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TECHNISCHE DATEN
zu Wo die wilden Kerle wohnen

RC B FSK Freigabe ab 6 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray BD50
Medium: BLU-RAY
Genre: Abenteuer
Bildformat:
High Definition (1.78:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1,Spanisch: Dolby Digital 5.1,Französisch: Dolby Digital 5.1,Italienisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englische Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch
EAN-Code:
5051890013286 / 5051890013286
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Wo die wilden Kerle wohnen

Titel:

Wo die wilden Kerle wohnen

Label:

Warner Home Video

Regie:

Spike Jonze

Laufzeit:
101 Minuten
Genre:
Abenteuer
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 05.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Wo die wilden Kerle wohnen:


Es ist die Geschichte des ebenso unbändigen wie sensiblen Jungen Max, der sich zu Hause missverstanden fühlt und dorthin flieht, wo die wilden Kerle wohnen: Max erreicht eine Insel, auf der er geheimnisvollen und seltsamen Wesen begegnet, deren ungestüme Empfindungen und Taten absolut unvorhersehbar sind. Die wilden Kerle wünschen sich nichts sehnlicher als einen Anführer – und Max träumt davon, über ein Königreich zu herrschen. Also wird Max zum König gekrönt und gelobt, ein Reich zu schaffen, in dem alle glücklich sind. Doch bald macht Max die Erfahrung, dass sich sein Königreich gar nicht so leicht regieren lässt: Der Umgang mit seinen Untertanen ist weitaus komplizierter, als er sich das ursprünglich gedacht hat. Wo die wilden Kerle wohnen stammt aus dem Hause Warner Home Video.


Wo die wilden Kerle wohnen Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Wo die wilden Kerle wohnen:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wo die wilden Kerle wohnen:
Für viele ist das Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ aus der Feder Maurice Sendaks ein Klassiker der eigenen Kindheit. Der erstmals 1963 erschienene Band erzählt von dem vernachlässigten Max, der nach einer Unartigkeit von seiner Mutter ohne Abendessen ins Bett geschickt wird. Dort träumt er sich auf eine entlegene Insel, auf der schaurig anzuschauende Monster wüten. Sie küren Max zu ihrem König. Als er Hunger und Heimweh bekommt, segelt er mit seinem Boot wieder zurück. Eine kleine, feine Geschichte, deren Handlung sich in nur wenigen Sätzen erschöpft. Dem einfallsreichen Regisseur Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaption“) ist es in seiner Realverfilmung der bekannten Geschichte gelungen, daraus einen abendfüllenden Spielfilm zu zaubern. Einiges musste er hinzudichten, aber er hat dies auf so subtile Weise getan, dass sich insgesamt eine runde Sache ergibt, bei der nur gelegentlich die etwas dünne Aussage durchscheint. Am Eindrucksvollsten ist aber ohnehin der Look des Films, bei dem einem Fantasy-Klassiker wie „Die Reise ins Labyrinth“ oder „Time Bandits“ in den Sinn kommen, die ebenfalls mit großer Hingabe neue Welten erschufen und durch den Zauber des Handgemachten zeitlos geblieben sind. Hier sind die „wilden Kerle“ eine Mischung aus Puppen, die dem weltberühmten Jim Henson’s Creature Shop entstammen, und digitaler Computeranimation. Die Vermischung der beiden Trickstile ist auf eindrucksvolle Weise gelungen. Die wilden, aber trotzdem liebenswerten Monster haben eine leider sehr selten gewordene Physikalität, die den meisten Computerkreaturen der jüngeren Filmerfolge abgeht. Dieses Altmodische macht einen nicht unerheblichen Reiz von Jonzes Film aus. Aber auch der Anspruch kommt bei „Wo die wilden Kerle wohnen“ nicht zu kurz, denn es werden Probleme der Vernachlässigung angesprochen, und auf der Insel der Monster lernt Max einige grundlegende Formen des Miteinander aus der Anschauung heraus kennen.

Die BluRay-Veröffentlichung des Films ist im Gegensatz zur DVD-Variante mit etlichen zusätzlichen Bonusmaterialien ausgestattet. Die Extras der DVD dauern 15 Minuten und sind eher belanglos. Sie handeln von den Schwierigkeiten, einen Hund dazu abzurichten, gleichzeitig zu rennen und zu bellen; berichten von den zahlreichen Kindern, die während der Dreharbeiten dabei waren und halten in minutenkurzen Clips Streiche fest, die man dem Regisseur Spike Jonze gespielt hat bzw. die dieser zusammen mit seinem Hauptdarsteller Max Records auf Video festgehalten hat. Die BluRay wartet zudem mit einem rund 13minütigen Making Of auf. Weitere Kurzfeatures, die zusammen noch einmal über 20 Minuten dauern, widmen sich der Adaption der Bilderbuchvorlage, dem Verhältnis zwischen Jonze und Records, der Familie des Kinderhauptdarstellers und der Musik von Carter Burwell. Als besonderes Schmankerl gibt’s auf der BluRay den Kurzfilm „Higgelty Piggelty Pop! Or There Must Be More to Life“ (23 Minuten) zu sehen, der allerdings in der deutschen Fassung nur untertitelt ist. Spike Jonze hat auch diese Puppen-Verfilmung eines Maurice-Sendak-Buches produziert und für die Original-Synchronisation Stars wie Meryl Streep und Forest Whitaker gewinnen können. Das DTS-HD Master Audio des Films gibt’s hier nur in der englischen Originalversion, die deutsche, italienische, französische und spanische Sprachfassung liegt jeweils in Dolby Digital 5.1-Ton vor. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Max hat sich sein Wolfskostüm angezogen und macht Unfug. Seine Mutter schimpft ihn, dass er ihr „wilder Kerl“ sei und schickt ihn ohne Abendessen ins Bett. Max' Zimmer verwandelt sich daraufhin in einen Wald. Er steigt in sein Segelboot und fährt zu den Wilden Kerlen, großen Monstern, die sich von ihm zähmen lassen und ihn schließlich zu ihrem König machen. Aber Max bekommt Heimweh (und Hunger) und segelt zurück. Wieder in seinem Zimmer angekommen, stellt er fest, dass das Abendessen auf dem Tisch steht und noch warm ist.

Diese Inhaltsangabe stammt aus einem der populärsten Kinderbücher aller Zeiten: Wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak. Eine Verfilmung des Buches, welches bereits 1963 erschien, war schon seit Anfang der 90er Jahre im Gespräch. Doch immer wieder kam es zu Verzögerungen, Produktionsfirmen zogen sich zurück oder andere Probleme traten auf. Schließlich suchte sich Maurice Sendak selbst einen Regisseur und überredete ihn den Stoff zu verfilmen.

Und so begannen 2005 die Dreharbeiten unter der Regie von Spike Jonze. Doch wie macht man aus einer Vorlage, die nur 40 Seiten, 20 Sätze und insgesamt 333 Wörter (in der deutschen Übersetzung) einen knapp 100-minütigen Film? Ganz einfach, die Geschichte von Max und seiner allein erziehenden Mutter wurde dank des Schriftstellers Dave Eggers wunderbar ausgebaut. Und damit auch alles schön harmoniert, standen Jonze und Eggers im ständigen Kontakt mit Sendak, mit dem sie sämtliche Änderungen im Drehbuch, wie auch Kostümentwürfe und andere Dinge absprachen.

Heraus kam ein Abenteuerfilm à la "Zauberer von Oz" trifft auf „Der kleine Prinz“, der vielleicht weniger ein Kinderfilm ist, sondern eher ein Film über die Kindheit, und dennoch eine rasante Reise durch Realität und Fantasie. Erzählt wird sie aus kindlichem Blickwinkel von Träumen, Ängsten und Enttäuschungen, tiefer Einsamkeit und ausgelassener Gemeinschaft. Leider ist die Geschichte auch ein wenig zu gestreckt für 97 Minuten, aber die visuelle Kraft rettet die meiste Zeit darüber hinweg. Ein Blick ist der Film auf jeden fall wert, allerdings eher für Erwachsene, für Kinder ist das Ganze wohl zu beängstigend.

Übrigens: Die Monster wurden von echten Schauspielern und Stuntmen gespielt, die dafür in bis zu 2,5 Meter hohe Kostüme schlüpfen mussten. Nur ihre Gesichter wurden am Computer generiert und später in die Bilder eingefügt. Die Kostüme waren so schwer, dass die Schauspieler sie nur eine halbe Stunde tragen durften, um anschließend eine Viertel Stunde vor der Klimaanlage eine Pause einzulegen.

Zur technischen Umsetzung des Films auf Blu-ray: Das Widescreen-Bild (1.78:1 - anamorph) ist im Großen und Ganzen sehr gelungen. Lediglich die stilmittelbedingte Farbauswahl, meist herbstliche Farbtöne, schränken die Bildqualität etwas ein, doch bei helleren Aufnahmen bietet der Film eine gute Schärfe und schöne Details sowie schöne und natürlich Farben. Vereinzelte Aufnahmen bieten zudem eine sehr solide und gute Tiefenwirkung. Der Ton (Dolby Digital 5.1) ist leider sehr frontlastig und wird nur dank des herrlichen Soundtracks gerettet. Trotzdem bietet der Ton eine stimmige und atmosphärisch dichte Audio-Kulisse.

Die Extras, die komplett in HD-Qualität daher kommen, bieten neben einem Kurzfilm „Higgelti Piggelti Pop! Oder: Es muss im Leben mehr als Alles geben“, der ebenfalls auf eine Vorlage von Sendak basiert, noch ein Making of, welches auf den Entstehungs-Prozess des Films eingeht und dabei einzelne Aspekte detailliert anspricht. Abgerundet wird das ganze dann mit Kurzfilmen von Lance Bangs, die ebenfalls noch einmal einen kurzen Blick hinter die Kulissen bietet. Eine zusätzliche downloadbare „Digital Copy“ des Films ist ebenfalls verfügbar. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Es ist die Geschichte des ebenso unbändigen wie sensiblen Jungen Max, der sich zu Hause missverstanden fühlt und dorthin flieht, wo die wilden Kerle wohnen: Max erreicht eine Insel, auf der er geheimnisvollen und seltsamen Wesen begegnet, deren ungestüme Empfindungen und Taten absolut unvorhersehbar sind.

Die wilden Kerle wünschen sich nichts sehnlicher als einen Anführer – und Max träumt davon, über ein Königreich zu herrschen. Also wird Max zum König gekrönt und gelobt, ein Reich zu schaffen, in dem alle glücklich sind. Doch bald macht Max die Erfahrung, dass sich sein Königreich gar nicht so leicht regieren lässt: Der Umgang mit seinen Untertanen ist weitaus komplizierter, als er sich das ursprünglich gedacht hat. Technische Daten:

Codec: VC-1 Video (Advanced Profile 3)
Bitrate: 19126 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Die Blu-ray Disc von WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN stammt aus dem Hause Warner Home Video und besitzt das Originalbildformat von 2,40:1. Das Bild erscheint durchweg etwas weich. Besonders Totalen könnten knackiger sein, Naheinstellungen zeigen etwas mehr Detail. Filmkorn ist leider keines mehr zu erkennen. Nachgeschärft wurde nicht und die Kompression arbeitet absolut perfekt und produziert nirgends Blockartefakte. Die Farben wurden stark verfremdet und besitzen meistens einen starken, bräunlich-gelben Einschlag, was den Film trist und monoton wirken lässt - wie den Alltag der Hauptfigur. Der Kontrast besitzt einen super Schwarzwert. Man musste den Kontrast nicht besonders anheben, um eine exzellente Plastizität zu erzeugen. Zu guter Letzt gibt es auf dem Ausgangsmaterial auch keine analogen Defekte oder Schmutzpartikel. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 3831 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Katalanisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Französisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Deutsch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Italienisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Spanisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Kommentar: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / DN -4dB / Dolby Surround

Während Freunde des englischen Originaltons in den Genuss von DTS-HD Master Audio 5.1 kommen, müssen Anhänger der guten deutschen Synchronisation mit Dolby Digital 5.1 vorlieb nehmen. Das Original besitzt einen leichten Vorteil in Sachen Volumen und Lautstärke. Abgesehen davon basieren beide Tracks auf der gleichen Abmischung. Diese erscheint für einen Familienfilm ziemlich aggressiv mit gutem Surroundeinsatz und vielen direktionalen Effekten. Dazu gibt es passende Tiefenbasseinsätze. Die Räumlichkeit wird mit fein verteilten Umgebungsklängen sowie voluminöser Musik erzeugt. An der Dialogwiedergabe gibt es im Prinzip nichts auszusetzen. Beide Sprachfassungen wirken relativ natürlich und niemals steril. Die Klangqualität bietet einen lebendigen Sound mit prägnanten Bässen, breiten Mitten sowie fast optimaler Höhenauflösung. Untertitel für WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN sind in Deutsch, Englisch sowie diversen weiteren Sprachen vorhanden. Das Making Of (HD) ist in zehn Teile untergliedert, welche diverse Aspekte der Dreharbeiten umfassen und sehr viel Material vom Set zeigen. Dabei kommt auch der Spaß nicht zu kurz, zumal den Kinder-Darstellern sehr viel Platz eingeräumt wurde. Ebenfalls enthalten sind ein HBO Promo-Feature sowie eine alternative, animierte Filmversion. Insgesamt über 70 Minuten werden hier Groß und Klein gut unterhalten sowie informiert. Der Film WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Maurice Sendak aus dem Jahr 1963, welches im Original WHERE THE WILD THINGS ARE heißt. Für die Umsetzung des Werks für die große Leinwand wurde Regisseur Spike Jonze (THREE KINGS) verpflichtet. Die Handlung hält sich relativ nah an der Vorlage und zeigt, wie der kleine Max (Max Records, SPIKE JONZE\'S THE VAMPIRE ATTACK) von seiner Schwester und deren Freunden geärgert und von seiner Mutter (Catherine Keener, INTO THE WILD), die Hals über Kopf im Berufsstress sowie in einer neuen Beziehung steckt, vernachlässigt wird. Nach einem verzweifelten Akt ihre Aufmerksamkeit mit Hilfe eines albernen Wolfskostüms zu erwecken, vermasselt er ein Date mit ihrem neuen Freund, worauf sie ihn ohne Abendessen aufs Zimmer schickt. Doch Max rennt wütend aus dem Haus und klettert in ein kleines Segelboot, mit welchem er alsbald über ein stürmisches Meer segelt, bis er auf einer einsamen Insel mit einem gespenstischen Wald ankommt. In dem Wald leben anarchische Fantasiewesen, die Wilden Kerle. Diese wollen Max zuerst fressen, mit einer Lüge kann er sie allerdings davon überzeugen, dass er ihr neuer König sei. Doch Max merkt bald, dass es nicht leicht ist, Ordnung in den chaotischen Haufen zu bringen und nebenbei plagt ihn bald auch Heimweh nach der geliebten Mutter...

WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN ist ein Familienfilm mit einer interessanten Botschaft. In der realen Welt bemerkt Max nicht, dass sich das Leben nicht nur um ihn drehen kann. Leichte Gesellschaftskritik an der modernen, post-industriellen Gesellschaft lässt sich ebenfalls nicht von der Hand weisen, allerdings steht klar die Parallelwelt der Wilden Kerle als Parabel des Kindseins im Vordergrund. Max möchte im Mittelpunkt stehen, von allen geliebt werden und erhebt sich mit einer dreisten Lüge zum König der Wilden Kerle. Bis zu diesem Zeitpunkt erscheint sein Charakter auch eher negativ, er wächst dem Zuschauer nur schwerlich ans Herz. Erst als die Konflikte unter seiner Herrschaft zunehmen und schließlich in Gewalt münden, merkt er, dass es nicht so einfach ist, der Mittelpunkt der Welt zu sein und dass sich nicht nur alles um ihn drehen kann. Regisseur Spike Jonze setzte bei den Wilden Kerlen nicht auf CGI-Effekte, sondern klassische Monster-Anzüge, die sehr liebevoll designt wurden und einen eigenen Charme versprühen. Auch die Optik und Kameraführung lässt keine Wünsche offen. Die Handlung zieht sich vereinzelt etwas und der Hauptcharakter Max will vor allem älteren Zuschauern nicht so recht ans Herz wachsen - wahrscheinlich, weil Max über weite Strecken die anarchischen Charakterzüge eines typischen Kindes aufweist. Insgesamt ist WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN ein unterhaltsamer, intelligenter Familienfilm für Jung und Alt mit leichten Schwächen beim Drehbuch.

Die Blu-ray Disc von Warner Home Video zeigt den Film in sehr guter Bild- und Tonqualität. Die Ausstattung ist durchaus gut, könnte aber noch besser sein. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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3


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Where the Wild Things Are
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Die absurde Schwierigkeit einen Hund zu filmen - der zur gleichen Zeit läuft und bellt, Der große Streich, Die Vampir-Attacke, Die Kinder übernehmen die Dreharbeiten
Kommentare:

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