Vicky Cristina Barcelona
Schauspieler / Schauspielerinnen in Vicky Cristina Barcelona:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Vicky Cristina Barcelona:
Diese Meisterwerke liegen allerdings schon lange zurück, doch mit „Match Point“ (2005) zeigte Woody Allen, dass er es immer noch drauf hat, und sich dazu noch neu erfunden hat. Zwar waren die Nachfolger „Scoop" (2006) und „Cassandra's Dream" (2007) leider etwas schwächer, aber dennoch gilt ein neuer Woody-Allen-Film wieder als echtes Kino-Ereignis. Während sein 40. Film „Whatever Works“ gerade in New York Weltpremiere feierte, landet auf dem deutschen Markt erst mal seine 39te Arbeit: die Sommerkomödie „Vicky Christina Barcelona“, eine Dreiecksgeschichte vor der spanischen Kulisse, mit Scarlett Johansson, dem Oscar-Preisträger Javier Bardem und Penélope Cruz, die hier für ihre Rolle der María Elena mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde. In Cannes wurde der Film im letzten Jahr sehr freundlich aufgenommen, und das Einspielergebnis in den USA näherte sich mit über 20 Millionen Dollar dem von „Match Point". Was auch mit einer viel gehypten Kuss-Szene zwischen Scarlett Johansson und Penelope Cruz zusammenhängen dürfte. Die Story: Zwei junge Amerikanerinnen, Vicky (Rebecca Hall) und Christina (Scarlett Johansson), verbringen gemeinsam den Sommer in Barcelona. Die eine ist verlobt und hat sehr eigenartige Ideen, wie sich ihr Leben entwickeln soll. Die andere ist ungebunden. Auf der Suche nach Abenteuern und dem gewissen Etwas, von dem diese keine Vorstellung hat, was es sein wird, möchte sie sich vom turbulenten Leben in der spanischen Mittelmeerstadt inspirieren lassen. Kaum angekommen lernen sie den verführerischen Künstler Juan Antonio (Javier Bardem) kennen, der gerade von seiner großen Liebe Maria Elena (Penélope Cruz) verlassen wurde... Fazit: Er hat es immer noch drauf! Mit „Vicky Cristina Barcelona“ hat Woody Allen seinen besten Film seit Jahren gedreht. Starke Darsteller, wunderbare Spanienbilder (eine echte Huldigung an Barcelona) und ebensolche prickelnde Dialoge über Kunst und Kultur und körperliche Genüsse wie Essen und Sex. Zur DVD selbst: Leider verweigert Woody Allen immer noch jeglichen Audiokommentar oder sonstiges Bonusmaterial zur Produktion selbst, und so gibt es hier leider nur ein kurzes Interview mit Penelope Cruz als Bonus. Ansonsten ist die Blu-ray, was Bild (1.85:1/ 1080p) und Ton (DTS-HD Master Audio 3.0/ Dolby Digital 3.0) betrifft, natürlich einwandfrei. Übrigens: Wie Penélope Cruz mit einer ollen Hornbrille aussieht, wird man bald bewundern können. Woody Allen habe ihr eine seiner Brillen am letzten Drehtag geschenkt, sagte Cruz in einem Interview der „Berliner Zeitung". Laut Spiegel Online hüte sie nun das Geschenk „wie einen Schatz" und werde die Brille auch tragen. „Ich muss mir aber wohl noch die Gläser anpassen lassen", sagte die 34-Jährige dem Blatt. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Die Geschichte beginnt mit einem unmoralischen Angebot. In einer Kunstgalerie treffen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson), die den Sommer in Barcelona verbringen, auf den Maler Juan Antonio (Javier Bardem), der die beiden zu einem spontanen Liebesabenteuer überreden möchte. Vicky reagiert empört, doch Cristina ist von seiner charismatischen Ausstrahlung fasziniert. Das romantische Wochenend-Idyll gerät allerdings ins Stolpern, als Juans heißblütige Ex Maria Elena (Penélope Cruz) auftaucht und das Paar in eine ménage à trois treibt. Woody Allens eigenwillige Art der Regieführung wirkt sich direkt auf die Bildqualität der Blu-ray aus. Statt die wunderschönen Metropolen Spaniens in all ihrer Farbenpracht zu portraitieren wurde der HD-Transfer mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln und einem Seitenverhältnis von 1.85:1 drastischen Farbfiltern unterzogen, die das Bild sehr stark ins Bräunlich-Gelbe ziehen. Dies hat zur Folge, dass es über die gesamte Spielzeit kaum natürliche Färbungen zu sehen gibt, vor allem die Rottöne der Gesichter scheinen viel zu dumpf und erdig.
Kann man mit dieser stilistischen Entscheidung sicherlich noch ganz gut leben, ist es der enorm schwankende Schärfegrad, der die Wertung am negativsten beeinflusst. Der Transfer kommt über die gesamte Spielzeit kaum über SD-Niveau heraus. Lediglich das rauscharme und artefaktfreie Gesamtergebnis zeugt vom Einsatz einer Blu-ray Disk. Weder Nah- noch Teleaufnahmen bringen ein Maß an Schärfe mit sich, das über die Durchschnittlichkeit hinausragt. Wirken die Szenen bei Tage stets gut ausgeleuchtet und sehr kontraststark sind die Nachtaufnahmen eine einzige Katastrophe. Wenn sich Rebecca Hall und Javier Bardem nach einem romantischen Abend mit spanischen Gitarrenklängen in das nur vom Mond erleuchtete Set begeben, möchte man am liebsten Schreien, so stark wurde der Kontrast angehoben um dem Bild noch Details zu entlocken. Der Schwarzwert wird hierdurch enorm angehoben und die Bildkomposition wird milchig und unanschaulich. Wirklich schade, dass man hier eine solche Bruchlandung hingelegt hat. Mit viel Wohlwollen reicht es gerade noch auf sechs Zähler. Woody Allen als Quergeist zu bezeichnen, ist für den Schauspieler und Regisseur sicherlich keine Beleidigung. Seit Jahrzehnten schwimmt er in Sachen Film- und Kinokunst gegen den Strom. So blieb er bis heute dem Monoton treu, von dem er glaubt, dass er bei seinen Filmen all das transportieren kann, was er das Publikum auch hören lassen will. Im Zeitalter der Blu-ray Disk entschied man sich aber scheinbar dieses Konzept etwas aufzubohren. So befinden sich auf der Scheibe zwei DTS HD Master Audio 3.0 -Tonspuren in den Sprachen Deutsch und Englisch. Die Klangqualität ist dabei zwar nicht überragend, aber durchaus solide. Trotz der drei diskreten Kanäle beschränkt sich die tonale Darbietung fast ausschließlich auf den Center. Nur selten werden Dialoge oder Umgebungsgeräusche auch auf den Rearkanälen abgespielt. Wie man sicherlich vermuten kann, bleibt das Sounddesign auf die Front beschränkt, was zum einen sehr eindimensional, aber auch erfrischend minimalistisch daher kommt. Beide Tracks bieten eine gute Auflösung, lediglich der Dynamikumfang bleibt etwas hinter den Erwartungen zurück. Gerade die englische Tonspur wirkt in einigen Szenen etwas zu leise abgemischt, dennoch kann man sich ob der Qualität kaum beklagen. Insgesamt eine solide Leistung. Wie uns Concorde in einem Schreiben mitteilte, war es offensichtlich der Wunsch von Woody Allen persönlich lediglich das Interview mit Penélope Cruz mit einer Laufzeit von nicht einmal vier Minuten auf die Disk zu packen. So findet man dank des cineastischen Querdenkers lediglich noch einige Programmtipps sowie den Kinotrailer in der Bonussektion. Woody Allen befindet sich nun schon längere Zeit in einer Schaffensphase, die mindestens einmal pro Jahr ein neues Werk zu Tage fördert. So entstand in den vergangenen vier Jahren neben den sehr gelungenen Filmen MATCH POINT (2005) und SCOOP (2006) auch VICKY CRISTINA BARCELONA (2008), für welchen Penélope Cruz sogar einen Oscar als Beste Nebendarstellerin absahnte. Für sein jüngstes Werk konnte Woody Allen eine ganze Riege an guten Schauspielern für sich gewinnen. Neben Schützling Scarlett Johansson durfte auch die ihr absolut überlegene Rebecca Hall ihr können unter Beweis stellen. Neben der prämierten Leistung von Penélope Cruz ist es aber Javier Bardem, der die Bewunderung auf seine Seite zieht. Er spielt den liebestollen Spanier mit der selben Faszination, wie den schweigsamen Killer im Coen-Thriller NO COUNTRY FOR OLD MEN (2007) – einfach überragend. Von den jüngsten Filmen des kauzigen Allen ist VICKY CRISTINA BARCELONA (2008) sicherlich der beste. Es stimmt hier nahezu alles. Die Geschichte erfährt eine wunderbare Erzählung, die immer wieder durch Sprecher aus dem Off weitergesponnen werden, sowie wunderbare Aufnahmen der spanischen Metropole und Sehenswürdigkeiten. Die etwas unkonventionelle Liebesgeschichte schafft es den Zuschauer aufgrund der auf das Wesentliche reduzierten Aussage von Beginn an mitzureißen und auch das Ende fällt anders aus, als man das vielleicht erahnt hätte – typisch Woody Allen eben. VICKY CRISTINA BARCELONA (2008) ist tolle aber auch anspruchsvolle Unterhaltung für einen gemütlichen Abend zu zweit. Fans des Regisseurs wissen worauf sie sich einlassen, alle anderen sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren! Qualitativ ist die Blu-ray Disk eher durchwachsen. Die Bildqualität enttäuscht aufgrund vieler unnötiger Fehler beim Mastering sowie der Aufnahme und auch die Extras sind mehr als dürftig, wenngleich es der Regisseurs wohl so gewünscht hat. Einzig der Sound ist als solide zu bezeichnen. Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Querdenker mit durchschlagendem Erfolg (Matthias Schmieder) alle Rezensionen von Matthias Schmieder ...
Allen bekannt als kleiner Mann mit großer schwarzer Brille und dem Image als neurotischer New Yorker, gehört Woody Allen, der am 1. Dezember 1935 in Brooklyn als Allen Stewart Konigsberg geborene wurde, zu den bedeutendsten Regisseure unserer Zeit. Er wurde einundzwanzig Mal für den Oscar nominiert und erhielt ihn dreimal: 1978 für „Der Stadtneurotiker“ in den Sparten bester Regisseur und bestes Drehbuch, 1986 mit „Hannah und ihre Schwestern“ ebenfalls für das beste Drehbuch.
Diese Meisterwerke liegen allerdings schon lange zurück, doch mit „Match Point“ (2005) zeigte Woody Allen, dass er es immer noch drauf hat, und sich dazu noch neu erfunden hat. Zwar waren die Nachfolger „Scoop" (2006) und „Cassandra's Dream" (2007) leider etwas schwächer, aber dennoch gilt ein neuer Woody-Allen-Film wieder als echtes Kino-Ereignis. Während sein 40. Film „Whatever Works“ gerade in New York Weltpremiere feierte, landet auf dem deutschen Markt erst mal seine 39te Arbeit: die Sommerkomödie „Vicky Christina Barcelona“, eine Dreiecksgeschichte vor der spanischen Kulisse, mit Scarlett Johansson, dem Oscar-Preisträger Javier Bardem und Penélope Cruz, die hier für ihre Rolle der María Elena mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde. In Cannes wurde der Film im letzten Jahr sehr freundlich aufgenommen, und das Einspielergebnis in den USA näherte sich mit über 20 Millionen Dollar dem von „Match Point". Was auch mit einer viel gehypten Kuss-Szene zwischen Scarlett Johansson und Penelope Cruz zusammenhängen dürfte. Die Story: Zwei junge Amerikanerinnen, Vicky (Rebecca Hall) und Christina (Scarlett Johansson), verbringen gemeinsam den Sommer in Barcelona. Die eine ist verlobt und hat sehr eigenartige Ideen, wie sich ihr Leben entwickeln soll. Die andere ist ungebunden. Auf der Suche nach Abenteuern und dem gewissen Etwas, von dem diese keine Vorstellung hat, was es sein wird, möchte sie sich vom turbulenten Leben in der spanischen Mittelmeerstadt inspirieren lassen. Kaum angekommen lernen sie den verführerischen Künstler Juan Antonio (Javier Bardem) kennen, der gerade von seiner großen Liebe Maria Elena (Penélope Cruz) verlassen wurde... Fazit: Er hat es immer noch drauf! Mit „Vicky Cristina Barcelona“ hat Woody Allen seinen besten Film seit Jahren gedreht. Starke Darsteller, wunderbare Spanienbilder (eine echte Huldigung an Barcelona) und ebensolche prickelnde Dialoge über Kunst und Kultur und körperliche Genüsse wie Essen und Sex. Zur DVD selbst: Leider verweigert Woody Allen immer noch jeglichen Audiokommentar oder sonstiges Bonusmaterial zur Produktion selbst, und so gibt es hier leider nur ein kurzes Interview mit Penelope Cruz als Bonus. Ansonsten ist die Blu-ray, was Bild (1.85:1/ 1080p) und Ton (DTS-HD Master Audio 3.0/ Dolby Digital 3.0) betrifft, natürlich einwandfrei. Übrigens: Wie Penélope Cruz mit einer ollen Hornbrille aussieht, wird man bald bewundern können. Woody Allen habe ihr eine seiner Brillen am letzten Drehtag geschenkt, sagte Cruz in einem Interview der „Berliner Zeitung". Laut Spiegel Online hüte sie nun das Geschenk „wie einen Schatz" und werde die Brille auch tragen. „Ich muss mir aber wohl noch die Gläser anpassen lassen", sagte die 34-Jährige dem Blatt. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Vicky Cristina Barcelona, BLU-RAY:
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Weitere Filminfos zu Vicky Cristina Barcelona: Originaltitel: Vicky Cristina Barcelona Land / Jahr: Spanien / USA 2008 Medien-Typ: Blu-ray Disc Bonusmaterial zu Vicky Cristina Barcelona:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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Oscar Verleihung - Vicky Cristina Barcelona:
Prämierungen bei der Oscar-Verleihung im Jahre 2008:
Insgesamte Anzahl der Oscars: 1 - Beste Nebendarstellerin DigitalVD-Extras zu dieser DVD Vicky Cristina Barcelona:
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Bei der Vorstellung des Titels Vicky Cristina Barcelona handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films! |
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