Als das Meer verschwand
Schauspieler / Schauspielerinnen in Als das Meer verschwand:
Darsteller:
Matthew Macfadyen, Miranda Otto, Emily Barclay, Colin Moy, Jimmy Keen, Jodie Rimmer, Toby Alexander, Vicky Haughton, Nicholas Hayward, Liam Herbert, Vanessa Riddell, Asher Emanuel, Matthew Chamberlain, Peter Hishon, Mabel Wharekawa, Saengtip Kirk, Daniel Lucas, Antony Starr, Meredith Black, John Pace, Sian Davis, Josephine Davison, Daniel Ritter, Geoff Dolan, Shannen Hirst, Geraldine Brophy, Anne Chamberlain, Nick Butcher, Dougal Stevenson, Andrew Duffy, Scott Cotter, Ruth McWhannel, Geraldine Coats, Ralph Rieckermann, Mavis Kemp, Robin Perkins, Amanda Rees, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Als das Meer verschwand:
Langsam freundet sich Paul mit Celia (EMILY BARCLAY) an, der 16jährigen Tochter seiner Exfreundin Jackie. Dem ambitionierten, aufgeweckten und intelligenten Mädchen ist die Welt hier in Neuseeland längst zu klein geworden, und es träumt von einer Karriere als Schriftstellerin in Europa. Zusammen mit Paul sitzt Celia oft in der Hütte von Pauls Vater - einem verborgenen Zufluchtsort, an dem sich die beiden Seelenverwandten in Ruhe langen Gesprächen und ihren Träumen von der Welt da draußen widmen. Die Beziehung zwischen dem Mädchen und ihrem väterlichen Freund wird tiefer und intensiver, aber Celia bemerkt kaum, dass der verschlossene Paul ein dunkles Geheimnis hat. Misstrauisch beobachten Andrew, Jackie und die anderen Dorfbewohner diese außergewöhnliche Freundschaft. Und als Celia eines Tages spurlos verschwindet, wird Paul mit Verdächtigungen, Anfeindungen und offener Gewalt konfrontiert... Mit ALS DAS MEER VERSCHWAND veröffentlicht Capelight Pictures einen Film, der mit seinen vielen Landschaftsaufnahmen wie geschaffen für das High-Definition-Format ist. Leider ist das Ergebnis aber nicht ganz so gut ausgefallen wie man es sich vielleicht erhofft hat. So schöpft der 2.35:1-Transfer nur einen Teil seines Potential aus und zeigt besonders in der Tiefenschärfe einige Schwächen. Bei den vielen Totalen lassen sich feinere Details in der Landschaft oftmals nicht ganz so präzise ausmachen und wirken etwas grob. Bei Nahaufnahmen sieht das Ganze allerdings besser aus, wenngleich auch hier noch ein bisschen mehr drin gewesen wäre. Der Kontrast wurde bewusst kühl gewählt, so dass man sich stets mit einer etwas eigenwilligen Optik anfreunden muss. Mängel offenbaren sich jedoch im Schwarzwert, der zu kräftig ausgefallen ist und Details unterdrückt. Rauschen ist durchgehend vorhanden und fällt je nach Szene auch mal deutlicher auf, großartig störend ist dies aber nicht. An der Kompression gibt es nichts zu kritisieren, wobei man jedoch auf einigen kleinen Flächen Artefakte erkennen kann. Da jedoch das Bild ansonsten hiervon jedoch komplett frei ist, stammen diese vermutlich schon vom Ursprungsmaterial. Die deutsche Tonspur liegt in DTS-HD 5.1 (768 kbps) sowie PCM 5.1 (4,6 Mbps) vor. Beide Tracks unterscheiden sich kaum voneinander. Letzterer hört sich lediglich eine Spur klarer und etwas intensiver an. Da es sich um einen dialoglastigen Film handelt, ist die Abmischung sehr zugunsten der Musik ausgefallen. So verwundert es auch nicht, dass der Raumklang eben auch zum großen Teil durch diese und dem Score entsteht. Dies gelingt auch sehr gut, denn der Sound verteilt sich sauber auf alle Boxen und klingt sehr angenehm. Selbst einige wenige platzierte Effekte lassen sich ab und an orten. Auf Grund der Thematik des Filmes gibt es jedoch den einen oder anderen Leerlauf, bei dem sich kaum ein räumlicher Klang entfaltet. Im direkten Vergleich hat das englische Original, welches in den gleichen Formaten vorliegt, leicht die Nase vorne. Hier hört sich das Ganze noch einen Hauch frischer und harmonischer an. Das Bonusmaterial wurde komplett von der DVD entnommen und liegt in PAL-Auflösung vor. Den Anfang macht der Audiokommentar von Regisseur Brad McGann, Produzent Trevor Haysom und der Darstellerin Emily Barclay, welcher etwas trocken ausgefallen ist und viele Informationen zu den Charakteren und dem Drehbuch, weniger jedoch zur direkten Entstehung des Filmes bietet. Den längsten Videopart nehmen die Interviews (64:26) ein. Insgesamt stehen zehn Stück zur Auswahl bereit, wovon allerdings nur das gemeinsame von McGann und Barclay wirklich sehenswert ist. Der Rest besteht aus üblichen Werbefloskeln, welche man schon zu Genüge kennt. Hinter den Kulissen (7:02) ist ein unkommentierter Behind-the-Scenens-Clip mit Aufnahmen der Dreharbeiten, während die zwei entfernten Szenen (3:57) leider nur in sehr durchwachsener Qualität vorliegen. In den vorherigen Interviews konnte man jedoch heraushören, dass anscheinend noch etwas mehr Material aus dem fertigen Film geflogen ist. Schade, dass man dieses nicht auf die Disk gepackt hat. Abgerundet wird das Bonusmaterial durch den interessanten Kurzfilm „Posum“ (15:34), einen Kinotrailer (1:33) sowie den mittels Texttafeln unterlegten Titelsong „What\'s going on“ (4:56). Der Film und das komplette Bonusmaterial, inklusive des Audiokommentars, haben optionale deutsche Untertitel. Das Hauptmenü ist schlicht gestaltet und beherbergt am unteren Bildrand die einzelnen Auswahlpunkte. Mittels der Pop-up-Option kann man diesen Teil, leicht transparent, während des laufenden Filmes einblenden lassen. Auf der Innenseite des Covers befindet sich ein Text von Celia Steimer sowie das Bild „Im Gedenken Brad McGann; 1964 - 2007“. Filmrezension von Matthias Schmieder Mit ALS DAS MEER VERSCHWAND (2004) gelang Regie-Debütant Brad McGann ein außergewöhnlich intensives Drama, das mit beeindruckenden schauspielerischen Leistungen aufwarten kann. Das in der Zeitachse asynchrone Werk schafft es durch die geschickte zeitliche Anordnung von Szenen, die Atmosphäre noch stärker zu verdichten. Die hervorragend herausgearbeiteten Charaktere verleihen dem Film schließlich noch die zermürbende emotionale Schwere, die ihn in seiner Nachhaltigkeit deutlich von anderen Produktionen des Genres abhebt. Matthew Macfadyen bewies in PRIDE & PREJUDICE (2005), dass er das Zeug zum Charakterdarsteller hat – in diesem, ein Jahr älteren Film übertrifft er seine spätere Leistung aber deutlich. Auch Miranda Otto (LORD OF THE RINGS: „Eowyn“) sowie Emily Barclay gehen in ihren Rollen vollkommen auf und beeindrucken durch eine tolle Interpretation ihrer Figuren. IN MY FATHER\'S DEN (Originaltitel) ist eines der bewegendsten Dramen der vergangenen Jahre. Fans des Genres sollten Brad McGanns erstes Werk auf keinen Fall verpassen! Capelight Pictures wagt mit dieser Blu-ray-Disk ihren gelungenen Einstand bei den High-Definition-Medien. Bild und Ton können überzeugen und das Bonusmaterial wurde komplett von der DVD übernommen – klasse. Subjektive Filmwertung: 8 von 10 tödliche Missverständnisse. (Dennis Meihöfer) alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ...
"Eigentlich hatte er seine Vergangenheit hinter sich gelassen. Doch der Tod seines Vaters führt den ausgebrannten und desillusionierten Kriegsfotografen Paul (MATTHEW MACFADYEN) wieder zurück in seinen Heimatort - ein kleines Nest in der Einöde Neuseelands. Sowohl sein Bruder Andrew als auch seine Jugendliebe Jackie empfangen ihn nicht gerade mit offenen Armen. Zuviel ist passiert damals, als Paul vor siebzehn Jahren nach dem Tod seiner Mutter Hals über Kopf seiner Heimat den Rücken gekehrt hat.
Langsam freundet sich Paul mit Celia (EMILY BARCLAY) an, der 16jährigen Tochter seiner Exfreundin Jackie. Dem ambitionierten, aufgeweckten und intelligenten Mädchen ist die Welt hier in Neuseeland längst zu klein geworden, und es träumt von einer Karriere als Schriftstellerin in Europa. Zusammen mit Paul sitzt Celia oft in der Hütte von Pauls Vater - einem verborgenen Zufluchtsort, an dem sich die beiden Seelenverwandten in Ruhe langen Gesprächen und ihren Träumen von der Welt da draußen widmen. Die Beziehung zwischen dem Mädchen und ihrem väterlichen Freund wird tiefer und intensiver, aber Celia bemerkt kaum, dass der verschlossene Paul ein dunkles Geheimnis hat. Misstrauisch beobachten Andrew, Jackie und die anderen Dorfbewohner diese außergewöhnliche Freundschaft. Und als Celia eines Tages spurlos verschwindet, wird Paul mit Verdächtigungen, Anfeindungen und offener Gewalt konfrontiert...Der anamorphe Cinemascope-Transfer (2.35:1) stellt bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden. Das Bild bietet durchaus natürliche Farben, die jedoch leider etwas zu ausgeblichen wirken, um vollends überzeugen zu können. Auch der Schwarzwert ist nicht gerade perfekt, was zu leichten Einbußen in Sachen Kontrastumfang führt und zudem etwas Plastizität raubt. Die Schärfe weiß dahingegen zu gefallen, wenn auch Details im Hintergrund nicht sonderlich gut durchzeichnet dargestellt werden. Das gesamte Bildmaterial ist von einem permanenten Rauschen überzogen, dass sich glücklicherweise nur selten in den Vordergrund drängt. Die Kompression arbeitet zuverlässig und hinterlässt keine erkennbaren digitalen Artefakte.Neben den typischen Dolby Digital 5.1-Tonspuren in Deutsch und Englisch packte Capelight auch noch einen DTS-Track der Synchronisation auf die DVD. Auch wenn es sich hierbei um einen sehr dialoglastigen Film handelt, gelang es, eine sehr dichte klangliche Atmosphäre aufzubauen, die selbst mit direktionalen Umgebungsgeräuschen aufwarten kann. Zwar sind die Rear-Kanäle nicht im Dauereinsatz, doch dies macht in Anbetracht der harmonischen Wiedergabe von Score und Dialogen rein gar nichts. Der DTS-Ton ist den Dolby-Pendants in diesem Fall deutlich überlegen, was sowohl Dynamik als auch Auflösung betrifft. So wirkt vor allem die Dolby-kodierte deutsche Tonspur meist etwas zu dumpf und dynamisch zugeschnürt.Capelight bietet neben einer Single-Disk-Variante auch die hier zum Test vorliegende 2-Disc Special Edition zum Verkauf an. Die Bonusmaterialien auf der Film-Disk sind in beiden Fällen jedoch identisch. Film-DVD: Das Menü wurde animiert und mit Musik ausgestattet. Wirklich viel Interessantes findet sich auf dieser Disk jedoch leider nicht. Neben dem informativen Audiokommentar von Regisseur Brad McGann, Produzent Trevor Haysom und der Darstellerin Emily Barclay bleiben lediglich noch einige Trailer zur Begutachtung. Bonus-DVD: Wesentlich umfangreicher ausgestattet ist die Bonus-Disk, welche gleich zu Beginn ein aufschlussreiches Interview mit Brad McGann und Emily Barclay mit einer Laufzeit von über 20  (Matthias Schmieder) alle Rezensionen von Matthias Schmieder ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Als das Meer verschwand, BLU-RAY:
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Weitere Filminfos zu Als das Meer verschwand: Originaltitel: In My Father`s Den Land / Jahr: Neuseeland / Großbritannien 2004 Medien-Typ: Blu-ray Disc Bonusmaterial zu Als das Meer verschwand:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar des Regisseurs, Kurzfilm possum des Regisseurs, Song: What`s Going On von Jed Town, Hinter den Kulissen, Entfallene Szenen
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