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TECHNISCHE DATEN
zu Tintenherz

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray BD25
Medium: BLU-RAY
Genre: Fantasy
Bildformat:
High Definition (1.78:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby True HD 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englische Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Spanisch
EAN-Code:
5051890003508 / 5051890003508
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Tintenherz

Titel:

Tintenherz

Label:

New Line Home Entertainment

Regie:

Iain Softley

Laufzeit:
106 Minuten
Genre:
Fantasy
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Tintenherz:


Mortimer „Mo Folchart (Brendan Fraser) ist Buchbinder und hat eine besondere Leidenschaft für Bücher. Seit Jahren reist er mit seiner Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) von Ort zu Ort, um verschiedene Antiquariate zu besuchen. Als Mo und Meggie wieder einmal ein Antiquariat aufsuchen, vernimmt Mo Stimmen, wie er sie seit Jahren nicht mehr gehört hat. Und als er den Stimmen folgt erschaudert er vor dem Anblick des Buches, aus dem sie kommen: Es ist „Tintenherz. Genau dieses Buch sucht Mo, seit Meggie drei Jahre alt war damals nämlich ist ihre Mutter Resa in dieser mystischen Welt verschwunden. Mo hat die seltene Gabe, Figuren und Wesen aus Büchern hinaus und in unsere Welt hineinlesen zu können. Für jedes herausgelesene Wesen verschwindet ein Mensch in die Welt des Buches. So gelangte einst Staubfinger (Paul Bettany) aus dem Roman „Tintenherz in die reale Welt - aber nicht nur er: Auch der Schurke Capricorn (Andy Serkis) verließ auf diese wundersame Weise die Welt von „Tintenherz. Dafür verschwand damals Meggies Mutter Resa in dem Roman, dessen letztes Exemplar Mo seit Jahren verzweifelt sucht, um seine Frau daraus befreien zu können. Tintenherz stammt aus dem Hause Warner Home Video.


Tintenherz Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Tintenherz:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Tintenherz:
Mortimer „Mo" Folchart (Brendan Fraser) ist Buchbinder und hat eine besondere Leidenschaft für Bücher. Seit Jahren reist er mit seiner Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) von Ort zu Ort, um verschiedene Antiquariate zu besuchen.

Als Mo und Meggie wieder einmal ein Antiquariat aufsuchen, vernimmt Mo Stimmen, wie er sie seit Jahren nicht mehr gehört hat. Und als er den Stimmen folgt erschaudert er vor dem Anblick des Buches, aus dem sie kommen: Es ist „Tintenherz". Genau dieses Buch sucht Mo, seit Meggie drei Jahre alt war damals nämlich ist ihre Mutter Resa in dieser mystischen Welt verschwunden.

Mo hat die seltene Gabe, Figuren und Wesen aus Büchern hinaus und in unsere Welt hineinlesen zu können. Für jedes herausgelesene Wesen verschwindet ein Mensch in die Welt des Buches. So gelangte einst Staubfinger (Paul Bettany) aus dem Roman „Tintenherz" in die reale Welt - aber nicht nur er: Auch der Schurke Capricorn (Andy Serkis) verließ auf diese wundersame Weise die Welt von „Tintenherz". Dafür verschwand damals Meggies Mutter Resa in dem Roman, dessen letztes Exemplar Mo seit Jahren verzweifelt sucht, um seine Frau daraus befreien zu können. Warner bietet einen insgesamt wirklich tollen 1080p / VC-1 Transfer im Seitenverhältnis von 2.40:1, der in nahezu jeder Disziplin gute Werte erzielt. Das Bild zeigt über die gesamte Spielzeit hohe Schärfewerte und einen meist ausgewogenen Kontrast. Das Bild ist gerade in Nahaufnahmen sehr detailreich und bietet höchstes HD-Feeling. Leider sind es gerade die teilweise massiv mit CGI bearbeiteten Sequenzen die qualitativ etwas aus der Reihe tanzen. Reale Bildelemente und Computergrafiken verschmelzen oftmals nur unzureichend, so dass ein sehr artifizieller Eindruck zurückbleibt. Auch wirken diese Szenen leicht verwaschen und nicht ganz so plastisch wie etwa die gelungenen Tageslichtsequenzen.

Die Farben wurden stark ins Braune verschoben, so dass vor allem Rot- und Grüntöne ziemlich blass und erdig erscheinen. Schwarzwert und Kontrast können sich sehen lassen – störend ist jedoch das ständig leichte Überstrahlen von hellen Bildsegmenten. Der VC-1-Codec vollbringt sein Bestes und hinterlässt auch in sehr detailreichen Szenen keinerlei Rückstände in Form von digitalen Artefakten oder Framedrops. Analoge Defekte gibt es bis auf das minimale Filmkorn auch keine. Wie in letzter Zeit öfters vorgekommen, müssen die deutschen Käufer auch dieses mal auf eine hochauflösende deutsche Lokalisierung verzichten. Es befindet sich neben der Dolby TrueHD-Tonspur in englischer Sprache nämlich nur ein Dolby Digital 5.1-Track der Synchronisation mit auf der Disk.

Auch die Soundqualität ist für einen solch hoch-budgetierten Film eher mittelprächtig. Dies liegt weniger an der Qualität der Kodierung als am mäßigen Sounddesign des Filmes. Gerade in diesem Genre lebt ein Werk vom guten Score, doch im Falle von TINTENHERZ werden die von genialen Soundtracks der letzten Zeit verwöhnten Ohren auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Die Komposition wirkt aufgesetzt, stereotyp und völlig am Thema vorbei komponiert. Dazu kommt, dass die Abmischung des größtenteils orchestralen Sounds keinerlei Räumlichkeit aufkommen lässt. Die vereinzelt auftretenden, durchaus gut gelungenen Surroundeffekte vermögen an diesem Umstand auch kaum etwas zu ändern. Einzig die Schlusssequenz bietet Filmsound in Blu-ray-würdiger Qualität.

Beide Tracks sowohl die TrueHD- als auch Dolby Digital 5.1-Tonspur zeigen sich nur in wenigen Momenten als richtig dynamisch. Der Subwoofer kommt selten zum Einsatz und verhält sich auch dann eher zurückhalten. Die Dialoge sind in beiden Varianten stets gut verständlich und auflösend. Lediglich in den Actionsequenzen kann der TrueHD-Track seinen Vorsprung etwas ausbauen. Sind die Bild- und Tonqualität insgesamt noch absolut im Rahmen enttäuscht das Bonusmaterial auf ganzer Strecke. Nicht nur sind kaum Features enthalten, selbst die sich auf der Blu-ray Disk befindlichen Beiträge treiben dem Zuschauer geradezu das Gähnen ins Gesicht. Man findet in der Bonussektion zunächst „14 Entfernte Szenen“ die bis auf den alternativen Beginn des Filmes allesamt uninteressant sind und zu Recht aus dem Endprodukt verbannt wurden. Völlig am Thema der filmischen Hintergrunderläuterung vorbei ist der Beitrag „Eine Geschichte der Darsteller & der Crew“, in welchem jedes Team-Mitglied ein paar Zeilen zu einer frei erfundenen Geschichte hinzufügt und so eine individuelle Story geschaffen wird. Ein Fünkchen Interesse blitzt auf, wenn Cornelia Funke im Feature „Von der Fantasie zum Buch: Wie Autoren arbeiten“ auf ihren Roman eingeht. Als letztes findet man „Eliza liest uns etwas vor“, hier liest Hauptdarstellerin Eliza Hope Bennett ihren Lieblingspart aus dem Buch vor. Personen die das Buch bisher nicht kannten und zuvor den Film gesehen haben, dürften sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fragen, was zum Teufel die Gute denn hier gerade vorliest – aufgrund der Massiven Storyänderungen und Kürzungen sind die Schilderungen des Buches nicht nachzuvollziehen. Fantasy-Roman-Adaptionen werden spätestens seit DER HERR DER RINGE und vor allem HARRY POTTER in Hollywood regelrecht gemolken – jeder möchte etwas vom Kuchen abhaben. Aus genialen Romanen entstehen somit in regelmäßigen Abständen Rohrkrepierer wie etwa ERAGON oder auch TINTENHERZ.

Man kann nur vermuten wie sich Cornelia Funke gefühlt haben muss, als sie zum ersten Mal die Verfilmung ihres Romans zu sehen bekam – eigentlich kann es nur das blanke Entsetzten gewesen sein. Aus dem enorm erfolgreichen und ausgezeichneten Jugend-Werk machte Regisseur Iain Softley ein mit guten Effekten ausgestattetes Schauspiel, das man so (bis auf die Effekte) sicherlich auch auf der \'Alemannischen Bühne\' hätte realisieren können. Die Darsteller, allen voran Brendan Fraser spielen einfach unterirdisch. In vielen Szenen wirkt TINTENHERZ nicht wie ein Hollywood-Film sondern vielmehr wie Schmierentheater mit Laien-Darstellern. Szenen wie der Überfall der Fantasyfiguren in der Bibliothek ziemlich zu Beginn des Filmes, lassen dem geneigten Cineasten ob der geballten inszenatorischen und schauspielerischen Unfähigkeit die Schamesröte ins Gesicht schießen. Einzig Paul Bettany schafft es sich aus dem Moloch von vor sich hin stolpernder Möchtegern-Darstellern hervorzuheben und ein Mindestmaß an Talent in die Produktion zu bringen.

TINTENHERZ ist eine herbe Enttäuschung. Nicht nur dass die Geschichte fast bis zur Unkenntlichkeit zerfleddert wurde, auch die Darsteller sind bis auf wenige Ausnahmen diesem Berufsstand eigentlich unwürdig. Warum Iain Softley, der zuvor eigentlich für durchaus anspruchsvolle und erfolgreiche Filme wie etwa K-PAX verantwortlich war, einen solchen Griff ins Klo landen konnte, fragt man sich auch noch lange nachdem der letzte Schriftzug des Abspannes von der Leinwand verschwand. Fans des Buches sollten einen Bogen um die Produktion machen, alle anderen am besten die Erwartungen weit nach unten schrauben.

Technisch ist die Blu-ray Disk bei Weitem kein solches Desaster geworden wie der filmische Inhalt. Die Bildqualität kann im Großen und Ganzen überzeugen und auch der Sound bewegt sich im guten Mittelfeld. Das Bonusmaterial ist langweilig und knapp ausgefallen – einerseits aber auch verständlich, denn sicherlich möchte man den Mantel des Schweigens über dieser Produktion ausbreiten.


Subjektive Filmwertung: 2 von 10 herbe Enttäuschungen ()

alle Rezensionen von Matthias Schmieder ...
Mortimer „Mo" Folchart (Brendan Fraser) ist Buchbinder und hat eine besondere Leidenschaft für Bücher. Seit Jahren reist er mit seiner Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) von Ort zu Ort, um verschiedene Antiquariate zu besuchen.

Als Mo und Meggie wieder einmal ein Antiquariat aufsuchen, vernimmt Mo Stimmen, wie er sie seit Jahren nicht mehr gehört hat. Und als er den Stimmen folgt erschaudert er vor dem Anblick des Buches, aus dem sie kommen: Es ist „Tintenherz". Genau dieses Buch sucht Mo, seit Meggie drei Jahre alt war damals nämlich ist ihre Mutter Resa in dieser mystischen Welt verschwunden.

Mo hat die seltene Gabe, Figuren und Wesen aus Büchern hinaus und in unsere Welt hineinlesen zu können. Für jedes herausgelesene Wesen verschwindet ein Mensch in die Welt des Buches. So gelangte einst Staubfinger (Paul Bettany) aus dem Roman „Tintenherz" in die reale Welt - aber nicht nur er: Auch der Schurke Capricorn (Andy Serkis) verließ auf diese wundersame Weise die Welt von „Tintenherz". Dafür verschwand damals Meggies Mutter Resa in dem Roman, dessen letztes Exemplar Mo seit Jahren verzweifelt sucht, um seine Frau daraus befreien zu können. Die Bildqualität der unverständlicherweise nur in 1,78:1 vorliegenden Version von TINTENHERZ bewegt sich leider nur im Mittelfeld. Der allgemeine Schärfegrad könnte durchweg besser sein, Kontrast, Schwarzwert und Farbwiedergabe bewegen sich im akzeptablen Rahmen, bieten jedoch noch genügend Spielraum nach oben. So vermittelt das Bild die meiste Zeit einen etwas "soften" Eindruck, Details werden nicht allzu gut herausgearbeitet. Dies gilt für Nahaufnahmen wie auch Einstellungen in der Totalen. Gerade bei hellen Totalen enttäuscht das Bild jedoch etwas. Durch den Einsatz eines Erdgelb- bzw. Sepiafilters wird die bereits nur mittelmäßige Farbwiedergabe noch ein Stück weiter ins blasse gerückt, so dass das Bild dann in entsprechenden Szenen doch stark an Plastizität einbüßt. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich das gemeinsame Kaffeetrinken am See beim Besuch der Großtante.

Ansonsten gibt es nichts Gravierendes auszusetzen. Das Hintergrundrauschen befindet sich einheitlich auf einem nicht als störend empfundenen Niveau und auch die Kompression hält sich bedeckt. Analoge Verunreinigungen oder eine sichtbare Artefaktbildung konnte der Rezensent nicht ausmachen.

Gesondert sollte jedoch noch auf die Angabe bezüglich des Bildformats auf der Hülle hingewiesen werden. Das Bildformat wird fälschlicherweise mit 2,35:1 angegeben. Hier muss Warner ein Fehler unterlaufen sein, da sich auf der Disk, wie bereits erwähnt, nur eine Bildspur in 1,78:1 finden lässt. Die Wahl des Formats an sich sowie die falsche Angabe auf der Hülle sind ärgerlich und fließen negativ in die Wertung mit ein. Die beiden vorhandenen Tonspuren (Deutsch DD5.1, Englisch DD5.1) befinden sich ähnlich wie die gebotene Bildqualität im durchschnittlichen Bereich. Das allgemeine Klangbild wirkt in sich recht geschlossen und vermittelt wenig Räumlichkeit, was unter anderem auch an den spärlich über die Rearspeaker eingesetzten Split- und Umgebungseffekten liegt. Entschädigend dafür erscheint die Front jedoch recht gut strukturiert und auch die Sprachwiedergabe bietet über den gesamten Filmverlauf keinen Grund zur Beschwerde, wobei hier die englische Spur besser gefällt. Im Deutschen wirkt der Sprachbereich etwas höhenlastig, was eine leichte Schärfe und unnatürliche Betonung diverser S-Laute zur Folge hat.

Damit der Film tonal auch dem jüngeren Publikum entspricht, wurde offensichtlich der Dynamikbereich etwas zurück gefahren. Der dargebotene Maximalpegel bleibt selbst in den actionreichsten Szenen noch relativ nachbarschaftsfreundlich. Insgesamt wirkt der Sound jedoch recht ausgewogen. Leider hat Warner hier deutlich gespart. Neben den beiden Tonspuren sowie deutschen (normal und für Hörgeschädigte) und englischen Untertiteln befinden sich leider nur zwei Bonusfeatures auf der Disk. Hierbei handelt es sich einmal um "Eliza liest uns etwas vor" und dem amerikanischen Kinotrailer. Zwar wurden beide Features in einer guten Bild- und Tonqualität auf die Scheibe gepackt, aber in der Summe ist das einfach zu wenig. Zumindest ein animiertes Menü hätte man noch spendieren können. Fantasy-Roman-Adaptionen werden spätestens seit DER HERR DER RINGE und vor allem HARRY POTTER in Hollywood regelrecht gemolken – jeder möchte etwas vom Kuchen abhaben. Aus genialen Romanen entstehen somit in regelmäßigen Abständen Rohrkrepierer wie etwa ERAGON oder auch TINTENHERZ.

Man kann nur vermuten wie sich Cornelia Funke gefühlt haben muss als sie zum ersten Mal die Verfilmung ihres Romans zu sehen bekam – eigentlich kann es nur das blanke Entsetzten gewesen sein. Aus dem enorm erfolgreichen und ausgezeichneten Jugend-Werk machte Regisseur Iain Softley ein mit guten Effekten ausgestattetes Schauspiel, das man so (bis auf die Effekte) sicherlich auch auf der \'Alemannischen Bühne\' hätte realisieren können. Die Darsteller, allen voran Brendan Fraser spielen einfach unterirdisch. In vielen Szenen wirkt TINTENHERZ nicht wie ein Hollywood-Film sondern vielmehr wie Schmierentheater mit Laien-Darstellern. Szenen wie der Überfall der Fantasyfiguren in der Bibliothek ziemlich zu Beginn des Filmes, lassen dem geneigten Cineasten ob der geballten inszenatorischen und schauspielerischen Unfähigkeit die Schamesröte ins Gesicht schießen. Einzig Paul Bettany schafft es sich aus dem Moloch von vor sich hin stolpernder Möchtegern-Darstellern hervorzuheben und ein Mindestmaß an Talent in die Produktion zu bringen.

TINTENHERZ ist eine herbe Enttäuschung. Nicht nur dass die Geschichte bis fast zu Unkenntlichkeit zerfleddert wurde, auch die Darsteller sind bis auf wenige Ausnahmen diesem Berufsstand eigentlich unwürdig. Warum Iain Softley, der zuvor eigentlich für durchaus anspruchsvolle und erfolgreiche Filme wie etwa K-PAX verantwortlich war, einen solchen Griff ins Klo landen konnte, fragt man sich auch noch lange nachdem der letzte Schriftzug des Abspannes von der Leinwand verschwand. Fans des Buches sollten einen Bogen um die Produktion machen, alle anderen am besten die Erwartungen weit nach unten schrauben.

Auch technisch vermag die DVD definitiv keine Begeisterungsstürme auszulösen. Bild und Ton bewegen sich gleichermaßen im Mittelfeld, stellen aber im Großen und Ganzen zufrieden, ganz im Gegenteil zu dem äußerst spärlich ausgefallenen Bonusmaterial. Abgesehen davon sollte sich zumindest der ambitionierte Heimkino-Fan von dieser Version aufgrund des „beschnittenen“ Bildformats distanzieren und zur Blu-Ray greifen. Schade, hier ist man von Warner eigentlich Besseres gewöhnt.

Subjektive Filmwertung: 3 von 10 - herbe Enttäuschungen ()

alle Rezensionen von Marc Bühler ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Inkheart
Land / Jahr: Deutschland / Großbritannien 2007
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Nicht verwendete Szenen
Kommentare:

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