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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Walter Mitty

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Stan Winston

Stan Winston schloss die University of Southern California mit dem B. A. in Cinema Arts ab; außerdem studierte er an der Loyola University of Los Angeles, School of Law, die Juristerei. Aber seine ...

Biografie zu Stan Winston


Stan Winston schloss die University of Southern California mit dem B. A. in Cinema Arts ab; außerdem studierte er an der Loyola University of Los Angeles, School of Law, die Juristerei. Aber seine Entscheidung für einen ehrlichen Beruf stand fest: er wollte zum Film. Er zog 1969 nach Hollywood und wollte eigentlich Schauspieler werden. Während er auf seinen großen Durchbruch hoffte, wollte er keinen dieser typischen Jobs wie Parkwächter oder Kellner annehmen.

Wie Lon Chaney betrachtete auch Stan Winston das Make-up als ein effektives Rüstzeug für jeden Schauspieler, um bestimmte Charaktere zu schaffen. Deshalb machte er bei den Disney Studios eine Make-up-Ausbildung, was schließlich dazu führte, dass er 1972 seinen ersten Emmy für den Fernsehfilm "Gargoyles" gewann.

Zwischen 1973 und 1979 folgten weitere fünf Nominierungen für den Emmy. Was als Nebenjob begann, entwickelte sich rasch zu einer beachtlichen Karriere. So gelang ihm ohne Schwierigkeiten der Eintritt in die Welt des Kinos. Inzwischen hat er Filmgeschichte geschrieben und arbeitete mit Größen wie James Cameron, Arnold Schwarzenegger, Joel Silver, Tim Burton, Tom Cruise und Steven Spielberg zusammen, um nur einige Namen zu nennen.

Nicht nur Lon Chaney ist dafür bekannt, dass er viele unvergessene Figuren für das Kino geschaffen hat. Stan Winston gehört weltweit zu den bedeutendsten Schöpfern von Trickfiguren und hat durch die Zusammenführung verschiedenster Techniken einige der imposantesten Kreaturen der Filmgeschichte entwickelt.

Angefangen bei Terminator (1984) über die außerirdischen Monster aus Aliens - Die Rückkehr (1986) bis hin zu den atemberaubenden Dinosauriern aus Jurassic Park (1993) und dem fantasievollen Titelhelden aus Edward mit den Scherenhänden (1990) haben ihm seine Leistungen zahlreiche Auszeichnungen eingebracht.

Er gewann bisher viermal den Oscar® und kann auf noch mehr weitere Nominierungen zurückblicken. Dreimal wurde er von der British Academy of Film and Television Arts ausgezeichnet. Dazu kommen noch zwei Emmy Awards und viele andere Preise, die die Filmbranche zu vergeben hat.

1981 wurde er für das roboterhafte Make-up der Figuren aus Herzquietschen erstmals für den Oscar® vorgeschlagen. In jenem Jahr wurde zum ersten Mal der Oscar® in der Kategorie "Bestes Make-up" vergeben. In den nächsten Jahren sollte der Name Stan Winston noch öfters aufgerufen werden. Weitere Oscar®-Nominierungen erhielt er für Predator (1987), Edward mit den Scherenhänden (1990), Batmans Rückkehr (1992), Vergessene Welt - Jurassic Park (1997) und zuletzt für A. I. Künstliche Intelligenz (2001).

Seinen ersten Oscar® und einen Britischen Filmpreis (BAFTA) gewann er für Aliens - Die Rückkehr (1986). Gleich zwei Oscars® bekam er für Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991), und zwar für das Make-up und für die visuellen Effekte. Des Weiteren zeichnete man ihn mit einem weiteren Britischen Filmpreis in der Kategorie "Best Achievement in Visual Effects" aus. Seinen vierten Oscar® erhielt Winston schließlich für die lebensechten Dinosaurier aus Jurassic Park (1993).

Zu seinen Filmen der letzten Jahre gehören Michael Bays Kriegsfilm Pearl Harbor (2001), Joe Johnstons Film Jurassic Park 3 (2001) und Steven Spielbergs Streifen A. I. Künstliche Intelligenz (2001), für den Stan Winston wiederum für den Oscar® vorgeschlagen wurde. Derzeit arbeitet er mit seinem Künstlerteam an Terminator 3 - Aufstand der Maschinen, der im Sommer 2003 in die Kinos kommen wird.

Zu Stan Winstons beeindruckendsten Fernsehfilmen zählen Die Geschichte der Jane Pittman (The Autobiography of Miss Jane Pittman) und die TV-Serie Roots. Zudem wirkte er bei verschiedenen Werbespots mit. Von ihm stammen der berühmte "King Kong"-Spot für Coca-Cola und die erfolgreichen "Budweiser Frogs" und deren Gegenspieler, die Comic-Eidechsen "Louie & Frank".

Sein Regiedebüt gab Stan Winston mit dem Film Das Halloween Monster (Pumpkinhead, 1988), wofür er beim Pariser Filmfestival die Auszeichnung "Bestes Regiedebüt" erhielt. Außerdem nominierte man ihn für den Saturn Award. Regie führte er auch bei The Adventures of a Gnome Named Gnorm (1992) und Ghosts (1997) mit Michael Jackson, der den Song "Too Bad" interpretierte. Stan Winston kombinierte seine Talente auf den Gebieten Creature-Design und Spezialeffekte und schuf so eine gruselige und unterhaltsame Mischung aus Film, Musik und Tanz.

Heute betreibt Stan Winston seine eigene Produktionsfirma, um Spielfilme und Regiearbeiten zu entwickeln und zu produzieren. Im Herbst 2001 entstand die Fernsehserie Creature Features mit fünf Spielfilmen, die erstmals auf den Kabelstationen Cinemax und HBO ausgestrahlt wurden. Die von Stan Winston, Lou Arkoff und Colleen Camp produzierten Filme sind moderne Versionen der klassischen Horror- und Science-Fiction-Filme von Sam Arkoff, wie sie in den fünfziger Jahren entstanden sind.

Das in Los Angeles ansässige Stan Winston Studio macht in den Bereichen Design, Make-up und Creature-Effects ständig neue Entwicklungen durch. Mit dem Aufkommen der CGI-Technologie gründete Stan Winston mit Digital Domain eine erfolgreiche Firma für Computereffekte. In seinem Studio hat er kürzlich eine weitere Abteilung ins Leben gerufen, die sich SW Digital nennt. Durch die Verknüpfung echter Handlungen mit computergenerierten Welten soll sein Team künftig noch realistischere Figuren kreieren können.

2001 gründete er die Spielzeugfirma Stan Winston Creatures. Das Unternehmen stellt Figuren her, die von den Künstlern des Stan Winston Studio erfunden wurden. Die als Sammlerreihe erscheinenden Actionfiguren werden exklusiv über Toys 'R' Us und Toysrus.com. vertrieben.

Neben der Arbeit erfreut sich Stan Winston an seinem Familienleben, trainiert in dem für seine Mitarbeiter eingerichteten Fitnessraum und widmet sich gern seinen "großen Spielzeugen", zu denen mehrere Harley-Davidson-Motorräder und etliche Sportwagen gehören. Außerdem setzt sich Stan Winston für die Organisation "Free Arts for Abused Children" ein. Für seinen Einsatz erhielt Stan Winston vom County of Los Angeles eine Anerkennung und für seine Zuwendungen an die Künstlergemeinde wurde ihm vom Savannah College of Art and Design, der größten Kunstschule des Landes, die Ehrendoktorwürde verliehen.

Im Jahr 2002 würdigte man Stan Winston mit einem Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Er ist erst der zweite Make-up-Künstler, dem diese Ehre zuteil wurde. Sein größtes Interesse gilt momentan der Entwicklung von modernsten und mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Robotern, die in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) konzipiert werden.

Oscar für 1986 für Aliens - Die Rückkehr (Spezialeffekte)
Oscar für 1991 für Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Bestes Makeup)
Oscar für 1991 für Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Spezialeffekte)
Oscar für 1993 für Jurassic Park (Beste Spezialeffekte)

Oscar-Nominierung für 1981 für "Herzquietschen" (Bestes Makeup)
Oscar-Nominierung für 1987 für "Predator" (Beste Spezialeffekte)
Oscar-Nominierung für 1990 für "Edward mit den Scherenhänden" (Bestes Makeup)
Oscar-Nominierung für 1992 für "Batmans Rückkehr" (Bestes Makeup)
Oscar-Nominierung für 1997 für Vergessene Welt - Jurassic Park (Beste Spezialeffekte)
Oscar-Nominierung für 2001 für A. I. Künstliche Intelligenz (Beste Spezialeffekte) (DJFL)


Filme auf DVD oder Blu-ray Disc mit Stan Winston

Pumpkinhead mit Stan Winston 1.

Pumpkinhead

e-m-s
Erscheinungsdatum: 08.11.2007 (USA 1988)
Freigegeben ab 16 Jahren
Medium: DVD




Nachrichten rund um Stan Winston

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Biografien

Als Biografie bezeichnet man die Lebensbeschreibung einer Person. Eine Biografie ist die schriftliche Präsentation des Lebenslaufs eines Menschen. Die präsentieren wir euch für zahlreiche Stars. Neben der Beschreibung geben wir euch einen Einblick auf die erschienen DVDs oder Blu-ray Discs. Dazu kommen Erwähnungen in News und Blog-Einträgen.

Wir konzentrieren uns mit unseren Biografien auf Schauspieler und Schauspielerinnen, aber auch Regisseure und andere Prominente aus der Film-Branche.

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