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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Die Reise der Pinguine

RC B FSK Info fehlt
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray BD50
Medium: BLU-RAY
Genre: Dokumentation
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD 7.1,Französisch: DTS 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680041964 / 4006680041964
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Die Reise der Pinguine

Titel:

Die Reise der Pinguine

Label:

Arthaus

Regie:

Luc Jacquet

Laufzeit:
82 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 23.04.2014 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Die Reise der Pinguine:


In der unwirtlichen Kälte am Rande der Antarktis trotzt ein unerschütterliches Lebewesen allen Widrigkeiten der Natur – der Kaiserpinguin. Ein ganzes Jahr lang beobachtete der französische Biologe und Filmemacher Luc Jacquet den außergewöhnlichen Lebenszyklus dieser faszinierenden Vögel, ihre eleganten Bewegungen bei der Fischjagd unter Wasser, ihren tollpatschigen Gang beim langen, beschwerlichen Marsch über das Eis, ihre Liebestänze, das Schlüpfen der Jungen und ihren immerwährenden, teils grausamen Kampf ums Überleben. Schicksale, die berühren und Bilder, die den Atem rauben! Die Reise der Pinguine stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Die Reise der Pinguine Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Reise der Pinguine:
In der unwirtlichen Kälte am Rande der Antarktis trotzt ein unerschütterliches Lebewesen allen Widrigkeiten der Natur – der Kaiserpinguin. Ein ganzes Jahr lang beobachtete der französische Biologe und Filmemacher Luc Jacquet den außergewöhnlichen Lebenszyklus dieser faszinierenden Vögel, ihre eleganten Bewegungen bei der Fischjagd unter Wasser, ihren tollpatschigen Gang beim langen, beschwerlichen Marsch über das Eis, ihre Liebestänze, das Schlüpfen der Jungen und ihren immerwährenden, teils grausamen Kampf ums Überleben. Schicksale, die berühren und Bilder, die den Atem rauben! Der 1,85:1-Transfer mit 1080p-Auflösung wurde mittels VC-1-Codec erstellt. Da DIE REISE DER PINGUINE nicht auf 35mm-Film, sondern 16mm-Videomaterial gedreht wurde, hält sich der HD-Effekt bei dieser Dokumentation leider in Grenzen. Das Bild ist von permanentem Filmgrain durchzogen, welcher eine feine Detailzeichnung verhindert und Totalen nicht wirklich scharf wirken lässt. Hinzu kommen sichtbare Aliasing-Effekte in einigen Szenen. Im Vergleich zur SD-DVD würde man dem Transfer auf großen Diagonalen schon eine gewisse Steigerung in Sachen Schärfe bescheinigen können, jedoch fällt diese wesentlich geringer aus als bei 35mm-Produktionen.

Die Farben wurde nicht wie in anderen Kino-Dokumentationen wie DEEP BLUE zum Zweck der Ästhetik verfremdet, sondern werden so wiedergegeben, wie sie eingefangen wurden. Das bedeutet natürliche Töne mit einigen blasseren Passagen dazwischen. Das gleiche gilt auch für den Kontrast, der zwar ganz ordentlich ausgefallen ist, aber nicht gänzlich optimiert wurde, so dass er meist etwas flach daherkommt, was bis zur dezenten Schleierbildung und zu einem nachlassenden Schwarzwert reichen kann. Insgesamt kein schlechter Transfer, aber aus dem Material war wohl einfach nicht mehr rauszuholen. Mehr als 5,5 HD-Punkte sind hier nicht drin. Neben der deutschen Kinotonspur liegt auch die Sky Du Mont-Fassung in DTS-HD 7.1 mit jeweils einer Bitrate von 2 Mbps auf der Bluray Disk vor, der französische Originalton sowie der isolierte Score dagegen im „alten“ DTS 5.1 und der Dolby Headphone-Track gar nur mit 192 kbps Dolby Digital 2.0.

Bei der Sky Du Mont-Fassung, welche wie eine klassische Dokumentation vertont wurde, fällt auf, dass die Surroundkulisse zu Gunsten des namengebenden Erzählers etwas zurückgeschraubt wurde. Denn in der Kinofassung wird man als Zuschauer von einer enorm weiträumigen Abmischung mit vielen Umgebungsklängen, die oftmals auch direktional zu orten sind, überrascht. Die Sprecher, darunter die Synchronstimme von Wesley Snipes, sind trotzdem zu jedem Zeitpunkt optimal zu verstehen. Der Subwoofer darf seiner Arbeit ebenfalls nachgehen und die entsprechenden Bilder – wenn es auch nicht sehr viele sind – mit Druck unterlegen. Obwohl der Originalton nur ein Drittel der Bitrate der deutschen Spuren hat, klingt er genrebedingt nicht hörbar schlechter. Die Klangqualität ist einwandfrei und bietet glasklare Höhen, breite Mitten und für eine Dokumentation gute Bässe. Die Blu-ray Disk zu DIE REISE DER PINGUINE wurde mit deutschen Untertiteln ausgestattet. Da das opulente Bonusmaterial komplett von der Special-Edition-DVD übernommen wurde, will ich an dieser Stelle auf die Rezension des Kollegen Matthias Schmieder verweisen (mit dezenten Änderungen in Bezug auf die vorliegende Scheibe):

So findet man zum Hauptfilm eine Sprachfassung mit Sky Du Mont als Erzähler (DTS-HD 7.1) sowie eine interaktive Version des Filmes, welche auf Wunsch die Möglichkeit bietet, 40 Minuten Aufnahmen von den Dreharbeiten einzufügen. Diese Szenen können über das EXTRA-Menü bei Bedarf aber auch einzeln angewählt werden. Zuletzt wäre dann noch der isolierte Score zu nennen.

Die HD Disk bietet darüber hinaus den tollen wie hochinformativen Audiokommentar mit Regisseur Luc Jacquet und den Original-Trailer. Das nächste Feature Von Pinguinen und Menschen (52:46 Min.) zeigt faszinierende Aufnahmen von den Dreharbeiten sowie dem Leben in der Antarktis. Die Berichterstattung mit einem eindringlichen französischen Erzähler ist hierbei so bewegend, dass die knapp einstündige Doku dem Kinofilm in fast nichts nachsteht. Den Frühling in der Antarktis (52:47 Min.) möchte Regisseur Luc Jacquet als absoluten Kontrast zur REISE DER PINGUINE verstanden wissen, wie er im optionalen Audiokommentar dem Zuhörer zu verstehen gibt. Während sein weltweit erfolgreiches Werk den puren Überlebenskampf sowie das gemeinschaftliche Leben der Pinguine schildert und dabei auch zum Nachdenken anregt, soll diese Dokumentation den Zuschauer hauptsächlich zum Schmunzeln bringen. In Sachen Ausdrucksstärke und Erzählstruktur bietet auch dieses Feature die Qualitäten des vorherigen. Als ganz besonders interessant erweist sich das darauf folgende, über 45 Minuten dauernde Making of, welches eindrucksvoll die Widrigkeiten eines (Film-)Drehs in der Antarktis aufzeigt, dabei aber erfreulicherweise niemals den wichtigen dokumentarischen Charakter verliert und somit allerlei aufschlussreiche Informationen offenbart.

Im Interview mit Regisseur Luc Jacquet (5:30 Min.) erfahren wir etwas mehr über die Absichten des Regisseurs, welche Fragen ihn während den Dreharbeiten beschäftigten und weshalb er sich so sehr für das äußerst harte Leben der Pinguine interessiert. Das Interview mit Sky Du Mont (9:15 Min.) ist das einzige deutschsprachige Feature dieser DVD. Leider geht es hier anfänglich mehr um die Person Sky Du Mont, als um seine Arbeit an DIE REISE DER PINGUINE, dennoch bleibt das Gespräch hörenswert. Eine große Stärke des fertigen Werkes lag letztendlich auch in der eindringlichen musikalischen Untermalung, welche die schon beeindruckende Optik noch wirkungsvoller werden lies. Der nächste Menüpunkt Die Musik des Films (9:06 Min.) widmet sich genau dieser Thematik und gibt spannende Einblicke in die Entstehung, Instrumentierung sowie Aufnahme des Scores. Einen weiteren Überblick über die Arbeit an der Vertonung erhält man beim Klick auf den nächsten Eintrag Interviews mit den Sprechern der französischen Fassung (19:19 Min.). Wie Tierfilmregissuer Luc Jacquet seine Berufung gefunden hat, erfährt man im nächsten Feature mit dem Namen Vorbereitung in der Schweiz (4:27 Min.). Zu guter Letzt bietet die DVD noch drei selbst ablaufende, mit Musik unterlegte (DD 5.1) Fotogalerien, welche eine Laufzeit von insgesamt knapp vier Minuten besitzen.

Eine derartige Vielfalt an Zusatzmaterial findet man nur sehr selten. Arthaus macht mit diesem Release dem Namen Special Edition wirklich alle Ehre, was von uns mit dem Big X-Tra Award belohnt wird. In den letzten Jahren überfluten immer mehr Dokumentationen die Kinoleinwände. Neben politisch oder sozial angehauchten Werken wie FAHRENHEIT 9/11 oder SUPER SIZE ME drängen auch immer mehr Tierdokumentationen ins Rampenlicht – raus aus dem monotonen TV-Mief, wo sie jahrzehntelang ihr Dasein fristeten. Im Jahr 2003 erregte DEEP BLUE erstmals durch spektakuläre Bilder und die ausgefeilte, fürs Kino optimierte Optik Aufsehen, bevor letztes Jahr mit PLANET ERDE die lange Version im Fernsehen für Rekordeinschaltquoten sorgte. Mit DIE REISE DER PINGUINE legt der französische Tierfilmer Luc Jacquet einen nicht minder eindrucksvollen Beitrag vor.

Ein Jahr lang begleitete er mit seiner Crew die Kaiserpinguine in der Antarktis bei ihrer langen Wanderung durch die Eiswüste zu ihrem Brutplatz. Lustige Momente wechseln sich ab mit tragischen. Trotz des hohen Knuddelfaktors der Tiere macht der Regisseur immer wieder klar, dass das Leben da draußen wahrlich kein Zuckerschlecken ist, denn der Tod lauert immer und überall – egal ob unbarmherzige Minustemperaturen oder Raubtiere. Der Verzicht auf eine optische Nachbearbeitung lässt das Geschehen auf dem Schirm echt und realitätsnah wirken. Der körnige 16mm-Transfer, welcher auch der Blu-ray Disk zu schaffen macht, verstärkt diesen Eindruck. Kinowelt beziehungsweise deren Sublabel Arthaus liefern hier tolle Arbeit ab, indem sie den Film in bestmöglicher technischer Verfassung mit allen Extras des DVD-Sets auf die HD-Scheibe gepackt haben. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
2006 eroberten ganz besondere Frack-Träger die Kinoleinwand. Allein in Deutschland zog es 1,4 Millionen Menschen in die Kinos, und mit einem weltweiten Einspielergebnis von mehr als 86 Millionen US-Dollar gilt er (nach Michael Moores „Fahrenheit 9/11“) als zweiterfolgreichster Dokumentarfilm der Filmgeschichte. Die Rede ist von der, mit dem Oscar prämierte, Dokumentation „Die Reise der Pinguine“.

„Mein Plan war es, dem ewigen Eis eine Geschichte zu entlocken", sagte Regisseur Luc Jacquet, und mit "Die Reise der Pinguine" ist ihm das bestens gelungen. Sein Film, ein eisiger Bilderrausch, zeichnet den Lebenszyklus der Kaiserpinguine nach.

Die spektakulären Bilder von Luc Jacquet entführen in die Welt der Antarktis und lassen die Betrachter teilnehmen an Hochzeit und Honeymoon, an den komplizierten Brutkünsten und an der beschwerlichen Suche nach Nahrung. Frisch geschlüpfte graue Flauschbälle erobern als Miniclowns das Herz, während die Eltern durch ihre Treue und die raffinierten Tricks beeindrucken, mit denen sie ihr Leben in der bedrohlichen Eiswüste der Antarktis meistern

Im Gegensatz zu traditionellen Naturdokumentationen, in denen meist ein Sprecher durchs Programm führt, sprechen die Pinguine in diesem Film Dialoge und tragen so selbst zur Handlung bei. Dies ist allerdings etwas nervig, und beraubt der Dokumentation ein wenig seiner Schönheit. Und auch der Soundtrack von Emilie Simon, die den Bildern mit ihrer Musik "eine zusätzliche Ebene" zu erschließen meint, klimpert bisweilen eher störend im Hintergrund.

In der englischen Version erhielt der Film eine symphonische Untermalung mit einem zurückhaltenden Kommentar, gesprochen von Morgan Freeman. Die deutschsprachige „Special Edition“ DVD oder die nun erscheinende Blu-ray enthält zusätzlich zur synchronisierten Fassung eine Tonspur im Stile einer Dokumentation mit Sky Du Mont als Sprecher, die auf Spracheinlagen der Pinguine Gott sei Dank verzichtet.

Doch zurück zum Film selbst. Nach den Regie- und Drehbuchanweisungen von Luc Jacquet filmten Laurent Chalet und Jérôme Maison vierzehn Monate lang Kaiserpinguine in der Antarktis, und das nicht grad unter angenehmen Drehbedingungen. Da lag die Temperatur schon mal bei minus 40 Grad Celsius. Der Blickwinkel ist immer auf Augenhöhe zu den Protagonisten. Bisweilen so nah, so distanzlos und rührend, dass die Vögel die Zuschauer regelrecht in Verzückung versetzten. Paarung ist hier ein bildgewaltiges Rendezvous, effektvoll aber auch von erhabener Schönheit.

Fazit: „Die Reise der Pinguine“ ist ein überwältigendes Naturspektakel und packendes Gefühlskino in einem, welches man nicht verpassen sollte!

Anders wie der Film selbst, überzeugt die Umsetzung des Selbigen auf Blu-ray leider nicht. Das Bild (1,85:1/ 1080p FULL HD) ist für eine Blu-ray ziemlich schlecht. Auf ein glasklares Bild mit einer beeindruckenden Schärfe, wofür Blu-ray eigentlich steht, muss man hier vollends verzichten. Zu grobkörnig sind die Aufnahmen und das Weiß der Antarktis vermischt sich mit den weißen Bäuchen der Pinguine. Dieses Bildmanko lässt sich auf das Ausgangsmaterial zurückführen. Leider wurde die Doku auf 16mm gedreht, welches eh schon recht grobkörnig ist. Aber nun gut, trotz alle dem ist das Bild immer noch gut, zwar sehr grobkörnig und tlw. mit leichten Unschärfen. Im Großen und Ganzen aber immer noch beachtlicht, auch wenn nicht Blu-ray-tauglich.

Der Ton (7.1 DTS-HD) ist ordentlich und lässt das Gekrächzte, Piepen und Schnattern der Pinguine schön aus allen Lautsprechern erklingen. Hier wird man schon zum Teil der Kolonie. An Bonusmaterial wird hier einiges geboten. Neben der besseren und schon erwähnten zusätzlichen Sprachfassung mit Sky Du Mont als Erzähler, gibt es noch einen Audiokommentar vom Regisseur, Isolierte Musik- & Geräuschspur, Interaktive Version/Dokumentationen, Von Pinguinen und Menschen, Frühling in der Antarktis, Making of, Interviews mit Luc Jacquet und Sky du Mont, Die Musik des Films, Interviews mit den Sprechern der französischen Fassung, Fotogalerien, Trailer. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Ein wirklich erwärmende Doku über ein eiskaltes Sujet: Unter extrem harten Drehbedingungen von bis zu minus 40 Grad Celsius hat Luc Jacquet ein bewegendes Filmereignis voller Wärme und Poesie geschaffen, das Einblicke in eine spektakuläre, unbekannte Welt gewährt. Mit über 1,4 Millionen begeisterten Zuschauern avancierte "Die Reise der Pinguine" zum erfolgreichsten Dokumentarfilm der deutschen Kinogeschichte und erhielt obendrein den Regie-Oscar: Eigentlich hätten den die Protagonisten verdient gehabt, doch erwiese sich dies als doch etwas kompliziertes Unterfangen bezüglich der Massen-Ehrung, des nicht stark genug klimatisierten Übergabeortes sowie den Sprachverständigungen während der Laudatio.

Eigentlich besitzen Dokumentationen beim Kinopublikum ein schweres Standing und bleiben in TV-Domänen gefangen. Aber richtige Mammut-Produktionen erreichen eine hohe Trefferquote wie „Deep Blue“ „Lüfte oder „Mikrokosmos“ .im deutschen Kino. In diese Reihe von Erfolgen fügt sich Luc Jacquets Wander-Arie ungewöhnlich nahtlos ein: Die Dokumentation über das im Grunde doch recht eintönige Leben und Leiden der Kaiserpinguine eroberte amerikanische Tierherzen im Sturm und platzierte sich schnell in die Top 10 der Kino-Charts: Im Frühjahr beginnt in der lebensfeindlichsten, antarktischen Gegenwelt der alljährliche Parforcegang der Kaiserpinguine. In Scharen verlassen sie den schützenden Ozean und pilgern in Karawanen auf zu ihren Brutplätzen. Wie die putzigen Watschler trotz der sich ständig ändernden Umgebung immer einen neuen Weg durch diese Schrecken des Eises und der Finsternis finden, bleibt bis heute ein Rätsel: Denn kurioserweise erreichen die einzelnen Gruppen nach einem wochenlangen Marsch nahezu synchron das gemeinsame Ziel. Nun folgt sie bis Mai endlos dauernde Paarungszeit mit ausschließlich geschmolzenem Schnee als „Nahrung“. Danach legt das Weibchen ein einziges Ei, und die lebensbedrohlichen Prüfungen stehen erst noch bevor…

Für das Film-Team waren die eisigen Dreharbeiten alles andere als ein entspannender Trip, zumal Regisseur Luc Jacquet und sein Team das verfrorene, spartanische Dasein der Kaiserpinguine im desolaten Eis- lange 14 Monate. 24 stunden täglich beobachteten und filmten. Das Resultat: Eine beherzte Dokumentation, die eine gute und lehrreiche Geschichte zu erzählen vermag, ohne auch nur eine Minute Langeweile aufkommen zu lassen. Und diese Geschichte erzählen die Pinguine mitunter selbst; via plakativer Bilder und diverser Erzähler (in). Das klingt bisweilen zwar sehr albern und infantil, aber was soll’s: das Gesehene ist großes Glück genug. Und die reise der Pinguine ist längst in die Walhalla der großen Dokumentationen aufgestiegen. ()

alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
4 von 50
3

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Weitere Filminfos:

Originaltitel: La marche de l`empereur
Land / Jahr: Frankreich 2005
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Regisseur Luc Jacquet, Isolierte Musik- & Geräuschspur, Interaktive Version / Dokumentationen, Die Produktion des Films, Von Pinguinen und Menschen, Frühling in der Antarktis, Interviews mit Luc Jacquet und Sky du Mont, Die Musik des Films, Interviews mit den Sprechern der französischen Fassung, Fotogalerien
Kommentare:
Kommentar von pingi lady
hej hammer film ich liebe pinguine üüüüüüüüüüüber alles!am liebsten wäre ich auch dort gewessen beim film drehen

Kommentar lesen ...

Oscar Verleihung - Die Reise der Pinguine:
Prämierungen bei der Oscar-Verleihung im Jahre 2005:
Insgesamte Anzahl der Oscars: 1

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