Die Entführung der U-Bahn Pelham 123
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Darsteller:
Denzel Washington Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Entführung der U-Bahn Pelham 123:
Hier die offizielle Inhaltsangabe: Der Alltag von Walter Garber (Denzel Washington), Fahrdienstleiter bei der New Yorker U-Bahn, gerät plötzlich durch einen brutalen Raubüberfall aus den Fugen - die Entführung einer U-Bahn. Ryder (John Travolta), der kaltblütige führende Kopf hinter dem Überfall und Anführer einer schwer bewaffneten Viererbande, droht damit, die Passagiere zu töten, wenn das von ihm geforderte saftige Lösegeld nicht innerhalb von einer Stunde gezahlt wird. Je mehr die Spannung steigt, umso stärker nutzt Garber seine umfassenden Kenntnisse vom U-Bahn-System, um Ryder zu überlisten und die Geiseln zu retten. Ein Rätsel kann Garber jedoch nicht lösen: Selbst wenn die Räuber das Geld bekommen, wie können sie überhaupt jemals entkommen? Das Bonusmaterial besteht aus Kommentaren von Regisseur Tony Scott, Drehbuchautor Brian Helgeland sowie von Produzent Todd Black. Ein typisches Making-Of „Keine Zeit zu verlieren: Making of „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen. Dazu kommen interessante Berichte und Dokumentationen namens „Third Rail“: Das U-Bahnsystem von New York, Von oben bis unten: Charakterstilisierung, Das Marketing für "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" und der übliche Punkt bei Sony Blu-rays cineChat. Abgerundet wird das Ganze von einigen Trailern zu anderen Veröffentlichungen aus dem Hause Sony. Die Laufzeit des Spielfilms beträgt ca. 106 Minuten. Die Tonspur kann gleich in vier verschiedene Tonformate eingestellt werden: Deutsch (DTS-HD MA 5.1), Englisch (DTS-HD MA 5.1), Italienisch (DTS-HD MA 5.1) und Englisch für Sehgeschädigte (GB) (Dolby Digital 5.1). Untertitel sind in den Sprachen Deutsch, Englisch, Hindi, Türkisch, Italienisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Englisch für Hörgeschädigte einblendbar. Das Bildmaterial ist im einwandfreien HD-Widescreenformat 16:9 (2.40:1) 1920 x 1080p anzusehen und lässt ebenfalls kaum Wünsche offen. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die FSK diese Veröffentlichung aus dem Hause Sony Pictures Home Entertainment mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren belegt hat. (Ingo Lüttecke) alle Rezensionen von Ingo Lüttecke ...
Der Alltag von Walter Garber (Denzel Washington), Fahrdienstleiter bei der New Yorker U-Bahn, gerät plötzlich durch einen brutalen Raubüberfall aus den Fugen - die Entführung einer U-Bahn. Ryder (John Travolta), der kaltblütige führende Kopf hinter dem Überfall und Anführer einer schwer bewaffneten Viererbande, droht damit, die Passagiere zu töten, wenn das von ihm geforderte saftige Lösegeld nicht innerhalb von einer Stunde gezahlt wird. Je mehr die Spannung steigt, umso stärker nutzt Garber seine umfassenden Kenntnisse vom U-Bahn-System, um Ryder zu überlisten und die Geiseln zu retten. Ein Rätsel kann Garber jedoch nicht lösen: Selbst wenn die Räuber das Geld bekommen, wie können sie überhaupt jemals entkommen? Wie bei Tony Scott üblich unterliegt das Bild diversen Stilmitteln wie etwa der Farbverzerrung mit einer starken Betonung von Gelb- und Grüntönen. Besonders realistisch schaut das Bild dadurch nicht aus, aber immerhin kommen die Farben recht satt herüber. Der Kontrastumfang ist weitestgehend hoch, nur dunkle Szenen entbehren aufgrund zu geringer Abstufungen auf dunklen Flächen einiger Feinheiten und helle Flächen neigen geringfügig zu Überstrahlungen. Der tiefe Schwarzwert und die gelungene Kanten- und Tiefenschärfe sorgen dann doch für einige plastische Bilder. Gelegentlich wirken Hintergründe aber unerwartet schwammig. Ein leichtes grieseliges Rauschen fällt nur in dunklen Szenen auf. Auch die Vertonung trägt die typische Tony-Scott-Handschrift. Will heißen, dass der Score und die Musik im Vordergrund stehen und somit die abwechslungsreichsten und umfassendsten Signale darstellen. Neben der Weiträumigkeit gefällt besonders die Dynamik, aber auch der wirklich gute Klang. Die Surrounds werden zudem von den Kulissengeräuschen (häufig Züge oder Menschen in größeren Gruppen) beansprucht. Einige direktionale Action-Effekte komplettieren den unterhaltsamen Soundtrack. Die Stimmen sind stets sauber und klar verständlich.
Der HD-Mix (DTS-HD MA 5.1) im Original kann sich nicht deutlich von den DTS 5.1-Spuren in Deutsch und weiteren Sprachen absetzen, klingt insgesamt aber immerhin noch etwas detaillierter. Die Blu-ray enthält gleich zwei aufschlussreiche Audiokommentare, die die Produktion in allen wichtigen Bereichen beleuchten. Der Solo-Kommentar von Regisseur Tony Scott oder der Kommentar von Drehbuchautor Brian Helgeland und Produzent Todd Black unterscheiden sich vom Informationsgehalt her kaum und sind beide gut zu hören. Das Feature Keine Zeit zu verlieren: Making of "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" (30:24 Minuten) umreißt ebenfalls viele Aspekte der Produktion und lässt Cast & Crew zu Wort kommen. Hinzu kommen Szenen vom Set und Filmausschnitte – ein klassisches Making Of eben, dass erfreulich wenig lobpreisend und werbend ausfällt. Die Featurette „Third Rail“: Das U-Bahnsystem von New York (16:15) beleuchtet den heimlichen Hauptdarsteller des Films aus der Realität. Eine weitere Featurette „Von oben bis unten: Charakterstilisierung“ (05:13) zeigt etwas knapp die Arbeit eines Stylisten, der mit Hairstyling den Darstellern Charaktereigenschaften der zu spielenden Figuren verpasst - allerdings vergreift er sich im Clip in erster Linie an Regisseur Tony Scott. Das Marketing für "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" ( 07:04) umfasst drei unterschiedlich geschnittene, inhaltlich aber praktisch identische Versionen des Original-Kinotrailers zum Film. Der movieIQ-Modus, eigens von Sony entwickelt, bindet Zusatzinformation in Form von kleinen Fenstern in den Film ein. In diesem Fall gibt es hier kurze Fakten zu Regisseur, Darstellern, Schauplätzen oder auch Einzelheiten im Bild – der movieIQ-Modus ersetzt damit praktisch den sonst meist als optionaler Untertitel eingesetzten Fact-Track. Ganzzeitlich abrufbar sind dabei zum Beispiel die Filmografien der in der Szene spielenden Darsteller bzw. des Gesamt-Cast mit etwas Suchaufwand. An sich eine brauchbare Funktion, wenn das eingeblendete Info-Fenster trotz „Halbtransparenz“ nicht immer Bildinhalte verdecken würde. Bei einer zweiten Ansicht des Films aber eine nette Zusatzinformationsquelle, da sinnvoll und einigermaßen umfangreich eingesetzt. Man kann das Fenster im Übrigen den ganzen Film über eingeblendet lassen oder wahlweise durch ein eingeblendetes Symbol melden lassen, wenn es neue szenenbezogene Informationen zum Abruf gibt. Im cineChat, einem Online-Feature, kann und darf über den Film diskutiert werden. Hier separat abrufbar, ist dies bei anderen Verleihern meist Bestandteil des BD-Live-Contents. Leider führt dieser ebenfalls aufgeführte Menüpunkt nur zu allgemeinen Informationen über Sony und deren aktuelles Filmprogramm im Internet, ohne wirklichen Bezug zum Hauptfilm. Gleiches gilt für die abschließende, obligatorische Trailershow, die diverse Filmvorschauen – immerhin komplett in HD und mit 5.1-Sound versehen - zum Besten gibt. Abgesehen vom Hairstyling-Feature, das als einziges in Standard Definition aufgespielt und nur leidlich informativ oder unterhaltsam ist, weiß das Bonusmaterial in Quantität und Qualität zu überzeugen. Bei der Menügestaltung hätte die Musikschleife entweder länger oder abwechslungsreicher ausfallen dürfen, denn bewegt man sich etwas länger darin, so fängt die eintönige Dudelei schnell zu nerven an! In Hollywood erzählt man gute Geschichten gern ein zweites Mal. Diese Remakes werden meist gedreht, um eine gute Story einem neuen und meist jungen Publikum nahezubringen. Die Sehgewohnheiten der heutigen Generation haben sich erheblich verändert und so muss ein Film trotz guter Story einfach „groß“ sein – schnell geschnitten, mit rasanter Musik unterlegt und mit möglichst vielen (Knall-)Effekten. So kommt es, dass an sich im Original perfekt erzählte Geschichten zu Remake-Ehren kommen. Und wie so oft kann man über das Ergebnis geteilter Meinung sein. Immerhin präsentiert uns DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123 eine um einige Facetten verkürzte Geschichte eines Mannes, der quasi Rache an einer Stadt, einem System nimmt, das ihm übel mitgespielt hat, obwohl er immer „kooperierte“. Das Opfer ist nicht allein die Stadt, sondern ist neben 19 Geiseln auch der diensthabende Fahrdienstleiter, der zum Verhandlungsführer, indirekt sogar zum Verbündeten wird und selbst eigentlich beruflich gerade in einer vergleichbaren Situation steckt, die den Zug-Entführer zu seiner Handlung veranlasst! Was Hollywood aus dieser metaphorischen Erzählung macht ist natürlich zu aller Erst eine rasante U-Bahn-Fahrt (passt hier besser als „Rollercoaster-Ride“, also Achterbahnfahrt), die trotz 105 Minuten Laufzeit kurzweilig zu unterhalten versteht. Der Film lebt dabei aber vor allem vom famosen Zusammen- beziehungsweise Gegenspiel der beiden Hauptdarsteller John Travolta und Denzel Washington, die hier ebenbürtig sind und den Film gemeinsam über alle Untiefen hinweg tragen. Während John Travolta als leicht überdrehter Villain glänzt, zeigt Denzel Washington sich von der zurückhaltenden, gefühlsbetonten Seite. In weiteren, gut gespielten Nebenrollen sind John Turturro (THE BIG LEBOWSKI, TRANSFORMERS 1+2), James Gandolfini (DIE SOPRANOS) und Luis Gùzman (TRAFFIC, CLEANER) zu sehen. Die Action an sich ist hingegen austauschbare Massenware und wurde schon häufiger von den Blockbustern der jüngeren Vergangenheit übertrumpft. Dies lässt sich aber zu Gunsten guter, leicht verdaulicher und konsumierbarer Popcorn-Unterhaltung im Thrillergewand verschmerzen. Die Message ist im Remake zwar noch vorhanden, aber längst nicht mehr so vordergründig wie 1974 beim Original, was vielleicht auch daran liegt, dass sich politisch so viel verändert hat und es praktisch täglich Aufschreie der Bevölkerung gibt, was die Aussage – oder das, was Regisseur Tony Scott davon übrig ließ - nicht mehr so schockierend, wenn auch kaum minder wichtig macht. Die Blu-ray wartet mit einer überdurchschnittlichen Technik auf, in der das Bild aber von den für die Scott-Brüder typischen Stilmitteln (Filter) durchsetzt und somit gewöhnungsbedürftig und nicht sehr realitätsnah ist und die Tonmischung in erster Linie vom Score beherrscht wird. Die Extras sind mit zwei Audiokommentaren, Making Of, Featurette zur New Yorker U-Bahn und mehr durchaus informativ und umfangreich. (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Die Entführung der U-Bahn Pelham 123, BLU-RAY:
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Weitere Filminfos zu Die Entführung der U-Bahn Pelham 123: Originaltitel: The Taking of Pelham 123 Land / Jahr: USA 2009 Medien-Typ: Blu-ray Disc Bonusmaterial zu Die Entführung der U-Bahn Pelham 123:
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