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Unser Horror Special
Von Bestien, Blut und Bösen, von Mythen, Monstern und Mutanten

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TECHNISCHE DATEN
zu Vinyan

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Horror
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Koch Media GmbH
EAN-Code:
4020628958015 / 4020628958015
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Vinyan

Titel:

Vinyan

Label:

Koch Media GmbH

Regie:

Fabrize Du Welz

Laufzeit:
96 Minuten
Genre:
Horror
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Vinyan:


Sechs Monate, nachdem ihr einziges Kind während der Tsunami-Katastrophe in Thailand verschwand, glaubt Jeanne, den tot geglaubten Sohn in einem Video über obdachlose Kinder in Burma wieder zu erkennen. Gemeinsam mit ihrem Mann begibt sie sich auf eine Reise fernab der Zivilisation und landet inmitten eines heimtückischen Dschungels, der von verwilderten Kindern bewohnt wird, die keine Eindringlinge dulden. Denn wenn ein Mensch einen grausamen Tod stirbt, findet seine Seele keine Ruhe und wird böse. Das nennt man Vinyan. Vinyan stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.


Vinyan Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Vinyan:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Vinyan:
Soviel steht mal fest: 1. Dieser Film wird polarisieren! Bisweilen wähnt man sich mittendrin in einer jener so unergründlichen Gehirnwindung eines David Lynchs und man sucht vergeblich nach einem Ausgang! Bereits nach kürzester Geradlinigkeit und inhaltlicher Kontinuität bricht VINYAN, bzw. Regisseur Fabrice Du Welz, mit allen Konventionen und läßt den Zuschauer an einem einzigen großen apokalyptischen Fiebertraum menschlicher Besessenheit teilhaben. 2. Das hier ist beileibe KEIN Horror-Film, sondern ein böser, vollkommen durchgeknallter Psycho-Thriller, der uns an Grenzen zerrt! Und das – um den Faden wieder aufzunehmen – wird nicht jedem Zuschauer behagen!

Dabei beginnt alles recht harmlos. Obwohl das blutrote Wasser im Intro bereits Schlimmes befürchten lässt..
Das Ehepaar Jeanne (Emmanuelle Béart) und Paul Bellmer (Rufus Sewell) sind Gäste bei einer Benefizveranstaltung zu Gunsten von Waisenkindern in Pukhet, Thailand. Sie selber haben 6 Monate zuvor ihren Sohn Joshua bei dem furchtbaren Tsunami verloren. Er wird seit der Katastrophe vermisst, seine Leiche wurde niemals gefunden. Für Jeanne ist Joshua jedenfalls nicht tot!

An dem Abend wird ein aktuelles Video von obdachlosen Waisen in Burma gezeigt, auf dem Jeanne glaubt Joshua erkannt zu haben. Paul glaubt das allerdings überhaupt nicht, da der Junge auf dem unscharfen Video auch jeder andere hätte sein können. Auf der Fahrt zurück ins Hotel entbrennt darüber ein heftiger Streit zwischen den beiden. Hier wird schnell klar, dass Jeanne den Verlust des Sohnes bisher nicht im Ansatz verarbeiten konnte, im Gegenteil, sie verdrängt ihn vollkommen. Paul dagegen hat sich so gut es geht mit dem möglichen Tod Joshuas abgefunden und rät Jeanne doch endlich einen Psychologen zu Rate zu ziehen, da inzwischen ihre Ehe wegen dieses immer wiederkehrenden Streits schwer in Schräglage geraten ist. Wutentbrannt verlässt sie das Taxi und beginnt die Suche nach Triadenboss Thaksin Gao (Petch Osathanugrah), der einzigen Person, die zur Zeit in der Lage ist, sie in das kriegs- und krisendurchschüttelte Burma zu bringen. In der nächtlichen Bordellszene Pukhets rast sie, wie von Sinnen, von einem Club zum anderen, um diesen Mann ausfindig zu machen. Sie findet schließlich einen anderen Mann im Baccara-Club, der sie zu Thaksin Gao führen kann. Allerdings verlangt er für diesen Dienst sehr viel Geld. Paul hat Jeanne inzwischen eingeholt und sie willigen ein, bezahlen die Summe. Mit einem kleinen Boot werden sie tief in den Dschungel gebracht und finden tatsächlich Thaksin Gao und seinen Helfer. Die versprechen, gegen ein hohes Entgelt, beide in ein Eingeborenen-Dorf zu bringen, in dem angeblich seit kurzem ein weißes Kind lebt. Und es geht noch tiefer in den Dschungel. Paul und Jeanne essen kaum noch etwas, trinken wenig und schlafen nur noch ein paar Stunden am Tag. Erste Erschöpfungserscheinungen fördern immer wieder heftige Auseinandersetzungen zwischen den beiden zu Tage. Der Marsch geht weiter und weiter..

Schwer alkoholisiert schreit Paul in einer Nacht: „Joshua, geh' nach Hause!!“ Paul will nicht mehr suchen! Kann nicht mehr...Glaubt auch nicht mehr, dass sie den Sohn finden werden.

Jeanne, die das sehr wohl registriert, zieht sich ganz in sich zurück und baut eine immer größer werdende Distanz zu ihrem Mann auf. Sie ist fester denn je davon überzeugt, dass Joshua lebt! Beide entwickeln sich im Verlauf in zwei völlig verschiedene Richtungen und entfernen sich dabei weiter und weiter voneinander.
Sie kommen in dem kleinen Dorf an, wo der weiße Junge angeblich lebt. Jeanne rennt auf ihn zu, ruft wie befreit, „Joshua, Joshua“. Paul muss sie von dem Jungen wegreißen, denn es ist nicht Joshua, sondern ein Eingeborenenkind, dass dessen Eltern verkaufen wollen. Jeanne hat zu diesem Zeitpunkt bereits schwere Defizite in der Realitätswahrnehmung. Traumsequenzen mischen sich unter die realen Bilder. Joshua taucht immer wieder auf. Im Traum, oder in der Wirklichkeit? Der Zuschauer ist – genau wie Jeanne - nicht mehr in der Lage das zu unterscheiden!

Nach dem Betrugsversuch mit dem Kind machen sich Thaksin Gao und sein Helfer aus dem Staub und Paul und Jeanne marschieren auf eigene Faust weiter. Irgendwo hin, ohne jeden Plan, immer geradeaus. Sprechen fast nicht mehr miteinander. Es regnet seit Tagen ununterbrochen, im immer dichter werdenden Dschungel. Die Erschöpfung der beiden ist unermesslich. Sie taumeln nur noch durch das Unterholz. Halluzinieren.
Sie gelangen wieder in ein Dorf. Dort leben fast ausschließlich nur Kinder. Böse Kinder! Die Kinder haben den Helfer von Thaksin Gao auf bestialische Weise massakriert und verkehrt herum in einen Baum gehängt. Thaksin Gao selber ist in eine Grube gefallen, wo ihn die Kinder lachend und mit großer Freude zu Tode steinigen.
Bellmers flüchten mit letzter Kraft und finden eine Pyramide. Und auch hier nur Kinder. Grässlich weiß geschminkt.
Getrennt voneinander wanken sie durch die alten Mauern. Überall die grauenhaften Kinder.
Paul kommt auf der anderen Seite der Pyramide ins Freie und findet seine Frau inmitten einer Gruppe von mindestens hundert dieser Kinder.
Da steht sie, groß, stolz und voller Energie zwischen IHREN Kindern. Jeanne. Sie ist die Mutter und Paul ist der Feind! Die Kinder kreisen Paul ein und erstechen und erschlagen ihn mit ihren kleinen Bambusspeeren! Es ist alles gut!
Für Jeanne!

Wie versprochen: Der Film (und diese Rezension wird das ebenso tun..) polarisiert. Man lehnt ihn ab, oder man ist fasziniert. Nicht das Ende oder der Ausgang der Geschichte ist der Höhepunkt, sondern der Weg dorthin! Und mit „dorthin“ ist der Weg in die Abgründe der menschlichen Seele gemeint. Zu erleben, wie weit Geist, Seele und Verstand sich voneinander entfernen können, hat man nur den richtigen Auslöser, oder Abzug. Das ist NICHT schön anzusehen! Eher bedrückend, beklemmend, ja abstoßend! Oder eben einfach wie hier, faszinierend und mit perfekten Bildern inszeniert. Vinyan gehört unbedingt in die Sammlung eines jeden Cineasten! Und zwar direkt neben Apokalypse Now! ()

alle Rezensionen von Dietmar Dohmen ...
Seit dem verheerenden Tsunami in Thailand ist Joshua (Borhan Du Welz), der Sohn des englischen Ehepaares Jeanne (Emanuelle Béart) und Paul (Rufus Sewell) verschwunden. Während sich Paul langsam mit dem Gedanken vertraut macht, das sein Sohn tot ist, hat Jeanne die Hoffnung noch nicht aufgegeben, ihren Sohn lebend wieder zu finden. Tatsächlich glaubt sie in einem Video über in Burma lebende Waisenkinder Joshua entdeckt zu haben. Sie ersuchen die Hilfe des Gangsters Thaksin Gao (Petch Osathanugrah), der sie über die Grenze nach Burma schmuggeln kann und dort Kontakte hat, die bei der Suche nach Joshua helfen könnten. Es beginnt eine Odyssee, angestachelt von den falschen Versprechungen Thaksin Gaos und Jeannes Unwillen Joshua aufzugeben. Nach dem Verlust des Bootes, verirren sich Paul und Jeanne immer tiefer im Dschungel und entfremden sich zusehends voneinander. Als sie auf eine Gruppe wild lebender Kinder stoßen, hat Jeanne bereits jeglichen Bezug zur Realität verloren. Paul und seine Versuche, sie zur Umkehr zu bewegen, machen ihn zu einem Hindernis, das aus dem Weg geschafft werden muss.

Zu aller erst muss ich klar stellen, das der Horror in Fabrice Du Welz „Vinyan“ (2008) rein psychologischer Natur ist. Eine äußere Bedrohung ist durch den menschenabweisenden Dschungel und die später erscheinenden Kinder gegeben, doch die zermürbende Entfremdung der Eltern und ihre unterschiedlichen Versuche mit dem Verlust des Kindes umzugehen, sind die Elemente, auf die sich "Vinyan" konzentriert. Hilfreich und symbolisch hierfür ist die Orientierungslosigkeit der Eltern, zuerst in der pulsierenden Metropole Bangkok und dann in der grünen Hölle des Dschungels. Das Innenleben der Hauptfiguren wird hauptsächlich über die von Kameramann Benoît Debie (Irréversible) eingefangenen Bilder transportiert, die dem Film auch die unbehagliche Atmosphäre verleihen. Erinnerungen an ähnliche Reisen mit ungewissem Ende drängen sich auf. "Aguirre, der Zorn Gottes" (1972), "Apocalypse Now" (1979), "Mosquito Coast" (1986), aber auch "Herr der Fliegen" (1990) verknüpften erfolgreich das Chaos menschlichen Innenlebens mit dem Chaos der ihn umgebenden Natur. Gerade zu Werner Herzogs "Aguirre", in dem Klaus Kinski mit dem Dschungel und der zerstörerischen Kraft der Obsession ringt, sehe ich bei "Vinyan" die meisten Parallelen. Unter ähnlicher Thematik wie "Vinyan" läuft derzeit auch Lars von Triers "Antichrist" in den Kinos. Dieser ist jedoch viel expliziter in bezug auf psychische und physische Gewalt.

Nicht nur für die Akteure ist "Vinyan" eine Strapaze, auch die Zuschauer sollten sich auf einen anstrengenden Film gefasst machen. Es wird nicht viel geredet, da Sprachen, seien es die reinen Landessprachen oder die emotionale Sprache des Paares, nicht verstanden werden. Die wenigen Äußerungen des Zwielichtigen Thaksin Gao sind wie Benzin auf das in Jeanne brennende Feuer und sie erlaubt, das ihr Mutterinstinkt jegliche Ratio ausschaltet. Paul, der seinen Sohn bereits losgelassen hat, kann nur hilflos mit ansehen, wie Jeanne abdriftet.

"Vinyan" beschreibt in surrealen Bildern eine menschlichen Tragödie, die mit dem Verlust des eigenen Kindes beginnt und in der kompromisslosen Flucht vor der Realität und Entfremdung endet. „Vinyan“ ist trotz einiger, blutiger Momente mehr Arthaus- als Horrorfilm. Genrefans seien also vorgewarnt. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
4 von 50
2


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Vinyan
Land / Jahr: Großbritannien 2008
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Einleitung von Regisseur Fabrice Du Welz (ca. 5 Minuten), Interview mit Regisseur Fabrice Du Welz und Kameramann Benoit Debie (ca. 20 Minuten)
Kommentare:

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