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TECHNISCHE DATEN
zu Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 3 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Unterhaltung
Bildformat:
diverse
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0,Deutsch: DD 2.0
Verpackung: Blu-ray Box
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anbieter:
Turbine Medien
Label:
BMG
EAN-Code:
4260294854017 / 4260294854017
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition

Titel:

Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition

Label:

BMG

Regie:

Peter Thorwarth Interview mit Peter Thorwarth: Was nicht paßt, wird passend gemacht

Laufzeit:
425 Minuten
Genre:
Unterhaltung
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition:


- Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding - Was nicht passt wird passend gemacht - Goldene Zeiten Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition stammt aus dem Hause Turbine Medien.


Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Peter Thorwarths Unna-Trilogie - Deluxe Edition:
Im Ruhrgebiet gibt es einen ganz eigenen Menschenschlag. Die meisten sind recht bodenständig, geradlinig und frei heraus, sind nicht auf den Mund gefallen und mit einer gehörigen Portion Mutterwitz ausgestattet. Und seit etlichen Jahrzehnten, ausgelöst durch den Bergbauboom des 20. Jahrhunderts, hat sich hier eine multikulturelle Lebensgemeinschaft entwickelt, die andernorts noch längst nicht so selbstverständlich angenommen wird und so gut funktioniert wie hier. Peter Thorwarth wurde 1971 in Dortmund geboren und ist in Unna aufgewachsen, zwei Städten im östlichen Teil des Ruhrgebiets. Wie stark er seiner Heimat und den skurrilen Typen jener Region verbunden ist, hat er schon in seinem Debütfilm „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“ aus dem Jahr 1999 unter Beweis gestellt. Innerhalb kürzester Zeit avancierte der Film (nicht nur) im Ruhrgebiet zu einem absoluten Kultfilm, wo er in einem Bochumer Kino jüngst sein fünfzehnjähriges Leinwandjubiläum (da er in all den Jahren dort ununterbrochen gezeigt wurde!) feiern konnte.

Keek (Oliver Korittke) gerät darin in arge Bedrängnis. Für den Banküberfall, den er vor einigen Jahren mit Kalle Grabowski (Ralf Richter) begangen hat, wurde nur dieser verknackt. Kalle hielt dicht, damit Keek für ihn die Beute verwahren konnte. Doch der hat das ganze Geld verzockt. Als Kalle von rasender Eifersucht getrieben aus dem Knast ausbricht, will er so schnell wie möglich an seine Piepen ran. Jetzt ist guter Rat teuer. Aber Keek hat zufällig mitbekommen, dass Schlucke (Martin Semmelrogge) bei seinem Chef Kampmann (Diether Krebs) einbrechen möchte. Zusammen mit Keeks Kumpel Andy (Markus Knüfken) und dem zwielichtigen Ratte (Heinrich Giskes) macht sich das Quartett daran, beim Speditionsunternehmer abzusahnen. Mit viel Liebe zu seinen herrlich verschrobenen Figuren hat Thorwarth hier ein rasantes Ruhrpott-Schelmenstück vorgelegt, das blendend zu unterhalten versteht. Von der Ausstattung über die Charakterzeichnung bis hin zur Absurdität der Situationen ist Aufrichtigkeit, Menschenkenntnis und jede Menge Humorverständnis spürbar. Originell und turbulent, von der illustren Darstellerschar, teilweise stark gegen ihr Image besetzt, wunderbar und treffsicher gespielt.

Vier Jahre darauf legte Thorwarth mit „Was nicht passt, wird passend gemacht“ nach. Mit fast identischem Darstellerensemble widmete er sich nun den Absurditäten auf einer Ruhrgebietsbaustelle. Philipp (Regisseur Thorwarth selbst) soll beim Hausbau in Werner Wiesenkamps (Dietmar Bär) kleiner Firma ein Praktikum absolvieren. Die alten Hasen Horst (Willi Thomczyk), Kalle (Ralf Richter) und Kümmel (Hilmi Sözer) sehen das nicht so gerne. Als bei einem Arbeitsunfalle der illegale Aushilfsarbeiter Marek (Armin Dillenberger) ums Leben kommt und von den Routiniers rasch im Fundament einbetoniert wird, plagen den jungen Praktikanten schwere Gewissensbisse. Katastrophen auf dem Bau dienen mal wieder als schräg-überzeichnete Grundlage für eine treffsichere Typenkomödie, die hier im Ruhrgebietsmilieu verankert ist. Wie schon in seinem Debütfilm gelingt es Peter Thorwarth erneut, die menschliche Seite seiner Typen zum Vorschein zu bringen und dem klamaukigen Treiben damit Tiefgang zu verleihen. Aufgrund einiger romantischer Zwischentöne nicht ganz so überdreht und spaßig wie der Erstling, aber immer noch überdurchschnittlich gute Unterhaltung.

Party-Manager-Assistent Ingo Schmitz (Wotan Wilke Möhring) sieht in „Goldene Zeiten“ seine große Stunde gekommen, als er für ein Charity-Golf-Turnier als Stargast Douglas Burnett („A-Team“-Star Dirk Benedict) gewinnen kann, einen bekannten US-Serienstar der 80er Jahre. Sowohl der Leiter des kleinen Golfclubs in Unna (Wolf Roth) als auch Ingos Managerchef (Uwe Fellensiek) wissen allerdings nicht, dass es sich bei Ingos Burnett lediglich um einen zweitklassigen deutschen Provinzmimen handelt, der seinem US-Vorbild täuschend ähnlich sieht. Das Kaff bei Dortmund gerät angesichts der vermeintlichen Prominenz ganz schön aus dem Häuschen, die Reichen und Schönen setzen alles daran, ein Stück vom Publicityrummel abzubekommen.

Mit „Goldene Zeiten“ hat Peter Thorwarth seine Unna-Trilogie zu einem würdigen Abschluss gebracht. Seine Stärken liegen eindeutig in seiner Liebe zu den kleinen Leuten aus dem östlichen Ruhrpott. Es gelingt ihm zwar auch, die Marotten der Entertainmentindustrie bissig bloßzustellen, die komischsten Momente erwachsen aber aus dem Zusammenspiel dieser eitlen großen Welt mit den bescheidenen, bodenständigen Gemütern der Unnaer. Etwas hinderlich an „Goldene Zeiten“ ist dessen thematische Überfrachtung, die aus der Unzahl an Figuren erwächst, deren Geschichten auf weite Strecken parallel erzählt werden müssen. Da ohnehin schon etliche Szenen dem Final Cut zum Opfer fielen, hätte Thorwarth vielleicht besser in Erwägung gezogen, aus dem Material eine Miniserie zu basteln – das Potenzial dafür war fraglos vorhanden.

In der BluRay-4-Disc-Deluxe-Edition liegen die drei “Unna”-Filme Peter Thorwarths nun in einem fantastischen Bild- (in 1,85:1 bzw. 2,35:1 Widescreen [„Goldene Zeiten“]) und Tonformat (DTS HD Master Audio 5.1) vor, was keinerlei Wünsche mehr offen lässt! Auch in Sachen Bonusmaterial hat man bei der Veröffentlichung ordentlich geklotzt. Neben Audiokommentaren (mit Peter Thorwarth und Ralf Richter zu den ersten beiden Filmen, Thorwarth und weiteren Stabmitgliedern dann beim dritten Teil), geschnittenen und unveröffentlichten Szenen, Interviews, Making Ofs, Storyboard-Film-Vergleichen und diversen Trailern, Teasern und Spots finden sich auf den vier Scheiben auch ein Best-of des BANG BOOM BANG-Fanfilms, das Special “das Vermächtnis des Filmes“, die „Es war einmal in Unna“-Drehort-Tour mit Peter Thorwarth oder „60 Minuten Hardcore…“ – echte Kurzfilme von Peter Thorwarth. Abgerundet wird das Ganze durch ein 64seitiges Booklet voller Fotos und spannender Hintergrundinformationen. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Bang Boom Bang 9/10 Punkte

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 27988 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9

Bild-in-Bild: MPEG-4 AVC Video / 946 kbps / 480p / 24 fps / 4:3 / High Profile 3.2

BANG BOOM BANG wurde für das Blu-ray-Release von Turbine komplett neu restauriert und abgetastet. Die daraus resultierende Bildqualität im Format 1,78:1 ist großartig. Auf Grund des starken Filmkorns muss man allerdings mit einem deutlich sichtbaren analogen Rauschen leben. Dank des Verzichts auf Filter hat man jedoch die maximale Schärfe und Detailpracht aus dem Material herausgeholt. Feinheiten in Gesichtern sind ebenso scharf und klar zu erkennen wie sanfte Konturen in Totalen, welche nicht erkennbar nachgeschärft wurden. Die Kompression arbeitet dabei absolut sauber und zeigt keinerlei Artefaktbildung. Die Farben wirken bunt und frisch und überwiegend natürlich mit einem minimalen Gelbstich versehen. Die sehr ausgewogene Kontrastbalance offenbart eine wunderbare Durchzeichnung mit sattem Schwarz sowie nicht überstrahlendem Weiß. Die Plastizität kann sich wirklich sehen lassen. Schmutz oder analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial nicht mehr zu sehen.


Was nicht passt, wird passend gemacht 9/10 Punkte

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 27991 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9
Auch WAS NICHT PASST WIRD PASSEND GEMACHT liegt auf Blu-ray in einer neu restaurierten Abtastung im Format 1,78:1 vor. Die Bildqualität erweist sich als ähnlich toll wie bei BANG BOOM BANG. Filmkorn zieht sich in feinen bis mittelschweren Ausmaßen (dunklere Szenen sind etwas rauschiger als helle) durch den ganzen Film und der Verzicht auf Rauschfilter sorgt für eine wunderbare Schärfe. Details sind klar zu erkennen bis in feinste Strukturen und Totalen wirken knackig mit sauberen, nicht nachgeschärften Konturen. Die Kompression arbeitet dank hoher Bitrate absolut sauber. Die Farben wirken sehr natürlich und satt. Exzellent fällt auch die Kontrastbalance aus. Das tiefe Schwarz lässt keine Details versumpfen, das Weiß überstrahlt nicht. Die Plastizität kann man nur als erstaunlich bezeichnen. Auf dem Ausgangsmaterial sind bei sehr genauem Hinschauen noch ein paar Kratzer oder Schmutzpartikel zu erkennen, die meisten wurde jedoch sauber entfernt.


Goldene Zeiten 6,5/10 Punkte

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 26991 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9

GOLDENE ZEITEN liegt im Bildformat 1,85:1 auf der Blu-ray vor. Leider fällt die Bildqualität gegenüber den anderen beiden Filmen deutlich ab. Wahrscheinlich wurde keine neue Abtastung gemacht, sondern das alte 2006er DVD-Master hergenommen. Dieses wirkt nicht nur digital rauschig und grob, sondern hat auch deutliche elektronische Nachschärfung zu bieten, was sich in dicken Doppelkonturen äußert. Die Feinzeichnung wird oft durch das Rauschen überlagert und fällt nicht besonders hoch aus. Totalen könnten knackiger sein. Immerhin wurde nicht mit Filtern gearbeitet, so dass die Gesamtschärfe noch in Ordnung ist. Die Kompression arbeitet sauber und zeigt keine auffälligen Blockartefakte. Die Farben erscheinen natürlich und satt, die Kontrastbalance macht einen ausgewogenen Eindruck. Schwarz wirkt meist tief und versumpft kaum, Weiß überstrahlt nicht. Die Plastizität kann sicherlich überzeugen, herausragen kann sie auf Grund der mäßigen Feinzeichnung jedoch nicht. Schmutz sowie analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial nicht zu erkennen. Bang Boom Bang

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 4140 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Deutsch: DTS Audio 2.0 / 48 kHz / 320 kbps / 24-bit

Der Sound von BANG BOOM BANG überzeigt in der deutschen DTS-HD-Master Audio 5.1 durch eine klasse Abmischung, welche nicht nur den Soundtrack von H-Blockx räumlich aus allen Boxen schallen lässt, sondern einige nette Surround-Effekte aufbieten kann. Diese sind zwar eher dezent und nicht allzu dynamisch, sorgen aber für überraschend viel Räumlichkeit, zumal auch Hintergrundgeräusche in durchaus beachtlicher Anzahl von hinten aus den Boxen schallen. Trotzdem ist die Mischung eher auf die Front fokussiert, wo klare Rechts-Links-Aktivitäten ortbar sind. Der Tiefbass kann sich nur dezent in einigen wenigen Momenten in Szene setzen, da der Film nun mal kein basslastiges Action-Getöse darstellt. Dafür ist die Dialogwiedergabe fantastisch und sehr harmonisch. Die allgemeine Klangqualität bietet einen natürliche, sehr vollen Sound mit tollen Mitten, sanften Höhen sowie gutem Bassfundament.


Was nicht passt, wird passend gemacht

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 4166 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Deutsch: DTS Audio 2.0 / 48 kHz / 320 kbps / 24-bit

Auch hier keine besonderen Unterschiede zu BANG BOOM BANG. Die DTS-HD Master Audio 5.1-Spur in Deutsch klingt sehr satt und dynamisch, vor allem die tolle Musikwiedergabe mit überzeugender Räumlichkeit sticht heraus. Effekte von hinten gibt es dagegen genrebedingt eher weniger und auch der Tiefbass hat nur wenige Gelegenheiten sich auszuzeichnen und wird selbst dann nicht übermäßig gefordert. Vorne sind Rechts-Links-Aktivitäten klar ortbar und die Dialoge schallen sauber und warm aus dem Center. Die Verständlichkeit der Stimmen ist perfekt. Die warmen Mitten sowie die runden Höhen bieten zudem ein überzeugendes Klangbild.


Goldene Zeiten

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 4256 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Deutsch: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 224 kbps

Der Sound von GOLDENE ZEITEN bietet einen DTS-HD Master Audio 5.1-Track, der eher dialoglastig ausfällt. Direktionale Effekte sind selten, von hinten kommen meist Geräusche oder Musik, die für minimale Räumlichkeit sorgen. Auch Stereo-Effekte auf der Front sind nicht prägnant, sondern eher subtil. Dasselbe gilt für den Subwoofer-Einsatz. Die Dialogwiedergabe erweist sich als einwandfrei und natürlich. Die allgemeine Klangqualität tendiert eher zur Betonung der Mitten ohne dumpf zu wirken. Die Höhen sind eher sanft und nicht besonders dynamisch ausgeprägt. Der Bassanteil ist nicht prägnant, aber durchaus in Ordnung. Bang Boom Bang

Untertitel für BANG BOOM BANG sind auf Deutsch und Englisch vorhanden. Optional kann man den Film im "Alles auf Horst"-Modus betrachten, einem interaktiven Feature, wo während des Films Fakten und Hintergründe, aber auch Deleted Scenes oder Storyboards eingeblendet werden. Zusätzlich werden die anderen Clips aus dem Bonusmaterial (Punkt "Hinter den Kulissen") zum Abruf an der richtigen Stelle bereitgehalten. Der Audiokommentar von Peter Thorwarth und Ralf Richter ist informativ und witzig und wartet mit vielen Hintergrundinformationen sowie Anekdoten zur Entstehung des Films auf.

"Hinter den Kulissen" bietet eine Sammlung an Beiträgen, die man bereits aus dem "Alles auf Horst"-Modus kennt. Da wären der Storyboardvergleich der Fußball-Szene, ein kurzer B-Roll-Clip von den Dreharbeiten, kurze Clips zu den Spezialeffekten in vier Szenen sowie sieben ebenfalls nicht besonders lange und gehaltvolle Interviews mit den Darstellern und Machern. Weiter geht es in den Schneideraum, wo zehn unveröffentlichte Szenen, neun ungekürzte Szenen, ein alternatives Ende sowie vier Einspieler in sehr schlechter Qualität warten. In der Abteilung "Trailer & mehr" findet man anschließend jede Menge Promotion-Material wie die Original-Teaser und Trailer, Radio- und Fernseh-Spots, das Musikvideo zum Titelsong von H-Blockx, aber auch einen Re-Release-Trailer von 2013 oder den Restaurationsvergleich. Zum Abschluss gibt es die Abteilung "Das Vermächtnis" mit zehn Beiträgen, die mit BANG BOOM BANG zu tun haben. Da sind zum Beispiel TV-Auftritte der Stars oder Gastauftritte in TV-Serien zu sehen. Aber auch Dinge wie ein Anti-Raubkopierer-Spot, ein Fan-Remake oder ein Clip vom 10-jährigen Jubiläum in Bochum.


Was nicht passt, wird passend gemacht

Untertitel sind in Deutsch und Englisch verfügbar. Auch hier gibt es einen Audiokommentar mit Peter Thorwarth, der informativ und witzig ist. Der Menüpunkt "Hinter den Kulissen" bietet fünf Clips mit einer Settour mitHilmi Sözer, fünf Interviews zum Kinostart, eine B-Roll, ein Feature zu den Spezialeffekten sowie Aufnahmen vom Casting. Im Schneideraum findet der Zuschauer neun unveröffentlichte sowie acht ungekürzte Szenen. Weiterhin findet man noch fünf Minuten an Outtakes. Hinter "Trailer & mehr" gibt es zum Abschluss noch den Kinotrailer, Teaser, den Ätzi & Fetzi-Einspieler, einen Videoclip, den WAS NICHT PASST WIRD PASSEND GEMACHT-Kurzfilm sowie einen Restaurationsvergleich zwischen DVD und HD-Master.


Goldene Zeiten

Untertitel liegen für diesen Film in Deutsch und Englisch vor. Wieder gibt es hier einen Audiokommentar mit Regisseur Peter Thorwarth sowie weiteren Beteiligten zu hören, die interessante Fakten und Anekdoten zur Entstehung des Films liefern. Das Making of hat mit satten 85 Minuten Spielfilmlänge und ist quasi eine Sammlung von B-Roll-Aufnahmen vom Set, welche von den Machern kommentiert wird. Der acht Minuten lange Blick hinter die Kulissen enthält weitere, diesmal unkommentierte Aufnahmen vom Set. Die 13 Interviews dauern fast zwei Stunden und enthalten weitere Einblicke in den Dreh, die Figuren, Handlung sowie Entstehung des Films aus Sicht der Macher und Darsteller. Anschließend folgen drei Clips mit Probeaufnahmen zu verschiedenen Darstellern. Der zehn Minuten lange Beitrag zur Kinotour beinhaltet Impressionen von der Premiere von GOLDENE ZEITEN in Düsseldorf. Acht unveröffentlichte sowie acht ungeschnittene Szenen sind optional mit Regiekommentar ansehbar und offenbaren einige nette, aber sicherlich nicht revolutionäre Erweiterungen der Handlung sowie Charaktere. Weiter geht es mit viereinhalb Minuten an Outtakes, die durchaus lustig ausfallen und sehenswert sind. In "Dirk Benedict: Best of O-Ton" darf man den unsynchronisierten Dialogszenen des Serienstars lauschen, was sich als sehr lustig erweist. Die fünf Einspieler sind die Nachrichten-Einspieler aus dem Film. Zum Abschluss gibt es noch den Teaser, den Kinotrailer, einen "Handy aus"-Spot, ein Musikvideo sowie die verlorene Szene aus BANG BOOM BANG.


Bonus-DVD

Die Bonus-DVD enthält eine 38 Minuten lange Drehort-Tour mit Regisseur Peter Thorwarth, was sich als sehenswert und interessant erweist. Weiter geht es mit vier Kurzfilmen von Peter Thorwarth und abschließend gibt es noch etwas Werbung für seinen neuen Film in Form vom Teaser, Trailer, Premierenclip in Bochum sowie das Musikvideo zu NICHT MEIN TAG. "Anlässlich des neuen Kinofilms von Regisseur Peter Thorwarth veröffentlicht Turbine Medien die berühmte Unna-Trilogie des aus der Stadt in Westfalen stammenden Regisseurs auf Blu-ray Disc in High Definition. BANG BOOM BANG aus dem Jahr 1999 dreht sich um den Kleinganoven Keek (Oliver Korittke DIE MUSTERKNABEN), der den Erlös aus einem Bankraub auf der Pferderennbahn verzockt. Sein aus dem Knast ausgebrochener Partner Kalle Grabowski (Ralf Richter DAS BOOT) findet das gar nicht gut und quartiert sich solange in Keeks Wohnung ein, bis dieser die Kohle wieder beschafft hat. Und das ist gar nicht so leicht. In WAS NICHT PASST WIRD PASSEND GEMACHT aus dem Jahr 2003 versuchen die drei Bauarbeiter Kalle (Ralf Richter), Kümmel (Hilmi Sözer BALLERMANN 6) und Horst (Willi Thomczyk DIE CAMPER) ihren Chef Herrn Wiesenkamp (Dietmar Bär NACHTSCHICHT) übers Ohr zu hauen. Als dessen Baufirma jedoch in finanzielle Schieflage gerät, wollen sie ihm helfen das Geschäft zu retten.

Obwohl alle drei Filme in sich abgeschlossen und selbständige Handlungen aufweisen, sind sie doch miteinander verwoben. In WAS NICHT PASST WIRD PASSEND GEMACHT sowie GOLDENE ZEITEN finden sich Referenzen auf die jeweils anderen Filme und auch die Darsteller sind oft dieselben und spielen manchmal sogar denselben Charakter, zum Beispiel Christian Kahrmann als Mark Kampmann. Der Humor der Filme ist die typische Ruhrpott-Komik aus klassischem Blödel- sowie pechschwarzem Humor mit derben Auswüchsen. Das gilt auch für die comichaft überzeichneten Charaktere, bei denen bestimmte Charakterzüge herausgestellt und überbetont werden. So ist Kalle in BANG BOOM BANG zwar ein ausgesprochen unangenehmer Zeitgenosse, auf Grund seines übertrieben proletenhaften Auftritts aber ungemein lustig. WAS NICHT PASST WIRD PASSEND GEMACHT ist dagegen vornehmlich Komödie, während die anderen beiden Werke eher Gangsterkomödien darstellen und thematisch relativ ernsthafte Geschichten aufweisen. Die Darsteller spielen sichtbar mit Freude und für GOLDENE ZEITEN konnte man sogar A-Team-Veteran Dirk ""Faceman"" Benedict reaktivieren, um sich selbst zu parodieren. Er spielt nämlich einen deutschen Schauspieler und Hochstapler, der einen ehemaligen US-Serienstar aus den 1980er Jahren imitiert. Dieser Aspekt ist das Highlight von GOLDENE ZEITEN, der nebenbei bemerkt der schwächste der drei Filme ist, da er leider etwas zu lang daherkommt und sich mit Nebenfiguren und Handlungssträngen etwas verzettelt. Für Freunde des schwarzen deutschen Ruhrpott-Humors stellt die Unna-Trilogie absolutes Pflichtprogramm dar. Ganz nebenbei ist BANG BOOM BANG auch nach nunmehr 15 Jahren der beste deutsche Gangsterfilm der deutschen Nachkriegskinogeschichte.

Die Blu-ray Discs der Filme BANG BOOM BANG und WAS NICHT PASST WIRD PASSEND GEMACHT protzen mit einer super Restauration, was leider nicht für GOLDENE ZEITEN gilt, der vom alten DVD-Master stammt. Der Sound ist für diese Art Filme überzeugend, das Bonusmaterial opulent." ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: Deutschland 1999/2003/2006
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Zu allen drei Filmen: Audiokommentare, Hinter den Kulissen-Clips, Trailer & mehr, ausführliche Auflistung siehe erhältliche Editionen der Einzeltitel
Kommentare:

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