Mona Lisas Lächeln
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Darsteller:
Julia Roberts Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Mona Lisas Lächeln:
Das feminine Gegenstück dazu ist „Mona Lisas Lächeln“, von Regisseur Mike Newell („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) aus dem Jahr 2003, mit einer bezaubernden Julia Roberts als nonkonformistische Lehrerin an einer privaten Mädchenschule. Die Handlung des Films, in dem fast nur Frauen mitspielen, spielt im Jahr 1953. Julia Roberts spielt die fortschrittliche Kunstlehrerin Katherine Watson, eine frische UCLA Absolventin, die nun eine Anstellung für Kunstgeschichte an einem Nobel-Mädchen-College übernimmt. Ebenfalls wie Robin Williams in „Club der toten Dichter“, ermutig sie ihre Schülerinnen, ihre Individualität zu entwickeln, und die altmodische Gesellschafts-Moral der Institution über Bord zu werfen. Doch schnell stößt sie auf den Widerstand der Fakultät - und einer ihrer Schülerinnen, Betty Warren (Kirsten Dunst). Die frisch verheiratete Studentin wird zur entschlossenen Gegnerin, als Katherine deren beste Freundin Joan Brandwyn (Julia Stiles) dabei unterstützt, sich an der Yale Law School zu bewerben. Zugleich findet die intelligente und rebellische Giselle Levy (Maggie Gyllenhaal) ein lang vermisstes Vorbild in ihrer modernen und selbstbewussten Lehrerin. Auch Katherine selbst denkt über tiefergreifende Veränderungen in ihrem Leben nach. „Mona Lisas Lächeln“ weist zwar keine unerwarteten Wendungen auf und wirkt eher romantisch als kämpferisch, aber durch seine wunderbare Besetzung, dem Design der frühen Fünfzigerjahre und der ästhetischen Bilder, ist dieser gefühlvolle Film sehr lohnenswert. Übrigens: Das Wellesley College gibt es tatsächlich: Hier studierten Madeleine Albright, Hillary Rodham Clinton, Diane Sawyer, Ali McGraw und viele andere Vorzeigedamen. Die Veröffentlichung auf Blu-ray zeigt den Film im neuen Glanz. Mit einer ordentlichen Bildschärfe (Widescreen/ 1.85:1/ anamorph) und schönen Farben sowie einem klaren Ton (Dolby TrueHD 5.1) kann er auf diesem neuen Medium durchaus neue Qualitäten aufweisen, auch das Bonusmaterial ist ansprechend. Neben den Dokumentationen über „Kunsterziehung“, „College damals und heute“ sowie „Die Rolle der Frau 1953“ gibt es noch das Musikvideo „The Heart Of Every Girl“ von Elton John. Zudem kommen natürlich noch Trailer, und an BD-Live wurde auch gedacht. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
"Julia Roberts ist Katherine Watson, eine frische UCLA Absolventin, die 1953 am renommierten Mädchen-College Wellesley eine Anstellung als Lehrerin für Kunstgeschichte übernimmt. Entschlossen tritt Katherine der altmodischen Gesellschafts-Moral und der Institution, die an dieser festhält, entgegen. Sie inspiriert ihre traditionsbewussten Studentinnen, Betty (Kirsten Dunst) und Joan (Julia Stiles), sich dem Leben, das sie eigentlich erwartet, mit allen seinen Herausforderungen zu stellen.Angenehm lässt sich bei diesem anamorphen Transfer grundsätzlich die natürliche Farbgebung nennen, die jedoch leicht unter dem Kontrastverhalten leidet. Die Kanten wirken ein wenig zu stark kontrastiert, so dass sich oft dunkle Schatten an selbigen bilden. In anderen Szenen wirkt der Kontrast wiederum zu steil und nimmt den Farben die Strahlkraft. Mag sein, dass dies ein Stilmittel ist, um die 50er Jahre neben der authentischen Filmausstattung auch im Filmmaterial widerspiegeln zu lassen?!
Die Kantenschärfe ist leider lediglich angenehm, die Kanten wirken nämlich immer etwas zu weich. Die Detailschärfe ist nur in Nahaufnahmen wirklich gut, bei weiteren Winkeln nimmt sie deutlicher ab. Fehlende Details in Gesichtern schiebe ich mal eher auf übertriebenes Make up denn auf mangelnde Schärfe! In einigen Szenen ist deutlicheres Hintergrundrauschen wahrnehmbar. Dropouts oder Kratzer sind nicht zu entdecken. Die Kompression zeigt sich gelegentlich durch das Auftreten von beweglichen Blockmustern auf größeren meist dunklen Flächen. Hier hat sich Columbia beim frischen Bildtransfer leider nicht mit Ruhm bekleckert - ob die ""Fehler"" schon auf dem Master vorhanden oder gar Stilmittel sind, lässt sich schwer sagen, für eine einheitlich positive Bewertung reicht es aber so oder so nicht! Macht ganz knappe...Ein Film der in den 50ern spielt, wo es nur wenig technische Highlights gab und wesentlich weniger Autos und anderes Gefährt unterwegs waren, bietet kaum Möglichkeiten für großartige Raumeffekte. Und so ist es wie so oft beim Drama die Musik, die den räumlichen Ton angibt. Aber auch hier sind Dynamik und Raumverhalten lediglich befriedigend zu nennen. Gelegentlich gibt es aber zusätzlich einige wenige Umgebungsgeräusche wie Regen oder das allgemeine Stimmen- und Musikgewirr auf einer Party im Raum zu hören. Der Subwoofer findet nur selten Verwendung und auch die Rears fristen insgesamt ein (zu) tristes Dasein. Lediglich die Stereofront erfreut sich einer deutlicheren Betonung. Keine Offenbahrung also, die ob des Filmthemas aber auch nicht zu erwarten war und lediglich ein ""solides durchschnittliches"" Ton-Erlebnis, dem es im englischen Original zudem etwas an der Ausgewogenheit bei der Dialogwiedergabe mangelt (mal zu dumpfe, mal zu spitze Dialoge), welches dafür aber einen Hauch natürlicher und frischer klingt! Macht knappe...Im soliden, zum Film passend szenenanimierten und vertonten Hauptmenü findet man den für Columbia typischen Menüpunkt ""Zusätzliche Filminfos"". Dahinter verbergen sich drei kürzere untertitelbare ""Dokumentationen"" von insgesamt 25 Minuten Lauflänge, ein Musikvideo von Elton John, ausgewählte ""Filmografien"" zu diversen Cast & Crew Mitgliedern sowie drei ""Trailer"" inkl. dem zum vorliegenden Hauptfilm. Die erste Dokumentation ""Kunsterziehung"" (6 Min.) bietet in kurzen Cast & Crew-Statements deren Erfahrungen und Meinungen in Bezug auf die Kunst in der Schule und im Leben. Die nächste mit dem Titel ""College damals und heute"" ist eine Art Making Of, welches in überwiegenden Cast & Crew-Statements im Mix mit Filmszenen und Szenen vom Set ein wenig das Filmthema und die Arbeit am Film näher bringen will. Die letzte Doku ""Die Rolle der Frau 1953"" ist eine Featurette, die gespickt mit vielen Filmszenen, aber auch historischen Filmdokumenten einen kurzen Abriss der Gesellschaft Anfang der 50er zu zeichnen versucht, dabei aber oberflächlich bleibt und ggü. der zweiten Doku nur wenig Neues bringt. Das Musikvideo und die Trailer zum Film sowie passend ergänzte Trailer aus dem Columbia-Programm sind nette Ergänzungen, aber nicht informativ. So bleiben im Ansatz interessante Dokumentationen, die es aufgrund der vielen eingestreuten Filmszenen, den vorhandenen Dopplungen und der insgesamt zu kurz geratenen Lauflänge in Verbindung mit der passablen Menügestaltung gerade noch so auf 5 Punkte bringen!Mona Lisa Smile ist ein etwas oberflächliches Plädoyer an die Frauen sich nicht von der Männerwelt dominieren zu lassen und aus dem klassichem ""Hausfrauen-Bild"" auszubrechen - auch wenn der Film in den 50ern spielt soll hier durchaus ein Bezug zur Gegenwart hergestellt sein. Mike Newell (Donnie Brasco, Vier Hochzeiten und ein Todesfall) ist bemüht ein authentisches Gesellschaftsbild der frühen 50er zu zeichnen. Das gelingt insofern als das die Filmausstattung bis ins letzte Detail stimmig ist und sicherlich Verhalten und Geschichten der Protagonistinnen glaubhaft sind. Da aber viele der Figuren etwas zu klischeehaft ausfallen und sich die Hauptfigur der Freidenkerin und Dozentin Katherine Watson (Julia Roberts) ebenfalls als wankelmütig erweist, fehlt es der Story an der Durchschlagskraft und emotionalen Tiefe eines durchaus auszumachenden Vorbildes dem ""Club der toten Dichter"". Einerseits möchte nämlich die Freidenkerin Watson den ""intelligentesten Frauen des Landes"" helfen ihre Träume zu verwirklichen, erkennt aber andererseits erst spät, dass sie diese zugunsten ihres eigenen Traumes weibliche Führungskräfte heranzubilden ignoriert, denn einige von ihnen wollen trotz hoher Schulbildung tatsächlich nur ""Heimchen"" werden! Zu Gute zu halten ist der Hauptfigur, dass sie trotz der Wankelmütigkeit bis zum Schluß an ihren Grundfesten der Liebe zum Trotz festhält! Was bleibt ist ein dennoch unterhaltender, handwerklich solider Hollywood-Film mit einem fantastischen Staraufgebot in dem nicht nur gestandene Stars wie Julia Roberts oder Marcia Gay Harden überzeugen sondern auch die vielen Jungstars wie Julia Stiles, Kirsten Dunst, Maggie Gyllenhaal oder Ginnifer Goodwin. Eine etwas weniger ""glatte"" Regie hätte dem Streifen aber vielleicht nicht so schlecht getan! Die DVD-Umsetzung zeigt sich als sehr durchwachsen. Entspricht der Ton aufgrund des Filmthemas noch den Erwartungen, so enttäuscht der Bildtransfer so wie das etwas knappe, aber meist noch informative Bonusmaterial. Dafür das der Film an den Kinokassen recht erfolgreich war, ist man bei der DVD-Umsetzung da fast etwas ""sträflich nachlässig"" mit dem Film umgegangen!" (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Mona Lisas Lächeln, BLU-RAY:
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Weitere Filminfos zu Mona Lisas Lächeln: Originaltitel: Mona Lisa Smile Land / Jahr: USA 2003 Produktion: Elaine Goldsmith-Thomas, Deborah Schindler, Paul Schiff Vorlage: Roman "Mona Lisas Lächeln" von Deborah Chiel Musik: Rachel Portman Kamera: Anastas Michos Ausstattung: Jane Musky Kostüme: Michael Dennison Schnitt: Mick Audsley Medien-Typ: Blu-ray Disc Bonusmaterial zu Mona Lisas Lächeln:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Musikvideo(s), Dokumentationen: Kunsterziehung / College damals und heute / Die Rolle der Frau 1953, BD-Live
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