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TECHNISCHE DATEN
zu Jacques Tati Collection

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 7 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Komödie
Bildformat:
High Definition (1.33:1) - 1080p,High Definition (1.78:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Französisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Schuber
Untertitel:
Deutsch, Französisch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680072937 / 4006680072937
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Jacques Tati Collection

Titel:

Jacques Tati Collection

Label:

Arthaus

Regie:

Jacques Tati

Laufzeit:
565 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 23.05.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Jacques Tati Collection:


Die Ferien des Monsieur Hulot Mein Onkel Parade Playtime - Tatis herrliche Zeiten Tatis Schützenfest Trafic - Tati im Stoßverkehr Jacques Tati Collection stammt aus dem Hause STUDIOCANAL GmbH.


Jacques Tati Collection Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Jacques Tati Collection:
„Jacques Tati Complete Collection“ bei StudioCanal auf Blu-ray Disc
Das gesamte filmische Vermächtnis des französischen Starkomikers

Zu Ehren des großen französischen Filmkomikers Jacques Tati bringt StudioCanal sein komplettes filmisches Vermächtnis auf Blu-ray Disc heraus. Enthalten sind sechs Spielfilme und sieben Kurzfilme aus der Zeit von 1949 bis 1974, die erstmals in HD-Qualität erscheinen. Neben einem 56-seitigen informativen Begleitheft gibt es jede Menge filmisches Bonusmaterial, darunter Filmanalysen, Audiokommentare und Interviews. Tati ist ein qualitätsbewusster Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt. Das verbindet ihn mit anderen Meistern der Komödie wie Charles Chaplin, Buster Keaton, Harold Lloyd oder Loriot. Als Jacques Tati im Alter von 75 Jahren stirbt, hinterlässt er nur fünf Kinofilme und einen Fernsehfilm, und doch zählt der zu den ganz Großen der Filmgeschichte. Was für Chaplin der Tramp ist, ist bei Tati der schlaksige Monsieur Hulot, ein Träumer mit Regenmantel und Pfeife. Er ist ein großartiger Regisseur und Schauspieler mit ausgeprägter Beobachtungsgabe und Sinn für Humor.

Geboren wurde Tati 1908 im französischen Le Pecq als Jacques Tatischeff. Er war russisch-holländisch-italienisch-französischer Abstammung. Bevor er als Pantomime im Kabarett auftrat, was auch in einigen Kurzfilmen belegt ist, war der fast zwei Meter große Tati ein erfolgreicher Rugby-Spieler. Seine eigentliche Filmkarriere begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Briefträger François in „Tatis Schützenfest“ (1949) sind schon Züge der komischen Figur enthalten, die danach als Monsieur Hulot in die Filmgeschichte eingehen wird. Er hat einen schüchternen und einfühlsamen Charakter, der sich wie ein altmodischer Gentleman zu erkennen gibt. Bereits die Kurzfilme lassen den unverwechselbaren Slapstick-Stil erkennen. In „Raufbold gesucht“ sieht man den Protagonisten im Boxring gegen einen gefürchteten Champion antreten und gewinnen. Ähnliche Szenen gibt es auch in Chaplin-Filmen, nur musste der seinen Gegner einen Kopf überragende Tati ganz andere Techniken anwenden. Einige Kurzfilme liefern bereits Anspielungen auf spätere große Filme. So deutet „Die Schule der Briefträger“ bereits auf den Protagonisten von „Tatis Schützenfest“ hin. Wenn Tati in seinen Filmen auch die guten alten Zeiten beschwor und die moderne Zivilisation mit all ihren negativen Auswüchsen kritisierte, so strebte er bildtechnisch immer die höchste Perfektion an und war teilweise seiner Zeit schon voraus. Als der große französische Starkomiker 1982 starb, konnte er nicht mehr die Zeit des elektronischen HD-Kinos erleben. Er hätte sich sehr gefreut über die bestmögliche Qualität des speziell für diese Edition mit hohem Aufwand restaurierten Filmmaterials, die weitaus besser ist als die staubigen und zerkratzten Originale. Das wird besonders deutlich beim Vergleich einiger Filme, die in verschiedenen Versionen enthalten sind.

„Tatis Schützenfest“ (1947) stellt einen Dorfbriefträger vor, der die Leistungen der amerikanischen Kollegen übertreffen will, die in einem Kurzfilm während eines Jahrmarkts angepriesen werden. Neben der eigentlichen Geschichte gefällt die Schilderung des französischen Provinzmilieus mit dem Briefträger und Menschenfreund, der allen helfen möchte und dabei nur Verwirrung stiftet. Hier zeigt sich bereits der typische Humor Tatis, der menschliche Schwächen entlarvt, dabei aber nie verletzt. Auch der große Buster Keaton war von diesem Film begeistert und fügte lobend an: „Tati knüpft an einem Punkt an, an dem wir vor 40 Jahren stehen geblieben waren.“ In der Edition ist die restaurierte Fassung dieses Films von 1949 ebenso enthalten wie der für das schwedische Fernsehen produzierte Zirkusfilm für Kinder „Parade“ (1974).

In „Die Ferien des Monsieur Hulot“ (1951) wird erstmals der biedere Kleinbürger Hulot vorgestellt, der hier mit seinem uralten Auto in die Bretagne fährt, um den Urlaub zu genießen. Alle Bemühungen des linkischen Hulot, sich beliebt zu machen und zur Unterhaltung der anderen Feriengäste beizutragen, führen zu Verwirrungen und Missverständnissen. Zur Katastrophe kommt es fast, als vorzeitig ein großes Feuerwerk gezündet wird. Der Film wirkt wie die Abfolge einfallsreicher Gags, die lose aneinandergereiht sind, aber sich dennoch gegenseitig bedingen. So dient der Abschluss eines Gags bereits als Ausgangspunkt für einen neuen.

„Mein Onkel“ (1958) erhielt 1959 den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Der neunjährige Gérard lebt mit seinen Eltern in einem neumodischen, technologisch fortschrittlichen Haus in einem Neubaugebiet. Sein bester Freund ist sein Onkel, Monsieur Hulot, der große Schwierigkeiten damit hat, in die Welt seiner Schwester und deren Familie einzutauchen. Diese sorgen sich jedoch um Hulot und deshalb bietet ihm sein Schwager einen Job an und seine Schwester versucht ihn mit einer alleinstehenden Nachbarin zu verkuppeln. Doch Monsieur Hulot geschieht ein Missgeschick nach dem anderen und er richtet ein großes Durcheinander an. Weniger eine konsequente Handlung als die Kontrastierung der Gegensätze zeichnen diesen Film aus. Dazu gehört etwa das verkommene Pariser Stadtviertel, in dem Hulot lebt, und das moderne Haus der Verwandten, das den sterilen technischen Fortschritt verkörpert. Die Moderne steht hier als Inbegriff von Dekadenz.

Diese Einstellung wird noch auf die Spitze getrieben in „Playtime“ (1967). Monsieur Hulot schlendert verträumt durch das futuristische Paris und wird Zeuge der Monotonie und der Regeln der Moderne. Er ist auf der Suche nach einem Monsieur Giffard, aber durch eine Vielzahl von Missgeschicken verpassen sie sich immer wieder. Monsieur Hulot sucht ihn an den verschiedensten Orten und durchquert dabei einen Flughafen, ein Bürogebäude, eine Wohnung und ein Restaurant. Jede Station erscheint ihm steril und einheitlich, aus Beton, Glas und Stahl. Für diesen Film wurde außerhalb von Paris ein täuschend echtes Geschäftsviertel mit eigens für den Film gebauten Straßen errichtet.

Die negativen Auswirkungen des Massenverkehrsmittels Automobil und der Irrsinn des modernen Straßenverkehrs werden in Tatis letztem vollendetem Film „Trafic - Tati im Stoßverkehr“ minutiös dargestellt. Monsieur Hulot ist Werbefachmann in der Autobranche. Er hat ein supermodernes, perfekt ausgestattetes Wohnmobil entworfen, das er im Amsterdamer Autosalon vorstellen soll. Gemeinsam mit einer Delegation der Pariser Autofirma macht er sich auf den Weg in die niederländische Hauptstadt. Auch eine junge PR-Frau (Maria Kimberley) in einem kleinen gelben Sportwagen begleitet Monsieur Hulot dorthin. Doch unterwegs kommt es zu mehreren Pannen, Unfällen, Staus und anderen Verwicklungen, die dafür sorgen, dass sie erst ankommen, als die Automesse gerade schließt. In die Filmgeschichte eingegangen ist der Verkehrsunfall, bei dem ein Verkehrspolizist durch einen vorbeirasenden Sportwagen ins Kreiseln gerät, wodurch es zu einer Massenkarambolage kommt. Dabei scheinen die verschiedenen Wagentypen eigene menschliche Charaktere zu haben.

Jacques Tati ist mit der Figur des Monsieur Hulot in die Filmgeschichte eingegangen als ein netter und naiver Typ, der weder sentimental noch empfindlich ist, und nebenbei die kompliziertesten Situationen übersteht. Die Auswüchse der Moderne lösen bei ihm Schrecken aus. Er will sich nicht anpassen und zieht sich deshalb zurück statt aufzubegehren. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: Frankreich
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, ABC-Tempo Tativille: Interview mit Jacques Tati, Alles kommuniziert: Eine Filmanalyse von Filmkritiker Stéphane Goudet, Im Ring: Eine Filmanalyse von Stéphane Goudet, Schönes Wetter leichter Wind: Eine Filmanalyse von Stéphane Goudet, Wie Zuhause: Eine Filmanalyse von Stéphane Goudet, Tatis Schützenfest – Restaurierte Fassung von 1949, Alles ist schön: Eine Filmanalyse von Stéphane Goudet, Die Lektionen von Professor Goudet, Szenen mit einem Audiokommentar von Jérôme Deschamps, „Trafic International“: Ein Interview mit dem Filmkritiker Jonathan Romney, American Style: Eine Filmanalyse von Stéphane Goudet, Kurzfilme: „Die Schule der Briefträger“ / „Raufbold gesucht“ / „Heiterer Sonntag“ / „Halte deine Linke hoch!“ / „Abendkurs“ / „Forza Bastia“ / „Spezialität des Hauses“, 56-seitiges Booklet, Wendecover
Kommentare:

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