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TECHNISCHE DATEN
zu Der seltsame Fall des Benjamin Button

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray BD50
Medium: BLU-RAY
Genre: Drama
Bildformat:
High Definition (2.40:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby True HD 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1,Englisch: ADS Dolby Surround 2.0,Spanisch: Dolby Digital 5.1,Italienisch: Dolby Digital 5.1,Portugiesisch: Dolby Digital 5.1,Türkisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Tschechisch, Koreanisch
EAN-Code:
5051890003935 / 5051890003935
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Der seltsame Fall des Benjamin Button

Titel:

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Label:

Warner Home Video

Regie:

David Fincher David Fincher Biografie

Laufzeit:
165 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Der seltsame Fall des Benjamin Button:


„Ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren.“ So beginnt „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren: Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger – ein Mann wie du und ich, der die Zeit nicht anhalten kann. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert… einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte. Unter David Finchers Regie spielen Brad Pitt und Cate Blanchett die Hauptrollen, mit dabei sind Taraji P. Henson, Tilda Swinton, Jason Flemyng, Elias Koteas und Julia Ormond. „Benjamin Button“ ist das groß angelegte Schicksal eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er in seinem Leben begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er erfährt Lebensfreude und Todestrauer – vor allem aber lernt er, was von zeitloser Bedeutung ist. Der seltsame Fall des Benjamin Button stammt aus dem Hause Warner Home Video.


Der seltsame Fall des Benjamin Button Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Der seltsame Fall des Benjamin Button:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der seltsame Fall des Benjamin Button:
Ein seltsames Baby ist zur Welt gekommen: kein süßer kleiner Fratz, der seine Eltern beglückt, sondern ein alter Mann. Sein Name: Benjamin Button. Ein schweres Schicksal ist ihm vorherbestimmt: Er durchläuft das Leben rückwärts, und wird von Tag zu Tag jünger.

Dieser ebenso originelle wie skurrile Plot stammt aus der Feder des amerikanischen Weltliteraten F. Scott Fitzgerald (1896 – 1940), dessen Buch „Der große Gatsby“ oder deren Verfilmung mit Robert Redford den meisten wohl bekannt sein dürfte.

Seine 64 Seiten starke Novelle „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ nahm sich Regisseur David Fincher („Sieben“, „Fight Club“) vor, und verfilmte die Erzählung mit Brad Pitt, Cate Blanchett, Julia Ormond und Tilda Swinton. Heraus kam ein fast dreistündiges, anrührendes, episches Märchen mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die der Academy of Motion Picture Arts and Sciences 13 Oscar-Nominierungen wert war (am Ende mit drei Trophäen ausgezeichnet: für das Szenenbild, dem Make-Up und den visuellen Effekten). Doch bei allem Respekt vor der Academy und der wirklich technischen Meisterleistung, so ist der Film im Großen und Ganzen doch eher eine filmische Belanglosigkeit.

Doch dazu später mehr, hier erstmal ein wenig mehr zu Handlung: „Ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren.“ Mit diesem lapidaren Satz läutet die Stimme aus dem Off die, nach Forrest Gump, wohl ungewöhnlichste Lebensgeschichte aller Zeiten ein. Benjamin Button kommt 1918 mit dem Aussehen eines alten Greises zur Welt. Der geschockte Vater, die Mutter stirbt im Kindbett, entledigt sich unverzüglich des abstoßend aussehende Baby, und so wächst Benjamin bei Pflegemuter Queenie im Altenheim auf. Dort freundet sich der junge Alte mit Daisy an, Enkelin einer Bewohnerin. Als sich der immer jüngere werdende Benjamin und Daisy viele Jahre später wieder sehen (nachdem viele verschiedenen Stationen im Leben Benjamins gezeigt werden, wie er z.B. einem Schiff arbeitet, eine geheime Affäre mit der Gattin eines Spions (Tilda Swinton) hat oder im Zweiten Weltkrieg kämpft), beginnt nach einigen Anlaufschwierigkeiten eine Love-Story. Doch Benjamin weiß, dass seine biologische Uhr erbarmungslos in die andere Richtung läuft: Eines Tages wird Daisy nicht nur ihre Tochter, sondern Ben als zweites Kind haben.

Nun zurück zur Belanglosigkeit. Die 150-Millionen-Dollar-Produktion ist an sich eine sehr gute und opulente Literaturverfilmung, mit hervorragenden Bildern, einem beeindruckenden Make-up und natürlich glänzenden Darstellern, unter einer ebensolchen Regie von David Fincher. Doch das Problem des Films ist das Drehbuch, welches von Eric Roth stammt, der bereits für „Forrest Gump“ verantwortlich war (eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich auch nicht abstreiten). Dem Film bzw. dem Drehbuch fehlt es an Spannungsaufbau und Wendepunkte, zudem ist Benjamins Charakter leer und langweilig. Er tut eigentlich fast nichts und lässt einfach nur alles um sich herum geschehen. Ein wenig mehr Tiefe hätte der Figur wie auch dem Film gut getan, so wirkt die ganze Geschichte recht oberflächlich. Sie klappert halt in chronologischer Reihenfolge die verschiedenen Stationen in Buttons Leben ab, in dessen Zentrum natürlich immer die Liebesgeschichte zwischen Benjamin und Daisy bleibt, die sich immer wieder aus den Augen verlieren und erneut treffen.

Doch nun zum Fazit: Auf formaler Ebene ist „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ ein perfekt inszenierter und gespielter Film, der viel Liebe zum Detail erkennen lässt, aber inhaltlich wirkt der Film wie ein krampfhaft aus allen möglichen Bereichen zusammengeschustertes Epos, und versagt so durch seine Oberflächlichkeit, dem ansonsten technisch beeindruckende Film, den Status eines Meisterwerks.

Randnotiz: Für den Film wurde nur die Grundidee der Erzählung von Fitzgerald übernommen. Während Benjamin Button in der literarischen Vorlage 1930 im Alter von siebzig Jahren stirbt, wird er im Film erst 1918 geboren, und zwar nicht in Baltimore, sondern in New Orleans.

Zur Blu-ray selbst: Technisch gesehen verdient Blu-ray volle Punktzahl. Ein scharfes, knackiges Bild (2,40:1/ 16:9), das selbst in Details durch Perfektion besticht. Vielleicht ist es im Ganzen ein Tick zu dunkel, aber diesen kleinen Abzug geht man gern ein. Der Ton (Dolby Digital 5.1) ist lebendig, aber bietet keine außergewöhnlichen Geräuschkulissen. Dennoch tragender Soundtrack und sehr gute Atmosphäre. Auf der Extra-Blu-ray befindet sich eine Vielzahl an Bonusmaterial, welches sich auf 180 Minuten Laufzeit erstreckt. Darunter 14 detaillierte Behind-the-Scenes-Featurettes, u.a. zu den Themen Location-Scouts, Vorproduktion und Produktion, Ausstattung, Kostümdesign, Spezialeffekte. Sound und Soundtrack. Hinzu kommen vier Fotogalerien, Trailer und TV-Spots. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
„Ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren.“

So beginnt „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren: Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger – ein Mann wie du und ich, der die Zeit nicht anhalten kann. In New Orleans werden wir Zeugen seiner Lebensgeschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs 1918 bis ins 21. Jahrhundert… einer Lebensgeschichte, wie sie ungewöhnlicher gar nicht sein könnte.

Unter David Finchers Regie spielen Brad Pitt und Cate Blanchett die Hauptrollen, mit dabei sind Taraji P. Henson, Tilda Swinton, Jason Flemyng, Elias Koteas und Julia Ormond. „Benjamin Button“ ist das groß angelegte Schicksal eines wahrlich bemerkenswerten Mannes und der Menschen, denen er in seinem Leben begegnet: Er findet die Liebe und verliert sie wieder, er erfährt Lebensfreude und Todestrauer – vor allem aber lernt er, was von zeitloser Bedeutung ist. Technische Daten:

Codec: VC-1 Video Advanced Profile 3
Bitrate: 24755 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON liegt auf dieser Blu-ray Disc im Bildformat 2,35:1 vor. Der Look erinnert dabei stark an einen anderen Film von David Fincher, nämlich ZODIAC. Auch BENJAMIN BUTTON wurde überwiegend mit digitalen HD-Kameras gedreht und besitzt die meiste Zeit über einen ziemlich "glatten" Digital-Look. Rauschen ist eigentlich nur in Nachtszenen zu erkennen und ist dann auch von etwas unschöner digitaler Natur und kein Filmkorn. Die Kompression hält mit hoher Bitrate die Artefaktbildung jedoch in Grenzen. Die Schärfe steigert sich mit zunehmender Filmdauer und bietet von ziemlich weichen Totalen bis zu rasiermesserscharfen Naheinstellungen fast die ganze Qualitätspalette. Das Bild wirkt aber insgesamt sehr klar und besitzt einen ausgezeichneten Kontrast, der in vielen Szenen eine wunderbare Plastizität auf den Schirm zaubert. Die Farbgebung fällt wie bei ZODIAC eher nüchtern aus, da viel mit Gelb- und Braunfiltern gearbeitet wurde. Um so weiter die Zeit jedoch voranschreitet, desto bunter und natürlicher werden die Farben, was man eindeutig als Stilmittel von David Fincher identifizieren kann. Schmutz und Defekte sind in einigen Szenen digital eingefügt worden, davon abgesehen enthält das Ausgangsmaterial keinerlei Alterserscheinungen. Im Endeffekt geben wir für den Transfer von BENJAMIN BUTTON sehr gute 8,5 Punkte. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: Dolby TrueHD Audio 5.1 / 48 kHz / 1469 kbps / 16-bit (AC3 Core: 5.1 / 48 kHz / 640 kbps)
Deutsch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Italienisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Portugiesisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Spanisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Spanisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Thai: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Türkisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Englisch: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / Dolby Surround (Audiodeskription)
Englisch: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / Dolby Surround (Kommentar)

Die Tonabmischung von DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON konzentriert sich auf Grund des sehr ruhigen Erzählstils eher auf die Front. Das soll aber nicht heißen, dass gelegentlich nicht die Post abgeht. Spätestens, wenn der Kutter Chelsea auf das U-Boot trifft, wird der Zuschauer mit einem tollen Surround-Bombardement beglückt, wenn die MG-Salven dynamisch durch das Heimkino zischen. Hinzu kommt ein markerschütternder Tiefenbass, der das Wohnzimmer erbeben lässt. Die meiste Zeit über wird der rückwärtige Raum nur mit sehr dezenten Effekten sowie Umgebungsklängen beschäftigt, während man auf der Front überzeugende Stereoaktivitäten feststellen kann und das Klangfeld bisweilen angenehm aufgeschlüsselt von einer Seite auf die andere wandert. Die Dialoge sind stets perfekt zu verstehen, egal welcher Sprachfassung man lauscht. Die Klangqualität bietet einen sehr differenzierten Sound, der in den Höhen und Mitten die einzelnen Nuancen des Mixes fein trennen kann. Dass das englische Original mit HD-Treatment gegenüber der deutschen Synchronisation in Dolby Digital 5.1 einen Vorteil in Sachen Druck und Volumen hat, merkt man allerdings nur bei den wenigen Szenen mit reger Soundaktivität. Untertitel sind in Deutsch, Englisch sowie vielen weiteren Sprachen vorhanden. Zum Test lag uns die 2 Disc Special Edition des Films vor, welche folgendes Bonusmaterial enthält:

Filmdisk:
Hier findet man nur ein einziges Feature und zwar einen Audiokommentar von Regisseur David Fincher. Dieser geht viel auf handwerkliche Aspekte des Films ein, was sich als etwas anstrengend erweist. Fehlende Untertitel sowie ein hohes Sprechtempo sind ebenfalls nicht gerade verständnisfördernde Aspekte. Anekdoten oder lustige Momente findet man leider eher selten.

Bonus-Disk:
Hier findet man ein riesiges, in Kapitel unterteiltes Making Of, welches eine Länge von über drei Stunden aufweist und wirklich keinerlei Fragen in Bezug auf die Entstehung von DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON mehr offen lässt. Das alles liegt auch noch in feinster HD-Auflösung vor.

Erstes Trimester

Einleitung (3:59 Min.): Hier erzählt David Fincher von seinen persönlichen Erlebnisse, welche ihn zu diesem Film inspirierten.
Entwicklung & Vorproduktion (28:07 Min.): Von den ersten Versuchen der Verfilmung bis zu der letztendlichen Realisierung sprechen hier meistens die Produzenten und Autoren.
Die Location-Scouts (12:23 Min.): Hier wird die Arbeit der Produktionsdesigner untersucht, wie sie zum Beispiel die Schauplätze filmgerecht umgestalten.
Storyboard-Galerie (29:14 Min.): Eine automatisch ablaufende Folge von Storyboards ohne Sounduntermalung.
Galerie zur Ausstattung (6:32 Min.): Eine allgemeine Fotogalerie mit Motiven aus dem Film.


Zweites Trimester

Die Produktion Teil 1 & 2 (26:14 / 29:04 Min.): An Hand von Aufnahmen vom Set wird hier der Prozess der Dreharbeiten sehr ausführlich dokumentiert. Ein großer Teil der Beiträge widmet sich zudem den aufwändigen Spezialeffekten.
Das Kostüm-Design (7:37 Min.): Eine Abfolge von Kostümen aus dem Film, zu denen größtenteils im Off ein entsprechender Kommentar der Kostümdesignerin erfolgt.
Galerie der Kostüme: Man kann mit den Richtungstasten manuell durch eine Vielzahl von Fotos mit den Kostümen manövrieren. Maximal dauert die Galerie 3:12 Min., wenn man sie automatisch ablaufen lässt.


Drittes Trimester

Die Spezialeffekte - Das Performance Capture-Verfahren (7:42 Min.): Hier wird das schwierige Verfahren erläutert, die verschiedenen Altersstadien auf die Gesichter der Darsteller zu zaubern. Ein extrem komplexes Verfahren, wie dem Zuschauer hier eindrucksvoll verdeutlicht wird.
Die Spezialeffekte - Benjamin (16:54 Min.): Im Detail wird in diesem Beitrag die Alterung von Brad Pitt beziehungsweise dessen Charakter veranschaulicht. Es werden dabei Rohanimationen und Vergleiche sowie Interviews gezeigt.
Die Spezialeffekte - Die Verjüngung (6:20 Min.): Ebenfalls an Hand von Vergleichsanimationen wird hier der digitale Verjüngungsprozess von Brad Pitt und Cate Blanchett erläutert.
Die Spezialeffekte - Die Chelsea (8:47 Min.): Sowohl die riesige Kulisse in den Sony Studios als auch die digitale Nachbearbeitung des Fischkutters Chelsea sowie des Kampfes mit dem U-Boot steht im Mittelpunkt dieses Beitrags.
Die Spezialeffekte - Die simulierte Welt (12:51 Min.): Natürlich wurde auch bei der Umsetzung der jeweiligen zeitlichen Epochen mit digitalen Tricks gearbeitet, was hier eindrucksvoll veranschaulicht wird.
Der Ton (16:05 Min.): Auch wenn man es dem Film nicht gleich anhört, spielt das Sounddesign doch eine sehr wichtige Rolle für die Atmosphäre, wie uns die Verantwortlichen in diesem Feature klar verdeutlichen.
Interview mit dem Komponisten Alexandre Desplat (14:52 Min.): Der Komponist und Regisseur David Fincher treffen sich, um die musikalische Untermalung von BENJAMIN BUTTON zu definieren. Anschließend darf man dem Orchester noch beim Einspielen des Score zusehen, während Desplat das Ganze kommentiert.


Die Geburt

Die Premiere (4:19 Min.): Neben den obligatorischen Aufnahmen von der Premiere werden auch Interviewschnipsel mit den Beteiligten geboten, welche auf die Bedeutung des Films hinweisen und betonen, wie toll die Dreharbeiten waren.
Die Produktionsgalerie (16:09 Min.): Entweder manuell oder automatisch ablaufende Reihe von Fotos zur Produktion.


Weiterhin werden noch zwei Trailer, eine zusätzliche Storyboard-Galerie sowie ein zweiminütiges Hidden Feature angeboten, welches die Animatronic-Effekte sowie CGI-Animationen des Benjamin Button-Babys veranschaulicht. Der Special Edition liegen zudem noch ein Online-Code für eine Digitale Kopie von DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON sowie eine Mini-Ausgabe des Tagebuchs von Benjamin Button mit vielen Bildern bei. Regisseur David Fincher ist seit jeher bekannt dafür ungewöhnliche Stoffe in ungewöhnliche Filme zu übersetzen. Mit ZODIAC beispielsweise gelang ihm ein absolutes Meisterwerk des Kriminalfilms. F. Scott Fitzgeralds Kurzgeschichte "The Curious Case of Benjamin Button" aus dem Jahr 1921 galt lange als unverfilmbar. Bereits in den 1990er Jahren scheiterten Steven Spielberg und Frank Oz an dem Stoff und den damit verbundenen, damals noch unausgereiften Spezialeffekten, die nötig wären. Nun, im Jahr 2008 hat es David Fincher auf eindrucksvolle Weise geschafft, die Kurzgeschichte als DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON auf die Leinwand zu bringen. Die Handlung beginnt in New Orleans zur Zeit des Hurrikans Katrina im August 2005. Während sich die Katastrophe unaufhaltsam auf die Stadt zubewegt, liegt in einem Krankenhaus die 81-jährige Daisy im Sterben. Ihrer 37-jährigen Tochter Caroline will sie endlich erzählen, wer ihr Vater war und was mit ihm passierte. Die Geschichte beginnt im Jahr 1918, als ein Uhrmacher aus Trauer über seinen im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohn eine Uhr konstruiert, die rückwärts läuft. Genau in diesem Moment wird ein Junge geboren, dessen Lebensuhr ebenfalls rückwärts läuft. Als altes schrumpeliges Etwas wird der Junge von seinem Vater, dem Knopffabrikanten Thomas Button vor einem Altersheim ausgesetzt und von der Pflegerin Queenie adoptiert und auf den Namen Benjamin getauft. Im Laufe der Jahre beginnt Benjamin, sich zu verjüngen, während alle um ihn herum altern. Dies bringt sowohl soziale als auch gesellschaftliche Probleme mit sich, worauf Benjamin irgendwann auszieht, um die Welt zu erkunden. Nach Jahren kehrt er nach Hause zurück, um seine heimliche Liebe Daisy wieder zu treffen. Doch die entgegen gesetzt verlaufenen Lebenslinien legen dem Paar schwere Steine in den Weg...

Faszinierend, verstörend, traurig - so könnte man DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON beschreiben. Der Film hat nicht sonderlich viele Schauwerte, sondern bezieht seine Faszination ausschließlich aus der skurrilen Geschichte. Damit verbunden sind die verblüffenden Spezialeffekte, welche die Stadien von Benjamins Verjüngung toll verdeutlichen. Hintergründig wird dabei Gesellschaftskritik in Form des Generationenkonflikts oder sozialen Tabus wie sexuellen Beziehungen zwischen Jung und Alt geübt. Die grandiose Ausstattung schafft im Zusammenwirken mit der famosen Optik und Kameraarbeit eine sehr dichte Atmosphäre, was dem Film letztendlich auch drei Oscars eingebracht hat. Die Darsteller spielen auch unter ihren CGI-Masken grandios auf. Brad Pitt und Cate Blanchett als Benjamin und Daisy haben zwar in ihrer natürlichen Gesichtsform nicht viel Screen-Time, drücken den Figuren aber durch ein intensives körperliches Spiel ihren Stempel auf. Insgesamt ist DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON ein außergewöhnliches Meisterwerk des dramatischen Films, das man trotz der langen Laufzeit von 166 Minuten und der damit verbundenen durchaus vorhandenen zähen Passagen unbedingt einmal gesehen haben sollte.

Die Blu-ray Disc Special Edition von Warner Home Video zeigt den Film in technisch exzellenter Qualität, dem haufenweise Bonusmaterial in HD-Auflösung beigefügt wurde. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: The Curious Case of Benjamin Button
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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