American Pie
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Vier Freunde, ein Problem: Jim Kevin, Oz und Finch droht der zweifelhafte Ruhm, als sexuelle Nobodys in die Annalen der Highschool einzugehen. Als auch noch der Widerling Sherman von ersten Sex-Erlebnissen schwärmt, schließen die männlichen `Jungfrauen´ einen verzweifelten Pakt: Bis zum Abschlußball in wenigen Wochen müssen alle Vier ihre Unschuld verloren haben. So versucht jeder auf seine Weise, seinen Mann zu stehen. Wobei das Quartett nicht nur ungehörige Kreativität beweist, sondern auch (jeder auf seine Weise) kläglich zu scheitern scheint... ...
Inhaltsangabe zu American Pie: 
Vier Freunde, ein Problem: Jim Kevin, Oz und Finch droht der zweifelhafte Ruhm, als sexuelle Nobodys in die Annalen der Highschool einzugehen. Als auch noch der Widerling Sherman von ersten Sex-Erlebnissen schwärmt, schließen die männlichen `Jungfrauen´ einen verzweifelten Pakt: Bis zum Abschlußball in wenigen Wochen müssen alle Vier ihre Unschuld verloren haben. So versucht jeder auf seine Weise, seinen Mann zu stehen. Wobei das Quartett nicht nur ungehörige Kreativität beweist, sondern auch (jeder auf seine Weise) kläglich zu scheitern scheint... American Pie stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.
American Pie Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in American Pie:
Darsteller:
Jason Biggs  , Chris Klein, Thomas Ian Nicholas, Alyson Hannigan, Shannon Elizabeth, Tara Reid  , Eddie Kaye Thomas, Seann William Scott, Eugene Levy, Natasha Lyonne, Mena Suvari  , Jennifer Coolidge, Chris Owen, Molly Cheek, Lawrence Pressman, Clyde Kusatsu, Christina Milian, Woody Schultz, Casey Erklin, Annika Hays, Eden Riegel, Justin Isfeld, John Cho, Veronica Lauren, Monica McSwain, Fletcher Sheridan, Robyn Roth, Jamar Cargo, Akuyoe Graham, Katie Lansdale, Jay Rossi, Linda Gehringer, Ashton Dane, Sasha Barrese, Eric Lively, Eli Marienthal, Travis Cody Aimer, Mark Hoppus, Thomas DeLonge, Travis Barker, Daniel Spink, James DeBello, Amber Phillips, Clementine Ford, Hilary Salvatore, Jasmine Stocken, Jillian Bach, David Kuhn, Dan Coronel, Pete Pallad,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu American Pie:
0Jean Lüdeke2009-01-28Eine Teenie-Komödie der schrägsten Art, vergleichbar mit Werken wie „Ungeküsst“, „Eine wie keine“ oder „10 Dinge, die ich an dir hasse“ durch Harmlosigkeit, geht es in dieser Klamotte mit Gags über, aber vor allem unter der Gürtellinie schon wesentlich derber zu.
Die vier Freunde Jim (Jason Biggs),Oz (Chris Klein), Kevin (Thomas Ian Nicholas) und Finch (Eddie Kaye Thomas) leben in einer US-amerikanischen Kleinstadt in der Nähe der Großen Seen, gehen dort auf die High School, allesamt unbedarft in sexuller Hinsicht. Auf einer Party ihres Klassenplayboys Stifler passiert gar das Unmögliche: Der Möchtegern-Macho Sherman prahlt damit, ein Mädchen ins Bett bekommen zu haben. Daraufhin schließt das Quartett einen Pakt, der lautet: Bis zum Schul-Abschlussball wollen sie ihre Unschuld verlieren und mit einer Frau schlafen: Filmemacher Paul und Chris Weitz Lacher an Lacher: respektlos, derb, zuweilen peinlich, aber immer höchst amüsant und zumeist sehr komisch. Die Szene um einen exotischen Biercocktail beispielsweise wird sich sicherlich zum einem Gag-Klassiker entwickeln, wie auch die unorthodoxe Vergewaltigung on warmem Apfelkuchen. Trotz aller inszenierter Plattitüden, hat „American Pie“ einen gewissen Charme, der den Film in den USA zum Überraschungshit machte.
Im Gesamten bietet die Komödie durchschnittlich gute Werte. Die Kompression dominiert gegenüber der DVD, da jene keine auffälligen Blockartefakte produziert und das trotz des teilweise doch deutlichen analogen Hintergrundrauschens auf einfarbigen Flächen. Die Farben werden durchweg sehr gesättigt wiedergegeben und der Kontrast gefällt durch ausgewogene Abstufung. In dunklen Szenen könnte der Schwarzwert noch etwas schwärzer sein. Die Dialoge dominieren den Vordergrund, durchgehend gut verständlich und die Balance mit den restlichen Soundelementen ist ausgewogen. Alles in allem ein unspektakulärer Soundmix. Die Stimmen sind zu jeder Zeit perfekt zu verstehen und klingen auch in der deutschen Fassung kaum steril, was gerade in Dolby Surround-Zeiten mehr als wichtig ist.
Der Film jubelte in 10 Wochen 100 Millionen US-Dollar ein,und gehörte damit in den USA zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 1999. Er war als Hommage an die weitgehend in den 1980er Jahren gedrehten und mit Fäkal- und Sexschoten durchsetzten College-Komödien gedacht. Im Endeffekt sorgte American Pie für ein kurzzeitiges Revival dieses Genres, das auch die Sequels wie Road Trip und Party Animals nach sich zog. Insgesamt sechs Fortsetzungen von American Pie beglücken mittlerweile Fans und Freaks dieser witzigen Teeny-Klamotte. Achtung: Man bezieht nicht auf den wunderbaren Song American Pie von Don McLean, sondern auf die Apfelkuchen-Penetration…
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Eine Teenie-Komödie der schrägsten Art, vergleichbar mit Werken wie „Ungeküsst“, „Eine wie keine“ oder „10 Dinge, die ich an dir hasse“ durch Harmlosigkeit, geht es in dieser Klamotte mit Gags über, aber vor allem unter der Gürtellinie schon wesentlich derber zu.
Die vier Freunde Jim (Jason Biggs),Oz (Chris Klein), Kevin (Thomas Ian Nicholas) und Finch (Eddie Kaye Thomas) leben in einer US-amerikanischen Kleinstadt in der Nähe der Großen Seen, gehen dort auf die High School, allesamt unbedarft in sexuller Hinsicht. Auf einer Party ihres Klassenplayboys Stifler passiert gar das Unmögliche: Der Möchtegern-Macho Sherman prahlt damit, ein Mädchen ins Bett bekommen zu haben. Daraufhin schließt das Quartett einen Pakt, der lautet: Bis zum Schul-Abschlussball wollen sie ihre Unschuld verlieren und mit einer Frau schlafen: Filmemacher Paul und Chris Weitz Lacher an Lacher: respektlos, derb, zuweilen peinlich, aber immer höchst amüsant und zumeist sehr komisch. Die Szene um einen exotischen Biercocktail beispielsweise wird sich sicherlich zum einem Gag-Klassiker entwickeln, wie auch die unorthodoxe Vergewaltigung on warmem Apfelkuchen. Trotz aller inszenierter Plattitüden, hat „ American Pie“ einen gewissen Charme, der den Film in den USA zum Überraschungshit machte.
Im Gesamten bietet die Komödie durchschnittlich gute Werte. Die Kompression dominiert gegenüber der DVD, da jene keine auffälligen Blockartefakte produziert und das trotz des teilweise doch deutlichen analogen Hintergrundrauschens auf einfarbigen Flächen. Die Farben werden durchweg sehr gesättigt wiedergegeben und der Kontrast gefällt durch ausgewogene Abstufung. In dunklen Szenen könnte der Schwarzwert noch etwas schwärzer sein. Die Dialoge dominieren den Vordergrund, durchgehend gut verständlich und die Balance mit den restlichen Soundelementen ist ausgewogen. Alles in allem ein unspektakulärer Soundmix. Die Stimmen sind zu jeder Zeit perfekt zu verstehen und klingen auch in der deutschen Fassung kaum steril, was gerade in Dolby Surround-Zeiten mehr als wichtig ist.
Der Film jubelte in 10 Wochen 100 Millionen US-Dollar ein,und gehörte damit in den USA zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 1999. Er war als Hommage an die weitgehend in den 1980er Jahren gedrehten und mit Fäkal- und Sexschoten durchsetzten College-Komödien gedacht. Im Endeffekt sorgte American Pie für ein kurzzeitiges Revival dieses Genres, das auch die Sequels wie Road Trip und Party Animals nach sich zog. Insgesamt sechs Fortsetzungen von American Pie beglücken mittlerweile Fans und Freaks dieser witzigen Teeny-Klamotte. Achtung: Man bezieht nicht auf den wunderbaren Song American Pie von Don McLean, sondern auf die Apfelkuchen-Penetration…
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Danny Walch2009-02-14Vier Freunde, ein Problem: Jim Kevin, Oz und Finch droht der zweifelhafte Ruhm, als sexuelle Nobodys in die Annalen der Highschool einzugehen. Als auch noch der Widerling Sherman von ersten Sex-Erlebnissen schwärmt, schließen die männlichen `Jungfrauen´ einen verzweifelten Pakt: Bis zum Abschlußball in wenigen Wochen müssen alle Vier ihre Unschuld verloren haben. So versucht jeder auf seine Weise, seinen Mann zu stehen. Wobei das Quartett nicht nur ungehörige Kreativität beweist, sondern auch (jeder auf seine Weise) kläglich zu scheitern scheint... Technische Daten:
Codec: MPEG-4 AVC Video High Profile 4.1 Bitrate: 17175 kbps Auflösung: 1080p / 24fps / 16:9
Der AVC-Transfer im Seitenverhältnis 1,78:1 wurde mit der vollen HD-Auflösung von 1920x1080 progressiven Pixeln auf diese Blu-ray-Disc gebannt. Leider hat man keinen neuen Encode angefertigt, sondern als Ausgangsmaterial die acht Jahre alte Constantin-Abtastung genommen, welche für die VCL Platinum Edition angefertigt wurde. Erkennbar ist das deutlich am exakt gleichen Telecine Wobble, d. h. einem Wackeln des Bildausschnitts, das auftritt, wenn das Material unsauber von der Telecine-Abtastmaschine eingescannt wird. Das fällt dann auch sofort beim Logo des Studios Summit auf. Dass der Transfer nicht mehr taufrisch ist, merkt man weiterhin an den mäßigen Schärfewerten. Die Blu-ray-Disc besitzt zwar klar bessere Werte in Sachen Kantendarstellung sowie Detailzeichnung, spielt diesen Vorteil aber meist nur bei hellen Szenen entscheidend aus, während mit der Abnahme der Helligkeit das Rauschen zu- sowie die Schärfe abnimmt. Im Gesamten bietet aber AMERICAN PIE gute beziehungsweise durchschnittliche Werte, wobei man auch klar betonen muss, dass es noch wesentlich schlechtere HD-Titel auf dem Markt gibt. Die Kompression ist ebenfalls ein Pluspunkt gegenüber der DVD, da jene keine auffälligen Blockartefakte produziert und das trotz des teilweise doch deutlichen analogen Hintergrundrauschens auf einfarbigen Flächen.
Die Farben werden durchweg sehr satt und natürlich wiedergegeben und der Kontrast gefällt durch eine ausgewogene Abstufung der Helligkeitswerte. In dunklen Szenen könnte der Schwarzwert noch etwas tiefer sein und allgemein wirkt das Bild einen Hauch zu dunkel. Bei sehr genauem Hinsehen sind ein paar wenige Defekte und Schmutzpartikel zu erkennen, die aber alles andere als störend sind. Wir geben insgesamt 6,5 Punkte – AMERICAN PIE würde eine Neuabtastung sicherlich gut tun. Verfügbare Tonspuren:
Englisch: DTS-HD Audio 5.1 / 48kHz / 16-bit / 2046kbps (DTS Core: 5.1 / 48kHz / 16-bit / 1536kbps) Deutsch: DTS-HD Audio 5.1 / 48kHz / 16-bit / 2046kbps (DTS Core: 5.1 / 48kHz / 16-bit / 1536kbps) Englisch: Dolby Digital Audio 2.0 / 48kHz / 224kbps (Kommentar)
In Sachen Sound werden zwei Tonspuren in DTS-HD 5.1 angeboten und zwar in den Sprachen Deutsch sowie Englisch. Die Abmischungen fallen genretypisch eher frontlastig aus, nur selten verirren sich Effekte auf die hinteren Boxen oder wird die Soundstage durch räumliches Ambiente belebt. Dafür fetzt die Musik richtig satt und breit aus allen Boxen und beschert auch dem ansonsten chronisch unterbeschäftigten Subwoofer etwas Arbeit. Die Stimmen sind zu jeder Zeit perfekt zu verstehen und klingen auch in der deutschen Fassung kaum steril. Auf der anderen Seite könnte der Klang insgesamt eine Spur dynamischer und luftiger sein, hier fehlt es etwas an der Höhenauflösung, wogegen die Mitten breit und satt wiedergegeben werden. Deutsche Untertitel sind für AMERICAN PIE vorhanden und erfreulicherweise scheinen die Texte auf der Originalfassung zu basieren. Das Bonusmaterial enthält einen Audiokommentar der Weitz-Brüder sowie der Darsteller. Die Personen vor dem Mikro sprechen in lockerer Runde über die Entstehung des Films sowie die Dreharbeiten und haben auch die eine oder andere witzige Anekdote auf Lager. Das Making Of dauert 22 Minuten und ist komplett deutsch kommentiert und übersetzt. Neben vielen Filmszenen werden Darstellerinterviews, aber keine Setaufnahmen geboten. Weiter geht es danach mit zehn Interviews mit Darstellern sowie Crewmitgliedern. Die Statements sind allerdings so kurz, dass die Gesamtlänge nur etwas über zehn Minuten beträgt. Der sechsminütige Blick hinter die Kulissen zeigt unkommentierte B-Roll-Aufnahmen von den Dreharbeiten, während die Outtakes in zwei Minuten lustige Patzer und Versprecher dokumentieren.
Der nächste Beitrag dreht sich um die Band „Tonic“. Zehn Minuten lang darf man einem Konzert mit vorheriger Einführung lauschen. Die sechs Minuten an Deleted Scenes sind durchaus lustig anzusehen und für den einen oder anderen Lacher gut. „Spot Light on Location“ ist die englische Variante des Making Ofs und ist dabei mit elf Minuten sogar noch deutlich kürzer als die deutsche. Darstellerinfos zu zehn Mimen beiderlei Geschlechts sowie eine Reihe Trailer zum Highlight-Programm vervollständigen die Extras. Mit AMERICAN PIE schuf Regisseur Paul Weitz im Jahr 2000 einen der absoluten Überraschungshits des Jahres und trat damit eine Welle an Teeniekomödien los, die bis heute noch nicht völlig verebbt ist. Die Handlung ist dabei so banal wie witzig: Die vier Kumpels Jim (Jason Biggs; ANTARCTICA), Oz (Chris Klein; ROLLERBALL, WIR WAREN HELDEN), Kevin (Thomas Ian Nicholas, DIE REGELN DES SPIELS) und Finch (Eddie Kaye Thomas; HAROLD & KUMAR 1&2) sind in Sachen Frauen Loser wie sie im Buche stehen. Jim ist schüchtern ohne Ende, Oz\' Dates enden meist in einer peinlichen Lachnummer, da er sich nicht richtig zu verhalten weiß, Kevins Freundin lässt ihn nicht ran und Heimscheißer Finch gibt sich als smarter Geek, mit dem sowieso kein weibliches Wesen etwas zu tun haben will. Daher beschließt das Quartett einen Pakt, dass sie alle noch vor dem Schulabschluss Sex haben müssen. Leider erweist sich das Unternehmen für den einen oder anderen als schwerere Hürde als angenommen, denn die vier tappen von einem Fettnäpfchen ins nächste.
Diese humorbeladenen Fettnäpfchen sowie die sexuellen Anspielungen und gelungenen Witze sind es dann auch, die AMERICAN PIE so wahnsinnig unterhaltsam machen und in den folgenden Jahren oft kopiert, aber nie erreicht wurden. Nur selten hat der Rezensent damals im Kino eine solche Stimmung erlebt, wenn Jim den Apfelkuchen als Masturbationshilfsmittel missbraucht oder Stifler einen leckeren Ejakulationscocktail schlürft. Bei diesem Film passt halt einfach alles zusammen: der Humor, die Charaktere, die Darsteller. Kein Wunder also, dass AMERICAN PIE für viele der Schauspieler ein Startschuss für eine mehr oder weniger erfolgreiche Karriere wurde: Tara Reid (ALONE IN THE DARK), Mena Suvari (DAY OF THE DEAD 2008), Jason Biggs, Seann William Scott (EIN DUKE KOMMT SELTEN ALLEIN) und Chris Klein sind auch heute noch recht gut im Geschäft.
Die Blu-ray-Disc von Constantin/Highlight zeigt AMERICAN PIE in ordentlicher technischer Qualität, der eine Überarbeitung jedoch gut getan hätte. Die Extras sind wie schon bei der Platinum Edition reichhaltig.
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Vier Freunde, ein Problem: Jim Kevin, Oz und Finch droht der zweifelhafte Ruhm, als sexuelle Nobodys in die Annalen der Highschool einzugehen. Als auch noch der Widerling Sherman von ersten Sex-Erlebnissen schwärmt, schließen die männlichen `Jungfrauen´ einen verzweifelten Pakt: Bis zum Abschlußball in wenigen Wochen müssen alle Vier ihre Unschuld verloren haben. So versucht jeder auf seine Weise, seinen Mann zu stehen. Wobei das Quartett nicht nur ungehörige Kreativität beweist, sondern auch (jeder auf seine Weise) kläglich zu scheitern scheint... Technische Daten: Codec: MPEG-4 AVC Video High Profile 4.1 Bitrate: 17175 kbps Auflösung: 1080p / 24fps / 16:9 Der AVC-Transfer im Seitenverhältnis 1,78:1 wurde mit der vollen HD-Auflösung von 1920x1080 progressiven Pixeln auf diese Blu-ray-Disc gebannt. Leider hat man keinen neuen Encode angefertigt, sondern als Ausgangsmaterial die acht Jahre alte Constantin-Abtastung genommen, welche für die VCL Platinum Edition angefertigt wurde. Erkennbar ist das deutlich am exakt gleichen Telecine Wobble, d. h. einem Wackeln des Bildausschnitts, das auftritt, wenn das Material unsauber von der Telecine-Abtastmaschine eingescannt wird. Das fällt dann auch sofort beim Logo des Studios Summit auf. Dass der Transfer nicht mehr taufrisch ist, merkt man weiterhin an den mäßigen Schärfewerten. Die Blu-ray-Disc besitzt zwar klar bessere Werte in Sachen Kantendarstellung sowie Detailzeichnung, spielt diesen Vorteil aber meist nur bei hellen Szenen entscheidend aus, während mit der Abnahme der Helligkeit das Rauschen zu- sowie die Schärfe abnimmt. Im Gesamten bietet aber AMERICAN PIE gute beziehungsweise durchschnittliche Werte, wobei man auch klar betonen muss, dass es noch wesentlich schlechtere HD-Titel auf dem Markt gibt. Die Kompression ist ebenfalls ein Pluspunkt gegenüber der DVD, da jene keine auffälligen Blockartefakte produziert und das trotz des teilweise doch deutlichen analogen Hintergrundrauschens auf einfarbigen Flächen. Die Farben werden durchweg sehr satt und natürlich wiedergegeben und der Kontrast gefällt durch eine ausgewogene Abstufung der Helligkeitswerte. In dunklen Szenen könnte der Schwarzwert noch etwas tiefer sein und allgemein wirkt das Bild einen Hauch zu dunkel. Bei sehr genauem Hinsehen sind ein paar wenige Defekte und Schmutzpartikel zu erkennen, die aber alles andere als störend sind. Wir geben insgesamt 6,5 Punkte – AMERICAN PIE würde eine Neuabtastung sicherlich gut tun. Verfügbare Tonspuren: Englisch: DTS-HD Audio 5.1 / 48kHz / 16-bit / 2046kbps (DTS Core: 5.1 / 48kHz / 16-bit / 1536kbps) Deutsch: DTS-HD Audio 5.1 / 48kHz / 16-bit / 2046kbps (DTS Core: 5.1 / 48kHz / 16-bit / 1536kbps) Englisch: Dolby Digital Audio 2.0 / 48kHz / 224kbps (Kommentar) In Sachen Sound werden zwei Tonspuren in DTS-HD 5.1 angeboten und zwar in den Sprachen Deutsch sowie Englisch. Die Abmischungen fallen genretypisch eher frontlastig aus, nur selten verirren sich Effekte auf die hinteren Boxen oder wird die Soundstage durch räumliches Ambiente belebt. Dafür fetzt die Musik richtig satt und breit aus allen Boxen und beschert auch dem ansonsten chronisch unterbeschäftigten Subwoofer etwas Arbeit. Die Stimmen sind zu jeder Zeit perfekt zu verstehen und klingen auch in der deutschen Fassung kaum steril. Auf der anderen Seite könnte der Klang insgesamt eine Spur dynamischer und luftiger sein, hier fehlt es etwas an der Höhenauflösung, wogegen die Mitten breit und satt wiedergegeben werden. Deutsche Untertitel sind für AMERICAN PIE vorhanden und erfreulicherweise scheinen die Texte auf der Originalfassung zu basieren. Das Bonusmaterial enthält einen Audiokommentar der Weitz-Brüder sowie der Darsteller. Die Personen vor dem Mikro sprechen in lockerer Runde über die Entstehung des Films sowie die Dreharbeiten und haben auch die eine oder andere witzige Anekdote auf Lager. Das Making Of dauert 22 Minuten und ist komplett deutsch kommentiert und übersetzt. Neben vielen Filmszenen werden Darstellerinterviews, aber keine Setaufnahmen geboten. Weiter geht es danach mit zehn Interviews mit Darstellern sowie Crewmitgliedern. Die Statements sind allerdings so kurz, dass die Gesamtlänge nur etwas über zehn Minuten beträgt. Der sechsminütige Blick hinter die Kulissen zeigt unkommentierte B-Roll-Aufnahmen von den Dreharbeiten, während die Outtakes in zwei Minuten lustige Patzer und Versprecher dokumentieren. Der nächste Beitrag dreht sich um die Band „Tonic“. Zehn Minuten lang darf man einem Konzert mit vorheriger Einführung lauschen. Die sechs Minuten an Deleted Scenes sind durchaus lustig anzusehen und für den einen oder anderen Lacher gut. „Spot Light on Location“ ist die englische Variante des Making Ofs und ist dabei mit elf Minuten sogar noch deutlich kürzer als die deutsche. Darstellerinfos zu zehn Mimen beiderlei Geschlechts sowie eine Reihe Trailer zum Highlight-Programm vervollständigen die Extras. Mit AMERICAN PIE schuf Regisseur Paul Weitz im Jahr 2000 einen der absoluten Überraschungshits des Jahres und trat damit eine Welle an Teeniekomödien los, die bis heute noch nicht völlig verebbt ist. Die Handlung ist dabei so banal wie witzig: Die vier Kumpels Jim (Jason Biggs; ANTARCTICA), Oz (Chris Klein; ROLLERBALL, WIR WAREN HELDEN), Kevin (Thomas Ian Nicholas, DIE REGELN DES SPIELS) und Finch (Eddie Kaye Thomas; HAROLD & KUMAR 1&2) sind in Sachen Frauen Loser wie sie im Buche stehen. Jim ist schüchtern ohne Ende, Oz\' Dates enden meist in einer peinlichen Lachnummer, da er sich nicht richtig zu verhalten weiß, Kevins Freundin lässt ihn nicht ran und Heimscheißer Finch gibt sich als smarter Geek, mit dem sowieso kein weibliches Wesen etwas zu tun haben will. Daher beschließt das Quartett einen Pakt, dass sie alle noch vor dem Schulabschluss Sex haben müssen. Leider erweist sich das Unternehmen für den einen oder anderen als schwerere Hürde als angenommen, denn die vier tappen von einem Fettnäpfchen ins nächste. Diese humorbeladenen Fettnäpfchen sowie die sexuellen Anspielungen und gelungenen Witze sind es dann auch, die AMERICAN PIE so wahnsinnig unterhaltsam machen und in den folgenden Jahren oft kopiert, aber nie erreicht wurden. Nur selten hat der Rezensent damals im Kino eine solche Stimmung erlebt, wenn Jim den Apfelkuchen als Masturbationshilfsmittel missbraucht oder Stifler einen leckeren Ejakulationscocktail schlürft. Bei diesem Film passt halt einfach alles zusammen: der Humor, die Charaktere, die Darsteller. Kein Wunder also, dass AMERICAN PIE für viele der Schauspieler ein Startschuss für eine mehr oder weniger erfolgreiche Karriere wurde: Tara Reid (ALONE IN THE DARK), Mena Suvari (DAY OF THE DEAD 2008), Jason Biggs, Seann William Scott (EIN DUKE KOMMT SELTEN ALLEIN) und Chris Klein sind auch heute noch recht gut im Geschäft. Die Blu-ray-Disc von Constantin/Highlight zeigt AMERICAN PIE in ordentlicher technischer Qualität, der eine Überarbeitung jedoch gut getan hätte. Die Extras sind wie schon bei der Platinum Edition reichhaltig.
(Danny Walch)
alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos zu American Pie:
Originaltitel: American Pie
Land / Jahr: USA 2000
Produktion: Adam Herz, Warren Zide, Craig Perry, Chris Moore, Chris Bender
Musik: Christophe Beck
Kamera: Lloyd Ahern, A.S.C.
Kostüme: Pamela Withers Chilton
Schnitt: Stuart Pappé
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu American Pie:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentare, Blick hinter die Kulissen, Outtakes, Die Band „Tonic“, Deleted Scenes, Spot on Location
Kommentare zu American Pie:
Kommentar von djfl.de
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Kommentar von djfl.de
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