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TECHNISCHE DATEN
zu Zatoichi - Der blinde Samurai

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Action
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Japanisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4010324039316 / 4010324039316
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Zatoichi - Der blinde Samurai

Titel:

Zatoichi - Der blinde Samurai

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Takeshi Kitano Takeshi Kitano Biografie Interview mit Takeshi Kitano: Kikujiros Sommer

Laufzeit:
116 Minuten
Genre:
Action
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Zatoichi - Der blinde Samurai:


Im Japan des 19. Jahrhunderts befindet sich der blinde Zatoichi auf einsamer Wanderung durch ein Land, in dem Banden regieren und die einfache Bevölkerung mit roher Gewalt unterjochen. Seinen Lebensunterhalt verdient der strohblonde Mann mit dem auffallend blutroten Gehstock und den krummen O-Beinen mit Massagen und beim Glücksspiel. Wenn man ihn sieht, käme man nie auf die Idee, dass ausgerechnet er der gefährlichste und schnellste Schwertkämpfer Japans ist, dessen in seinem Gehstock versteckte Klinge absolut tödlich ist. Auch die beiden Geishas O-Sei und O-Kinu reisen durch das Land, sie suchen den Mörder ihres Vaters, dessen Tod sie rächen wollen. Zatoichi und die beiden Geschwister steuern unwissentlich auf das selbe Dorf zu. Dort findet Zatoichi Unterschlupf bei der freundlichen älteren Tante O-Ume, die ihn bei sich Zuhause aufnimmt und bei einer Massage von dem Unglück berichtet, das ihr Dorf befallen hat: Die kompromisslose Ginzo-Gang kontrolliert die Straßen. Jeder, der sich den brutalen Schurken in den Weg stellt oder sich ihren Befehlen widersetzt, wird brutal ausgelöscht. Die Macht der Ginzo-Gang wird noch stärker, als der Ronin Hattori mit seiner Frau O-Shino in dem Dorf auftaucht. Der einstmals mächtige Samurai befindet sich in einer Notsituation: Er hat seine Anstellung verloren und muss sich Sorgen um die Gesundheit seiner kränkelnden Frau machen. Also bietet er in der Gaststätte eines alten gebeugten Mannes an, seine Dienste als Leibwächter in den Dienst der Ginzo-Bande zu stellen - was diese buchstäblich unschlagbar macht. Noch interessiert sich Zatoichi nicht für die Fehden, die das Dorf erschüttern. Er macht sich im Haushalt nützlich und sammelt amüsiert Informationen über die Dorfbewohner. Mit Frau O-Umes vertrauenswürdigem Neffen Shinkichi besucht Zatoichi den lokalen Spielsalon. Zunächst verfolgt der blinde Mann nur am Rande mit, wie eigentlich alle Anwesenden regelmäßig beim Würfelspiel verlieren. Schließlich greift er in das Spiel ein und gewinnt zum großen Staunen der Mitspieler bei jeder Wette. In der Gaststätte kommt es zu einem ersten Aufeinandertreffen von Zatoichi und Hattori. In den engen Räumlichkeiten gelingt es Zatoichi, den vermeintlich stärkeren Hattori unter den Augen des alten Kneipenbesitzers in Schach zu halten. Mit Hattoris Hilfe kann die Ginzo-Gang ihre Macht noch ausweiten: Scheinbar beliebig werden Menschen auf der Straße angegriffen. Auch Zatoichi bleibt nicht verschont. Mit ein paar kurzen Schwerthieben stellt er allerdings klar, dass man ihm besser mit dem nötigen Respekt begegnen sollte. Zatoichi und Shinkichi treffen auf die beiden Geishas und lassen sich von ihnen verwöhnen. Wie immer sieht Zatoichi mehr als alle anderen: Er erkennt, dass O-Sei und O-Kinu zwar Geschwister sind, O-Sei aber tatsächlich ein in Geisha-Kleider gewandeter Mann ist. Die Geschwister erzählen Zatoichi ihre Geschichte. Sie berichten ihm von ihrem Wunsch, den Mörder ihres Vaters zu töten, der ihre Familie ins Unglück gestürzt und die beiden Geschwister in ihrer Notsituation in die Prostitution gezwungen hat. Um nicht voneinander getrennt zu werden und seine Schwester beschützen zu können, gibt sich O-Sei seither als Frau aus. Den einzigen Anhaltspunkt, den die Geschwister haben, ist ein Name, Kuchinawa, und der Hinweis auf eine Schlangentätowierung, die er trägt. Sie vermuten den Mörder unter den Bösewichten in der Stadt und schleichen sich deshalb bei dem Anführer Ogi ein, um ihn zu beseitigen. Er durchschaut ihren Plan. In letzter Sekunde kann Zatoichi, der sich nicht mehr aus dem Konflikt heraushalten kann, einspringen und sie retten. Ogi trägt eine verdächtige Schlangentätowierung. Im Glauben, er könne der Mörder des Vaters der Geishas sein, verfolgt Zatoichi ihn bis zum Strand. Dort tritt ihm Hattori entgegen - endlich wird sich entscheiden, wer der bessere Schwertkämpfer ist... Zatoichi - Der blinde Samurai stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


Zatoichi - Der blinde Samurai Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Zatoichi - Der blinde Samurai:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Zatoichi - Der blinde Samurai:
Der Film beginnt und wir sehen einen grauhaarigen blinden Mann, der sich im Japan des 19. Jahrhunderts an einem Wegesrand ausruht. Eine Gruppe Männer in der Nähe überredet zwingt einen kleinen Jungen, seinen Gehstock zu klauen. Gesagt, getan – doch der Mann entpuppt sich schnell als alles andere als hilflos, als einer der Männer ihn auszulachen versucht. Wenige Hiebe und viele Blutspritzer später ist die Hauptfigur eingeführt: Zatoichi, ein blinder Samurai und Masseur, so unscheinbar und tödlich. Ihm folgen wir in ein kleines Bergdorf, welches von der Ginzo-Gang terrorisiert wird. Für sie arbeitet aus der Not auch der herrenlose Samurai Hattori, der bislang keinen würdigen Gegner finden konnte. Bald trifft Zatoichi die beiden Geishas O-Kinu und O-Sei, die auf der Suche nach dem Mörder ihrer Familie sind – der sich als Oberhaupt der Ginzo-Gang entpuppt. Ihr Rachewunsch bringt so einiges Leben und Sterben in das kleine Dorf.

Zatoichi ist ursprünglich der Held einer mehrteiligen japanischen Filmreihe aus den 60ern – 2003 erweckte der berühmte Regisseur Takeshi Kitano die Figur in einer Eigeninterpretation zum neuen Leben. Wie gewohnt spielt Kitano auch die Hauptrolle und verleiht somit dem blinden Haudegen den gewohnten Charme: Sein Zatoichi ist ein grundsätzlich ruhiger Mensch, der völlig abgeklärt seinen Weg geht, aber im entscheidenen Moment sekundenschnell auf Gewalt mit effektiver Gegengewalt zu regieren weiß. Man erwartet viel Blutvergießen bei Regie und Sujet und mag damit Recht behalten – es gibt viele, wenn auch kurze Schwertkämpfe mit tödlichem Ausgang – doch das Hauptaugenmerk liegt hier eher auf den Figuren und ihren Motivationen denn auf den Konsequenzen des Aufeinandertreffens von Katanas und Menschenkörpern. Der Film führt zahlreiche Figuren ein und gönnt ihnen in kurzen Abschnitten einen Hintergrund, der ihre Motivation greifbar werden lässt. Bei den beiden Geishas ist es die Erinnerung an die Tötung ihrer Familie, beim eiskalt scheinenden Hattori ist es die Darstellung seiner schwer kranken Ehefrau. Nur Zatoichi steht einzig und allein für sich selbst respektive seine eigene Philosophie, die ihn zum Handeln im Konflikt verleitet.

Der Film mag einen etwas überfordern, wenn man auf leichtgängige Schwertkampfkost zu treffen erwartet: Die kurzen Einzelszenen enthalten oft viel Information zu den Ereignissen, auf die man in dieser komprimierten Form gar nicht eingestellt sein mag, die eigentlich einfache Rachegeschichte wird gewürzt mit einigen Nebenplots, die Zusammenhänge zwischen den Figuren offenbaren sich erst nach und nach. Kitano-typisch gibt es aber auch trotz der gewalttätigen Stimmung einige Humorspritzen, Momente von unerwarteter Skurrilität, welche die ernste Stimmung durchschlagen und oft auch verwirren – wenn man an das Werk des Regisseurs nicht gewohnt ist. Auch die Gewaltdarstellung ist zwar recht blutig, aber eigentlich wenig brutal, am CGI-Blut werden sich viele aufgrund des Setting unangenehm stoßen, doch es trägt zur etwas comichaften Inszenierung bei, welche am Ende in eine ausgiebige Tanzeinlage mündet, welche genauso amüsiert wie vor den Kopf stößt.

Es ist eben ein Kitano-Film: Ernst und zugleich leicht, blutig und komisch, konsequent und verspielt. Skurrilität und Tragik geben sich immer wieder die Hand, wechseln sich mal ab, mal treten sie zusammen auf. Letzten Endes ist „Zatoichi“ eine Parabel, die sich gerne auf verschrobene Charaktere oder schnelle Action ablenkt, aber mit einem gewissen Anspruch an diese herangeht; ein moderner Samuraifilm, der diese alte Welt umtänzelt, ohne den Respekt für sie zu verlieren. Letzteres ist auch durch die glaubwürdigen Darsteller gegeben, neben dem gewohnt soliden Kitano trumpft der japanische Star Tadanobu Asano („Ichi – The Killer“, „Last Life in the Universe“) als gewissensloser und doch durch Liebe motivierter Hattori auf – undurchsichtig, tödlich und so cool wie es das Setting erlaubt. Sicherlich nicht Kitanos bester oder tiefgründigster Film, aber definitiv auch kein Fehlschlag des eigensinnigen Filmemachers.

Das Bild der Blu-ray ist definitiv ein Fortschritt gegenüber der DVD, erreicht aber auch keine Referenzqualität: Während die Farben angenehm stark sind, lässt die allgemeine Schärfe hier und da etwas zu wünschen übrig. Akustisch bietet die Disc ordentlichen DTS HD Master Audio-Ton in 5.1, wahlweise in Japanisch oder Deutsch, deutsche Untertitel für O-Ton-Schauer sind auch vorhanden. Die Extras fallen mit einem Making-Of etwas mager aus, was bei asiatischen Filmen leider oft der Standard ist – immerhin ist dieses mit 40 Minuten Laufzeit recht umfangreich geraten.

Fazit: Kitanos „Zatoichi“-Wiedererweckung ist ein wechselhafter, aber letzten Endes ausgegorener Film, der Fans des Japaners sehr zu empfehlen ist. Seine üblichen Zutaten wie ungewöhnliche Figuren, blutige Ausbrüche und grotesker bis schwarzer Humor machen aus der düsteren Erzählung ein unterhaltsames und faszinierendes Werk, welches nicht jedem zusagen wird, aber für Fans von schräg-ernsten asiatischen Filmen empfehlenswert ist. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
Im Japan des 19. Jahrhunderts befindet sich der blinde Zatoichi auf einsamer Wanderung durch ein Land, in dem Banden regieren und die einfache Bevölkerung mit roher Gewalt unterjochen. Seinen Lebensunterhalt verdient der strohblonde Mann mit dem auffallend blutroten Gehstock und den krummen O-Beinen mit Massagen und beim Glücksspiel. Wenn man ihn sieht, käme man nie auf die Idee, dass ausgerechnet er der gefährlichste und schnellste Schwertkämpfer Japans ist, dessen in seinem Gehstock versteckte Klinge absolut tödlich ist.

Auch die beiden Geishas O-Sei und O-Kinu reisen durch das Land, sie suchen den Mörder ihres Vaters, dessen Tod sie rächen wollen. Zatoichi und die beiden Geschwister steuern unwissentlich auf das selbe Dorf zu. Dort findet Zatoichi Unterschlupf bei der freundlichen älteren Tante O-Ume, die ihn bei sich Zuhause aufnimmt und bei einer Massage von dem Unglück berichtet, das ihr Dorf befallen hat: Die kompromisslose Ginzo-Gang kontrolliert die Straßen. Jeder, der sich den brutalen Schurken in den Weg stellt oder sich ihren Befehlen widersetzt, wird brutal ausgelöscht.

Die Macht der Ginzo-Gang wird noch stärker, als der Ronin Hattori mit seiner Frau O-Shino in dem Dorf auftaucht. Der einstmals mächtige Samurai befindet sich in einer Notsituation: Er hat seine Anstellung verloren und muss sich Sorgen um die Gesundheit seiner kränkelnden Frau machen. Also bietet er in der Gaststätte eines alten gebeugten Mannes an, seine Dienste als Leibwächter in den Dienst der Ginzo-Bande zu stellen - was diese buchstäblich unschlagbar macht.

Noch interessiert sich Zatoichi nicht für die Fehden, die das Dorf erschüttern. Er macht sich im Haushalt nützlich und sammelt amüsiert Informationen über die Dorfbewohner. Mit Frau O-Umes vertrauenswürdigem Neffen Shinkichi besucht Zatoichi den lokalen Spielsalon. Zunächst verfolgt der blinde Mann nur am Rande mit, wie eigentlich alle Anwesenden regelmäßig beim Würfelspiel verlieren. Schließlich greift er in das Spiel ein und gewinnt zum großen Staunen der Mitspieler bei jeder Wette. In der Gaststätte kommt es zu einem ersten Aufeinandertreffen von Zatoichi und Hattori. In den engen Räumlichkeiten gelingt es Zatoichi, den vermeintlich stärkeren Hattori unter den Augen des alten Kneipenbesitzers in Schach zu halten.

Mit Hattoris Hilfe kann die Ginzo-Gang ihre Macht noch ausweiten: Scheinbar beliebig werden Menschen auf der Straße angegriffen. Auch Zatoichi bleibt nicht verschont. Mit ein paar kurzen Schwerthieben stellt er allerdings klar, dass man ihm besser mit dem nötigen Respekt begegnen sollte. Zatoichi und Shinkichi treffen auf die beiden Geishas und lassen sich von ihnen verwöhnen. Wie immer "sieht" Zatoichi mehr als alle anderen: Er erkennt, dass O-Sei und O-Kinu zwar Geschwister sind, O-Sei aber tatsächlich ein in Geisha-Kleider gewandeter Mann ist. Die Geschwister erzählen Zatoichi ihre Geschichte. Sie berichten ihm von ihrem Wunsch, den Mörder ihres Vaters zu töten, der ihre Familie ins Unglück gestürzt und die beiden Geschwister in ihrer Notsituation in die Prostitution gezwungen hat. Um nicht voneinander getrennt zu werden und seine Schwester beschützen zu können, gibt sich O-Sei seither als Frau aus. Den einzigen Anhaltspunkt, den die Geschwister haben, ist ein Name, Kuchinawa, und der Hinweis auf eine Schlangentätowierung, die er trägt. Sie vermuten den Mörder unter den Bösewichten in der Stadt und schleichen sich deshalb bei dem Anführer Ogi ein, um ihn zu beseitigen. Er durchschaut ihren Plan. In letzter Sekunde kann Zatoichi, der sich nicht mehr aus dem Konflikt heraushalten kann, einspringen und sie retten. Ogi trägt eine verdächtige Schlangentätowierung. Im Glauben, er könne der Mörder des Vaters der Geishas sein, verfolgt Zatoichi ihn bis zum Strand. Dort tritt ihm Hattori entgegen - endlich wird sich entscheiden, wer der bessere Schwertkämpfer ist... Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 19000 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9

Die Blu-ray Disc von ZATOICHI besitzt auf dieser Scheibe von Concorde das originale Bildformat 1,85:1. Man hat es hier mit einem recht alten Master zu tun, welches bereits auf der UK Blu-ray zu finden war. Das Bild ist relativ weich und zeigt wenig Feinzeichnung. Der DVD ist es aber stets deutlich überlegen. Der Rauschpegel ist gering, dafür macht sich in dunklen Sequenzen sowie auf einfarbigen Flächen allerdings ein bröseliges digitales Restrauschen bemerkbar. Konturen erscheinen meist sauber, manchmal etwas schwammig und nur leicht elektronisch geschärft. Die Detailzeichnung vermag nicht feine Strukturen in Gesichtern herauszuarbeiten. Die Kompression arbeitet jedoch sauber und ohne Artefaktbildung. Die Farben wirken bewusst reduziert und erdig bis auf wenige bunte Objekte wie die Kimonos der beiden Geishas. Die fahlen, ungesättigten Töne sind also ein Stilmittel und fließen nicht negativ in die Bewertung ein. Im Zuge der Bearbeitung hat man jedoch den Schwarzwert in Mitleidenschaft gezogen, der bei allen Veröffentlichungen außer der künstlich farbkorrigierten und dadurch vermurksten US-Fassung zu hell ausfällt. Es liegt ein weißer Schleier über dem Bild, der es durchweg zu flach aussehen lässt; Plastizität ist kaum vorhanden. Immerhin überstrahlt das Weiß nicht. Schmutz sowie analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial praktisch nicht zu erkennen. Verfügbare Tonspuren:

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 2113 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Japanisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 2141 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)

Der Sound von ZATOICHI liegt auf dieser Scheibe in Deutsch und Japanisch als DTS-HD Master Audio 5.1-Mix vor. Beide Tracks basieren auf derselben Abmischung und klingen fast gleich. Surround-Effekte gibt es vor allem in den Actionszenen. Diese machen einen präzisen und dynamischen Eindruck. Musik sowie Umgebungsklänge sorgen für dezente Räumlichkeit, könnten aber effektiver sowie häufiger eingesetzt werden. Die Front überzeugt durch eine klare Separation von Links und Rechts, während der Subwoofer in einigen Sequenzen ordentlichen Tiefbass liefert ohne an seine Grenzen getrieben zu werden. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachfassungen tadellos, wobei auch die deutsche Synchronisation für einen asiatischen Film durchaus brauchbar erscheint. Takeshi Kitano wird übrigens von dem bekannten deutschen Schauspieler Arthur Brauss gesprochen, bekannt aus den frühen Staffeln vom GROSSTADTREVIER. Die allgemeine Klangqualität präsentiert sich ein wenig mittenbetont und mitunter leicht gedämpft. Die Höhen kommen weniger zur Geltung, das Bassfundament erscheint solide. Deutsche Untertitel für ZATOICHI sind vorhanden. Das Bonusmaterial beginnt mit dem 40 Minuten langen Making Of, welches zwar durchaus interessant ist und einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen zeigt, doch scheint es aus einer unkommentierten B-Roll-Aufnahme zusammengeschnitten worden zu sein, denn erklärende Worte liefern nur die Untertitel. Weiterhin findet man noch den deutschen sowie japanischen Trailer zu ZATOICHI auf dieser Blu-ray sowie drei Trailer zum Concorde-Programm. „Zatoichi“ ist eine der beliebtesten Samurai-Sagen in ganz Japan, die schon 1962 mit dem ersten Film große Erfolge feierte. Damals verkörperte Shintarô Katsu den blinden Samurai und behielt diese Rolle auch in den weit mehr als zwanzig Sequels bei. Als der letzte „Zatoichi“-Film 1989 in den japanischen Kinos lief, schien die Thematik niemanden mehr so richtig zu interessieren, und so dauerte es 14 Jahre, bis sich wieder jemand an ein Remake wagte. Takeshi Kitano, gefeierter Schauspieler und zugleich Wunderkind im Regiestuhl, versuchte sich an der Materie, wobei er auch gleichzeitig als Hauptdarsteller fungierte.

Takeshi Kitano wollte sich so gut wie möglich an die Vorgänger halten, bringt jedoch auch eine Unmenge an eigenen Ideen mit ein. Entstanden ist eine sehr ungewöhnliche und eher ruhige Hommage an die klassischen Samurai-Filme. Die Geschichte um den blinden Masseur ist durchaus interessant und gut weiterentwickelt worden, dennoch lässt Kitano niemals richtige Spannung aufkommen. Die Story verliert sich in vielen Subplots, die der Charakterentwicklung dienen sollen. Alleine die wenigen, aber gut choreographierten Schwertkämpfe bringen wieder Tempo in die Charakterstudie. Auch die Inszenierung an sich ist sehr ungewöhnlich, so arbeitet Takeshi Kitano mit Stilmitteln, die man sonst nur von Musicals kennt. Stöcke, Schwerter und Hacken, die im Takt des Scores aufeinander treffen, gehören somit zum Gesamtbild. Doch auch komödiantische Töne sind Teil des Repertoires des Filmemachers.

Wer glaubt, die FSK16-Freigabe vermindere die aus asiatischen Kinofilmen bekannte Konzentration von Filmblut, hat sich geirrt. Es dürfen Blutfontänen spritzen und Körperteile abgehackt werden, wovon auch in so gut wie jeder Action-Szene Gebrauch gemacht wird. Leider setzten die Macher hierbei auf CGI-Effekte, was sich teilweise sehr störend auswirkt. Vor allem Schwerter, die durch Körper gestoßen werden und beidseitig zu sehen sind, wirken sehr unrealistisch und auch die Blutfontänen können ihre digitale Herkunft meist nicht verleugnen - hier wäre weniger wahrscheinlich mehr gewesen.

Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg überzeugend, allen voran natürlich die des Hauptdarstellers Takeshi Kitano, dem die Rolle des blinden Masseurs sichtlich Spaß bereitete. Dennoch agiert er mit dem nötigen Feingefühl und verleiht seiner Rolle die wichtige glaubwürdige Tiefe. „Zatoichi - der blinde Samurai“ ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch Fans des asiatischen Kinos sollten einen Blick nicht scheuen, denn neben einer ordentlichen Handlung gibt es auch gut choreographierte Schwertkämpfe und reichlich (digitales) Filmblut zu sehen.

Die Blu-ray Disc von Concorde erinnert technisch an die englische Blu-ray. Das Bild ist durchschnittlich, der Sound in Ordnung. Das Bonusmaterial ist bereits von der DVD-Auflage bekannt.

(Autor: Matthias Schmieder) ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Zatôichi
Land / Jahr: Japan 2003
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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DVD Samurai Reincarnation / Samurai Ressurection kaufen Samurai Reincarnation / Samurai Ressurection
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