Unterhaus. Mit dem Machtwechsel in Großbritannien und der Wahl von Tony Blair zum Premierminister avancierte sie sogar 997 zur Verkehrsministerin. Und 1999 kandidierte sie erfolglos für das Amt der Londoner Bürgermeisterin. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie die Schauspielerei bereits an den Nagel gehängt. Von 1958 bis 1976 war Jackson mit ihrem Schauspieler-Kollegen Roy Hodges liiert, aus der Ehe stammt Sohn Daniel. (Jean Lüdeke)
Filme auf DVD oder Blu-ray Disc mit Glenda Jackson
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Sunday Bloody Sundaymit Peter Finch, Murray Head, ...Alive AG Erscheinungsdatum: 22.10.2010 Freigegeben ab 16 Jahren Medium: DVD |
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Biografien
Als Biografie bezeichnet man die Lebensbeschreibung einer Person. Eine Biografie ist die schriftliche Präsentation des Lebenslaufs eines Menschen. Die präsentieren wir euch für zahlreiche Stars. Neben der Beschreibung geben wir euch einen Einblick auf die erschienen DVDs oder Blu-ray Discs. Dazu kommen Erwähnungen in News und Blog-Einträgen.
Wir konzentrieren uns mit unseren Biografien auf Schauspieler und Schauspielerinnen, aber auch Regisseure und andere Prominente aus der Film-Branche.
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