Green Zone
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2003 im besetzten Bagdad: US-Armee-Offizier Roy Miller (Matt Damon) und sein Team sind abkommandiert worden, um nach den Massenvernichtungswaffen zu suchen, die angeblich in der irakischen Wüste verborgen liegen. Auf der Suche nach tödlichen, chemischen Stoffen müssen die Soldaten die Sicherheit der sogenannten „Green Zone“ verlassen und geraten so von einem höchst gefährlichen, mit Minen und Sprengfallen übersäten Gebiet ins nächste. Nur durch Zufall stolpern sie dabei über ein raffiniertes Tarnmanöver, das nun das eigentliche Ziel ihrer Mission in Frage stellt. Ganz auf sich gestellt am gefährlichsten Ort der Welt. Wem kann Miller noch vertrauen, nachdem klar ist, dass die gefährlichsten Gegner die auf seiner Seite sind? ...
Inhaltsangabe zu Green Zone: 
2003 im besetzten Bagdad: US-Armee-Offizier Roy Miller (Matt Damon) und sein Team sind abkommandiert worden, um nach den Massenvernichtungswaffen zu suchen, die angeblich in der irakischen Wüste verborgen liegen. Auf der Suche nach tödlichen, chemischen Stoffen müssen die Soldaten die Sicherheit der sogenannten „Green Zone“ verlassen und geraten so von einem höchst gefährlichen, mit Minen und Sprengfallen übersäten Gebiet ins nächste. Nur durch Zufall stolpern sie dabei über ein raffiniertes Tarnmanöver, das nun das eigentliche Ziel ihrer Mission in Frage stellt. Ganz auf sich gestellt am gefährlichsten Ort der Welt. Wem kann Miller noch vertrauen, nachdem klar ist, dass die gefährlichsten Gegner die auf seiner Seite sind? Green Zone stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Green Zone:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Green Zone:
0Frank Brenner2010-08-192009 waren Matt Damon und der Regisseur Paul Greengrass bereits ein eingespieltes Team. Zusammen hatten die beiden „Die Bourne Verschwörung“ (2004) und „Das Bourne Ultimatum“ (2007) gedreht, zwei Romanadaptionen nach Robert Ludlum, die James Bond gehörig das Fürchten lehrten und sicherlich auch dazu beigetragen haben, dass man das erfolgreichste Spionage-Franchise mit Daniel Craig einer Frischzellenkur unterzog. Die Trilogie um den Mann ohne Gedächtnis, Jason Bourne, war zu einem Ende gekommen, deswegen nahm sich das eingespielte Team nun eine doch etwas andere Thematik vor: den Irakkrieg. Das Szenario, das ebenfalls für reichlich Action, Feuerwechsel und waghalsige Stunteinlagen gut sein konnte, war nämlich viel offensichtlicher in der Realität verortet. Die Handlung spielt 2003, als die US-Truppen die irakische Hauptstadt Bagdad besetzen und Saddam Hussein mit seinen Anhängern in die Flucht schlagen. Die Invasion in den arabischen Staat hatte George W. Bush damit gerechtfertigt, dass vom Irak eine internationale Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen ausgehe. Doch die Truppen vor Ort unter der Leitung von Chief Warrant Officer Roy Miller (Matt Damon) stehen bei ihren Nachforschungen ein ums andere Mal vor heruntergekommen Lagerhallen, die nicht im Geringsten bedrohlich wirken. Als Miller den Verdacht äußert, die sicheren Quellen hätten sich wohl doch geirrt, zieht er den Zorn des Regierungsbeamten Clark Poundstone (Greg Kinnear) auf sich. In dessen Kollegen Martin Brown (Brendan Gleeson) findet Miller einen Verbündeten. Der schickt ihn mit dem irakischen Mittelsmann Freddy (Khalid Abdalla) auf die Suche nach Saddams General Al Rawi (Yigal Naor), der die Wahrheit ans Licht bringen könnte. Ein Himmelfahrtskommando nimmt seinen Lauf.
Selten genug kommt es vor, dass es ein Hollywoodfilm wagt, die Vorgehensweise der US-Regierung zu kritisieren, wenn diese fast noch im Amt ist. Deswegen kann man die überaus politikkritische und topaktuelle Aussage von Paul Greengrass’ französisch-britisch-spanisch-amerikanischer Koproduktion nur über die Maßen gutheißen. Hier wird nicht nur angesprochen, was die kritische Öffentlichkeit über Jahre hinweg bewegte, sondern auch eindringlich in Bilder und eine überaus spannende Story verpackt. Zu Beginn werden die meisten Figuren im Schnelldurchlauf eingeführt, weswegen man mit erhöhter Aufmerksamkeit bei der Sache sein sollte. Wenn man sich dann erst einmal in der komplexen Struktur zurechtgefunden hat, wird einem ein heißer und intelligent ausgearbeiteter Kriegsthriller geboten, der eine Bereicherung seines Genres darstellt.
Die BluRay des Films wartet in der deutschen und spanischen Sprachfassung mit DTS 5.1-Sound auf, die Originalversion gibt’s im DTS Master Audio zu hören. Optional sind Untertitel in zehn Sprachen verfügbar. Das Bild ist exzellent, wenngleich natürlich ein wenig grobkörnig, aber das ist ein künstlerisches Stilmittel in Greengrass’ Inszenierung. Einige der Extras gibt es auch auf der DVD-Version, auf der BluRay sind diese allerdings in High Definition zu sehen. Dazu gehören vier unveröffentlichte Szenen (zusammen 12 Minuten lang), die man sich wahlweise auch mit einem Videokommentar von Paul Greengrass und Matt Damon anschauen kann, sowie vier Kurz-Features, die einen Blick hinter die Kulissen werfen. Zusammen laufen diese eine knappe halbe Stunde und machen den Realitätsanspruch der Macher deutlich, da echte Irakkriegsveteranen als Berater hinzuzogen (u.a. den „echten Roy Miller“, Monty Gonzalez) und Bagdad sehr wirklichkeitsgetreu in Marokko nachgebaut wurde. Einen Audio- respektive Videokommentar gibt es von Greengrass und Damon auch zum Film selbst, mittels der U-Control-Funktionen kann man sich den Videokommentar oder Bild-im-Bild-Features auch während des Films einblenden.
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2009 waren Matt Damon und der Regisseur Paul Greengrass bereits ein eingespieltes Team. Zusammen hatten die beiden „Die Bourne Verschwörung“ (2004) und „Das Bourne Ultimatum“ (2007) gedreht, zwei Romanadaptionen nach Robert Ludlum, die James Bond gehörig das Fürchten lehrten und sicherlich auch dazu beigetragen haben, dass man das erfolgreichste Spionage-Franchise mit Daniel Craig einer Frischzellenkur unterzog. Die Trilogie um den Mann ohne Gedächtnis, Jason Bourne, war zu einem Ende gekommen, deswegen nahm sich das eingespielte Team nun eine doch etwas andere Thematik vor: den Irakkrieg. Das Szenario, das ebenfalls für reichlich Action, Feuerwechsel und waghalsige Stunteinlagen gut sein konnte, war nämlich viel offensichtlicher in der Realität verortet. Die Handlung spielt 2003, als die US-Truppen die irakische Hauptstadt Bagdad besetzen und Saddam Hussein mit seinen Anhängern in die Flucht schlagen. Die Invasion in den arabischen Staat hatte George W. Bush damit gerechtfertigt, dass vom Irak eine internationale Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen ausgehe. Doch die Truppen vor Ort unter der Leitung von Chief Warrant Officer Roy Miller (Matt Damon) stehen bei ihren Nachforschungen ein ums andere Mal vor heruntergekommen Lagerhallen, die nicht im Geringsten bedrohlich wirken. Als Miller den Verdacht äußert, die sicheren Quellen hätten sich wohl doch geirrt, zieht er den Zorn des Regierungsbeamten Clark Poundstone (Greg Kinnear) auf sich. In dessen Kollegen Martin Brown (Brendan Gleeson) findet Miller einen Verbündeten. Der schickt ihn mit dem irakischen Mittelsmann Freddy (Khalid Abdalla) auf die Suche nach Saddams General Al Rawi (Yigal Naor), der die Wahrheit ans Licht bringen könnte. Ein Himmelfahrtskommando nimmt seinen Lauf.
Selten genug kommt es vor, dass es ein Hollywoodfilm wagt, die Vorgehensweise der US-Regierung zu kritisieren, wenn diese fast noch im Amt ist. Deswegen kann man die überaus politikkritische und topaktuelle Aussage von Paul Greengrass’ französisch-britisch-spanisch-amerikanischer Koproduktion nur über die Maßen gutheißen. Hier wird nicht nur angesprochen, was die kritische Öffentlichkeit über Jahre hinweg bewegte, sondern auch eindringlich in Bilder und eine überaus spannende Story verpackt. Zu Beginn werden die meisten Figuren im Schnelldurchlauf eingeführt, weswegen man mit erhöhter Aufmerksamkeit bei der Sache sein sollte. Wenn man sich dann erst einmal in der komplexen Struktur zurechtgefunden hat, wird einem ein heißer und intelligent ausgearbeiteter Kriegsthriller geboten, der eine Bereicherung seines Genres darstellt.
Die BluRay des Films wartet in der deutschen und spanischen Sprachfassung mit DTS 5.1-Sound auf, die Originalversion gibt’s im DTS Master Audio zu hören. Optional sind Untertitel in zehn Sprachen verfügbar. Das Bild ist exzellent, wenngleich natürlich ein wenig grobkörnig, aber das ist ein künstlerisches Stilmittel in Greengrass’ Inszenierung. Einige der Extras gibt es auch auf der DVD-Version, auf der BluRay sind diese allerdings in High Definition zu sehen. Dazu gehören vier unveröffentlichte Szenen (zusammen 12 Minuten lang), die man sich wahlweise auch mit einem Videokommentar von Paul Greengrass und Matt Damon anschauen kann, sowie vier Kurz-Features, die einen Blick hinter die Kulissen werfen. Zusammen laufen diese eine knappe halbe Stunde und machen den Realitätsanspruch der Macher deutlich, da echte Irakkriegsveteranen als Berater hinzuzogen (u.a. den „echten Roy Miller“, Monty Gonzalez) und Bagdad sehr wirklichkeitsgetreu in Marokko nachgebaut wurde. Einen Audio- respektive Videokommentar gibt es von Greengrass und Damon auch zum Film selbst, mittels der U-Control-Funktionen kann man sich den Videokommentar oder Bild-im-Bild-Features auch während des Films einblenden.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Green Zone:
Originaltitel: Green Zone
Land / Jahr: USA 2010
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Green Zone:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Unveröffentlichte Szenen inkl. Audiokommentar mit Paul Greengrass und Matt Damon (HD-Qualität), Matt Damon: Bereit für die Action (HD-Qualität), In der Green Zone (HD-Qualität), Der echte Miller (HD-Qualität), Der Nachbau von Bagdad (HD-Qualität), Audiokommentare, BD-Live Features: Geberic, iPhone App pocket BLU
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