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TECHNISCHE DATEN
zu Der kleine Prinz

RC B FSK ohne Altersbeschränkung
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: TV-Movie
Bildformat:
High Definition (1.33:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Blu-ray Case
Anbieter:
Studio Hamburg
EAN-Code:
4052912770386 / 4052912770386
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Der kleine Prinz

Titel:

Der kleine Prinz

Label:

Studio Hamburg

Regie:

Konrad Wolf

Laufzeit:
72 Minuten
Genre:
TV-Movie
FSK:
Keine Einschränkung
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Der kleine Prinz:


Ein Pilot stürzt über der Sahara ab. Als er daran geht, seine Maschine zu reparieren, kommt der „kleine Prinz“ aus dem Weltall zu ihm herunter und erzählt von seinen Besuchen auf anderen Planeten. Er sieht die Schattenseiten des Lebens mit den Augen eines unschuldigen Kindes und wehrt sich gegen Eitelkeit, gegen Geldgier, Tod und Krieg. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Der kleine Prinz stammt aus dem Hause Studio Hamburg.


Der kleine Prinz Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Der kleine Prinz:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der kleine Prinz:
Der kleine Prinz“ vom DDR-Fernsehen erstmals auf Blu-ray Disc
Hervorragender Film mit bewegter Vergangenheit

Erst etwa 50 Jahre nach seinem Erscheinen und langjährigem Dornröschenschlaf im Archiv kehrt die geniale Verfilmung „Der kleine Prinz“ von DFF und DEFA wieder an die Öffentlichkeit. Studio Hamburg bringt den Klassiker des DDR-Fernsehens von 1972 erstmals auf Blu-ray Disc heraus. Somit erlangt dieses künstlerisch hochwertige Werk den ihm gebührenden technischen Rahmen mit einer phänomenalen Bild- und Tonqualität. Wie so vieles in der DDR Geschaffene hat auch dieser Streifen eine bewegte Vergangenheit, aber nicht aus kulturpolitischen Gründen, wie es sonst bei Kunstwerken aus dem ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden üblich war. Es war auch keine Absicht der Kulturschaffenden, sondern eher eine Nachlässigkeit, was die Lizenzrechte betrifft. Die Blu-ray Disc enthält neben dem Hauptfilm (72 Minuten) als Bonus ein Interview mit der Hauptdarstellerin Christel Bodenstein und ein umfangreiches Booklet über die Entstehung und die Geschichte dieses bedeutenden Filmwerks.

Der kleine Prinz“ ist das meistgelesene Werk von Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), der neben seiner Schriftstellerei auch Architekt und Pilot war. In seinem Hauptwerk verarbeitet er fast prophetisch seine Lebensphilosophie. Dabei spielen menschliche Schwächen wie Werteverfall und Fantasieverlust eine bedeutende Rolle. Mitten in der Sahara begegnet er nach einem Flugzeugabsturz dem kleinen Prinzen. Der stammt von dem Asteroiden B 612 und lernt auf seiner Reise durch das Universum verschiedene Menschen kennen. Alle orientieren sich nur an Äußerlichkeiten und sind mit sich selbst beschäftigt. Erst auf der Erde und im Gespräch mit Tieren erfährt der kleine Prinz, dass die natürliche Einsamkeit des Einzelnen nur mit echter Freundschaft oder Liebe zu überwinden ist. Er sieht die Schattenseiten des Lebens mit den Augen eines unschuldigen Kindes und wehrt sich gegen Eitelkeit, gegen Geldgier, Tod und Krieg. Die berühmte Kernaussage lautet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Nachdem er von einer Schlange gebissen wird, fällt der kleine Prinz in den Sand und ist am nächsten Morgen verschwunden. Saint-Exupéry hat inzwischen sein Flugzeug repariert und kehrt in die reale Welt zurück. In diesem Märchen wird die Welt der Erwachsenen als oberflächlich, selbstgenügsam und herzlos dargestellt. Es entstand in einer für den Autor schwierigen Zeit in New York und ist ein Dokument einer fast kindlichen Sehnsucht nach Frankreich, alten Freunden und einer Erinnerung an kindliche Abenteuer. „Der kleine Prinz“ wurde zu einem der größten Bucherfolge der Nachkriegszeit und wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Bis heute wird vor allem das Plädoyer für Freundschaft und Mitmenschlichkeit geschätzt. Die hier vorliegende Version ist nur eine, aber sehr gelungene Verfilmung des Stoffes.

Als erster Farbfilm überhaupt sollte der Streifen im DDR-Fernsehen laufen. Als Regisseur wurde Konrad Wolf (1925-1982), der Bruder des berüchtigten Spionagechefs Markus Wolf, und als Drehbuchautor der Bulgare Angel Wagenstein verpflichtet. Weder Kosten noch Mühe scheute man für die Produktion. Bei aller Perfektion wurde nur versäumt, die Rechte für das Projekt beim französischen Verlag Editions Gallimard einzuholen. So wurde diese aufwändige Produktion der DEFA im Auftrag des DDR-Fernsehens einmalig und ohne besondere Vorankündigung am 21. Mai 1972 um 20 Uhr im Zweiten Programm des DDR-Fernsehens gesendet. Diese Ausstrahlung blieb zwar ohne rechtliche Folgen, doch das Risiko, juristisch belangt zu werden, wollte man beim DFF nicht noch einmal eingehen. Seit dem 1. Januar 2015 ist die 70-jährige Schutzfrist des Urheberrechts für das Werk von Antoine de Saint-Exupéry abgelaufen, weil dieser im Jahr 1944 verstorben ist. Der Film ist nun zur Nutzung freigegeben und muss nicht länger im Archiv schlummern.

Der kleine Prinz“ sollte das Zeitalter des Farbfernsehens in der DDR einläuten. Der in New York 1943 erschienene Roman von Antoine de Saint-Exupéry kam 1965 erstmals in die Buchregale der DDR. Für die Verfilmung des modernen Märchens für Erwachsene und Kinder griff die DEFA tief in die Taschen, aus den anfänglich geplanten 600.000 Mark für die reine Studioproduktion wurden im Laufe der Produktion eine Million. Als Darsteller engagiert wurden Konrad Wolfs Frau Christel Bodenstein (Prinz), Wolfgang Heinz (König) und Klaus Piontek (Fuchs), Eberhard Esche (Pilot) und Inge Keller (Schlange). Manfred Krug gab dem Film seine Stimme als Sänger im Vor- und Nachspann. Trotz der Nähe zum Original mit vielen wörtlichen Zitaten wurde aus politischen Gründen auf zwei Charaktere verzichtet, den Säufer vom 3. und den Geografen vom 6. Stern. Denn Alkoholismus war in der DDR in den 1960er-Jahren ein Tabuthema. Und ein Geograf, der alle Meere, Flüsse, Städte, Berge und Wüsten kennt, weckt in einem Gefängnis wie der DDR nur Neid und Unverständnis. So konnte der Film die staatliche Zensur mühelos überwinden, aber etwas wurde dann doch übersehen, denn es gab keinen Lizenzvertrag zwischen dem Buchverlag Editions Gallimard und dem DFF. Seit dem 1. Januar 2015 ist die Schutzfrist der literarischen Vorlage von Antoine de Saint-Exupéry abgelaufen, Konrad Wolfs Film ist jedoch noch urheberrechtlich geschützt und schlummert beim Deutschen Rundfunkarchiv in den Regalen, bis heute zu dieser Veröffentlichung. Antoine Saint-Exupéry hat von all diesen Querelen um den Film, den die DDR ohne Rechteklärung mit seinem Verlag gedreht hatte, nichts mehr mitbekommen. Seit dem 31. Juli 1944 gilt der Autor als verschollen. Er wurde vermutlich bei einem Aufklärungsflug über Korsika abgeschossen. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: 1972
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Booklet
Kommentare:

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