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TECHNISCHE DATEN
zu Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Action
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Steelbook
Untertitel:
Deutsch, Englisch
EAN-Code:
4006680055275 / 4006680055275
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition

Titel:

Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition

Label:

Kinowelt Home Entertainment

Regie:

Paul Verhoeven Paul Verhoeven Biografie

Laufzeit:
111 Minuten
Genre:
Action
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition:


Man schreibt das Jahr 2084. Die Erde hat den 3. Weltkrieg überstanden und zwei gegnerische Regierungsblöcke beherrschen das, was von ihr noch übrig ist. Auch der mittlerweile kolonisierte Mars leidet unter politischen Unruhen. Auf der Erde wird der Bauarbeiter Quaid (Arnold Schwarzenegger) von schrecklichen Alpträumen von einem Leben auf einem anderen Planeten gequält. Quaids klarer Blick für die Realität verzerrt sich. Stück um Stück bricht sein gewohntes Leben auseinander, und schlimmer noch: es entpuppt sich als reine Täuschung. Quaid begreift, dass er nicht der Mann ist, der er glaubt zu sein. Um das Geheimnis zu lüften, hat er nur noch eine einzige Chance: Er muss unbedingt auf den Mars - egal wie... Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Total Recall - Die totale Erinnerung - Special Edition:
Seine größten Erfolge feierte der mehrfache österreichische Bodybuilding-Weltmeister und jetzige kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger im Bereich der Science-Fiction-Actionkracher. Neben den „Terminator“-Filmen, „End of Days“ und „Running Man“ muss hier auf jeden Fall auch „Total Recall – Die totale Erinnerung“ erwähnt werden, den Arnie mit dem niederländischen Regisseur Paul Verhoeven 1990 in die Kinos brachte. Davor und danach versuchte sich Mr. Schwarzenegger mit „Zwillinge“ und „Kindergarten Cop“ auch recht erfolgreich im Komödiengenre, doch seine wahre Berufung lag fraglos im Actionsektor. In „Total Recall“ spielt er den Bauarbeiter Douglas Quaid, der von immer wiederkehrenden Alpträumen geplagt wird, in denen er eine andere Existenz auf dem Mars führt. Das ist am Ende des 21. Jahrhunderts, in dem der Film angesiedelt ist, gar nicht so ungewöhnlich, da es zu jenem Zeitpunkt tatsächlich eine Marskolonie gibt. Quaid wird durch einen Werbespot auf die Dienste der Firma „Rekall Incorporated“ aufmerksam, bei der man virtuelle Urlaube unternehmen kann, die einem danach wie echte Erinnerungen vorkommen. Doch bei Quaid geht der fiktive Trip zum Mars schief, denn dabei kommt heraus, dass sein Gedächtnis manipuliert wurde. Plötzlich versuchen all seine Vertraute, Quaid umzubringen: sein bester Freund bei der Arbeit, sogar seine eigene Frau (Sharon Stone in einer frühen Starrolle). Quaid beschließt, tatsächlich auf den Mars zu fliegen, um hinter seine Vergangenheit zu kommen. Vor Ort trifft er die Prostituierte Melina (Rachel Ticotin), die ihn darüber informiert, dass er früher als Geheimagent gearbeitet hat. Quaids Schicksal scheint bei Cohaagen (Ronny Cox) zusammenzulaufen, der auf dem Mars diktatorisch herrscht und die bitter benötigte Sauerstoffzufuhr akribisch geregelt hat.

Ein technisch brillantes Zukunftsmärchen, das laut und mit einem Irrsinnstempo in Szene gesetzt wurde. Die Handlung ist so originell, dass der Zuschauer mehrmals von unvorhersehbaren Wendungen überrascht wird. Das Spiel mit den Traumsequenzen erreicht stellenweise philosophische Qualitäten, die der literarischen Vorlage von Phillip K. Dick („Blade Runner“) zu verdanken sind. Die grelle, stark auf Effekte setzende Inszenierung Paul Verhoevens mag nicht jedermanns Geschmack sein, zumal es an einigen Stellen ziemlich brutal zur Sache geht, dem Thema ist dies aber durchaus dienlich und macht den Film so für Genrefans noch viel unterhaltsamer. Auch nach etlichen Jahren hat „Total Recall“ nichts von seiner Faszination und seiner Spannung eingebüßt. Zum 20jährigen Jubiläum des Films wurde er nun auf BluRay neu aufgelegt und ist erstmals in vier Sprachen, u.a. in der Originalversion und der deutschen Synchronfassung, im DTS HD Master-Audiosound zu genießen. Die Bildqualität ist gleichermaßen exzellent, da bleiben keine Wünsche mehr offen. Zudem erscheint der Silberling in der HD-Qualität erstmals mit Bonusmaterial. Dazu gehören Audiokommentare von Regisseur Verhoeven zusammen mit Arnold Schwarzenegger, sowie ein separater von Kameramann Jost Vacano. Ein Making Of, Specials zu Science-Fiction-Hintergründen, den Spezialeffekten, Storyboards, Konzeptzeichnungen und Werkfotos runden die üppigen Bonusmaterialien ab. Parallel erscheint der Film auch in einer indizierten Fassung, bei der der Hauptfilm um drei Minuten länger ist, dafür die Extras allerdings auf ein rund 20minütiges Special zu den Modellen und der Skelett-Computeranimation eingestampft wurden. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Man schreibt das Jahr 2084. Die Erde hat den 3. Weltkrieg überstanden und zwei gegnerische Regierungsblöcke beherrschen das, was von ihr noch übrig ist. Auch der mittlerweile kolonisierte Mars leidet unter politischen Unruhen.

Auf der Erde wird der Bauarbeiter Quaid (Arnold Schwarzenegger) von schrecklichen Alpträumen von einem Leben auf einem anderen Planeten gequält. Quaids klarer Blick für die Realität verzerrt sich. Stück um Stück bricht sein gewohntes Leben auseinander, und schlimmer noch: es entpuppt sich als reine Täuschung. Quaid begreift, dass er nicht der Mann ist, der er glaubt zu sein. Um das Geheimnis zu lüften, hat er nur noch eine einzige Chance: Er muss unbedingt auf den Mars - egal wie... Die Farben sind schön leuchtend und satt, mitunter dadurch aber nicht mehr ganz natürlich. Arnies Haare wirken teils orange und Gesichter haben oft einen Rotstich. Die harten Kontraste bewirken teils stärkere Objektschatten, die Details schlucken. Der Schwarzwert ist tief solange die Sequenz nicht auf dem Mars spielt (dort oft rotstichiger Schwarzwert). Die Schärfe kann oft überzeugen, besonders in Nahaufnahmen sind erstaunlich viele Feinheiten erkennbar. Bildhintergründe wirken jedoch mitunter leicht unscharf. Szenenweise wird sogar eine angedeutete Plastizität erreicht. Das Filmkorn ist zwar recht grobkörnig, wirkt aber nur selten wirklich störend. Hin und wieder ist der Bildstand etwas unruhig (am deutlichsten während des Intros sichtbar). Digitalisierung und Kompression sind gelegentlich anhand von blockartigen Strukturen und Rauschen erkennbar.

Offenbar gibt es keine wirklich hochwertige Vorlage des Filmmaterials, so dass man – gemessen an bisherigen Auflagen – mit dem Erreichten im Remastering durchaus zufrieden sein darf. Auch beim Ton hatten bisherige DVD- und HD-Auflagen nur Dürftiges gerade hinsichtlich der deutschen Synchro zu bieten. Dies hat sich mit der remasterten Neuauflage zumindest teilweise geändert. Die beiden DTS-HD-Spuren in Deutsch und Englisch haben auf jeden Fall schon mal einen etwas voluminöseren Bass mitbekommen, was deutlich den Gesamtklang verbessert, der bisher eher muffig war. Wesentlich druckvoller ist der Soundtrack dadurch allerdings nicht geworden, da die einzelnen Pegel nicht angepasst wurden. Immer noch sind die meisten Signale zudem auf den Frontlautsprechern wiederzufinden, wenngleich es dort durchaus direktionale Split-Effekte zu hören gibt. Nur selten sind aus den Rears irgendwelche Signale zu vernehmen - wenn doch mal, dann auch nur sehr leise. Die Stimmen wirken immer noch mittenlastig, aber kaum noch verzerrt. Das beste Soundelement bildet aber der Score, der vom Remastering noch am ehesten profitiert.

Schade, auch hier hätte sich der Action-Fan sicherlich eine noch bessere Aufbereitung erwartet, die vor allem in Sachen Räumlichkeit deutlich dazugewinnt. Immerhin ist nun aber der Gesamtsound stimmiger, wenngleich immer noch nicht so druckvoll, wie man es sich wünschen würde. Um diesen Abschnitt auf das Wesentliche zu reduzieren und übersichtlich zu halten, werden die diversen Features stichpunktartig vorgestellt.

Audiokommentar von Arnie & Verhoeven:
Sehr szenennah mit vielen kleinen Details und Fakten zur Produktion der jeweiligen Szene, Anekdoten der beiden von den Dreharbeiten inklusive.

Audiokommentar von Kameramann Jost Vacano:
Ein deutschsprachiger und sehr viel allgemein gehaltener Kommentar, der nur partiell auf das im Bild Gezeigte eingeht, dafür umso mehr die Zusammenarbeit von Jost Vacano mit Paul Verhoeven und die Kameraarbeit und die Bildgestaltung des Filmes beleuchtet.

Jost Vacano wird dabei vom Autor Marko Kregel interviewt, der das umfangreiche Schaffen Vacanos schon in seinem Buch
JOST VACANO - Die Kamera als Auge des Zuschauers ausführlich erläuterte. Wer also mehr über die Entstehung von TOTAL RECALL und anderen Paul Verhoeven-Filmen erfahren möchte, sollte sich unbedingt dieses empfehlenswerte Buch besorgen!

Making Of (08:30):
Werbefeaturette aus der Entstehungszeit des Films, die nur wenig mit einem informativen MO gemein hat.

Visionen vom Mars (05:29):
Der Mars und Filminhalte aus wissenschaftlicher Sicht erläutert von Dan McCleese (Chief Scientist, Mars Program).

Das Erschaffen von Total Recall (30:15):
„Neue“ Featurette, die zur VÖ der DVD-Special Edition in 2004 produziert wurde und endlich ein richtiges „Making Of“ darstellte! Der Standard-Mix aus Statements von Cast & Crew, Set-Material und Filmausschnitten offeriert viele Produktionsdetails.

Models & Skeletons - Die Spezialeffekte in Total Recall (23:15):
Weitere Featurette von 2004, die sich mit der Entstehung der Effekte befasst.

Rund um die SF-Literatur (09:08):
Stéphane Bourgoin, Autor und Buchhändler spricht über den Mars in der Unterhaltungs-Literatur. Ein Clip, der nur am Rande mit dem Film zu tun hat.

Werkfotos (02:32):
Selbstlaufende, musikuntermalte Bildergalerie mit diversen Fotos aus den FX-Werkstätten.

Konzeptzeichnungen (02:03):
Gleicher Aufbau wie „Werkfotos“ nur eben zum Thema Konzepte.

Storyboards (gesamt ca. 7 Min.):
Bild-im-Bild-Feature; zu drei ausgewählten Szenen werden Storyboards (groß) und passende Filmsequenz (klein) zusammen gezeigt mit Filmton.

Filmtrailer (02:08):
Restaurierter deutscher O-Trailer mit DTS-Ton und HD-Bild.

Weitere Highlights:
Natürlich darf die Trailershow des Anbieters nicht fehlen. Die Clips liegen teils in HD vor (MR. & MRS. SMITH), mitunter aber auch in dürftiger Original-Qualität (RED HEAT, unscharfes, milchiges Vollbild & Stereo-Ton).

Alles in allem fühlt man sich gut informiert. Schade nur, dass kein Material in HD aufgespielt wurde und die teils betagten Clips aus der Entstehungszeit des Films qualitativ deutlich abfallen. Aber gerade die Audiokommentare und die neueren Featurettes der DVD-Special Edition sind sehr gut aufbereitet und informativ. Erfreulich ist auch, dass der Filmtrailer mit dem Hauptfilm zusammen restauriert/remastert wurde und somit in wenigstens ordentlicher Qualität vorliegt. Über TOTAL RECALL wurde über die Jahre sicherlich genug geschrieben. Der SciFi-Action-Film, der auf einer Buchvorlage von Philip K. Dick basiert, ist ein Meilenstein der jüngeren Filmgeschichte, da es hier tatsächlich gelingt, fulminante Arnie-Action, seiner Zeit große Effekte und eine pfiffige Story miteinander zu einem extrem unterhaltsamen Streifen über das reine „Popcorn“ hinaus zu verquicken. Arnold Schwarzenegger war hier noch nicht auf der Höhe seiner Zeit angekommen, hatte aber bereits einige Achtungserfolge vorzuweisen, um sich für die Hauptrolle aufzudrängen. Dieser Film sollte sein bester nach dem zwei Jahre später folgenden TERMINATOR 2 werden!

Auch heute noch lässt sich der Streifen hervorragend konsumieren. Action, Effekte und Arnie (besonders im O-Ton) bereiten immer noch viel Spaß! Natürlich gehört dazu auch die längste Fassung des Streifens, die dieser im Bereich Extras klasse ausgestatteten blauen Scheibe leider nicht vergönnt ist. Vielmehr handelt es sich um die geschnittene 16er-Fassung (ca. 2 Minuten gekürzt), die man nur dann konsumieren sollte, wenn man eben die Altersfreigabe der ungeschnittenen Fassung noch nicht erreicht hat. Den Minderjährigen sei aber gesagt, dass die Schnitte sauber vorgenommen sind und man nur auf die brutalsten Einstellungen verzichtete, die im Ansatz aber sogar noch erhalten blieben.

Immerhin gelten aber alle Aussagen hinsichtlich der Technik der remasterten Jubiläumsedition (Special Edition) - „TR“ feiert dieses Jahr seinen 20sten – für beide Fassungen, so dass auch Fans der Uncut-Version von dieser Review profitieren! Hinsichtlich der Extras gelten die Aussagen jedoch nicht für die ungeschnittene BD-Neuauflage, da dieser nur der Clip "Models & Skeletons" aufgespielt wurde.

Das Bild sieht in der Tat besser aus als bei der HD-Erstauflage – es ist vor allem schärfer – der Ton hat zwar mehr Bass, bleibt aber ansonsten weiterhin etwas drucklos und vor allem frontlastig. Da sich die O-Ton-Spur in DTS-HD aber genauso anhört, ist dies zumindest kein Nachteil, der einzig der Synchro vorbehalten bleibt! Die Extras sind von den diversen DVD-Editionen bekannt und enthalten überwiegend filmbezogenes, informatives Material, dass sowohl aus der Zeit der Filmentstehung stammt, als auch aus der Zeit der ersten DVD-Special Edition von 2004. Für die Blu-ray gibt es leider kein zusätzliches, exklusives Material, das bisher noch nicht zur Verwendung kam.

Auch wenn TOTAL RECALL wohl nie in absoluter Top-Qualität erhältlich sein wird – das verhindern wohl schon die vorhandenen eher durchschnittlichen Master – ist diese Edition (natürlich in ungekürzter Version) die Aufnahme ins BD-Archiv allemal wert. Immerhin gibt es nun alle Extras der DVD-Editionen auch auf Blu-ray und das Bild des Films ist das Beste, was bisher auf einem Heimkinomedium zu diesem Film bewundert werden durfte. Dennoch wundert es schon, dass solch ein Erfolgsfilm kein Bild- und Tonmaterial zulässt, dass zumindest anderen überarbeiteten Filmklassikern ebenbürtig ist und wenigstens annähernd an den heutigen Blu-ray-Standard heranreicht (an die Top-Titel vermag man ja schon gar nicht mehr zu denken)! ()

alle Rezensionen von Marcus Kampfert ...
Bauarbeiter Douglas Quaid (Arnold Schwarzenegger) hat regelmäßig Träume vom Mars. Das beschauliche Leben mit seiner attraktiven Frau Lori (Sharon Stone) reicht ihm einfach nicht, doch zu einem Umzug von der Erde auf den Mars kann er sie nicht überreden. Über die Fernsehwerbung wird er auf das Unternehmen REKALL Inc. aufmerksam. Dieses verspricht abenteuerliche Reiseerinnerungen, ohne diese wirklich erlebt zu haben. Trotz Warnung eines Kollegen begibt sich Quaid zu REKALL und erwirbt das Erinnerungspaket Mars mit dem Egotrip "Geheimagent". Noch bevor das Erinnerungsimplantat vollständig eingepflanzt werden kann, dreht Quaid durch. Wie es scheint wurde durch den REKALL-Prozess in ihm eine Blockade durchbrochen, die Erinnerungen an ein tatsächliches, früheres Agentenleben Quaids heraufbeschwört. Um die Fehlfunktion zu beheben, löscht man seine Erinnerung an REKALL wieder und er wird, betäubt und orientierungslos, von einem Taxi am Bahnhof abgesetzt. Dort erwartet ihn sein Arbeitskollege der Quaid mit zwei weiteren Männern entführen will. Wie durch ein Wunder gelingt Quaid die Flucht. Zuhause angekommen, wird er auch von Lori angegriffen, doch er kann auch sie überwältigen. Sie gesteht ihm, dass seine Erinnerungen gefälscht worden sind und sie gar nicht seine Frau ist, sondern eine Agentin, die ihn überwachen soll. Die Spuren hinter seinem Gedächtnisraub führen zur Marskolonie. Um das Geheimnis seiner Identität zu entschlüsseln bleibt Quaid nichts anderes übrig, als zu dem roten Planeten aufzubrechen. Schon wieder ein Jubiläum - langsam fühle ich mich wirklich alt. 20 Jahre ist es nun her, dass mit "Total Recall" (1990) DER Science Fiction Film schlechthin in die Kinos kam. Für die Kinovorstellung war ich noch etwas zu jung, doch als ich wenig später den Film auf VHS sehen konnte war ich völlig begeistert. Die Spezialeffekte waren für die damalige Zeit fantastisch und das hohe Gewaltlevel hatte den unwiderstehlichen Reiz des verbotenen. Zusätzlich bot "Total Recall" für einen Actionfilm eine überraschend intelligente Handlung, die darüber hinaus auch noch einigen Deutungsspielraum ließ. Science Fiction Autor Philip K. Dick schuf mit der Kurzgeschichte "Erinnerungen en gros" (1966) die Vorlage zum Drehbuch für "Total Recall". Insgesamt drei Drehbuchautoren (Ronald Shusett, Dan O´Bannon, Gary Goldmann) sponnen die Geschichte weiter, die bis zur Verfilmung durch die Hände diverser Filmstudios und Regisseure ging. Letztendlich blieb das Script bei Paul Verhoeven hängen, der zuvor mit "RoboCop" (1987) für einiges Aufsehen im Actiongenre gesorgt hat, jedoch zu diesem Projekt kein Studio für die Finanzierung gewinnen konnte. Letztendlich ist es nur Arnold Schwarzenegger, dem damals angesagtesten Actionhelden ("Terminator" 1984, "Predator" 1987, "Running Man" 1987, "Red Heat" 1988), zu verdanken, dass "Total Recall" gedreht werden konnte. Hiermit hat er auch ein glückliches Händchen bewiesen, denn nach "Total Recall" und "Terminator 2" (1992) ging die Ära der quadratischen Muskelberge unaufhaltsam ihrem Ende entgegen. Auch wenn die Spezialeffekte heute nicht mehr überzeugen können ist „Total Recall“ auch zwanzig Jahre später noch ein beeindruckender Film. Er stammt aus einer Zeit, in der künstliche Welten nicht am Computer, sondern in den riesigen Arealen der Filmstudios entstanden. Der einzige digitale Effekt der in „Total Recall“ vorkommt waren animierte Skelette, die einen Scannerschirm entlang liefen. Damals ein Meilenstein, heute ohne weiteres am heimischen PC herstellbar. Die Effekte, Masken und Prothesen in „Total Recall“ waren der Oscar-Jury 1991 einen Special Achievment Award wert und sind auch heute noch faszinierend anzuschauen. Kuato Lives! Die Extraabteilung der Blu-ray kann mit einem Making Of und Interviews zum (schwierigen) Entstehungsprozess des Films aufwarten und wir erfahren, warum Patrick Swayze (wtf?) nicht in der Hauptrolle zu sehen war. In „Visionen vom Mars“ und „Rund um die Science Fiction Literatur“ erklären uns zwei Fachleute die wissenschaftliche und die literarische Faszination des Menschen zu dem vierten Planeten unseres Sonnensystems. Verhoeven und Schwarzenegger sind als Audiokommentatoren dabei, ebenso wie Kameramann Jost Vacano (Oscar für beste Kamera in „Das Boot“). Werkfotos, Konzeptzeichnungen, Storyboards und Trailer vervollständigen das umfangreiche Bonusmaterial. Die Extras gefallen, ebenso wie die gelungene technische Umsetzung auf Blu-ray. ABER (ganz großes): Es handelt sich um die gekürzte 16er Fassung von „Total Recall“, aus der wirklich alle derben Szenen herausgeschnitten wurden. Wer den Film also bereits kennt, wird sich dadurch unheimlich vor den Kopf gestoßen fühlen. Trotz toller Blu-ray Fassung und schickem Steelbook: Für Sammler wird eine geschnittene Filmversion niemals akzeptabel sein. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Total Recall
Land / Jahr: USA 1990
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar mit Arnold Schwarzenegger und Paul Verhoeven, Audiokommentar mit Kameramann Jost Vacano, Das Erschaffen von Total Recall, Konzeptzeichnungen, Rund um die Science-Fiction-Literatur, Spezialeffekte in Total Recall, Storyboards, Vision vom Mars, Werkfotos, Models & Skeletons: The Special Effects of Total Recall
Kommentare:

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