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Jean-Jaques Annaud

Jean-Jacques Annaud wurde 1943 als Sohn eines Eisenbahners in Juvisy-sur-Orge, Frankreich geboren. In seiner Kindheit fuhr er viel mit dem Zug. So wurde das Reisen für ihn zu einer Hauptbeschäftigung: ...

Biografie zu Jean-Jaques Annaud


Jean-Jacques Annaud wurde 1943 als Sohn eines Eisenbahners in Juvisy-sur-Orge, Frankreich geboren. In seiner Kindheit fuhr er viel mit dem Zug. So wurde das Reisen für ihn zu einer Hauptbeschäftigung: "Die Entdeckung verschiedener Orte, brachte mich schon immer zum Träumen. Vor, während und nach einer Reise schrieb ich meine Gedanken in ein Tagebuch. Dieser Wunsch das Unbekannte zu entdecken hat mich nie wieder verlassen."

Die zweite große Liebe des jungen Jean-Jacques Annaud galt der Fotografie, später filmte er mit einer Super 8 Kamera. Mit 19 Jahren ging er auf die heutige Louis Lumière Schule und beendete bereits mit 21 Jahren sein Studium an der berühmten Pariser Filmhochschule IDHEC. Anschließend drehte er zwischen 1966 und 1976 über 400 Werbespots.

Afrika wurde danach zu Jean-Jacques Annauds bis dato größtem Abenteuer. Dort entstand sein erster langer Spielfilm Sehnsucht nach Afrika, eine Parabel über den Kolonialismus, der kommerziell zwar kein Erfolg wurde, jedoch 1977 einen Oscar für den Besten Nicht-Englischsprachigen Film erhielt und in den USA unter dem Titel Black And White in Color in die Kinos kam.

Seinen kommerziellen Durchbruch feierte Jean-Jacques Annaud mit dem prähistorischen Steinzeitdrama Am Anfang war das Feuer, der völlig ohne Dialoge auskam. Das Boxoffice in den USA betrug fast 70 Millionen Dollar. Es folgte die ebenso erfolgreiche von Bernd Eichinger produzierte Literaturverfilmung Der Namen der Rose (1986) mit Sean Connery, in der u. a. Christian Slater in seiner ersten großen Kinorolle zu sehen war. Der Film, der 20 Millionen kostete, spielte weltweit fast 80 Millionen Dollar ein und allein in Deutschland sahen ihn fast 6 Millionen Zuschauer.

Mit seinem folgenden Film Der Bär wechselte Jean-Jacques Annaud 1988 wieder komplett das Genre und stellte seine Vielseitigkeit unter Beweis. Der faszinierende und bewegende Natur- und Tierfilm begeisterte vor allem das französische Publikum mit 9,1 Millionen Zuschauern. In Deutschland sahen den Film knapp 1,8 Millionen Kinogänger.

Erotisch ging es dann in der Literaturverfilmung Der Liebhaber (1991) nach Marguerite Duras zu, dem in den USA mit einem Einspiel von 4 Millionen Dollar nur ein mittlerer Erfolg beschieden war, der in Frankreich jedoch durch über 3 Millionen Kinozuschauer Jean-Jacques Annauds Ruf als kommerziell erfolgreichen Regisseur untermauerte.

Nach der Verfilmung von Sieben Jahre in Tibet (1997) mit Brad Pitt in der Hauptrolle, eröffnete Jean-Jacques Annaud mit dem 2. Weltkriegsepos Duell - Enemy At The Gates 2001 die Berlinale, musste sich aber vor allem in Deutschland viel negative Kritiken gefallen lassen, die zum enttäuschenden Einspielergebnis des Filmes in Deutschland mit lediglich 196 000 Zuschauer beitrugen. In den USA und Frankreich dagegen nahm man das Werk wohlwollender auf und der Film spielte in den USA 51 Millionen Dollar ein.

Mit Zwei Brüder beweist Jean-Jacques Annaud erneut, dass er völlig unbeeindruckt von filmischen Moden und Trends seinen eigenen Weg als Regisseur geht. Die Geschichte um zwei Tiger, die im französischen Indochina aufwachsen, begeisterte in Frankreich in den ersten drei Wochen bereits knapp 3 Millionen Kinozuschauer.

Gegenüber der französischen Filmzeitschrift "Studio" sagte Jean-Jacques Annaud über seinen neuen Film: "Was nach acht Monaten Drehzeit und insgesamt drei Jahren meines Lebens übrig blieb, war eine fast kindliche Rührung. Es war so bewegend zu sehen, wie diese Raubkatzen mit ihren majestätischen Blicken, dem bohrenden, klugen Blick ganz natürlich das taten, was ich mir beim Drehbuch schreiben erträumt hatte.

Die Dreharbeiten erwiesen sich als unglaublich anstrengend, aber nun, wo alles vorbei ist, fühle ich mich besänftigt und glücklich. Durch das Arbeiten mit den Tieren, erfuhr ich sehr viel über mich selbst. Das war wie eine kostenlose Psychoanalyse."

Oscar 1977 für "Black And White In Color" (DJFL)


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