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TECHNISCHE DATEN
zu Der Soldat James Ryan

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 2 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Kriegsfilm
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1,Französisch: Dolby Digital 5.1,Italienisch: Dolby Digital 5.1,Spanisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch
EAN-Code:
4010884259872 / 4010884259872
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Der Soldat James Ryan

Titel:

Der Soldat James Ryan

Label:

Paramount Home Entertainment

Regie:

Steven Spielberg Steven Spielberg Biografie

Laufzeit:
169 Minuten
Genre:
Kriegsfilm
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 28.06.2017 00:38:02.
Inhaltsangabe zu Der Soldat James Ryan:


Aus der Sicht einer Einheit amerikanischer Soldaten beginnt der Film am Tag der historischen D-Day-Invasion des 2. Weltkrieges mit der Landung am Strand. Von hier aus startet die Einheit zu einem gefĂ€hrlichen Sonderauftrag: Captain John Miller muss mit seinen MĂ€nnern hinter die feindlichen Linien dringen, um den Gefreiten James Ryan zu finden, dessen drei BrĂŒder auf dem Schlachtfeld gestorben sind. Angesichts dieser schier unlösbaren Aufgabe beginnen die MĂ€nner an ihren Befehlen zu zweifeln. Warum acht Leben riskieren, um eines zu retten? Umgeben von der brutalen RealitĂ€t des Krieges sucht jeder nach seiner eigenen Antwort. Und sie suchen nach der StĂ€rke, ĂŒber die unsichere Zukunft mit Ehre, Anstand und Mut zu triumphieren. Der Soldat James Ryan stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Der Soldat James Ryan Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Soldat James Ryan:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Soldat James Ryan:
Es gibt Kriegsfilme und es gibt Kriegsfilme. Die einen glorifizieren Patriotismus und Heldentum, die anderen versuchen die Schrecken des Krieges und die Auswirkungen auf die Beteiligten möglichst realistisch darzustellen. Die zweite Kategorie wurde und wird heute noch hĂ€ufig als Antikriegsfilm bezeichnet. Diese Bezeichnung hat seit den neunziger Jahren jedoch ihre Bedeutung verloren, denn die actionlastigen und menschenverachtenden Kriegsfilme, unzĂ€hlige Mengen B-Movies, sind mit dem dritten Teil des einzig mainstreamtauglichen Zugpferds Rambo ("Rambo III", 1988) zu grabe getragen worden. Der erste und bekannteste "Antikriegsfilm" wurde 1930 mit "Im Westen nichts neues" (All Quiet on the Western Front) gedreht. Mit dem 2. Weltkrieg berichteten erstmals Reporter in Wort und Bild von den KriegsschauplĂ€tzen. Die Berichterstattung war meist reißerisch und sollte im Heimatland fĂŒr Hurra-Patriotismus sorgen. Im Zuge dieser Reportagen entstanden dann auch eine Reihe von Spielfilmen, unter anderem mit dem jungen John Wayne in der Hauptrolle, die eine Ă€hnliche Stimmung erzeugen sollten. In der Zeit des Vietnamkrieges (1965-1975) ließ sich die Fassade eines "gerechten" Krieges nicht mehr aufrecht erhalten. Kritik und Protest der Kriegsgegner fĂŒhrte in Amerika zu heftigen Ausschreitungen, Toten und Verletzten. Das Volk hatte begriffen, dass ihre Kinder in einem aussichtslosen Krieg verheizt werden und sie Druck auf die Regierung ausĂŒben mĂŒssen um ein Ende des Krieges herbeizufĂŒhren. Besonders der Vietnamkrieg brachte eine Vielzahl von Filmen hervor, die das Grauen dieses Krieges, der gleichzeitig auch ein amerikanisches Trauma darstellt, zu schildern versuchten. Hierzu gehören: "Die durch die Hölle gehen" (The Deer Hunter, 1978), "Apocalypse Now" (1979), "Platoon" (1986) und "Full Metal Jacket" (1987). Was den 2. Weltkrieg angeht, speziell der Krieg (1939-1945) gegen Nazideutschland unter der Diktatur Adolf Hitlers, gibt es weniger filmische Meilensteine aufzuzĂ€hlen. Mit "Das Boot" (1981) und "Stalingrad" (1991) sind es zwei deutsche Regisseure aus der Kriegsgeneration, die sich aus der deutschen Perspektive mit dem Krieg auseinandersetzen. Sieben Jahre spĂ€ter erschien mit "Der Soldat James Ryan" (Saving Private Ryan, 1998), der bislang wichtigste amerikanische Beitrag zum Krieg in Europa, mit dem Fokus auf die Landung der Alliierten in der Normandie am 06. Juni 1944. Der "D-Day" sollte die bislang grĂ¶ĂŸte militĂ€rische Operation aller Zeiten werden und war maßgeblich fĂŒr den Sieg ge-gen den Nationalszialismus. Ich kann mich noch sehr genau an die Kinovorstellung von "Der Soldat James Ryan" erinnern. Ich war damals 20, mit Kriegs- und Horrorfilmen großgeworden, spielte "Quake II" auf meinem PC und war auch sonst durch nichts zu schocken - zumindest glaubte ich das bis dahin. Die ersten 15 Minuten von "Der Soldat James Ryan" sollten mich aber eines besseren belehren. Nie zuvor hat mich eine Filmszene so sehr in Entsetzen versetzt, wie die gezeigte StĂŒrmung des Strandabschnitts "Omaha Beach" durch die amerikanischen Soldaten. WĂ€hrend einige Zuschauer den Saal verließen, war ich wie gelĂ€hmt, regelrecht unfĂ€hig meinen Blick, trotz ansteigenden TrĂ€nenpegels von der Leinwand zu lösen. Die explizite Darstellung von Menschen, die sprichwörtlich "zu Klump" geschossen werden; die blutbespritzte Kamera, die das GefĂŒhl vermittelt sich mitten unter den Soldaten zu befinden; das Chaos, die Toten und die schreienden Verwundeten - das alles hat mich tief erschĂŒttert und immer wenn ich an diesen Moment zurĂŒck denke, erinnere ich mich auch gleichzeitig an die GefĂŒhle, die ich in diesen 15 Minuten durchlebt habe. Regisseur Steven Spielberg ist hier etwas unglaubliches gelungen: Er gibt dem Zuschauer eine kleine Idee davon, was diese Menschen empfunden haben mögen, die aus einem schwankenden Boot direkt in die Hölle katapultiert wurden und mitansehen mussten wie ihre Kameraden in dem gnadenlosen Beschuss aus den Bunkern der Deutschen niedergemĂ€ht wurden. Auch wenn der Stil dieser Szene seit dem immer wieder kopiert wird, ist er mir in dieser IntensitĂ€t nie wieder begegnet. Nach dieser Einleitung begleiten wir einen Trupp von acht Soldaten unter der FĂŒhrung von Captain John H. Miller (Tom Hanks) durch das Niemandsland der französischen Normandie. Phasen der Ruhe, in denen wir die einzelnen Soldaten kennen lernen, werden immer wieder von ohrenbetĂ€ubenden Maschinengewehrsalven und GranateinschlĂ€gen ĂŒberschattet. Der Auftrag: Der Soldat James Ryan, dessen drei BrĂŒder bereits nacheinander in unterschiedlichen Schlachten gefallen sind, soll von der Front abgezogen und in die Heimat zurĂŒckgeschickt werden. Der Befehl kommt zwar von ganz oben, doch der Sinn, das Leben von acht Soldaten zu gefĂ€hrden nur um einen Mann zu retten, will sich keinem der Soldaten in Millers Einheit erschließen. Ryan zu finden ist nicht leicht, denn als Teil einer Fallschirmspringereinheit ist er weit hinter den feindlichen Linien abgesprungen. Miller und seine Leute sehen auf ihrer Suche das Elend und die VerwĂŒstungen des Krieges und geraten selbst an die Grenzen ihrer Menschlichkeit. Steven Spielberg wollte mit "Der Soldat James Ryan" nicht erneut die Schrecken des Krieges zeigen. Das Krieg die Hölle ist, so sagt er in dem Bonusmaterial der Extra Disc, sollte lĂ€ngst jeder begriffen haben. Ihn interessierte an dem Drehbuch von Robert Rodat die Suche nach Anstand. Anstand den sich Menschen, trotz der unsĂ€glichen Barbarei des Krieges, zu erhalten versuchen. Mag man Spielberg zwar unterstellen, dass der Film ab der zweiten HĂ€lfte in bereits beschrittenen Pfaden wandelt und sogar mit einem klassischen Actionfinale aufwartet, doch ist dies aufgrund der feinfĂŒhligen Charakterzeichnung und der durchweg hervorragenden Besetzung (viele damals unbekannte Darsteller, die mittlerweile lĂ€ngst den Sprung in die Oberliga geschafft haben) leicht zu verzeihen. Bei den Academy Awards 1999 erhielt „Der Soldat James Ryan“ insgesamt 5 Oskars. Beste Kamera fĂŒr Janusz Kaminski (mit dem Spielberg seit „Schindlers Liste“ regelmĂ€ĂŸig zusammenarbeitet), Bester Schnitt, Bester Ton, Bester Toneffektschnitt und Beste Regie fĂŒr Steven Spielberg (sein dritter Oscar nach „Schindlers Liste“). Berechtigte Auszeichnungen besonders in der Technik, womit wir auch zu der aktuellen Blu-ray Fassung kommen. Ich habe mir „Der Soldat James Ryan“ nie als DVD zugelegt, warum kann ich nicht genau sagen. Vermutlich da er recht hĂ€ufig im Fernsehen wiederholt wurde, vielleicht auch unterschwellig, weil ich mich nicht unbedingt noch einmal dieser erschreckenden Anfangssequenz aussetzen wollte. Nun habe ich den Film zwölf Jahre spĂ€ter zum ersten mal wieder ganz (ohne Werbepausenzapping) gesehen und ich muss sagen, dass ich uneingeschrĂ€nkt begeistert von der qualitativ hochwertigen Umsetzung auf das Blu-ray Format bin. Wie ich bei amazon gelesen habe, gehen die Meinungen diesbezĂŒglich stark auseinander. Besonders bei dem Bild gibt es viele Klagen wegen der grobkörnigen BildqualitĂ€t, besonders bei den Gefechtszenen. Wer sich jedoch das ausfĂŒhrliche Making Of auf der Extra Disc zu GemĂŒte fĂŒhrt wird diesbezĂŒglich aufgeklĂ€rt. Spielberg und Hanks sind beide faszinierte Sammler der Filmaufnahmen, die in den damaligen Wochenschauen von den großen KriegsschauplĂ€tzen berichteten. Genau dieser Effekt sollte auch in „Der Soldat James Ryan“ zum tragen kommen, weshalb unter anderem die alten Kameraobjektive von damals verwendet wurden. DarĂŒber hinaus ist das Bild gestochen scharf, was besonders bei den unzĂ€hligen Explosionen ins Auge fĂ€llt, in denen jeder Partikel greifbar erscheint. Einen Wehrmutstropfen gibt es jedoch bezĂŒglich des Tons zu vermelden: Nur die englische Spur ist in HD QualitĂ€t, wer den Film auf deutsch sieht, muss sich mit der DTS Soundspur zufrieden geben. Die Extra Disc versorgt den Zuschauer mit einem umfangreichen, in mehrere Einzelteile zerlegten, Making Of und einer Dokumentation ĂŒber die berĂŒhmten Kriegsberichterstatter, moderiert von einem unglaublich bĂ€rtigen Tom Hanks (hing bestimmt mit den Dreharbeiten zu „Cast Away“ zusammen). Wer „Der Soldat James Ryan“ also noch nicht in irgendeiner Form in seiner Sammlung hat und es ĂŒberlebt den, trotz allem fulminanten Soundtrack nur ĂŒber DTS zu hören, kann sich diese Blu-ray bedenkenlos zulegen. Sie enthĂ€lt einen ergreifenden und bislang nicht mehr ĂŒbertroffenen Kriegsfilmklassiker, an dem kein Cineast vorbeikommt. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
Aus der Sicht einer Einheit amerikanischer Soldaten beginnt der Film am Tag der historischen D-Day-Invasion des 2. Weltkrieges mit der Landung am Strand. Von hier aus startet die Einheit zu einem gefĂ€hrlichen Sonderauftrag: Captain John Miller muss mit seinen MĂ€nnern hinter die feindlichen Linien dringen, um den Gefreiten James Ryan zu finden, dessen drei BrĂŒder auf dem Schlachtfeld gestorben sind. Angesichts dieser schier unlösbaren Aufgabe beginnen die MĂ€nner an ihren Befehlen zu zweifeln. Warum acht Leben riskieren, um eines zu retten? Umgeben von der brutalen RealitĂ€t des Krieges sucht jeder nach seiner eigenen Antwort. Und sie suchen nach der StĂ€rke, ĂŒber die unsichere Zukunft mit Ehre, Anstand und Mut zu triumphieren. Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 27546 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Transfer dieser Blu-ray Disc von Paramount besitzt das originale Bildformat von 1,85:1. Die Scheibe hĂ€lt sich an den Look, den Kameramann Janusz Kaminski und Regisseur Steven Spielberg ursprĂŒnglich beabsichtigten. Das bedeutet eine sehr prĂ€sente Körnung, die aber im Gegenzug nicht mit Filtern behandelt wurde und daher eine exzellente Detailzeichnung aufweist. Dadurch gewinnt DER SOLDAT JAMES RYAN deutlich mehr AuthentizitĂ€t und AtmosphĂ€re, da die aufwĂ€ndigen Kulissen, AtmosphĂ€re des Krieges sowie KostĂŒme intensiver zur Geltung kommen. NachgeschĂ€rft wurde nicht erkennbar und die Kompression arbeitet absolut problemlos und kommt mit dem intensiven Filmkorn bestens zurecht. Der Film wurde optisch verfremdet, so dass Braun- und Grautöne dominieren. Bunte Farben gibt es kaum, jedoch ist die SĂ€ttigung der Töne im Rahmen der Intention absolut perfekt. Das kann man auch von der Kontrastbalance behaupten, die zwar leicht steil gewĂ€hlt wurde, aber bis auf einige Blendeffekte auf Grund der KamerafĂŒhrung keine weißen FlĂ€chen zum Überstrahlen bringt, auf der anderen Seite aber ein sattes Schwarz hervorzaubert. Die PlastizitĂ€t des Transfers kann man nur als perfekt bezeichnen, denn ganz ohne CGI oder extreme Kontrastspielereien wird hier eine verblĂŒffende PlastizitĂ€t und TiefenschĂ€rfe erzeugt. Negativ anrechnen muss man, dass ziemlich viele Kratzer und kleinere Defekte auf dem Ausgangsmaterial nicht retuschiert wurden. Deshalb vergeben wir hier keinen Award und 9,5 Punkte. VerfĂŒgbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 4213 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Französisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Deutsch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Italienisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Spanisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB

Auch nach zwölf Jahren hat der Soundmix von DER SOLDAT JAMES RYAN nichts an Glanz eingebĂŒĂŸt. Vor allem der englische DTS-HD Master Audio 5.1-Mix protzt mit Volumen, RĂ€umlichkeit und Druck, dass die WĂ€nde wackeln, wĂ€hrend der deutsche Dolby Digital 5.1-Track in allen drei Kategorien etwas abfĂ€llt. Die Abmischung ist vor allem in den Kampfszenen extrem rĂ€umlich und weitrĂ€umig, so dass die SchĂŒsse und das Artilleriefeuer im Raum schweben und den Zuschauer mitten in den Zweiten Weltkrieg versetzen. Feine UmgebungsklĂ€nge wurden auf alle KanĂ€le verteilt und wandern oftmals von Kanal zu Kanal. Entsprechend ist die Front sehr lebhaft mit intensiven Rechts-Links-AktivitĂ€ten. Beim Einschlag von Geschossen bebt das Wohnzimmer dank des tollen Subwoofereinsatzes in seinen Grundfesten. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen absolut problemlos zu verstehen und wirken niemals auch nur im Ansatz steril. Der Sound schallt allgemein wunderbar satt und differenziert aus den Boxen, da die Höhen fein aufgelöst und auch die BĂ€sse prĂ€gnant und tief wiedergegeben werden. Die Filmdisc enthĂ€lt kein Bonusmaterial. DafĂŒr wird der Film mit deutschen, englischen sowie weiteren Untertiteln unterlegt. Die Bonus-BD enthĂ€lt dagegen folgendes Bonusmaterial:

Zuerst wĂ€re da eine Einleitung zum Film, welche drei Minuten dauert, in denen Steven Spielberg erlĂ€utert, was ihn am dem Thema Krieg so fasziniert. Der fĂŒnfminĂŒtige Blick in the Vergangenheit enthĂ€lt quasi dasselbe Thema, allerdings spaziert der Regisseur hier auf dem Soldatenfriedhof herum und erlĂ€utert seine Motivation etwas genauer. Man sieht dann noch Aufnahmen von der Entstehung der Friedhof-Szene. Als nĂ€chstes steht ein Ausflug ins acht Minuten lange Boot Camp auf dem Programm. Dort erzĂ€hlen die Darsteller, wie es ihnen im harten Vorbereitungscamp auf ihre Rollen als Soldaten im Film ergangen ist. Als nĂ€chstes steht die Neuerschaffung von Omaha Beach auf dem Programm. 18 Minuten lang sieht man Aufnahmen vom Set in Irland und wird ĂŒber die Historie sowie Bedeutung von Omaha Beach berichtet. Anschließend wird die Entstehung bestimmter Szenen erlĂ€utert, wobei die Verantwortlichen erklĂ€ren, wie zum Beispiel die Effekte entstanden. Im nĂ€chsten Beitrag geht es um Musik und Sound. 16 Minuten lang darf man der Einspielung des Score sowie den ErlĂ€uterungen des Komponisten beiwohnen oder den AusfĂŒhrungen des Soundmischers lauschen. Die Schlussgedanken beinhalten abschließende Worte und Aufnahmen von Tom Hanks und Steven Spielberg am Ende der Dreharbeiten. 25 Minuten dauert dagegen das Feature "In die Bresche", welches versucht, die realen Ereignisse mit denen im Film zu verknĂŒpfen. AusfĂŒhrungen von Historikern und weiteren Personen sowie historische Filmaufnahmen werden zur Untermalung verwendet. Dann folgen noch zwei Trailer (HD) zu DER SOLDAT JAMES RYAN. Zum Schluss darf man sich noch die eineinhalbstĂŒndige Dokumentation "Wie man den Krieg filmt" ansehen. Diese wird von Tom Hanks erzĂ€hlt und handelt von Kriegsfotografen an der Front im Zweiten Weltkrieg. Unterlegt wird das Ganze mit Filmaufnahmen, Fotos sowie Kommentaren eines Historikers. Nach seinem Erfolg mit SCHINDLERS LISTE im Jahr 1993 machte sich Regisseur Steven Spielberg fĂŒnf Jahre spĂ€ter im Jahr 1998 erneut auf, um das dunkelste Kapitel der Weltgeschichte in einem weiteren Meisterwerk aufzuarbeiten. Diesmal verschlĂ€gt es den Zuschauer direkt in das KampfgetĂŒmmel am D-Day. Man begleitet die Einheit von Captain Miller (Tom Hanks, FORREST GUMP) durch den Horror der Landung der Aliierten an der französischen KĂŒste. Nach ĂŒberstandenem Gemetzel bekommt die Einheit einen Spezialauftrag. Sie sollen weit hinter den feindlichen Linien den Gefreiten James Ryan finden, dessen drei BrĂŒder an anderen KriegsschauplĂ€tzen getötet wurden. Als letztes Kind der Familie darf der FallschirmjĂ€ger nach Hause zurĂŒck. Das Kommando-Unternehmen tief in Feindesland hinein entpuppt sich als Trip in die Höllen des Krieges sowie in tiefe AbgrĂŒnde der menschlichen Psyche fĂŒr die Teilnehmer.

Steven Spielberg und sein Stammkameramann Janusz Kaminski schaffen es, den Zuschauer mit beĂ€nstigender IntensitĂ€t in das Kriegsgeschehen hineinzusaugen. Dazu benutzen sie eine Wackeloptik, wobei die Kamera immer sehr nahe bei den Protagonisten verweilt. Auch das Riesenaufgebot an Statisten, welche großartige Massenszenen ermöglichen, zeigt Wirkung. Etwa bei der Inszenierung des D-Day, wo in sehr schockierender, aber realitĂ€tsnaher Manier das Sterben auf dem Schlachtfeld verdeutlicht wird. Die Suche nach dem Gefreiten James Ryan dagegen stellt eher existenzielle Fragen nach dem Sinn des Krieges und ob das Leben einer Person mehr wert ist als das Leben von mehreren Kameraden. Ohne klasse Darsteller wĂ€re solch ein Werk sicherlich nicht möglich gewesen. Neben Tom Hanks brillieren dementsprechend tolle Mimen wie Tom Sizemore (DAS RELIKLT), Barry Pepper (FLAGS OF OUR FATHERS) und nicht zuletzt die aufstrebenden Superstars Vin Diesel (xXx) sowie Matt Damon (BOURNE-TRILOGIE). Insgesamt ist DER SOLDAT JAMES RYAN auch nach zwölf Jahren ein eindrucksvoller Anti-Kriegsfilm mit vielen packenden wie schockierenden Sequenzen, die nachwievor ihre ganz eigene Faszination besitzen.

Die Blu-ray Disc von Paramount und Dreamworks zeigt DER SOLDAT JAMES RYAN in bestechender technischer QualitÀt. Die Ausstattung ist sicherlich nicht perfekt aber gut und informativ. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
0 von 50
2


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Saving Private Ryan
Land / Jahr: USA 1998
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-MenĂŒ, DVD-MenĂŒ mit Soundeffekten, DER SOLDAT JAMES RYAN: eine EinfĂŒhrung zum Film, BLICK IN DIE VERGANGENHEIT, Miller und sein Platoon, BOOT CAMP, DIE PRODUKTION VON DER SOLDAT JAMES RYAN, DIE NEUERSCHAFFUNG VON OMAHA BEACH, MUSIK UND SOUND, SCHLUSSGEDANKEN, In die Bresche springen: Der Soldat James Ryan, KINOTRAILER (HD), Re-Release-Trailer (HD), Den Krieg filmen
Kommentare:

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