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TECHNISCHE DATEN
zu Masters Of The Universe

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Science-Fiction
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: LPCM 2.0,Englisch: DTS-HD 2.0
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anbieter:
Alive AG
Label:
Winkler Film
EAN-Code:
4042564144482 / 4042564144482
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Masters Of The Universe

Titel:

Masters Of The Universe

Label:

Winkler Film

Regie:

Gary Goddard

Laufzeit:
106 Minuten
Genre:
Science-Fiction
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Masters Of The Universe:


Das Schicksal des Universums scheint besiegelt. Skeletor, der Herrscher des Bösen, hat den Planeten Eternia erobert und die mächtige Zauberin von Greyskull in seine Gewalt gebracht. Um seine unumschränkte Herrschaft durchsetzen zu können, fehlt ihm nur eines: Der kosmische Schlüssel, der seinen Besitzer an jeden beliebigen Punkt der Galaxis transportieren kann. Doch noch besteht Hoffnung: He-Man, der stärkste Krieger von Eternia, und seine Freunde Teela und Gwildor, der findige Zwerg, haben Skeletor den Kampf angesagt. Auf der Erde schlagen sie die Schlacht, die über das Schicksal des Universums entscheidet. Masters Of The Universe stammt aus dem Hause Alive AG.


Masters Of The Universe Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Masters Of The Universe:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Masters Of The Universe:
Auf den ersten Blick könnte man vielleicht meinen, dass Spielzeug-Verfilmungen eine Hollywood-Erfindung des 21. Jahrhunderts wären. „Transformers“ von Michael Bay oder die „G.I. Joe“-Filme sind aber nur enorm populär und stellen deswegen in den Schatten, was schon einmal in den 80er Jahren ein lukrativer Trend war. Damals brachte man als Animationsfilme „Die Glücksbärchis“, „Regina im Regenbogenland“ und mit „Das Geheimnis des Zauberschwertes“ auch die Matell-Figuren von „Masters of the Universe“ zu Kinoehren. Kurze Zeit später legte die Golan-Globus-Group mit ihrer Realverfilmung um die Abenteuer der muskulösen Plastikfiguren nach, für die sie weder Kosten noch Mühen scheuten und eine namhafte Besetzung gewinnen konnten: „Masters of the Universe“ war somit einer der ersten Filme dieser Art, dessen Einspielergebnisse allerdings hinter den Erwartungen zurückblieben, weswegen man mit Dolph Lundgren und Konsorten danach nicht in Serie ging.

Der Planet Eternia wird vom finsteren Herrscher Skeletor (Frank Langella) unterjocht, der nun auch die gute Zauberin (Christina Pickles) in seine Gewalt gebracht hat und deswegen schon bald zu noch größerer Macht gelangen wird. He-Man (Dolph Lundgren) und seine Freunde Waffenmann (Jon Cypher) und Teela (Chelsea Field) setzen alles daran, Skeletors Pläne zu vereiteln. Als sie die Bekanntschaft des Zwerges Gwildor (Billy Barty) machen, gelangen sie in den Besitz des galaktischen Schlüssels, mit dessen Hilfe der Sieg gelingen könnte. Doch Skeletor und seine Truppen sind ihnen dicht auf den Fersen und zwingen die Retter-Truppe schließlich, überstürzt die Flucht durch ein Raum-Zeit-Loch anzutreten. Dabei verschlägt es sie auf die Erde unserer Zeit, wo sie den Alltag der Teenager Julie (Courteney Cox) und Kevin (Robert Duncan McNeill) gewaltig durcheinander wirbeln. Verfolgt von den Truppen Skeletors unter der Führung der eiskalten Evil-Lyn (Meg Foster), hinterlassen die galaktischen Besucher bald eine Schneise des Chaos. Detective Lubic (James Tolkan) traut seinen Augen nicht und wittert den Fall seines Lebens.

Angesichts der Tatsache, dass die Produzenten Menahem Golan und Yoram Globus („Die neuen Abenteuer des Herkules“, „Delta Force“) eigentlich berühmt-berüchtigt für das möglichst kostengünstige Nachahmen berühmter Hollywoodvorbilder waren, ist „Masters of the Universe“ ein erstaunlich aufwändiges Science-Fiction-Spektakel mit für seine Entstehungszeit hervorragenden Spezialeffekten (produziert von Richard Edlund, „Star Wars“ Episoden IV-VI) geworden. Inhaltlich bekommt der Zuschauer allerdings nicht viel mehr als (perfekt arrangierte) Kampfszenen und bunte Lichtershows geboten. Billy Barty steuert eine nötige Portion Humor bei, und Titelheld Dolph Lundgren passt wie die Faust aufs Auge in die muskelstrotzende Hauptrolle. So bleibt wenigstens die Freude am naiven Schauvergnügen. Vieles ist bei der „Star Wars“-Saga entlehnt, aber für ein Ripp-Off ist der Film eben erstaunlich professionell geraten.

Die BluRay-Erstveröffentlichung des Films wartet mit einem weitgehend gelungenen Bild (im Widescreen-Format 1,78:1) auf, das in den dunkleren Sequenzen aber mitunter grobkörnig ausfällt. Der satte Ton liegt in der deutschen Fassung in LPCM 2.0 (Stereo) vor, die englische Originalfassung gibt es im DTS HD Master Audio 2.0, optional sind deutsche und englische Untertitel verfügbar. Die Extras entsprechen denen der DVD-Veröffentlichung aus dem Jahr 2009 und umfassen einen Audiokommentar mit Regisseur Gary Goddard, den englischen Kinotrailer zum Film und eine recht umfangreiche, animierte Fotogalerie mit Plakaten, Szenenfotos und Aushangbildern. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Skeletor hat es geschafft. Er hat die Zauberin als Hüterin von Castle Grayskull gefangen genommen und sich selbst als Herrscher auf den Thron gesetzt. Damit sind die Eroberung und das Schicksal von Eternia endgültig besiegelt. Nur noch wenige Stunden, dann stehen der Mond von Eternia und das Magische Auge übereinander, die Zauberin stirbt und ihr Macht geht auf Skeletor über. Der damit gottgleiche Kräfte bekommen würde. Mit Hilfe dieser Macht wäre Skeletor nicht nur Herr über Eternia, sondern über alle Planeten des eternianischen Universums. Da Skeletor, so wollen es die Gerüchte, auch He-Man, den größten Krieger Eternias gefangen genommen hat, stehen die Chancen für die letzten freien Rebellen um Duncan, alias Man-at-Arms, und seine Tochter Teela schlecht. Bei einem Gefecht mit Skeletors Truppen erhalten Teela und Duncan Hilfe vom „Gefangenen“. Es stellt sich heraus, dass Skeletors Truppen einen Gefangenen hatten. Den Zwerg Gwildor. Der zeigt sich zunächst wenig begeistert von und gegenüber seinen Befreiern, schnell merken die vier jedoch, dass sie ein gemeinsames Ziel haben: Skeletors Herrschaft über das eternianische Universum zu verhindern. Hilfreich dafür kann ein Prototyp des Kosmischen Schlüssels sein. Jener Waffe mit deren Hilfe Skeletor Eternia erobern konnte. Der Kosmische Schlüssel ermöglicht es mit Hilfe der richtigen Melodie an jeden beliebigen Ort des Universums zu reisen. Evil-Lyn Skeletors getreu Helferin hatte diesen Schlüssel von Gwildor gestohlen. Es gibt aber noch einen Prototyp. Als He-Man, Duncan, Teela und Gwildor diesen holen und einen Befreiungsversuch von Schloss und Zauberin unternehmen werden sie von Skeletors Truppen entdeckt. Ihnen bleibt nur den Kosmischen Schlüssel zu nutzen. Sie landen im Jahr 1987 auf der Erde. Allerdings ohne Schlüssel. Den finden Julie und Kevin, die sich in der für den Prom festlich geschmückten Halle aufhalten und sich nicht ganz sicher über ihre Gefühle und den Zustand ihrer Beziehung sind. Da der Kosmische Schlüssel synthetische Töne von sich gibt, hält Kevin ihn für einen Synthesizer und ist überzeugt, ob der ungewöhnlichen Bauform, einen guten Preis zu bekommen. Womit er nicht gerechnet hat ist, dass die Töne Skeletor genau verraten, wo sich der Schlüssel befindet und damit auch die vier Rebellen. Skeletor beauftragt Evelin-Lyn und deren Getreue mit der Beschaffung des Kosmischen Schlüssels. Dass die dabei nicht zimperlich vorgehen erfährt Julie am eigenen Leib. Als Evil-Lyns Truppen in der Promhalle einfallen wird sie in letzter Minute von He-Man, Duncan, Teela und Gwildor gerettet. Gemeinsam mit Ihnen muss sie Kevin vor Evil-Lyns Kriegern finden. Viel Zeit bleibt nicht, der Mond nähert sich dem Magischen Auge und damit die Zauberin ihrem Tod.

Ich hatte Masters of the Universe einmal gesehen und so schnell vergessen, wie geschaut. Vermutlich wäre es dabei geblieben, wenn nicht mein Vater mir, so 15 bis 20 Jahre nach dem Boom der Masters of the Universe Figuren, einen Karton mit der Beschriftung „Masters of the Universe“ gegeben hätte. Sofort kamen die Erinnerungen a la „hach waren das noch Zeiten“ hoch. Wie ich die Serie Samstags morgens verschlungen habe. Heimlich natürlich, denn meine Eltern wollten nicht, dass ich und meine Schwester so eine „brutale“ Serie schauen. Bewirkt hat es, wie es nunmal so ist, das Gegenteil. Irgendwann war der Wiederstand gebrochen und ich bekam, so zweite/dritte Klasse, meine erste Masters of the Universe Figur. Mein ganzer Stolz war die Battle Cat Figur. Die hatte nicht jeder! Doch wie das so ist, die Figuren sind irgendwann out, die Nächsten auch und am Ende vergessen. Bis zum Funde halt. Ich weiß gar nicht, ob überhaupt noch eine Figur drinnen war und welches Schicksal sie erlitten hat, doch das war der Zeitpunkt ab dem ich hie und da, immer mal wieder, regelmäßig unregelmäßig nach dem Film und der Zeichentrickserie geschaut habe. War zunächst VHS relativ günstig, wollte ich, wenn schon denn schon, DVDs. Heute ein Fehler, waren sie mir damals zu teuer. Um den gleichen Fehler beim Film nicht zu wiederholen, meldete ich mich sofort als die Blu-Ray zur Review stand. Denn, wer will schon DVD, wenn es Blu-Ray gibt ;-)
Erste Amtshandlung, das FSK Logo muss weg, und gleich erste Überraschung, das Wendecover ohne Logo unterscheidet sich von dem Cover mit Logo. Während das Cover mit Logo dem Motto einfach und simple folgt, macht das Wendecover deutlich mehr her. Den ersten Stein im Brett hatte der Film also. Als nächstes die bange Frage: „Ist der Film wirklich so schlecht, wie die Kritiker schreiben?“. Da ich mich nicht mehr groß an den Film erinnern konnte und ihn damals nicht aufgehoben hatte, obwohl ich ihn auf Videokassette aufgenommen hatte, führte kein Weg am Schauen vorbei. Außerdem sehe ich heute aus nostalgischen Gründen über das ein oder andere hinweg oder es fällt mir erst recht auf. Um es gleich vorneweg zu nehmen, ein Klassiker a la Star Wars Trilogie ist „Masters of the Universe“ nicht, aber so schlecht, wie von der Mehrzahl der Kritiker geschrieben, ist er für mich dann doch nicht. Er ist ein typisches Kind seiner Zeit 1987. Verglichen mit heute wirken die Special Effects veraltet und in manchen Szenen sind die Drähte und anderen Hilfsmittel zu erahnen. Besser handgemachte Action als schlechtes CGI. Ebenso ein Kind der Zeit ist die Geschichte um Kevin und Julie. Die Anleihen hier sind die klassischen 80er Teenagerkomödien „Pretty in Pink“ und „Ist sie nicht wunderbar“, während die Dekoration des Prom so auch in „Footloose“ verwendet werden könnte. Mansche Idee, wie die fliegenden Skate-/Wakeboarden ähnliche Schilder, die ich aus anderen Filmen neueren Datums in Erinnerung hatte, taucht hier schon auf. Überhaupt scheint es so, als hätte ich all das, von dem ich bei heutigen Science Fiction Filmen sagen würde, „dass ist typisch Star Wars“, das erste Mal in „Masters of the Universe“ gesehen. Es muss mich, obwohl ich den Film längst vergessen hatte, geprägt haben.

Der Plot ist, der langen Inhaltsangabe zum Trotz, dünn. Einzig, dass das Universum, eine Abfolge von Tönen sein soll, die mit Hilfe des kosmischen Schlüssels manipuliert werden können bzw. demjenigen, der sie kennt ermöglichen an genau diesen Ort zu gelangen, rief ein „Ja schon klar“ bei mir hervor, ist aber in sich schlüssig. Bemerkenswerterweise keine größeren und gröberen Löcher in der Logik aufgefallen. Ein gutes Zeichen dafür, dass ich mich auf den Film einlassen konnte und nicht auf darauf aus war, die Fehler zu finden und ihn von vorne herein schlecht zu finden. Was ich wirklich vermisst habe, ist die Verwandlung des ängstlichen Prinzen Adams in He-Man den mächtigsten Mann des Universums, den Zauberer Orko, der das Pech magisch anzog und bei dem eigentlich so gut wie nie ein Zauberspruch klappte, sofern er sich überhaupt an ihn erinnerte und natürlich Cringer, Adams Schmusekätzchen, dass zu He-Mans Battle Cat wird.

Meg Foster legt ihre Evil-Lyn perfekt zwischen Genie und Wahnsinn schwankend an. Ihre Mimik und Gestik hat jenes dämonisch Gespenstische der alten Monster- und Horrorfilme der 1930er Jahre. Eine Kunst, die heute nur allzu gerne auf dem CGI Altar geopfert wird. Gleiches gilt für Frank Lagella als Skeletor. Skrupellos und machtbesessen, opfert und verrät er für die kleinste Chance selbst ungeschoren davon zukommen sogar seine Verbündeten. Da er noch dazu den Hals nicht voll genug bekommt und anstelle zufrieden zu sein, nach immer mehr Macht strebt, ist klar, dass sein Weg ins Verderben führen wird. Gegen diese Leistungen sehen Dolph Lundgren als He-Man, Jon Cypher und Chelsea Field mehr als blass aus. Immerhin äußerlich sieht Dolph Lundgren wie He-Man aus, während Duncan in ein Mittelding zwischen zivil und Man-at-Arms Rüstung gesteckt wurde und Teelas Kleidung mal so überhaupt keine Ähnlichkeit mit der Zeichentrickserie hat. An einen Gwildor in der Zeichentrickserie kann ich ich mich zwar nicht erinnern, fand Billy Barty aber nicht so schlimm, als dass er die Nominierung für die „Goldene Himbeere“, den Anti-Oscar als schlechtester Nebendarsteller, verdient hatte. Da gab und gibt es schlimmere Darstellungen von Zwergen. Dass Julie Winston von einer jungen Courtney Cox gespielt wird, wußte ich erst nach der Recherche in der Internet Movie Database. Nicht nur haben die Bösewichte die interessanteren Charaktere und in deren Folge die besseren schauspielerischen Leistungen, sondern auch die besseren Kostüme. Allen voran die deutlich mehr von der Zeichentrickserie inspirierten von Evil-Lyn, Skeletor und Blade. Bild und Ton sieht bzw. hört man das Alter an und mehr als DVD Durchschnitt sollte nicht erwartet werden. Es gilt, gut, dass es den Film auf Blu-Ray gibt und die sich, im Gegensatz zur VHS-Kassette nicht abnutzt. Klar, der Film ist nicht Star Wars aber ein wenig mehr Restaurierung der Bild- und Tonqualität hätte ich mir trotzdem gewünscht. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
Das Schicksal des Universums scheint besiegelt. Skeletor, der Herrscher des Bösen, hat den Planeten Eternia erobert und die mächtige Zauberin von Greyskull in seine Gewalt gebracht. Um seine unumschränkte Herrschaft durchsetzen zu können, fehlt ihm nur eines: Der kosmische Schlüssel, der seinen Besitzer an jeden beliebigen Punkt der Galaxis transportieren kann. Doch noch besteht Hoffnung: He-Man, der stärkste Krieger von Eternia, und seine Freunde Teela und Gwildor, der findige Zwerg, haben Skeletor den Kampf angesagt. Auf der Erde schlagen sie die Schlacht, die über das Schicksal des Universums entscheidet. Der Blu-ray-Transfer von MASTERS OF THE UNIVERSE liegt auf dieser Scheibe von Winkler Film im originalen Bildformat 1,78:1 vor. Die Bildqualität ist für einen Katalogtitel sicherlich gut, aber auch nichts Besonderes. Die Schärfe wirkt angenehm mit klaren, marginal nachgeschärften Konturen sowie einer überdurchschnittlichen Feinzeichnung in Naheinstellungen. Rauschen zieht sich in milden bis mttelschweren Ausmaßen durch den gesamten Film und wirkt vor allem in sehr dunklen Sequenzen leicht digital, aber nicht verartefaktet. Die Kompression arbeitet recht sauber und zeigt keine auffällige Artefaktbildung. Die Farben erscheinen natürlich und gut gesättigt. Auch der Kontrast macht eine ordentliche, ausgewogene Figur. Das Schwarz könnte phasenweise etwas tiefer sein, daher wirkt das Bild manchmal etwas flach. Schmutz sowie analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial durchaus noch vorhanden - allerdings in vernachlässigbarer Anzahl und Größe. Auf dieser Blu-ray Disc liegt der deutsche Ton von MASTERS OF THE UNIVERSE in LinearPCM 2.0 (Stereo) vor, während das englische Original in DTS-HD Master Audio 2.0 (Stereo) abgemischt wurde. Der Originalton wurde wohl direkt von der US Blu-ray übernommen und klingt relativ ausgewogen mit guter Kanaltrennung auf der Front. Bass gibt es zwar wenig, dafür Musik sowie Umgebungsklänge von hinten, wenn man einen Surround-Dekoder hinzuschaltet. Die Höhen kommen sauber, die Mitten prägnant. An der Dialogwiedergabe gibt es nichts zu mäkeln. Die deutsche Tonspur ist dagegen eine mittelschwere Katastrophe. Die immer perfekt verständlichen Dialoge der deutschen Synchronisation überlagern viele Elemente des Sounds wie die Musik total und drängen auch Geräusche in den Hintergrund. Zudem ist der Sound so oberbasslastig abgemischt, dass der Subwoofer leicht zu dröhnen beginnt. Dafür fehlt es an Höhen und der Klang wirkt insgesamt ziemlich stumpf.

Einzelwertung:

Deutsch LPCM 2.0: 3,5 / 10 Punkten
Englisch DTS-HD MA 2.0: 5,5 / 10 Punkten Nicht nur deutsche, sondern auch englische Untertitel befinden sich auf dieser DVD. Sogar der wunderbar informative Audiokommentar von Gary Goddard wurde übersetzt. Der Regisseur spricht sehr ausführlich über verschiedene Aspekte der Produktion und Unterschiede zwischen der Filmversion und dem Spielzeug-Universum. Auch der Kinotrailer zu MASTERS OF THE UNIVERSE darf natürlich nicht fehlen und eine Bildergalerie gibt es obendrauf. Welches Kind der 1980er Jahre kennt sie nicht, die MASTERS OF THE UNIVERSE. Damals als Spielzeugfiguren der Firma Mattel der Hit, wollte die B-Movie-Schmiede Cannon im Jahr 1987 mit der Verfilmung des Universums auf den Franchise-Zug aufspringen. Das damals schon in finanziellen Schwierigkeiten steckende Studio pumpte mit satten 22 Millionen Dollar soviel Geld in eine Produktion wie nie zuvor und danach. Da das Geld aber trotzdem nicht ausreichte, drehte Cannon drei Tage vor Drehschluss den Geldhahn zu und brach die Dreharbeiten mitten beim Showdown ab. Erst zwei Monate später konnte die Kampfszene zwischen He-Man und Skeletor relativ hastig vollendet werden. Die beiden Protagonisten bilden auch den Kern der Handlung, welche sich eher an den barbarischen Ursprüngen des Spielzeug-Universums orientiert als an der romantisierten Comicvariante. He-Man (Dolph Lundgren, DIRECT CONTACT) und seine Freunde Teela und Man-at-Arms müssen wie gewohnt den Planeten Eternia vor Skeletor (Frank Langella, DRACULA) retten, der die Zauberin von Schloss Greyskull gefangen genommen und die Bevölkerung versklavt hat. Auf der Flucht vor seinen Schergen landen die Helden aus Versehen durch einen Dimensionsschlüssel, den Skeletor zu gerne in seinen Besitz bringen möchte, auf der Erde des 20. Jahrhunderts. Skeletor schickt seine Armee hinterher und es kommt zum ultimativen Kampf in der Gegenwart...

Aus heutiger Sicht ist MASTERS OF THE UNIVERSE ein spaßiger Science-Fiction-Fantasy-Actionfilm im B-Movie-Gewand. Die Handlung besticht durch schrullige Charaktere, ulkige Dialoge, aber auch nette, hirnlose Action, welche dank der guten Ausstattung sowie der überzeugenden Spezialeffekte perfekt zu unterhalten weiß. Einige Vorgaben des Originals konnten leider nicht umgesetzt werden. So wurde der schwebende Gnom Orko aus Budgetgründen (man hätte ihn durchweg animieren müssen) durch den Zwerg Gwildor ersetzt, der aber die gleichen Charakterzüge aufweist wie das Vorbild. Dolph Lundgren passt als He-Man optimal in die Rolle und mit Courteney Cox (FRIENDS, SCREAM) darf man einen zukünftigen Star bei den ersten Schritten auf der großen Leinwand zuschauen. Insgesamt ist MASTERS OF THE UNIVERSE nach nunmehr 22 Jahren eine absolut hohle, aber trotzdem schwer unterhaltsame Actionproduktion aus dem Hause Cannon, die nach wie vor Spaß macht und Kindheitserinnerungen weckt.

Die Blu-ray Disc von Winkler Film bietet ein gutes Bild, aber einen miserablen deutschen Ton. Das Bonusmaterial ist von der DVD bekannt. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Masters Of The Universe
Land / Jahr: USA 1987
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar
Kommentare:

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