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TECHNISCHE DATEN
zu Tannöd

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Drama
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD High Resolution Audio 5.1,Hörfilmfassung Stereo
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
4011976316084 / 4011976316084
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Tannöd

Titel:

Tannöd

Label:

Constantin Film

Regie:

Bettina Oberli

Laufzeit:
92 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Tannöd:


Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Hier wurde die gesamte Familie Danner brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es aber keinen, war doch der alte Danner (Vitus Zeplichal) ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem in der Umgebung verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau (Lisa Kreuzer) sprach mit niemandem, und die Kinder seiner Tochter Barbara (Brigitte Hobmeier) sollen auch von ihm gewesen sein ... Als zwei Jahre später die junge Kathrin (Julia Jentsch) im Dorf auftaucht, ist der Täter noch immer nicht gefunden. Bald erkennt sie hinter dem dichten Netz aus Lügen und Schweigen eine tiefe Schuld im Dorf und ahnt, dass der Fall mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb sein kann ... Tannöd stammt aus dem Hause Highlight Communications.


Tannöd Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Tannöd:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Tannöd:
In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1922 wurden der Bauer Andreas Gruber, seine Ehefrau Cäzilia, seine verwitwete Tochter Victoria Gabriel, deren siebenjährige Tochter Cäzilia und der zweieinhalbjährige Sohn Josef sowie die für Kreszenz auf den Hof gekommene Magd Maria Baumgartner bestialisch mit einer Kreuzhacke ermordet. Nacheinander wurden sie in der stürmischen Nacht durch eine losgebundene, unruhige Kuh in den Stall gelockt. Wie die spätere Obduktion ergibt, hat sich das siebenjährige Mädchen in einem zweistündigen Todeskampf büschelweise die Haare ausgerissen.

Diesen Sechsfachmord von Hinterkaifeck, der bis heute ungeklärt blieb, nahm sich die Autorin Andrea Maria Schenkel als Vorlage für ihr Romandebüt „Tannöd“ vor. Die Autorin verlegte die Handlung in die 50er, um das gesellschaftliche Klima des Nachkriegsdeutschland herauszustellen, und mit gerade mal 120 Seiten Länge schafft sie es mit diesem Krimi, nicht nur die Leser in den Bann zu ziehen, sondern auch die Kritik zu begeistern. Das Buch landete prompt für Monate auf den Bestseller-Listen.

Zum Inhalt in aller Kürze: In einem Dorf in Oberbayern hat sich auf dem entlegenen Tannöd-Hof der Familie Danner eine grausame Bluttat ereignet, die gesamte Familie und die neue Magd wurden umgebracht. Von der Nachricht über dieses Verbrechen reist ein Interviewer zurück in das Dorf, das ihm im ersten Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs für einen Sommer ein Zuhause war. Dieser Interviewer unterhält sich zum einen mit den verängstigten Bewohnern des erzkatholischen Dorfes. Zum anderen wird in Schlaglichtern die Entwicklung des Tathergangs und die Entdeckung der Tat einige Tage später geschildert.

Eine Story wie gemacht für das Kino, das dachte sich wohl auch die Regisseurin und Drehbuchautorin Bettina Oberli die sich den Bestseller schnappte und ihn 2009 für die Leinwand adaptierte. Der Film musste sich natürlich von seiner Erzählstruktur vom Buch entfernen. In der Buchvorlage entwickelt sich die Geschichte größtenteils aus Zeugenaussagen, erzählende Passagen sind sparsam gesät. Dadurch wird der Leser selbst zum Ermittler. All dies geht natürlich in einem Film nur bedingt, daher wurde hier die Figur des Interviewers gestrichen und durch die Figur der Kathrin (gespielt von Julia Jentsch) ersetzt, die zwei Jahre nach dem Mordfall ins Dorf kommt und zum Katalysator für die Erinnerungen der Dorfbewohner wird.

In unvermittelten Rückblenden und aus unterschiedlichen Erzählperspektiven setzen sich die Ereignisse mosaikartig zusammen. Kathrins persönliche Geschichte wird auf raffinierte Weise mit den Geschehnissen verbunden. Sie gibt der Geschichte die Emotionalität, die im Buch fehlt.

Neben Julia Jentsch konnte Bettina Oberli für die Verfilmung noch Volker Bruch („Der Rote Baron“) sowie Monika Bleibtreu gewinnen. Monika Bleibtreu, die übrigens schon 2007 „Tannöd“ als Hörbuch einlas, ist hier in ihrer letzten Rolle zu sehen. Sie starb, in der Nacht vom 13. auf den 14. Mai 2009 nach einer 2 ½ -jährigen Lungenkrebs-Erkrankung, noch vor dem Kinostart am 19. November 2009.

Doch zurück zum Film und damit zum Fazit: Obwohl darin Julia Jentsch zur Sympathieträgerin wird und Monica Bleibtreu groß aufspielt, bleibt das Werk einiges schuldig. In „Tannöd“ kommt es zu keiner sozialkritischen Sicht, obwohl sich eine solche anbietet. Als purer Mord-Thriller funktioniert der Film aber auch nicht wirklich gut, da ihm dafür die nötigen Dramaturgie und Spannung fehlen. Und zum Schluss schrickt der Film vor dem bewusst offenen Ende des Buches zurück und gönnt sich eine eindeutigere, aber auch nicht befriedigende Auflösung. Eine adäquate, gar kongeniale Adaption ist dabei nicht herausgekommen. Dennoch kann man „Tannöd“ durchaus empfehlen, was hauptsächlich den intensiv agierenden Schauspielern (Jentsch/ Beibtreu) zu verdanken ist sowie der doch recht guten düsteren und bedrohlichen Atmosphäre, die die vermeintlich friedliche Bergwelt zu entlarven versucht.

Die Blu-ray selbst kann technisch mit guter Qualität überzeugen. Das Bild (Widescreen/ 2.35:1 – anamorph) kommt scharf und sauber rüber, und trägt gut zur Stimmung es Films bei, genauso wie der Ton (DTS HD High Resolution 5.1), der ebenfalls zur Bildung einer Gänsehaut sehr gut arrangiert wurde. Das Bonusmaterial ist leider etwas mager ausgefallen und besteht aus Interviews (ca. 11 Min.), einem Blick hinter die Kulissen (ca. 3 Min.), einem Featurette zum Filmhund „Colt“ (ca. 3 Min.), einer Bildergalerie zu Monica Bleibtreus Rolle der Traudl Krieger sowie ein paar Darsteller-Infos.

Alternative: Der Film „Hinter Kaifeck“ (ebenfalls aus dem Jahr 2009 mit Benno Fürmann in der Hauptrolle) beschäftigt sich auch mit dem Mordfall der Bauernfamilie, diesen aber eher nur als Aufhänger für einen recht durchschnittlichen Mystery-Thriller nutzt, und seine viel versprechende Ausgangslage letztlich verschenkt. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Hier wurde die gesamte Familie Danner brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es aber keinen, war doch der alte Danner (Vitus Zeplichal) ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem in der Umgebung verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau (Lisa Kreuzer) sprach mit niemandem, und die Kinder seiner Tochter Barbara (Brigitte Hobmeier) sollen auch von ihm gewesen sein ...

Als zwei Jahre später die junge Kathrin (Julia Jentsch) im Dorf auftaucht, ist der Täter noch immer nicht gefunden. Bald erkennt sie hinter dem dichten Netz aus Lügen und Schweigen eine tiefe Schuld im Dorf und ahnt, dass der Fall mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb sein kann ... Das Bild (2,35:1) weist eine gute Schärfe auf, die jedoch noch besser sein könnte. Helle Szenen wirken besser als dunkle Szenen, die dann einen Tick weicher aussehen. Der Kontrast wurde ebenfalls ein wenig bearbeitet und so neigen helle Flächen zum leichten überstrahlen, während in dunklen Szenen schon mal Details verschluckt werden. Dies sollte man aber wohl als gewolltes Stilmittel annehmen. Der Schwarzwert könnte aber besser sein, wirkt er doch manchmal zu grau. Die Farben wurden nachbearbeitet und haben einen, in der Regel, entsättigten Ton. Es gibt aber auch wärmere Momente. Die Rückblenden sind darüber hinaus gänzlich in einem grünlichen-blauen Ton gehalten, was dem ganzen Film einen düsteren, kalten Look verleiht. Es gibt ein leichtes Bildrauschen, das je nach Szene mal mehr und mal weniger ins Auge sticht. Die Kompression könnte auch ein bisschen besser sein, kann man doch wiederholt leichte Unruhen durch Blockbildung in homogenen Flächen erkennen. Deutsch: DTS HD HR 5.1
Audiodeskription für Sehbehinderte: Dolby Digital 2.0 Surround

Der deutsche Ton liegt zwar in DTS HD High Resolution 5.1 vor, nutzt aber seine potentielle Klasse nie aus. Die ganze Abmischung ist absolut frontlastig geraten, da nicht einmal Umgebungsgeräusche oder die Musik sonderlich laut aus den hinteren Boxen kommen. Alles was von vorne kommt ist zwar sauber, klar und verständlich, aber es fehlt einfach eine räumliche Kulisse, die sehr wohl herzustellen gewesen wäre. Dies hätte auch der Atmosphäre zugute kommen können. Es gibt optionale deutsche Untertitel und die Blu-ray enthält eine optionale Hörfilmfassung des Films für Blinde. Die Extras bestehen aus einem langweiligen Blick hinter die Kulissen (ca. 4 min), mit unkommentierten Szenen von den Dreharbeiten, fünf belanglosen Interviews (ca. 13 min), der Featurette Filmhund „Colt“ bei den Dreharbeiten (ca. 3 min) sowie Darstellerinfos. Hinter dem Punkt Monica Bleibtreu ist "Traudl Krieger" (ca. 1 min), verbirgt sich eine Aneinanderreihung von Bildern von der Schauspielerin Monica Bleibtreu, der Mutter von Moritz Bleibtreu, die kurz nach den Dreharbeiten verstarb. Insgesamt hält sich das Bonusmaterial in Sachen Qualität und Quantität also stark in Grenzen. TANNÖD (D, 2009) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andrea Maria Schenkel, der sich an den wahren Kriminalfall anlehnt, der 1922 in Oberbayern geschah. In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1922 wurden auf dem abgelegenen Hof Hinterkaifeck sechs Menschen, eine ganze Familie inklusive Kindern und Magd, auf brutalste Weise mit einer Spitzhacke ermordet. Der Mord und die Hintergründe wurden nie aufgeklärt und sorgen bis heute für Interesse an diesem mysteriösen Fall. Bereits Esther Gronenborns Film HINTER KAIFECK beschäftigte sich mit diesem Ereignis. Nun also auch TANNÖD, der die Vorgänge in die 1950er Jahre verlegte.

Die Regisseurin Bettina Oberli und ihre Drehbuchautorin Petra Lüschw bedienten sich dabei recht frei bei der Vorlage und schufen eine eigene Interpretation der Dinge. Einiges wurde vom Buch übernommen, anderes verändert. Doch so oder so, das ist eigentlich egal, denn das Endergebnis ist nicht wirklich überzeugend. Zwar sind die Themen wie Lügen, Inzest, Intrigen, Hass, Schweigen, Verdrängung, Schuld und Neid im Mikrokosmos Dorf nicht ganz uninteressant, aber so wie sie hier präsentiert werden, hat man das alles schon x-fach gesehen. Fromme, erzkatholische, aber heuchlerische und bigotte Hinterwäldler wohin das Auge blickt. Nichts und niemand wird hier wirklich sympathisch gezeichnet. Selten zuvor sah die dörfliche Provinz so hässlich und fremdenfeindlich aus. Man kann sich schlecht mit diesen seltsamen Figuren identifizieren. Man bleibt stets auf Distanz und die Vorgänge sind einem egal. Gerade die wichtige Hauptfigur der Kathrin, gespielt von Julia Jentsch, ist den ganzen Film über passiv. Überhaupt bleibt der Charakter merkwürdig blass. Der Umstand, dass auch sie schicksalhaft mit den Ereignissen verbunden ist, überrascht dabei kaum und wirkt aufgesetzt.

Der Film verfügt über eine düstere Grundstimmung und einige wenige gelungene, atmosphärische Bilder. Die Freigabe FSK 12 erstaunt dabei. Zwar sind die Morde mit der Spitzhacke zurückhaltend inszeniert worden, aber sie haben es trotzdem in sich. Andere Vertreter wurden und werden da wesentlich strenger begutachtet. Auch warum der Film von Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat „besonders wertvoll“ bekam, bleibt ein Rätsel (na ja, immerhin bekam auch RAMBO III seinerzeit das Prädikat „wertvoll“!).

TANNÖD ist natürlich kein simpler Krimi, denn der Mord ist nur der Aufhänger für einen Blick in den provinziellen Abgrund. Doch so sehr man sich auch bemühte, leider reichte es nur zu einem recht langsamen und somit drögen Stück Film ohne Mehrwert. Man war um Anspruch bemüht und bekam Langeweile. ()

alle Rezensionen von Carlito Brigante ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Tannöd
Land / Jahr: Deutschland / Schweiz 2009
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
Kommentare:

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