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TECHNISCHE DATEN
zu StudioCanal Collection: Der Diener

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Thriller
Bildformat:
High Definition (1.66:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0,Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Verpackung: Mediabook
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch
EAN-Code:
4006680067933 / 4006680067933
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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StudioCanal Collection: Der Diener

Titel:

StudioCanal Collection: Der Diener

Label:

STUDIOCANAL GmbH

Regie:

Joseph Losey

Laufzeit:
115 Minuten
Genre:
Thriller
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu StudioCanal Collection: Der Diener:


Der wohlhabende Londoner Playboy Tony (James Fox) engagiert den verführerischen und sorgfältigen Butler Hugo Barrett (Dirk Bogarde), der Tonys neu gegründeten Haushalt leiten soll. Doch schon bald erlangt Barrett mit seiner ehrfurchtgebietenden Perfektion eine raffinierte und heimtückische Form der Kontrolle über Tonys Leben, mit der er sich vom Diener zum Herren erhebt und die Machtverhältnisse in ihr Gegenteil verkehrt. StudioCanal Collection: Der Diener stammt aus dem Hause STUDIOCANAL GmbH.


StudioCanal Collection: Der Diener Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in StudioCanal Collection: Der Diener:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu StudioCanal Collection: Der Diener:
Psychodrama „Der Diener“ erstmals auf Blu-ray Disc
Nach dem Drehbuch von Bühnenautor Harold Pinter

Mit dem Filmdrama „Der Diener“ begann eine lange Zusammenarbeit des britischen Regisseurs Joseph Losey mit seinem Landsmann Harold Pinter. In seinen Drehbüchern nutzt der bekannte Dramatiker gekonnt die Mittel des Films, Motive und Mechanismen menschlichen Verhaltens ohne „absurdes“ Theater darzustellen. In diesem Film werden Besitzansprüche thematisiert, wobei es nicht nur darum geht, was einer besitzt, sondern auch wen einer besitzt. Ein ständiger Positionskampf bestimmt das Verhältnis zwischen Herr und Knecht mit seinen wechselseitigen Abhängigkeiten. Denn der Herr ist auch von seinem Diener abhängig. Pinter macht aus dieser Konstellation ein spannendes sozialpsychologisches Rollenspiel. StudioCanal bringt diesen britischen Filmklassiker erstmals auf Blu-ray Disc heraus.

Der dandyhafte und wohlhabende Tony (James Fox) schätzt sich glücklich, in Barrett (Dirk Bogarde) einen geradezu idealen Diener gefunden zu haben, auf den er bald nicht mehr verzichten will. Eines Tages taucht Barretts angebliche Schwester Vera (Sarah Miles) auf, die bald Tonys Geliebte wird. In Wirklichkeit ist sie jedoch nicht die Schwester, sondern die Geliebte des Dieners. Als dieses Tony klar wird, wirft er beide hinaus. Jetzt wird er aber einsam und streunt unglücklich und ziellos durch Kneipen. Als er eines Tages seinen ehemaligen und nun reumütigen Diener wieder trifft, stellt er ihn wieder ein. Barett unterstützt ihn in fast jeder Notlage und bringt sogar die von Tony vermisste Vera ins Haus zurück. Eines Tages fühlt er sich sogar stark genug, um in einem Machtkampf gegen die Verlobte seines Herrn, Susan (Wendy Craig), anzutreten, und er gewinnt dabei. Susan verlässt das Haus, Tony wird allmählich zum willenlosen Sklaven seines Dieners. In der Schlussszene versteckt sich Tony in einer Treppennische und Barretts Hand greift herrisch am Geländer entlang.

Gemäß den Intentionen des großen Dramatikers Pinter ist der Dialog geprägt von Tonys Bemühen, die Herrschaftsrolle aufrecht zu erhalten, zu diesem Zweck aber auch wie ein Knecht um die Gunst seines Dieners zu werben. Er ist zu schwach, um sich gegen diese Degradierung zu wehren, ganz im Gegensatz zu Susan, die für keinen der beiden Männer Verständnis aufbringt. Neben den vordergründigen sozialen werden auch erotische Konstellationen unter den Handelnden deutlich. Die beklemmende Intensität des Films wird noch verstärkt durch die Kameraführung mit kurzen Brennweiten. Die Fluchtlinien der Räume, Treppen, Fenster und Spiegel setzten sich in stets neue Blickfelder fort analog zu den ständigen Rollendefinitionen der Protagonisten. So wird aus dem Film eine sozialästhetische Studie über morbide Verhältnisse von klassischer Zeitlosigkeit.

Viele Extras ergänzen den fast zweistündigen Hauptfilm. In einem Audiointerview äußern sich Douglas Slocombe und Harry Burton über Harold Pinter. Außerdem gibt es Interviews mit James Fox, Wendy Craig, Sarah Miles und Stephen Woolley. John Coldstream berichtet über Dirk Bogarde, Joseph Losey und Adolfas Mekas werden beim New York Film Festival begleitet, Joseph Losey spricht über „Der Diener“ und es gibt ein „Tempo“-Interview mit Harold Pinter, eine Fotogalerie, einen Trailer und ein Booklet. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
In den 60er Jahren kam es zu mancherlei gesellschaftlicher Umbrüche. In kaum einem Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts fanden dermaßen viele Revolutionen statt, selten gingen mehr junge Leute auf die Barrikaden, um sich von überalteten Traditionen loszusagen. Doch nicht erst in den späten 60er Jahren kam es zu diesen einschneidenden Veränderungen – das Umdenken machte sich schon viel früher bemerkbar. Vieles davon spiegelt sich auf verschlüsselte Weise in dem 1963 uraufgeführten Film „Der Diener“ wider, bei dem es sich um eine Adaption des gleichnamigen Romans von Robin Maugham handelt. Doch erst in der Leinwandbearbeitung durch den Literaten Harold Pinter entstand daraus unter der Regie des Exil-Amerikaners Joseph Losey ein Werk, das in die Geschichte eingehen sollte. Das Psychoduell zweier Männer, die unterschiedlichen Klassen angehören, deren Grenzen im Laufe der Geschichte sich aber deutlich verschieben, was schließlich zu einer Umkehrung der Verhältnisse führt.

Tony (James Fox) stammt aus der Londoner Oberschicht und ist gerade dabei, ein Haus im Stadtteil Kensington nach seinen Bedürfnissen einzurichten. Es ist für ihn ganz selbstverständlich, dass er sich einen Diener engagiert, der ihm in allen Lebenslagen zur Hand geht. In Hugo Barrett (Sir Dirk Bogarde) findet er schließlich den richtigen für den Job. Barrett gibt Tipps bei der Inneneinrichtung und überredet seinen Dienstherren schließlich dazu, auch seine Schwester Vera (Sarah Miles) als Hausmädchen zu engagieren. Zwischen Tony und seiner Verlobten Susan (Wendy Craig) kommt es zum Streit, weil ihr Barrett nicht geheuer ist. Vera indes macht Tony schon kurz nach ihrer Einstellung unverblümt den Hof. Tony geht auf die Avancen des hübschen Mädchens ein, nicht wissend, dass diese auch eine Affäre mit Barrett hat, der gar nicht wirklich ihr Bruder ist.

Zu seiner Entstehungszeit löste der Film Skandale aus, weil er auf sehr subtile und unterschwellige Weise von Abhängigkeiten, der Ausübung von Macht gegenüber anderen Menschen und auch von sexuellen Verfehlungen handelt. 50 Jahre später kann man diese Aufregung angesichts der sehr feinfühligen Inszenierung und der zurückgenommenen Bebilderung kaum mehr verstehen. Stattdessen fällt es mitunter sogar schwer, die Motivation der Figuren nachzuvollziehen. Davon abgesehen ist der Film aber in den vier zentralen Rollen hervorragend gespielt und wunderbar fotografiert. Die Brillanz der Kameraarbeit kann man nun auch auf exzellente Weise durch die BluRay-Erstveröffentlichung des Films auf den heimischen Bildschirm holen. Im Widescreen-Format (1,66:1) entfaltet das herrliche Schwarz-Weiß eine grandiose Schärfe und einen teilweise sogar dreidimensional anmutenden Look. Der Ton liegt sowohl in der englischen Originalfassung als auch in deutscher Synchronisation im DTS HD Master Audio 1.0 vor (optional sind Untertitel in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar), wobei es sich hier aus unerklärlichen Gründen nicht um die 1964 entstandene Erstsynchronisation, sondern um eine Neufassung handelt.

Hinsichtlich der Extras hat man geklotzt, und nicht gekleckert. Zu den meisten Beteiligten vor und hinter der Kamera gibt es im Bonusmaterial einzelne Features. So sind beispielsweise aktuelle Interviews mit den Darstellern James Fox (45 Minuten), Sarah Miles (10 Minuten) und Wendy Craig (5 Minuten) sowie mit Filmemacher Stephen Woolley (11 Minuten) enthalten. Der Clip „Joseph Losey spricht über ‚Der Diener’“ (6 Minuten) stammt aus dem Entstehungsjahr, mit dem 99jährigen (!) Kameramann Douglas Slocombe gibt es ein aktuelles Audiointerview (19 Minuten). Weitere Features zeigen Losey und Adolphus Mekas beim New York Film Festival (28 Minuten), beleuchten die Karrieren von Sir Dirk Bogarde (19 Minuten) und Harold Pinter (13 Minuten). Ein „Tempo“-Interview mit Pinter aus dem Jahr 1965 (30 Minuten), eine umfangreiche Fotogalerie mit „Behind the Scenes“-Shots und der britische Kinotrailer runden die umfangreichen Extras ab. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: The Servant
Land / Jahr: Großbritannien 1963
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, John Coldstream über Dirk Bogarde, Joseph Losey und Adolfas Mekas beim New York Film Festival, Joseph Losey spricht über „Der Diener“, TEMPO-Interview mit Harold Pinter, Fotogalerie, Trailer, Booklet
Kommentare:

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