Step Up to the Streets
http://www.digitalvd.de/blu-ray/70046,Step-Up-to-the-Streets.html
Die rebellische Andie (Briana Evigan) verschlägt es an die elitäre Kunstschule Maryland. Nach anfänglichen Anpassungsproblemen trifft sie Chase (Robert Hoffman), den besten Tänzer der Schule, der ihr Talent erkennt und ihre Andersartigkeit schätzt. Gemeinsam beschließen sie eine Tanztruppe aus Mitstudenten zusammenzustellen, die ihren Style genauso schätzen und beherrschen. Ihr Plan: Am Undergroundbattle The Streets teilzunehmen. Bei den Vorbereitungen wird Andie klar, dass sie damit die Brücke zwischen der elitären Kunstschule und ihrem bisherigen Leben als Street-Tänzerin schlagen und der Glaube an ihre Kunst Berge versetzen kann. Beim finalen Battle zeigt Andie allen, was wirklich in ihr steckt. Dies beeindruckt nicht nur den Schuldirektor Mr. Collins (Will Kemp) sondern auch Chase... ...
Inhaltsangabe zu Step Up to the Streets: 
Die rebellische Andie (Briana Evigan) verschlägt es an die elitäre Kunstschule Maryland. Nach anfänglichen Anpassungsproblemen trifft sie Chase (Robert Hoffman), den besten Tänzer der Schule, der ihr Talent erkennt und ihre Andersartigkeit schätzt. Gemeinsam beschließen sie eine Tanztruppe aus Mitstudenten zusammenzustellen, die ihren Style genauso schätzen und beherrschen. Ihr Plan: Am Undergroundbattle The Streets teilzunehmen. Bei den Vorbereitungen wird Andie klar, dass sie damit die Brücke zwischen der elitären Kunstschule und ihrem bisherigen Leben als Street-Tänzerin schlagen und der Glaube an ihre Kunst Berge versetzen kann. Beim finalen Battle zeigt Andie allen, was wirklich in ihr steckt. Dies beeindruckt nicht nur den Schuldirektor Mr. Collins (Will Kemp) sondern auch Chase... Step Up to the Streets stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.
Step Up to the Streets Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Step Up to the Streets:
Darsteller:
Briana Evigan, Robert Hoffman, Adam G. Sevani, Will Kemp, Cassie Ventura, Danielle Polanco, Christopher Scott, Mari Koda, Janelle Cambridge, Luis Rosado, Harry Shum Jr., LaJon Dantzler, Telisha Shaw, Black Thomas, Kmel Howell, Jeff `Rapid` Ogle, Donnie `Crumbs` Counts, Ebone Johnson, Rynan `Rainen` Paguio, James `Cricket` Colter, Alison Faulk, Shorty Welch, Troy Kirby, Jeffrey `Machine` McCann, Sonja Sohn, Channing Tatum  , J-Boog, Amarr Merritt, Diasha Graf, Jimmie Jelani Manners, Shane Rutkowski, Laura Edwards, Samantha Zweben, Patrick Brennan, Marian Licha, Sarah Rivera-Scott, Luis Salgado, Katie Corrado, E. Dawn Samuel, Ava Lenet, Nick Cordileone, Amanda Cieri, Hi-Hat, Herbert Matz, Howard Chu, Ruth Chu, Lawrence Chu, Jess Braden Cruz, Gavin Danger Russell, Delia Goncalves,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Step Up to the Streets:
5Jean Lüdeke2009-01-28Der spätpubertäre Groove steppt in die zweite Filmrunde: Rund 700 000
Zuschauer ließen sich allein in Deutschland 2006 im Prequel „Step Up“
vom Street-Dance-Fieber infizieren. Nun werden weitere Beats, Moves und
Rhythmen im coolen Streetstyle-Outfit abgelichtet. Die einstige Newcomerin, Anne Fletcher („Der Babynator“), war für die Fortsetzung nicht zu gewinnen, und so rekrutierte man eine relativ unbekannte Schauspielerin namens Briana Evigan.Immerhin geht der Vorgänger mit gigantischen Einnahmen von mehr als 114.190.000 Dollar Einnahmen in die respektable Vorlage. Das dynamische HipHop-Musical soll wieder frischen Straßenwind ins Tanzfilmgenre bringen und orientiert sich dabei an aktuellen Shows wie „Dance!“. In den Hauptparts schwitzen diesmal die Schauspiel-Entdeckungen Briana Evigan und Robert Hoffman zur Mucke von HipHop-Legende Missy Elliott und amerikanischen Hip Hop- und R'n'B-Acts wie "T-Pain", "Flo Rida", "Pretty Ricky", "Cassie" und Danity Kane. Die doch laue Botschaft lautet wieder: Zusammenhalt einer Clique, Kampf um Respekt und ein energisches Ringen für das angeschlagene Ego.
Hippen statt hauen, klotzen statt Kleckern: Aber ohne Channing Tatum: Der Protagonist des Vorgängers agiert zwar in einem Nebenpart, doch gibt es wenige Gemeinsamkeiten. Neuer Regisseur, neue Stars und ein neuer Plot. Die „Arbeitskleidung“ bleibt ähnlich: bauchnacktes Top und weite Jogginghosen in versiert gefilmter Choreographie des Regisseurs Jon M. Chu. Der brilliert mit ästhetischen Streetdance-Bildern in Reinkultur. Denn in dieser Tanzart spiegelt sich das Leben auf der Straße. Bisweilen ist der Tanz impulsiv und kraftvoll, manchmal raffiniert und lustig. In ihm mischen sich in lebendiger Weise Einflüsse aus Funk, Soul, Latin und Breakdance (Locking, Popping, Waving). So kommt „Step Up To the Streets“ mit extravaganten Sprüngen, Slapstick-Einlagen und Gruppentänzen an ungewöhnlichen Settins vor: Der Showdown auf der nächtlichen, regennassen Straße gehört zu den Highlights dieses HipHop-Feuerwerks. Aber reicht das angesichts der mageren Botschaft, daß Street Dance sämtliche Probleme einer von Arbeitslosigkeit Hoffnungslosigkeit geprägten Jugend eliminieren kann? Wie in fast all seinen Genre-Genossen gibt es auch hier eine Lovestory. Der Film zentriert eher Kunst und Klasse der Rhythmen. Schon der Anfang, als die Tanzcrew überfallartig eine U-Bahn mit ihren Körperkünsten besetzt, macht Laune auf die weitere Musik-Richtung des Films. Dabei greift die Story tief in die Märchenkiste, um die Tanz-Eleven der Edel-Schule aus den blankpolierten Hallen ihres Tanztempels in das Herz der kreativen Underground-Tanzszene von Baltimore nahe zu bringen. In dieser Dunkel-Zone konträrer Welten wachsen dann jene Konflikte um Liebe und Ehrgeiz. Komponenten, die sie erst zu jenen jungen Männern und Frauen heranbilden.
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Der spätpubertäre Groove steppt in die zweite Filmrunde: Rund 700 000
Zuschauer ließen sich allein in Deutschland 2006 im Prequel „Step Up“
vom Street-Dance-Fieber infizieren. Nun werden weitere Beats, Moves und
Rhythmen im coolen Streetstyle-Outfit abgelichtet. Die einstige Newcomerin, Anne Fletcher („Der Babynator“), war für die Fortsetzung nicht zu gewinnen, und so rekrutierte man eine relativ unbekannte Schauspielerin namens Briana Evigan.Immerhin geht der Vorgänger mit gigantischen Einnahmen von mehr als 114.190.000 Dollar Einnahmen in die respektable Vorlage. Das dynamische HipHop-Musical soll wieder frischen Straßenwind ins Tanzfilmgenre bringen und orientiert sich dabei an aktuellen Shows wie „Dance!“. In den Hauptparts schwitzen diesmal die Schauspiel-Entdeckungen Briana Evigan und Robert Hoffman zur Mucke von HipHop-Legende Missy Elliott und amerikanischen Hip Hop- und R'n'B-Acts wie "T-Pain", "Flo Rida", "Pretty Ricky", "Cassie" und Danity Kane. Die doch laue Botschaft lautet wieder: Zusammenhalt einer Clique, Kampf um Respekt und ein energisches Ringen für das angeschlagene Ego.
Hippen statt hauen, klotzen statt Kleckern: Aber ohne Channing Tatum: Der Protagonist des Vorgängers agiert zwar in einem Nebenpart, doch gibt es wenige Gemeinsamkeiten. Neuer Regisseur, neue Stars und ein neuer Plot. Die „Arbeitskleidung“ bleibt ähnlich: bauchnacktes Top und weite Jogginghosen in versiert gefilmter Choreographie des Regisseurs Jon M. Chu. Der brilliert mit ästhetischen Streetdance-Bildern in Reinkultur. Denn in dieser Tanzart spiegelt sich das Leben auf der Straße. Bisweilen ist der Tanz impulsiv und kraftvoll, manchmal raffiniert und lustig. In ihm mischen sich in lebendiger Weise Einflüsse aus Funk, Soul, Latin und Breakdance (Locking, Popping, Waving). So kommt „Step Up To the Streets“ mit extravaganten Sprüngen, Slapstick-Einlagen und Gruppentänzen an ungewöhnlichen Settins vor: Der Showdown auf der nächtlichen, regennassen Straße gehört zu den Highlights dieses HipHop-Feuerwerks. Aber reicht das angesichts der mageren Botschaft, daß Street Dance sämtliche Probleme einer von Arbeitslosigkeit Hoffnungslosigkeit geprägten Jugend eliminieren kann? Wie in fast all seinen Genre-Genossen gibt es auch hier eine Lovestory. Der Film zentriert eher Kunst und Klasse der Rhythmen. Schon der Anfang, als die Tanzcrew überfallartig eine U-Bahn mit ihren Körperkünsten besetzt, macht Laune auf die weitere Musik-Richtung des Films. Dabei greift die Story tief in die Märchenkiste, um die Tanz-Eleven der Edel-Schule aus den blankpolierten Hallen ihres Tanztempels in das Herz der kreativen Underground-Tanzszene von Baltimore nahe zu bringen. In dieser Dunkel-Zone konträrer Welten wachsen dann jene Konflikte um Liebe und Ehrgeiz. Komponenten, die sie erst zu jenen jungen Männern und Frauen heranbilden.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
5Matthias Schmieder2009-02-13Die rebellische Andie (Briana Evigan) verschlägt es an die elitäre Kunstschule Maryland. Nach anfänglichen Anpassungsproblemen trifft sie Chase (Robert Hoffman), den besten Tänzer der Schule, der ihr Talent erkennt und ihre Andersartigkeit schätzt. Gemeinsam beschließen sie eine Tanztruppe aus Mitstudenten zusammenzustellen, die ihren Style genauso schätzen und beherrschen. Ihr Plan: Am Undergroundbattle "The Streets" teilzunehmen. Bei den Vorbereitungen wird Andie klar, dass sie damit die Brücke zwischen der elitären Kunstschule und ihrem bisherigen Leben als Street-Tänzerin schlagen und der Glaube an ihre Kunst Berge versetzen kann. Beim finalen Battle zeigt Andie allen, was wirklich in ihr steckt. Dies beeindruckt nicht nur den Schuldirektor Mr. Collins (Will Kemp) sondern auch Chase...
Der 1080p/AVC MPEG-4-Transfer kommt im Gegensatz zum Vorgänger mit einer ganz anderen Grundausrichtung daher. Das doch eher poppig-bunte Treiben von Teil eins wurde durch eine eher dunkle, weniger einladende Bildkomposition ersetzt. So sind die Farben des Transfers eher etwas untersättigt und durch verschiedenste Farbfilter bearbeitet. Natürliche Eindrücke hinterlassen nur Sequenzen im Schulgebäude; verlassen die Tänzer die Lehranstalt, wechseln die stilistischen Ausprägungen des Bildes am laufenden Band.
So kommt es auch, dass die Performance starke Variationen aufweist. Während helle Sequenzen eine äußerst ordentliche Schärfe sowie Detailtreue bieten, neigen Szenen in den Hip-Hop-Clubs Strukturen in dunklen Bereichen zu versumpfen. Dies führt zu einem deutlichen Plastizitäts- und Tiefenverlust. Die Kontrasteigenschaften des Transfers sind dahingegen völlig zufriedenstellend. Trotz teilweise schwieriger Gegenlichtaufnahmen zeigt das Bild nur äußerst selten deutlich überstrahlende Bereiche und auch Konturen werden, zumindest während der Tageslicht-Szenen, gut herausgearbeitet. Paramount veröffentlicht die Blu-ray-Disk mit zwei DTS-HD 5.1-Tonspuren, die es gewaltig in sich haben. Der Film bietet über die gesamte Laufzeit eine bombastische Abmischung, die zum Impulsivsten gehört, was es derzeit im Musikbereich zu hören gibt. Der Score manifestiert sich auf allen Lautsprechern gleichermaßen und erschließt Tieftöne jenseits der 20Hz-Grenze mit einer Präzision, die sich so manches Actionspektakel sicherlich wünschen würde. Auch wenn man sich nicht gerade zu den Hip-Hop-Fans zählt, dürfte es schwer fallen, sich dem äußerst agilen und Laune machenden Soundtrack zu entziehen.
Erfreulicherweise beschränken sich die guten Eigenschaften des Sounds nicht nur auf die Score-Elemente. Während der Szenen in der Art-School werden die Rear-Kanäle mit raumergreifenden Umgebungsgeräuschen bestückt, welche die klanglichen Unterschiede zwischen Klassenraum und Konzertsaal hervorragend herausarbeiten. Trotz der stellenweise brachialen Dynamik und dem nicht gerade zaghaften Einsatz des Subwoofers bleiben Dialoge stets gut verständlich. Die Auflösung gelingt dem englischen Original in dieser Disziplin etwas besser – die restliche Wiedergabe erscheint dahingegen völlig identisch. Das Bonusmaterial der Blu-ray-Disk ist identisch zu dem des in den USA veröffentlichten. Neben dem Making of, in welchem Regisseur Jon Chu sehr charismatisch seine Ausrichtung des Filmes erklärt, findet man auch einige Musikvideos wie etwa „Low“ von Flo Rida featuring T-Pain oder „Hypnotized“ von Plies featuring Akon. Qualitativ können diese Musikvideos jedoch nicht einmal annähernd mit dem Sound des Filmes mithalten, weshalb man lieber an die gewünschte Stelle springen sollte, um von der tollen Performance zu profitieren. Weiterhin gibt es eine Sammlung an Deleted Scenes zu entdecken, welche aber keine wirklich interessanten Szenen enthält und zudem eher wild zusammengewürfelt erscheint. Schließlich findet man noch die kurze Dokumentation „Outlaws of Hip Hop: Meet the 410“, an welcher jedoch wohl nur Fans der Musik ihre Freude haben werden.
STEP UP (2006) zählte vor zwei Jahren zu den kleinen Überraschungshits, die immer mal wieder unverhofft über den großen See schwappen. Zwar war die Geschichte in keiner Weise neu noch innovativ, dafür stimmte das Gesamtpaket aus Romanze und musikalischer Verquickung von Klassik, Black-Music sowie Hip-Hop. Was Regisseurin Anne Fletcher noch hervorragend gelang, verkommt im zweiten Teil zur Farce. Der Regisseur des Sequels Jon Chu mag durchaus interessante Aspekte in die Produktion gebracht haben, dennoch kommt einem der Film eher wie ein Zusammenschnitt der beliebtesten MTV-Videos vor – eine Story ist nämlich praktisch keine vorhanden.
Im direkten Vergleich zum Vorgänger kann der aktuelle Film weder durch seine Chorgeografie noch durch seine Musik glänzen. Alles wirkt überzeichnet und unausgewogen. Die Schnitte sowie Aufnahmen sind schnell und unübersichtlich, die Schauspieler zweitklassig und austauschbar. Der passende Titel für STEP UP 2 THE STREETS (2008) hätte passenderweise „Step up (in)2 the Trash“ lauten sollen, denn bis auf den zugegebenermaßen tollen Sound bietet der Film rein gar nichts.
Die Blu-ray zeigt leicht überdurchschnittliche Werte in Sachen Bildqualität, besticht aber durch einen hervorragenden Sound. Das Bonusmaterial ist insgesamt befriedigend, wenn auch die Wiedergabequalität im Vergleich zum Film deutlich abfällt.
Subjektive Filmwertung: 3 von 10 Sequels die die Welt nicht braucht
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Die rebellische Andie (Briana Evigan) verschlägt es an die elitäre Kunstschule Maryland. Nach anfänglichen Anpassungsproblemen trifft sie Chase (Robert Hoffman), den besten Tänzer der Schule, der ihr Talent erkennt und ihre Andersartigkeit schätzt. Gemeinsam beschließen sie eine Tanztruppe aus Mitstudenten zusammenzustellen, die ihren Style genauso schätzen und beherrschen. Ihr Plan: Am Undergroundbattle "The Streets" teilzunehmen. Bei den Vorbereitungen wird Andie klar, dass sie damit die Brücke zwischen der elitären Kunstschule und ihrem bisherigen Leben als Street-Tänzerin schlagen und der Glaube an ihre Kunst Berge versetzen kann. Beim finalen Battle zeigt Andie allen, was wirklich in ihr steckt. Dies beeindruckt nicht nur den Schuldirektor Mr. Collins (Will Kemp) sondern auch Chase... Der 1080p/AVC MPEG-4-Transfer kommt im Gegensatz zum Vorgänger mit einer ganz anderen Grundausrichtung daher. Das doch eher poppig-bunte Treiben von Teil eins wurde durch eine eher dunkle, weniger einladende Bildkomposition ersetzt. So sind die Farben des Transfers eher etwas untersättigt und durch verschiedenste Farbfilter bearbeitet. Natürliche Eindrücke hinterlassen nur Sequenzen im Schulgebäude; verlassen die Tänzer die Lehranstalt, wechseln die stilistischen Ausprägungen des Bildes am laufenden Band. So kommt es auch, dass die Performance starke Variationen aufweist. Während helle Sequenzen eine äußerst ordentliche Schärfe sowie Detailtreue bieten, neigen Szenen in den Hip-Hop-Clubs Strukturen in dunklen Bereichen zu versumpfen. Dies führt zu einem deutlichen Plastizitäts- und Tiefenverlust. Die Kontrasteigenschaften des Transfers sind dahingegen völlig zufriedenstellend. Trotz teilweise schwieriger Gegenlichtaufnahmen zeigt das Bild nur äußerst selten deutlich überstrahlende Bereiche und auch Konturen werden, zumindest während der Tageslicht-Szenen, gut herausgearbeitet. Paramount veröffentlicht die Blu-ray-Disk mit zwei DTS-HD 5.1-Tonspuren, die es gewaltig in sich haben. Der Film bietet über die gesamte Laufzeit eine bombastische Abmischung, die zum Impulsivsten gehört, was es derzeit im Musikbereich zu hören gibt. Der Score manifestiert sich auf allen Lautsprechern gleichermaßen und erschließt Tieftöne jenseits der 20Hz-Grenze mit einer Präzision, die sich so manches Actionspektakel sicherlich wünschen würde. Auch wenn man sich nicht gerade zu den Hip-Hop-Fans zählt, dürfte es schwer fallen, sich dem äußerst agilen und Laune machenden Soundtrack zu entziehen. Erfreulicherweise beschränken sich die guten Eigenschaften des Sounds nicht nur auf die Score-Elemente. Während der Szenen in der Art-School werden die Rear-Kanäle mit raumergreifenden Umgebungsgeräuschen bestückt, welche die klanglichen Unterschiede zwischen Klassenraum und Konzertsaal hervorragend herausarbeiten. Trotz der stellenweise brachialen Dynamik und dem nicht gerade zaghaften Einsatz des Subwoofers bleiben Dialoge stets gut verständlich. Die Auflösung gelingt dem englischen Original in dieser Disziplin etwas besser – die restliche Wiedergabe erscheint dahingegen völlig identisch. Das Bonusmaterial der Blu-ray-Disk ist identisch zu dem des in den USA veröffentlichten. Neben dem Making of, in welchem Regisseur Jon Chu sehr charismatisch seine Ausrichtung des Filmes erklärt, findet man auch einige Musikvideos wie etwa „Low“ von Flo Rida featuring T-Pain oder „Hypnotized“ von Plies featuring Akon. Qualitativ können diese Musikvideos jedoch nicht einmal annähernd mit dem Sound des Filmes mithalten, weshalb man lieber an die gewünschte Stelle springen sollte, um von der tollen Performance zu profitieren. Weiterhin gibt es eine Sammlung an Deleted Scenes zu entdecken, welche aber keine wirklich interessanten Szenen enthält und zudem eher wild zusammengewürfelt erscheint. Schließlich findet man noch die kurze Dokumentation „Outlaws of Hip Hop: Meet the 410“, an welcher jedoch wohl nur Fans der Musik ihre Freude haben werden. STEP UP (2006) zählte vor zwei Jahren zu den kleinen Überraschungshits, die immer mal wieder unverhofft über den großen See schwappen. Zwar war die Geschichte in keiner Weise neu noch innovativ, dafür stimmte das Gesamtpaket aus Romanze und musikalischer Verquickung von Klassik, Black-Music sowie Hip-Hop. Was Regisseurin Anne Fletcher noch hervorragend gelang, verkommt im zweiten Teil zur Farce. Der Regisseur des Sequels Jon Chu mag durchaus interessante Aspekte in die Produktion gebracht haben, dennoch kommt einem der Film eher wie ein Zusammenschnitt der beliebtesten MTV-Videos vor – eine Story ist nämlich praktisch keine vorhanden. Im direkten Vergleich zum Vorgänger kann der aktuelle Film weder durch seine Chorgeografie noch durch seine Musik glänzen. Alles wirkt überzeichnet und unausgewogen. Die Schnitte sowie Aufnahmen sind schnell und unübersichtlich, die Schauspieler zweitklassig und austauschbar. Der passende Titel für STEP UP 2 THE STREETS (2008) hätte passenderweise „Step up (in)2 the Trash“ lauten sollen, denn bis auf den zugegebenermaßen tollen Sound bietet der Film rein gar nichts. Die Blu-ray zeigt leicht überdurchschnittliche Werte in Sachen Bildqualität, besticht aber durch einen hervorragenden Sound. Das Bonusmaterial ist insgesamt befriedigend, wenn auch die Wiedergabequalität im Vergleich zum Film deutlich abfällt. Subjektive Filmwertung: 3 von 10 Sequels die die Welt nicht braucht
(Matthias Schmieder)
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Originaltitel: Step Up 2: The Streets
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Step Up to the Streets:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Musikvideo(s), Hip Hop Outlaws: Meet the 410 (ca. 5 Min.), Outtake
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Bei der Vorstellung des Titels Step Up to the Streets handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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