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TECHNISCHE DATEN
zu Die Reifeprüfung

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Drama
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0,Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0,Französisch: DTS-HD Master Audio 2.0,Spanisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Japanisch, Französisch, Spanisch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680066608 / 4006680066608
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Die Reifeprüfung

Titel:

Die Reifeprüfung

Label:

Arthaus

Regie:

Mike Nichols Mike Nichols Biografie Mike Nichols Interview: zu Der Krieg des Charlie Wilson

Laufzeit:
106 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Die Reifeprüfung BLU-RAY

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Stand der Preise: 27.04.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Die Reifeprüfung:


Als der Student Ben eines Abends Mrs. Robinson, eine Freundin seiner Eltern, nach Hause begleitet, ahnt er nicht, dass die verheiratete Frau ihn verführen will. Ben lässt sich auf eine Affäre ein. Doch dann lernt er Mrs. Robinsons Tochter Elaine kennen und verliebt sich. Die Reifeprüfung stammt aus dem Hause STUDIOCANAL GmbH.


Die Reifeprüfung Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Reifeprüfung:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Reifeprüfung:
Kultfilm „Die Reifeprüfung“ bei StudioCanal auf Blu-ray Disc
Dustin Hoffmans Durchbruch

Wie gewohnt werden Fans von Kultfilmen von StudioCanal bestens bedient. Mike Nichols‘ mehrfach preisgekrönter (darunter ein Oscar für die Beste Regie) Kultfilm „Die Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman, Anne Bancroft und dem grandiosen Soundtrack von Simon & Garfunkel erscheint bei dem Berliner Label jetzt erstmals in HD-Qualität restauriert und mit vielen Extras als Einzel-Blu-ray.

Dustin Hoffman hatte zwar in den 1960er Jahren an einigen Produktionen mitgewirkt, sein internationaler Durchbruch gelang dem damals Dreißigjährigen aber erst mit diesem Film als College-Absolvent Benjamin Braddock. Die attraktive Mrs. Robinson, die Frau eines Geschäftspartners von Benjamins Vater, bittet ihn nach seiner Abschlussfeier, sie nach Hause zu fahren. Dort versucht sie, ihn zu verführen, wogegen er sich sträubt und was schließlich durch die verfrühte Rückkehr von Mr. Robinson vereitelt wird. Ironischerweise ist ausgerechnet er es, der Benjamin den Rat gibt, seine Jugend zu genießen und seine Anziehungskraft auf Frauen zu nutzen. Einige Tage später ringt sich Benjamin durch, auf Mrs. Robinsons Angebot einzugehen. Seine Unsicherheit überwindet er jedoch erst in dem Moment, als sie ihn fragt, ob es sein „erstes Mal“ sei und er Angst habe zu „versagen“. Die sich anschließende mehrwöchige Affäre zwischen beiden bleibt allerdings eine rein sexuelle. Benjamins erster Versuch, über ein Gespräch mehr Nähe zu schaffen, endet im Streit und beinahe im Zerwürfnis, ausgelöst dadurch, dass die eifersüchtige Mrs. Robinson darauf besteht, dass er nicht mit ihrer Tochter Elaine ausgeht. Doch seine Eltern fordern genau das von dem hin- und hergerissenen Absolventen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten verlieben sich die beiden, obwohl es danach noch zu einigen Missverständnissen kommen wird, denn Benjamins Verhältnis mit Mutter und Tochter ist nicht ganz unproblematisch. Zudem wollten Elaines Eltern ihre Tochter mit einem anderen Mann vermählen. Doch während der Trauungszeremonie läuft sie zu Benjamin über und die beiden flüchten vor der Hochzeitsgesellschaft in einem Linienbus.

Für die damalige Zeit schlug der Film im puritanischen Nordamerika wie eine Bombe ein, weil er ohne Vorurteile von der Beziehung einer verheirateten Frau zu einem jüngeren Mann erzählt. Die amerikanischen Moralvorstellungen wurden so auf den Kopf gestellt. Filmgeschichtlich greift der Film episodenweise auf Früheres zurück, etwa auf Harold Lloyds Stummfilm „Mädchenscheu“ von 1924 und diente als Vorbild für spätere Streifen, etwa „Ein Trauzeuge zum Verlieben“ oder „Wo die Liebe hinfällt“ mit einer möglichen Fortsetzung der Handlung. Die Extras lassen nichts zu wünschen übrig. Neben den Filmbeiträgen „Die Reifeprüfung - 25 Jahre später“ und „Lookin‘ Back - Ein Film der 1960er-Jahre“ gibt es ein Interview mit dem Romanautor Charles Webb, eine Analyse der Verführungssequenz und Wissenswertes über die Musik. Ein besonderer Höhepunkt ist der deutsche Audiokommentar des renommierten Mainzer Filmwissenschaftlers Thomas Koebner. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Heute mag man es kaum glauben, doch zu seiner Zeit (anno 1967) war ein Film wie „Die Reifeprüfung“ noch ein Wagnis. Die Geschichte einer Beziehung zwischen dem 21-jährigen Ben und seiner wesentlich älteren Nachbarin Mrs. Robinson war im Grunde die erste dieser Art, die in Hollywood erzählt worden ist – und verhalf dem jungen Dustin Hoffman zu einer großen Karierre in der Traumfabrik. Natürlich wirkt der Film heute weit weniger derbe als damals, doch an Charme hat er kaum eingebüßt – und als Geschichte eines ungewöhnlichen Erwachsenwerdens ist das Werk trotz einiger Schwächen in der Charakterzeichnung ein schönes Erlebnis.

Ben (Dustin Hoffman) hat einen sehr guten College-Abschluss abgelegt und steht nun vor der Entscheidung, in welche Richtung sein Bildungs- und Berufsleben einschlagen wird – zumindestens verlangen dies alle Verwandten von ihm. Er selbst ist eher verwirrt denn glücklich, was verstärkt wird, als eine alte Familienfreundin, die ältere, aber immer noch sehr hübsche Mrs. Robinson (Anne Bancroft) ihn zu verführen versucht. Seine erste Reaktion ist eher verhalten, doch nach und nach erliegt er dem Charme der Frau und verbringt seine Zeit mit ihr im Bett, anstatt sich um seine Zukunft zu Sorgen. Doch seine Eltern haben bereits Pläne für ihn und versuchen, ihn mit Mrs. Robinsons Tochter Elaine (Katharine Ross) zu verkuppeln. Bens Versuch, diese beim ersten Date zu vergraulen, geht allerdings in die Hose und als Elaine in Tränen ausbricht, gesteht er ihr, dass er sie nur loswerden wollte, aber eigentlich sehr mag. Doch die Mutter will die anbahnende Beziehung unbedingt verhindern und legt Ben so einige Steine auf seinem Weg zu Elaines Herz...

Im Grunde handelt „Die Reifeprüfung“ aber weniger von Liebesaffären, sondern mehr vom Erwachsenwerden. Der Film beginnt mit einer Szene, in der Ben auf einem Rollband an einem Flughafen fährt, im Hintergrund „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel (von denen der großartige Soundtrack stammt) – die gleiche Einstellung, mit der Tarantinos „Jackie Brown“ beginnt. Das Lied hören wir im Verlauf des Films weitere zwei Mal – beim zweiten Mal bewegt sich Ben dabei von selbst, allerdings in das Zimmer von Mrs. Robinson, erst beim dritten Mal läuft er auf ein Ziel zu, was er sich selbst gesetzt hat. 1967, das war eine Zeit, in der Jugendliche verstärkt gegen ihre Eltern und Künstler gegen ihre Studios rebellierten – und so ist Bens Geschichte im Grunde eine Geschichte der Zeit, einer Zeit, in der es den Menschen am Herzen lag, sich gegen Konventionen und fremde Befehle aufzurichten. Und das wird in der Story wie in den Bild-Ton-Montagen mehr als deutlich.

Doch natürlich ist der Film äußerlich wenig verkopft, sondern eine sympathische Komödie, deren Humor von (für damaligen Verhältnisse) derb bis hin zu unangenehm-skurril schwankt – beispielsweise wenn Ben von seinen Eltern bei einer „Party“ gezwungen wird, in einem unbequemen Taucheranzug in den Hauspool zu steigen, in welchem er anschließend so regungslos liegt wie eine ähnliche Figur in seinem Aquarium. Doch wo die erste Hälfte noch mit nachvollziehbaren Figuren und viel Humor begeistern kann, sinkt die zweite Hälfte leider etwas ab – inhaltlich ist die Entwicklung Bens zwar konsequent, doch die Figuren um ihn herum verkommen nach und nach zu Stichwortgebern für eben diese Entwicklung und vor allem Elaines Entscheidungen sind in dem Kontext der Geschichte sehr schwer verständlich. Natürlich soll der Fokus hier vor allem auf dem Protagonisten liegen, doch es ist schade, wie wenig sich das Drehbuch um die Menschen kümmert, denen Ben auf seinem Weg zum selbstbestimmten Leben begegnet. Die tolle Schlusseinstellung, die nach einem etwas kitschigen, aber sehr witzigen Ende zustande kommt, versöhnt aber wieder.

Die Blu-Ray-Auswertung des Films ist dessen Alter entsprechend. Das Bild ist öfters etwas unscharf, dafür sind die Farben angenehm stark, der Kontrast lässt auch dunkle Szenen gut erkennbar sein und in einigen Szenen ist der Detailgrad überraschend hoch. HD-Vergnügen nach heutigen Standarts kann man hier nicht erwarten, viel besser könnte der Film aber eigentlich kaum aussehen. Der Ton liegt in DTS-HD 5.1 vor, erweist sich aber als recht frontlastig und schwankt bei der Lautstärke der Dialoge teils etwas extrem. Es sind die deutsche und die englische Tonspuren verfügbar, ebenso finden sich Untertitel in beiden Sprachen. Die Extras wissen vor allem zahlenmäßig zu begeistern. Auf der Disc sind enthalten:

- Die Reifeprüfung – 25 Jahre später (22:21)
- Looking Back – Ein Film der 60er Jahre (12:57)
- Interview mit dem Romanautor Charles Webb (20:13)
- Szenenanalyse-Featurette (12:10)
- Audiokommentar von Professor Thomas Koebner
- Trailer
- Musikkapitel (mit vier Liedern von Simon & Garfunkel)

Die Extras liegen alle in SD vor und stellen sich als äußerst informativ heraus, gerade der Audiokommentar weiß versteckte Qualitäten des Werks hervorzubringen.

Fazit: So ganz ohne Schwächen kommt der freche Klassiker leider nicht aus, doch legt man seinen Fokus (wie der Film) nur auf die Figur des Ben, erlebt man hier eine schön erzählte und mit einem großartigen Soundtrack unterlegte Coming-of-Age-Geschichte mit vielen feinen Details. Die Blu-Ray-Auswertung ist im Großen und Ganzen gelungen und die Extras geben einen feinen Einblick in Geschichte und Kontext des Werks. Empfehlenswert. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
Als der Student Ben eines Abends Mrs. Robinson, eine Freundin seiner Eltern, nach Hause begleitet, ahnt er nicht, dass die verheiratete Frau ihn verführen will. Ben lässt sich auf eine Affäre ein. Doch dann lernt er Mrs. Robinsons Tochter Elaine kennen und verliebt sich. Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 23998 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von DIE REIFEPRÜFUNG besitzt das originale Bildformat 2,35:1. Die Bildqualität ist für einen 46 Jahre alten Film wirklich gut. Die Schärfe sowie Detailzeichnung präsentieren sich überdurchschnittlich hoch, allerdings gibt es auch weichere Sequenzen, vor allem Totalen. Trotzdem wurde nicht merklich nachgeschärft und das Filmkorn zeigt sich homogen und weitestgehend durch Filter unangetastet. Die Kompression arbeitet sauber und zeigt keine Artefaktbildung. Die Farben wirken sehr natürlich sowie gut gesättigt. Der Kontrast macht einen etwas inkonsistenten Eidnruck. Manchmal wirkt der Schwarzwert etwas flau, dann wieder kräftig und plastisch. Zum Überstrahlen von Weiß kommt es aber selten, obwohl man das Gefühl nicht loswerden kann, dass die Balance leicht angehoben wurde. Schmutz sowie analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial nicht zu erkennen. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1007 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 872 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1807 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Französisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 934 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Spanisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 895 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Kommentar: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 986 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)

Der Sound von DIE REIFEPRÜFUNG liegt sowohl in Deutsch als auch Englisch in DTS-HD Master Audio 2.0 (Mono) vor. Zudem gibt es auch einen deutschen 5.1-Upmix, der allerdings kaum brauchbar ist, da alles irgendwie leiser und weniger klar klingt, nur damit von hinten etwas Musik kommt - unbrauchbar. Die 2.0-Mono-Tracks klingen relativ ähnlich und entsprechend des Alters gibt es keine direktionalen Effekte oder Tiefbass. Allerdings präsentiert sich der Klang durchaus sauber, etwas mittenbetont, aber nicht dumpf. DIe Musik wirkt leicht blechern und kratzig, hier kommt es zu dezenten Verzerrungen, die ansonsten während des Films allerdings nicht auffallen. Hintergrundrauschen stellt kein nennenswertes Problem dar. Die Dialogwiedergabe kann als leicht blechern, aber stets bestens verständlich beschrieben werden und das in beiden Sprachfassungen. Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch sowie einigen weiteren Sprachen. Das Bonusmaterial von DIE REIFEPRÜFUNG beginnt mit dem 23 Minuten langen Feature "Die Reifeprüfung - 25 Jahre später", wo Dustin Hoffman und weitere Beteiligte retrospektiv über die Entstehung des Films erzählen. Der 13 Minuten lange Beitrag "Looking Back - ein Film der 60er Jahre" setzt den Film in den zeitgesellschaftlichen Kontext der 1960er Jahre, was Gesellschaft, die Rolle der Frau, Vietnamkrieg etc. angeht. Das Interview mit dem Romanautor Charles Webb dauert 21 Minuten, in denen sich der Autor vorstellt und dann über seine Literaturvorlage sowie den Film resümiert. In der Szenenanalyse-Featurette erklärt Filmexperte Thomas Koebner auf Deutsch die visuellen Aspekte des Films sowie die Symbolik in der Kameraarbeit. Das Ganze ist eine zwölf Minuten lange Vorbereitung auf den Audiokommentar von Thomas Koebner, wo er weitere wissenswerte Informationen zu DIE REIFEPRÜFUNG vermittelt. Weiterhin resümiert die Berliner Professorin und Musikwissenschaftlerin Helga de la Motte über die ungewöhnliche musikalische Untermalung in dem acht Minuten langen Beitrag "Filmmusik-Featurette". Zum Schluss des Bonusmaterials gibt es noch den Kinotrailer zum Film sowie Auszüge aus der Filmmusik zu hören beziehungsweise zu sehen. DIE REIFEPRÜFUNG ist ein Drama von Regisseur Mike Nichols (CLOSER) aus dem Jahr 1967. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charles Webb und zeigt Dustin Hoffman (DER MARATHON MANN) in seiner Paraderolle als 21 Jahre alter College-Absolvent Ben Braddock, der nach erfolgreichem Studium zu seinen Eltern zurück kehrt, um sich beruflich zu orientieren. Bei der Willkommensparty wird er von der attraktiven, aber wesentlich älteren Mrs. Robinson (Anne Bancroft; HEARTBREAKERS) verführt und beginnt nach einigem Zögern eine Affäre mit ihr. Problematisch wird das Ganze, als Ben sich in Mrs. Robinsons Tochter Elaine (Katharine Ross; DIE FRAUEN VON STEPFORD) verliebt, obwohl ihm Mrs. Robinson dies ausdrücklich verboten hat. Da Mr. Robinson auch noch der Chef von Bens Vater ist, hat diese Eskalation gravierende Konsequenzen...

Der Film besticht nicht nur durch großartige Darsteller und entsprechende Leistungen, sondern auch durch die legendäre, sehr melancholische Filmmusik von Simon & Garfunkel. Dem Soundtrack von DIE REIFEPRÜFUNG entsprangen Hits wie "Hey Mrs. Robinson", "Sound of Silence" oder "Scarborough Fair". Die Handlung ist vielleicht nicht unbedingt spannend, aber unterhaltsam und auch ein wenig heiter, allerdings eher unterschwellig. Gleichzeitig identifiziert man sich als Zuschauer auch ein wenig mit Ben, der sich durch und durch menschlich verhält. So fragt er sich etwa, was er denn nach dem Studium tun könnte und verfällt schließlich nach etwas Widerstand doch den Verführungsversuchen von Mrs. Robinson. Die grandiose Bildsprache von Kameramann Robert Surtees birgt viel Symbolik sowie Geheimnisvolles. Viele Stilmittel und Kameraeinstellungen wurden oft kopiert von anderen Filmemachern. Zum Beispiel entlieh sich Quentin Tarantino bei JACKIE BROWN die Titelsequenz aus DIE REIFEPRÜFUNG, in welcher Ben auf dem Flughafen auf dem Rollband fährt, für seine eigene. Sicherlich ist der Film nichts für Freunde von kurzweiligen, modernen Blockbustern, aber für Fans des subtilen Dramas stellt DIE REIFEPRÜFUNG auch nach so langer Zeit noch einen absoluten Genreklassiker dar.

Die Blu-ray Disc von Studio Canal zeigt DIE REIFEPRÜFUNG in sehr guter Bildqualität. Der Sound kann sich hören lassen und das Bonusmaterial erweist sich als interessant und reichhaltig. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: The Graduate
Land / Jahr: USA 1967
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Die Reifeprüfung – 25 Jahre später“, „Looking Back – Ein Film der 60er Jahre“, Interview mit dem Romanautor Charles Webb, Analyse der Verführungssequenz, Über die Musik, Audiokommentar von Prof. Thomas Koebner, 20-seitiges Booklet mit einem Text des Regisseurs Marc Webb („500 Days of Summer“); Songauswahl
Kommentare:

Oscar Verleihung - Die Reifeprüfung:
Prämierungen bei der Oscar-Verleihung im Jahre 1950:
Insgesamte Anzahl der Oscars: 1

- Beste Kamera
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