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Horst Wendlandt

* als Horst Otto Gregor Wendlandt, Produzent Vom Kassierer zum Filmtycoon ist kurz umrissen der Weg des Multitalents Horst Wendlandt. Für "seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film" ...

Biografie zu Horst Wendlandt


* als Horst Otto Gregor Wendlandt, Produzent

Vom Kassierer zum Filmtycoon ist kurz umrissen der Weg des Multitalents Horst Wendlandt. Für "seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film" erhielt Wendlandt 1995 das Filmband in Gold, vorläufiger Höhepunkt einer Bilderbuchkarriere.

Die Filmkarriere von Horst Wendlandt begann als Aufnahmeleiter bei Tobis, die er später selbst als Filmverleih neu gründete. Danach arbeitete er bei Atze Brauners CCC-Film als Produktionsleiter. Als 1960 der dänische Produzent Preben Philipsen nach seinem ersten Edgar Wallace-Erfolg Der Frosch mit der Maske in Berlin eine Filiale seiner Rialto Film gründete, stieg Horst Wendtland mit ein.

Horst Wendlandt wußte als Produzent immer, woher im aktuellen Filmgeschäft gerade der Wind wehte. Ihm wird eine "goldene Nase" im Aufspüren von Stoffen nachgesagt, die dann große Kasse machten.

Einige Beispiele für viele: Mit der Edgar-Wallace-Verfilmung Der grüne Bogenschütze startete Wendlandt gleich einen Volltreffer, 32 weitere Wallace-Thriller folgten. Der größte Erfolg einer Filmserie - weltweit. Die 1961 entstandene deutsche Fassung von Die toten Augen von London ist der fünfte Teil der 'Wallace'-Serie der Berliner Rialto Film und wohl die beste Wallace-Verfilmung. Für Regisseur Alfred Vohrer war es der Einstieg in die Krimi-Reihe, die zum größten Teil von Horst Wendlandt produziert wurde.

Alfred Vohrer lieferte 1962 mit Die Tür mit den sieben Schlössern seine zweite Regiearbeit für die erfolgreiche Wallace-Reihe der Berliner Rialto Film ab. Gleichzeitig war es die zehnte Wallace-Verfilmung unter Produzent Horst Wendlandt. Für Heinz Drache war die Krimireihe der Höhepunkt seiner Karriere. Siebenmal spielte er mit und wurde zum Inbegriff des Wallace-Inspektors.

Über 160 Verfilmungen von Romanen des britischen Krimiautors Edgar Wallace wurden bisher gedreht. Ein Großteil geht auf das Konto der englischen Produktionsfirmen British Lion Film Corporation und Merton Park Production. Die erfolgreichsten waren jedoch die der Berliner Rialto Film unter Horst Wendlandt.

Bei Das Gasthaus an der Themse führte Alfred Vohrer 1962 zum drittenmal Regie. 'Lieber einen saftigen Krimi als Pseudokunst oder Filmlangweiler', erklärte Vohrer den Erfolg der Wallace-Filme beim Publikum.

Der Zinker war einer der größten Erfolge des britischen Krimiautors Edgar Wallace, sowohl als Theaterstück wie als Roman. Vier Mal wurde die Story verfilmt, 1930, 1931, 1937 und 1963. Für die erste Version schrieb Wallace das Drehbuch und führte Regie. Die vorerst letzte Fassung stammt von dem Erfolgsteam Horst Wendlandt (Produktion) und Alfred Vohrer (Regie). 32 Wallace-Verfilmungen gehen auf ihr Konto und wurden zu einer der meistgesehenen Krimireihen Deutschlands. Dazu trug auch die häufig gleiche Besetzung bei: Heinz Drache, Barbara Rütting, Eddi Arent, Agnes Windeck und Klaus Kinski Filme">Klaus Kinski.

Nach den Edgar Wallace-Verfilmungen starteten Produzent Horst Wendlandt und Regisseur Harald Reinl eine noch erfolgreichere Filmreihe: die Karl May-Verfilmungen. 1963 entstand mit Der Schatz im Silbersee einer der kassenträchtigsten Filme der deutschen Nachkriegszeit. 1966 drehte Alfred Vohrer mit Winnetou und sein Freund Old Firehand den letzten sogenannten "Euro-Western" der Berliner Rialto Film.

Karl-May-Filme stehen weiterhin auf der Bestsellerliste und sind bei den Ausstrahlungen im Fernsehen sichere Quotenbringer.

1962 investierte der Berliner Produzent Horst Wendlandt 3,5 Millionen Mark in die erste Verfilmung eines Karl May-Romans, der im Wilden Westen spielt: Der Schatz im Silbersee. Gleich die erste Verfilmung eines Romans von Karl May errang internationale Anerkennung und wurde zum erfolgreichsten Film 1963 in Deutschland. Es war aber auch gleichzeitig die bis dahin teuerste deutsche Produktion.

Der Schatz im Silbersee ist der erste europäische "Western", der auch in den USA zu einem Kassenerfolg wurde. Zwei Auszeichnungen gab es in Deutschland: Bambi für den erfolgreichsten Film 1963 und die Goldene Leinwand 1964.

1962 leitete der Berliner Produzent Horst Wendlandt mit Der Schatz im Silbersee die Karl May-Film-Welle ein. Die erste Verfilmung eines Romans von Karl May, der im Wilden Westen spielt, kostete drei Millionen Mark und wurde zum erfolgreichsten Kassenhit des Jahres. 1963 wurde Winnetou 1 mit noch größerem Aufwand gedreht. Das Gesamtbudget betrug vier Millionen Mark. Ebensoviel wurde für die Fortsetzung Winnetou 2 ausgegeben. Dr. Harald Reinl führte zum drittenmal Regie. Neben Lex Barker als Old Shatterhand und Pierre Brice als Winnetou sind erstmals Klaus Kinski und Reinls damalige Frau Karin Dor dabei. Über drei Millionen Besucher sahen den Film 1964. Dafür gab es die Goldene Leinwand.

1963 wurde Winnetou 1 mit noch größerem Aufwand gedreht. Das Gesamtbudget betrug vier Millionen Mark. 600 000 Mark wurden allein für die Dekoration und die Reiterei ausgegeben. Winnetou 1 übertraf an der Kinokasse alle vorherigen Karl-May-Verfilmungen. 1964 wurde der Film mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet.

Der unheimliche Mönch basiert auf dem Roman The Terror von Edgar Wallace. Zuerst kam die Geschichte als Bühnenstück in die Londoner Theater. 1928 wurde sie erstmals verfilmt von Roy Del Ruth. Weitere Fassungen entstanden 1934 (Howard Bretherton) und 1938 (Richard Bird). 1965 verfilmten Produzent Horst Wendlandt und Regisseur Harald Reinl im Rahmen der Edgar-Wallace-Reihe der Rialto Film den Roman. Der unheimliche Mönch ist der letzte Schwarzweiß-Film der Krimiserie. 1967 entstand ein Remake in Farbe, Der Mönch mit der Peitsche. Die weibliche Hauptrolle spielt Karin Dor, die zu dieser Zeit mit Harald Reinl verheiratet war.

Der Hund von Blackwood Castle war 1967 der 25. Edgar-Wallace-Film der Berliner Rialto Film. Für Alfred Vohrer war es die elfte Regiearbeit für Produzent Horst Wendlandts Erfolgsserie. Das Drehbuch schrieb Herbert Reinecker (Derrick) unter dem Pseudonym Alex Berg. Der schauerlich-spannende Krimi wurde mit bekannten Darstellern der Reihe besetzt. Siegfried Schürenberg ist zum letzten Mal in der Rolle des weltfremden Sir John zu sehen. Danach übernahm Hubert von Meyerinck den Part.

Das Geheimnis der grüne Stecknadel ist die vorletzte Wallace-Verfilmung des Produzenten Horst Wendlandt. Joachim Fuchsberger hat seinen letzten Auftritt in der erfolgreichen Edgar-Wallace-Reihe. Insgesamt spielte er darin zwölfmal einen Kriminalbeamten von Scotland Yard.

Der Gorilla von Soho basiert auf dem Roman Die toten Augen von London des englischen Krimischriftstellers Edgar Wallace. Erstmals verfilmt wurde die Geschichte 1939 mit Bela Lugosi. Produzent Horst Wendlandt und Regisseur Alfred Vohrer ließen 1961 eine SW-Fassung unter dem Originaltitel Die toten Augen von London folgen. 1968 entstand das Farbfilmremake Der Gorilla von Soho. Alfred Vohrer verzichtete weitgehend auf die Stammbesetzung der Edgar Wallace-Reihe. Die Rolle des Inspektors bekam Horst Tappert, der später als 'Derrick' eine Fernsehkarriere startete. Neu dabei ist auch Uwe Friedrichsen. Uschi Glas besaß damals schon Wallace-Erfahrung. Horst Wendlandt hatte sie 1965 in der Schule entdeckt und ihr eine Rolle in Der unheimliche Mönch gegeben.

Die Tote aus der Themse war 1971 der dreißigste und vorletzte Krimi der Edgar-Wallace-Reihe, die Horst Wendlandt produzierte. Hansjörg Felmy ist der fünfzehnte Darsteller des obligaten Inspektors von Scotland Yard.

Über 30 Edgar-Wallace-Verfilmungen entstanden bei der Berliner Rialto Film von 1959 bis 1972. Bei allen fungierte Horst Wendlandt als Produzent. Edgar Wallace: Das Rätsel des silbernen Halbmondes ist der letzte Wallace-Krimi der erfolgreichen Filmreihe. Die weibliche Hauptrolle spielt Uschi Glas, die 1965 von Wendlandt für Der unheimliche Mönch entdeckt wurde.

Wendlandt setzte die Karl May-Verfilmungen darauf fort und schuf eine der erfolgreichsten Filmreihen Deutschlands. Aus den "Winnetou"-Filmen entwickelte sich der sogenannte Eurowestern und letztendlich der Italowestern.

Und dann gab es da noch die Erfolge der Paukerwelle mit Theo Lingen und Peter Alexander, die Lustspielwelle u.a. mit Louis de Funès und Bud Spencer, dann die Filme mit Otto und Loriot.

Bud Spencer und Produzent Horst Wendlandt suchten lange nach einer geeigneten Story für einen typischen Bud-Spencer-Western. Gemeinsam mit dem italienischen Autor Sergio Donati entwickelten sie 1980 das Drehbuch zu Eine Faust geht nach Westen. Regie führte der erfahrene Michele Lupo, der bereits vier Filme mit Bud Spencer gedreht hatte.

Von der Kritik oft gering geachtet und den Regisseuren des "Neuen deutschen Films" als "Opas Kino" abgetan, eroberten sich die Produktionen der Rialto Film jedoch die Herzen der Kinobesucher. Kaum zu zählen die Auszeichnungen mit der Goldenen Leinwand an Horst Wendlandt durch die Filmindustrie.

1988 hatte Vicco von Bülow alias Loriot seinen ersten Kinoerfolg mit Ödipussi. Fünf Jahre dauerte es, bis Produzent Horst Wendlandt den beliebten Komiker und Satiriker zu seinem Leinwanddebüt überredet hatte. 7,5 Millionen Mark standen Loriot zur Verfügung.

Besonders stolz ist Wendlandt jedoch auf seine Produktion mit Ingmar Bergmann Das Schlangenei, den Faßbinder-Film Lola und - was die wenigsten wissen -, dass er die Filme von Chaplin für das deutsche Kino zugänglich machte. (DJFL)


Filme auf DVD oder Blu-ray Disc mit Horst Wendlandt



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Als Biografie bezeichnet man die Lebensbeschreibung einer Person. Eine Biografie ist die schriftliche Präsentation des Lebenslaufs eines Menschen. Die präsentieren wir euch für zahlreiche Stars. Neben der Beschreibung geben wir euch einen Einblick auf die erschienen DVDs oder Blu-ray Discs. Dazu kommen Erwähnungen in News und Blog-Einträgen.

Wir konzentrieren uns mit unseren Biografien auf Schauspieler und Schauspielerinnen, aber auch Regisseure und andere Prominente aus der Film-Branche.

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