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TECHNISCHE DATEN
zu Schtonk!

RC B FSK Freigabe ab 6 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Komödie
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
EAN-Code:
4009750301746 / 4009750301746
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Schtonk!

Schtonk! bestellen
Titel:

Schtonk!

Label:

EuroVideo Medien GmbH

Regie:

Helmut Dietl Helmut Dietl Biografie Interview mit Helmut Dietl: Rossini

Laufzeit:
114 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 24.02.2017 00:38:02.
Inhaltsangabe zu Schtonk!:


Der schmierige Illustrierten-Redakteur Hermann Willié (Götz George) startet 1983 den Coup seines Lebens: Bei einem Kameradschaftsabend trifft er den schlitzohrigen Kunthändler Dr. Knobel (Uwe Ochsenknecht), der gerade ein geheimes Tagebuch des Führers fertiggestellt hat und präsentiert. Willié wittert eine Weltsensation. Seine Zeitung zahlt jeden Preis, um die deutsche Geschichte endlich umschreiben zu können. Stolz präsentiert Willié seine Entdeckung einer erstaunten Öffentlichkeit. Er wähnt sich am Ziel seiner Träume, als die Bombe platzt... Schtonk! stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Schtonk! Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Schtonk!:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Schtonk!:
In der Geschichte der Academy Awards, umgangssprachlich Oscars genannt, ist es nicht gerade häufig vorgekommen, dass sich ein deutscher Film in der Kategorie „bester nicht-englischsprachiger Film“ für den weltweit bedeutendsten Filmpreis qualifiziert hätte. In den Jahren 1957-1993 ist dies gerade zehn Mal vorgekommen, wobei in diesem Zeitraum Volker Schlöndorff der einzige blieb, der die Trophäe für „Die Blechtrommel“ tatsächlich mit nach Hause nehmen durfte. Fast genauso selten kam es vor, dass der deutsche Oscar-Kandidat etwas anderes als ein bleischweres Drama war, der sich mit den Schattenseiten der Geschichte befasste. „Schtonk“, das Spielfilmdebüt von Helmut Dietl, war 1993 nach Helmut Käutners „Der Hauptmann von Köpenick“ (aus dem Jahr 1957) erst die zweite deutsche Komödie, die sich Aussichten auf einen Oscar-Gewinn machen durfte. Dietl indes hatte in den Jahren zuvor mit seinen erfolgreichen und von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeierten Fernsehserien „Monaco Franze“ und „Kir Royal“ bewiesen, dass er ein Meister im Inszenieren humorvoll-realistischer Szenarien aus dem alltäglichen Wahnsinn ist, was ihm bei „Schtonk“ dann sehr zugute kam.

Hermann Willié (Götz George) ist ein schmieriger Reporter mit Liebe zur NS-Vergangenheit seines Landes, der über seine Bekanntschaft mit der Göring-Nichte Freya von Hepp (Christiane Hörbiger) auf den Antiquitätenhändler Fritz Knobel (Uwe Ochsenknecht) aufmerksam wird. Der behauptet, im Besitz der bislang verschollenen Hitler-Tagebücher zu sein. Willié wittert seine Chance, den Sensationsfund für großes Geld bei seinem Hamburger Zeitschriftenverlag unterbringen zu können. Nach anfänglicher Skepsis sind sowohl die beiden Chefredakteure (Martin Benrath und Hermann Lause) als auch der Herausgeber (Ulrich Mühe) Feuer und Flamme. Natürlich ahnt keiner von ihnen, dass Knobel die Tagebücher selbst verfasst, aufwändig auf alt trimmt und sich in den banalen Äußerungen des „Führers“ von seinem eigenen verzwickten Liebesleben zwischen Gattin (Dagmar Manzel) und Geliebter (Veronica Ferres) inspirieren lässt…

Helmut Dietl, fernsehvorbelastet durch einige der gelungensten deutschen Satireserien, wagt sich auf das Terrain des großen Kinofilms – mit einem der größten deutschen Nachkriegsskandale als Thema. Das Ergebnis ist schlichtweg grandios. Mit feinfühliger Ironie werden sämtliche heiligen Kühe geschlachtet, bleibt an niemandem ein gutes Haar. Der herausragend fotografierte Film wartet wieder einmal mit einer Spitzenbesetzung auf – u.a. mit Götz George in der komischsten Rolle seiner Karriere. Ein nach wie vor frischer und gagreicher Genuss, der in der deutschen Kinogeschichte ein seltenes Highlight markiert. Die BluRay-Erstveröffentlichung des Films aus dem Jahr 1992 kann mit einem sehr guten Bild (im Widescreen-Format 2,35:1) überzeugen, das rausch- und fusselfrei ist und bei dem man keine Körnung erkennen kann. Der Ton liegt in der deutschen Originalfassung wahlweise im DTS HD Master Audio 5.1 oder 2.0 vor, der der Originalabmischung in Dolby Stereo entspricht, die auf 5.1 aufgelegt wurde. Auf Bonusmaterial hat man auch diesmal verzichtet, sieht man einmal vom Original-Kinotrailer zum Film ab, der mit aufgespielt wurde. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
„Schtonk!“ erstmals auf Blu-ray Disk
Helmut Dietls Presse-Satire hat seine Wirkung bis heute nicht verloren

Der Regisseur und Autor Helmut Dietl ist bekannt für seine Gesellschaftssatiren. Nachdem er die Münchner Society in mehreren Fernsehserien auf die Schippe genommen hatte, nahm er sich für seinen ersten Kinofilm „Schtonk!“ den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher beim Hamburger Magazin „Stern“ vor, der 1983 die Presselandschaft erschütterte und der Glaubwürdigkeit mancher Pressemeldungen bis heute anhaftet. Nebenbei ist diese Komödie, die 1991 mit dem Untertitel „Der Film zum Buch vom Führer“ in die Kinos kam, ein frühes großes gesamtdeutsches Projekt, in dem Film- und Bühnenstars aus Ost und West in großem Stil vereint sind. Die Vorgeschichte um die Affäre mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern beginnt bereits im Nachkriegsdeutschland, als der Junge Fritz Knobel amerikanischen Besatzungssoldaten zweifelhafte Nazi-Andenken verkauft. Später wird aus Professor Dr. Fritz Knobel, der in Wirklichkeit Konrad Kujau heißt, ein perfekter Kunstfälscher, der für 62 Bände Hitler-Tagebücher über neun Millionen Mark kassiert und dafür wegen Betrugs verurteilt wird. Im Film wird Knobel von Uwe Ochsenknecht verkörpert, der in einem schwäbischen Dorf mit seiner Frau Biggi (Dagmar Manzel) und seiner Geliebten Martha (Veronika Ferres) wohnt. Der Nazi-Verehrer und Fabrikant Lentz, Darsteller Rolf Hoppe versucht dabei schwäbisch zu sprechen, erwirbt von Knobel ein angeblich von Hitler gemaltes Aktbild Eva Brauns. Die gute Bezahlung bringt den Kunst-Professor dazu, ein Hitler-Tagebuch von 1945 in altdeutscher Schrift zu verfassen. Als Lentz diese kostbare Reliquie während einer pompösen Feierstunde seinen Freunden präsentiert, ist auch der Reporter Hermann Willié (Götz George) dabei. Er hat gerade einige journalistische Misserfolge hinter sich, und seit seiner letzten Erfolgsstory ist schon eine Weile vergangen. Die ehemalige Göring-Yacht „Carin II“, die er als Hobby betreibt, hat ihn in große Schulden getrieben. Und seine Liebesaffäre mit Görings leibhaftiger Nichte Freya von Hepp (Christine Hörbiger) hat ihm bisher nicht viel eingebracht. Erst durch die indirekte Bekanntschaft mit Knobel kann Willié wieder Hoffnung schöpfen. Knobel liefert scheinbare Beweise für die Existenz weiterer Hitler-Tagebücher und Willié, in Wirklichkeit hieß er Gerd Heidemann, gelingt es, bei der geld- und sensationsgierigen Verlagsspitze (Harald Juhnke, Hermann Lause, Ulrich Mühe) Millionensummen locker zu machen. Nun laufen die Ereignisse wie am Schnürchen ab. Knobel erfindet und schreibt wie besessen und kassiert dafür wie am Fließband, Willié drängt, beschwichtigt und intrigiert. Aufkommende Zweifel werden verdrängt und durch positive wissenschaftliche Expertisen im Keim erstickt. Alptraumhafter Höhepunkt der Entwicklung wird eine Party auf der renovierten „Clarin II“. Der Klatschreporter Willié sonnt sich zusammen mit der selbstgefälligen Verlagsleitung in Reichtum und Ruhm. Doch dann platzt auf einmal die Seifenblase, als der Schwindel auffliegt.

Helmut Dietls Kinodebüt schlug in Deutschland und international sehr erfolgreich bei Kritik und Publikum ein. Neben einer Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film holte er drei deutsche Filmpreise (bester Film, beste Regie, Götz George als bester Hauptdarsteller). Der Titel „Schtonk!“ entstammt Chaplins Hitler-Parodie in „Der große Diktator“, als dieses Kunstwort in den unverständlichen Reden öfters auftaucht.

Dieser Film hält der Sensationspresse auf satirische Art den Spiegel vor und bietet große darstellerische Leistungen mit viel Unterhaltung. Turbulenz und Tempo lassen nie Langeweile aufkommen, das Drehbuch scheut auch derbe Pointen nicht, was in eine nicht immer harmlose Branche auch gut passt. Der Film wird beim Zuschauer ähnlich nachwirken wie die Tagebuch-Affäre für das Hamburger Magazin und ähnliche Druckerzeugnisse bis heute nachwirkt. Der Umgang der deutschen Nachkriegsgesellschaft mit der Nazi-Zeit ist selten so pointiert karikiert worden. Auch deshalb kann man dankbar sein, dass diese „Stern“-Stunde der deutschen Filmkomödie jetzt in bester Bild- und Tonqualität angeboten wird. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Schtonk
Land / Jahr: Deutschland 1991
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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