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TECHNISCHE DATEN
zu Defiance

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Kriegsfilm
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD High Resolution Audio 5.1,Englisch: DTS-HD High Resolution Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
4011976313182 / 4011976313182
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Defiance

Titel:

Defiance

Label:

Highlight Video

Regie:

Edward Zwick Edward Zwick Biografie

Laufzeit:
136 Minuten
Genre:
Kriegsfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 05.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Defiance:


Kriegsjahr 1941: Zu Tausenden werden Juden in der Sowjetrepublik Weißrussland von den Nazis ermordet. Darunter auch die Eltern und weitere Familienangehörige der drei Bielski-Brüder. Um ihre nackte Haut zu retten, fliehen sie in die undurchdringlichen Wälder der Umgebung. Als sich die Kunde ihres Partisanenkampfes gegen die deutschen Besatzer verbreitet, stoßen immer mehr verzweifelte jüdische Landsleute zu ihnen. Unter der Leitung von Tuvia Bielski (Daniel Craig) bereitet sich die Notgemeinschaft auf die unabsehbar lange Zeit im Versteck und den harten Winter vor. Doch dem hitzköpfigen Zus (Liev Schreiber) ist die besonnene Art seines älteren Bruders nicht effektiv genug. Der wiederum fürchtet dessen wilden Aktionismus. Alle Versuche von Asael (Jamie Bell), dem Jüngsten, zwischen seinen Brüdern zu vermitteln, scheitern. Ihre Rivalität eskaliert zum dramatischen Kräftemessen – die erste von unzähligen Zerreißproben und Strapazen, die das Überleben der geheimen Siedlung im Wald täglich aufs Neue bedrohen... Defiance stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Defiance Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Defiance:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Defiance:
Weißrussland, 1941. Nach dem ihre Eltern von russischen Kollaborateuren ermordet wurden, flüchten die vier Bielski Brüder Tuvia (Daniel Craig), Zusja (Liev Schreiber) kurz Zus genannt, Asael (Jamie Bell) und Aron (George McKay) in das undurchdringlichen Naliboki-Waldgebiet. Im Wald und auf der Suche nach Nahrung stoßen sie auf immer mehr jüdische Flüchtlinge, die sich vor dem Terrorregime der Nazis und der Unterbringung in Ghettos verstecken. Tuvia nimmt sich der Flüchtlinge an, während Zus sich, nachdem er von der Ermordung seiner Frau und Kinder hört und mit Tuvia zerstritten hat, der roten Armee anschließt. Die Situation im Lager der "Bielski-Partisanen", wie sich die, mittlerweile auf mehrere Hundert Menschen angewachsene Gruppe nennt, ist angespannt. Der Hunger ist groß, doch die Nahrungsbeschaffung riskant. Auch fehlen Medikamente, die eine aufkommende Typhus-Epidemie verhindern könnten. Um die Flüchtlinge zu retten, muss Tuvia seinen sturen Bruder Zus um Hilfe bitten.

"Defiance" erzählt eine beeindruckende und wahre Geschichte jüdischen Widerstandes im 2. Weltkrieg. Dank der Bielski Brüder konnten, bis zum Rückzug der Deutschen im Jahre 1944, 1.200 Menschen vor dem Tode bewahrt werden. Bis zur Auflösung verfügte das Flüchtlingslager über eine Schule, ein Krankenhaus, eine Synagoge und ein Gericht - eine autarke, jüdische Gemeinde inmitten eines riesigen Waldgebietes. Ebenfalls bewundernswert ist der starke Überlebenswille der Juden, die sich nicht, wie häufig dargestellt, schicksalsergeben und auf Gott vertrauend den widrigen Umständen fügen, sondern für ihre Freiheit kämpfen. Regisseur Edward Zwick („Der letzte Samurai“ 2003, „Blood Diamond“ 2006) schrieb zusammen mit Clayton Frohman an dem Drehbuch, das auf dem Tatsachenbericht „Defiance: the Bielski Partisans“ von Nechama Tec beruht. Zwick legte besonderen Wert darauf, dass die Geschichte unverfälscht bleibt und änderte nur geringfügige Details. So sterben z. B. im Film die Eltern der Brüder auf der heimischen Farm und nicht im Ghetto von Nowogródek.

Defiance“ (2008) erzählt eine der weniger bekannten Episoden des 2. Weltkriegs, jedoch nicht ohne den Zwick eigenen Pathos, der auch schon bei „Der letzte Samurai“ für einen leicht pelzigen Nachgeschmack sorgte. Hier ist Zwick mehr Hollywood, als sich das Spielberg bei der Verfilmung der ebenfalls wahren Geschichte des Oskar Schindler in „Schindlers Liste“ (1993) erlaubt hätte. Das ist verkraftbar, die höhepunktsarmen 136 Minuten erfordern da schon etwas mehr Ausdauer. Bei allem nötigen Respekt vor der Geschichte: Die filmischen Umsetzung leidet unter chronischer Oberflächlichkeit. Tragische Momente, wie die Schwangerschaft einer von Deutschen vergewaltigten Jüdin, werden ebenso schnell abgehandelt wie die Dramatischen, etwa die Befreiung der Juden aus dem Ghetto oder die Massenflucht durch ein schier endloses Sumpfgebiet. Die sträfliche Vermeidung sich tiefer mit den Konflikten auseinander zusetzen und das konsequente Ausblenden der drohenden Entdeckung durch die Nazis, hindern „Defiance“ daran ein wirklich großer Film zu sein. Die filmische Perspektive ist mit ihrem Blick auf die beiden ungleichen Brüder stark eingeschränkt. Es wäre noch Platz für einen Gegenpart auf Seiten der Nazis oder der russischen Kollaborateure gewesen. Immerhin wurden 100.000 Reichsmark Belohnung auf Tuvia Bielski ausgesetzt und für jede Aktion der Bielski-Partisanen folgten grausame Racheakte der deutschen Wehrmacht an der hilflosen Bevölkerung. Die hieraus entstehenden moralischen Konflikte hätten der Geschichte mehr Substanz gegeben. So bleibt den Schauspielern wenig Raum zur Entfaltung ihrer Rollen. Einzig Zus, von Liev Schreiber wunderbar nuanciert dargestellt, überzeugt mit einer tiefergehenden Persönlichkeit. Daniel Craig als Tuvia ist in seiner Rolle als Anführer der Gruppe effektiv, eine weitere Entwicklung des Charakters bleibt jedoch aus.

Der Trailer zu „Defiance“ deutet auf einen actiongeladenen Film mit einer emotionsgeladenen, auf wahren Begebenheiten beruhenden, Geschichte hin. Das ist jedoch irreführend, denn mehr als die im Trailer gezeigten Kampfhandlungen kommen nicht vor und der erhoffte Tiefgang wird nur angedeutet. „Defiance“ bleibt, trotz der packenden Vorlage, der durchweg guten Besetzung, dem fantastischen Score und der perfekten Cinematographie hinter den Erwartungen zurück. Viel hätte nicht gefehlt.

Eine Großproduktion wie „Defiance“ kann mit einigen interessanten Extras aufwarten. So finden sich neben Interviews mit den Hauptdarstellern und Regisseur Edward Zwick, dem Making Of „Return to the Forrest,“ noch ein Bericht über die Entstehung des Soundtracks komponiert von John Newton Howard in Zusammenarbeit mit Joshua Bell, dessen gefühlvolle Arbeit an der Violine mehr Emotionen weckt, als der Film an sich. Ferner kommen die Kinder und Kindeskinder der Bielski Brüder zu Wort, die im Rahmen der Dreharbeiten zum ersten Mal an dem Ort waren, an dem ihre Väter so vielen Menschen das Leben retteten. Eindrucksvolle Porträtfotos, die Edward Zwick von den letzten Überlebenden der Bielski-Partisanen machte, Audiokommentare zum Film und schriftliche Darstellerinfos beschließen den Extrateil dieser Blue-Ray DVD. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
Kriegsjahr 1941: Zu Tausenden werden Juden in der Sowjetrepublik Weißrussland von den Nazis ermordet. Darunter auch die Eltern und weitere Familienangehörige der drei Bielski-Brüder. Um ihre nackte Haut zu retten, fliehen sie in die undurchdringlichen Wälder der Umgebung. Als sich die Kunde ihres Partisanenkampfes gegen die deutschen Besatzer verbreitet, stoßen immer mehr verzweifelte jüdische Landsleute zu ihnen. Unter der Leitung von Tuvia Bielski (Daniel Craig) bereitet sich die Notgemeinschaft auf die unabsehbar lange Zeit im Versteck und den harten Winter vor. Doch dem hitzköpfigen Zus (Liev Schreiber) ist die besonnene Art seines älteren Bruders nicht effektiv genug. Der wiederum fürchtet dessen wilden Aktionismus.

Alle Versuche von Asael (Jamie Bell), dem Jüngsten, zwischen seinen Brüdern zu vermitteln, scheitern. Ihre Rivalität eskaliert zum dramatischen Kräftemessen – die erste von unzähligen Zerreißproben und Strapazen, die das Überleben der geheimen Siedlung im Wald täglich aufs Neue bedrohen... Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video High Profile 4.1
Bitrate: 26236 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Bildtransfer von DEFIANCE besitzt das Format 1,85:1. Die Bildqualität kann man nur als spitzenmäßig bezeichnen. Das Ausgangsmaterial enthält zwar eine ziemlich prägnante Körnung, die aber nicht mit Filter verunstaltet wurde und daher wunderbare Schärfewerte offenbart. Konturen werden nicht überschärft und absolut klar wiedergegeben. Die Feinzeichnung zeigt jedes Detail in den zerfurchten Gesichtern der Bielski-Brüder und knackige Totalen der ostpolnischen Wälder mit fantastischer Tiefenschärfe. Die Kompression arbeitet dank überdurchschnittlicher Bitrate absolut fehlerfrei. Die Farben erscheinen eher kühl und leicht blaustichig, aber sehr satt. Die Kontrastbalance wurde ziemlich hart gewählt, so dass in dunklen Szenen manchmal das Geschehen nicht mehr völlig nachvollziehbar ist, da es im tiefen Schwarz versinkt. Zum Überstrahlen neigt das Bild aber nie und dank der harten Übergänge wird auch eine tolle Plastizität geboten. Schmutz oder analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial nirgends zu finden. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD High-Res Audio 5.1 / 48 kHz / 2046 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD High-Res Audio 5.1 / 48 kHz / 2046 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Kommentar: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 224 kbps / DN -4dB

Die zwei Tonspuren in den Sprachen Deutsch und Englisch wurden in DTS-HD High Resolution 5.1 abgemischt. Unterschiede zwischen beiden Tracks halten sich in nicht hörbaren Grenzen. Der Mix besitzt eine ziemlich realistische beziehungsweise spartanische Natur, Musik wird nur selten und wenn, dann dezent eingesetzt. Der Sound wirkt eher mittig mit wenig Dynamik in den Höhen. Jedoch werden satte Tiefenbässe geboten, wenn in DEFIANCE gekämpft wird und Geschosse einschlagen. Dann werden die fünf Kanäle auch mit direktionalen Effekten versorgt, welche eine ordentliche Räumlichkeit erzeugen können. In den ruhigeren Szenen, die das Leben im Wald zeigen, sind dezente, aber nicht prägnante Umgebungsgeräusche zu hören. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen absolut bestens zu verstehen, aber eher realistisch und nicht steril abgemischt. Untertitel sind in Deutsch vorhanden. Weiterhin können Szenen des Originaltons, welche in Polnisch und Russisch belassen worden sind, in Englisch untertitelt werden. Ein leider nicht übersetzter Audiokommentar von Regisseur Edward Zwick enthält wissenswerte Informationen über die Dreharbeiten sowie Aspekte der jüdischen Kultur. Auch die historischen Hintergründe von DEFIANCE sind Gegenstand seines Vortrags.

Im Bonusmaterial dauert der Blick hinter die Kulissen knapp sechs Minuten und zeigt unkommentierte Aufnahmen von den Dreharbeiten sowie dem Einspielen des Score. Die vier Interviews mit den drei Hauptdarstellern sowie dem Regisseur dauern insgesamt zehn Minuten. Die Clips sind also relativ kurz und erlauben nur kurze Statements zum historischen Hintergrund, den Figuren sowie Dreharbeiten. Es folgt das 26 Minuten lange Making Of "Rückkehr in den Wald", welches etwas viele Filmszenen zeigt. Im Hintergrund sowie dazwischen werden Statements der Beteiligten zum Entstehungsprozess sowie dem historischen Hintergrund von DEFIANCE eingesprochen. Auch Aufnahmen vom Set wie zum Beispiel zu den Kulissen oder Kostümen werden gezeigt. Der nächste Beitrag zeigt die Entstehung der Filmmusik. Sieben Minuten lang darf man dem Orchester beim Einspielen des Score beiwohnen. Der Regisseur erklärt dazu, was er jeweils mit der Musik ausdrücken will.

Die Kinder der Partisanengruppe stehen im Mittelpunkt des nächsten 14 Minuten langen Menüpunktes. Es kommen die Nachfahren der Bielskis sowie diverser Überlebenden zu Wort und erzählen über ihre jeweiligen Vorfahren und das, was sie über das damalige Geschehen wissen. Es werden ebenso private Aufnahmen aus der Familie Bielski gezeigt. Auch die Überlebenden der Bielski-Partisanen werden mit einem zweiminütigen Kurzbeitrag honoriert, in welchem man Fotoaufnahmen von diesen zu sehen bekommt. Zum Schluss warten noch Darstellerinfos in Textform zu sechs Mimen, die auch im Booklet abgedruckt sind, sowie diverse Trailer aus dem Programm von Constantin/Highlight zur Ansicht. Filme über den Widerstand gegen die Nazis während des Zweiten Weltkrieges gab es bereits viele im Verlauf der Jahrzehnte. Egal ob in Frankreich, Deutschland, Italien oder sonstwo. Regisseur Edward Zwick (LAST SAMURAI, BLOOD DIAMOND) schlägt ein neues Kapitel auf und beschäftigt sich in DEFIANCE mit den jüdischen Bielski-Brüdern, die im damals ostpolnischen, heute zu Weißrussland zählenden Wald- und Sumpfgebiet eine Partisanengruppe formen, um ihre jüdische Flüchtlinge in der Wildnis zu verstecken und gegen die Nazis zu kämpfen. Tuvia Bielski (Daniel Craig, CASINO ROYALE) ist der eher Besonnene des Trios, der versucht die Flüchtlinge durch den harten Winter zu bringen, während Zus (Liev Schreiber, X-MEN ORIGINS: WOLVERINE) auf blutige Rache für die getöteten Eltern, Frau und Kind sinnt. Der jugendliche Asael (Jamie Bell, JUMPER) und der jüngste Aron (George McKay, HERRD ER DIEBE) eifern ihrem Bruder Tuvia nach und engagieren sich für die Gemeinschaft. Während sich Zus bald von der Gruppe abwendet, um bei russischen Partisanen-Kampfverbänden seinen Blutdurst zu stillen, versucht Tuvia verzweifelt die wachsende Gruppe der Flüchtlinge am Leben zu erhalten. Im tief verschneiten Wald findet sich kaum Nahrung und so kommt es bald zu Unruhen innerhalb der Gemeinschaft...

Regisseur Edward Zwick versucht, seinen Hauptfiguren dadurch Leben einzuhauchen, dass er sie nicht als heroische Supermänner darstellt. Vor allem zu Beginn wirkt das Handeln des Brüderquartetts eher selbstzweckhaft. Man benutzt die ersten aufgenommenen Flüchtlinge als Schutzschild und Warnsignal vor den Nazis. Mit der Integration von Tuvia, Asael und Aron in die Gemeinschaft bröckelt jedoch auch das Band zu Zus. Den schmalen Grat zwischen Dramatik und Unterhaltung meistert Zwick hervorragend, denn neben dem Bruderzwist, dem brutalen Überlebenskampf gegen die Hunger und Natur werden auch einige tolle Actionszenen geboten. Die Kameraarbeit kann nur als vorzüglich bezeichnet werden. Die weite Leere der verschneiten litauischen Wälder, wo der Film gedreht wurde, wird wunderbar eingefangen und die Actionsequenzen sind schnörkellos, aber rasant inszeniert. An den Darstellern gibt es nichts auszusetzen. Neben den erwähnten Hauptdarstellern geben sich weitere bekannte Gesichter wie Alexa Davalos (DER NEBEL) die Ehre. Insgesamt erreicht Edward Zwicks DEFIANCE sicherlich nicht die Komplexität und Tiefgründigkeit eines SCHINDLER\'S LISTE, vermag aber auf der anderen Seite historische Dramatik sowie Unterhaltung deutlich besser zu kombinieren als zum Beispiel Bryan Singers plakatives Starvehikel OPERATION: WALKÜRE. Dieser Mix hat bereits bei LAST SAMURAI und BLOOD DIAMOND funktioniert und ist auch hier als durchaus gelungen zu bewerten.

Die Blu-ray Disc von Constantin Film zeigt DEFIANCE in sehr guter Bild- und Tonqualität. Beim Bonusmaterial mischen sich Informationen zum Film und der Geschichte dahinter - super! ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Defiance
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar von Regisseur Edward Zwick, Blick hinter die Kulissen, Die Entstehung der Filmmusik, Die Kinder der Partisanengruppen, Die Überlebenden der Bielski-Partisanen, Darsteller-Infos
  • http://www.defiance.film.de
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