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Prince of Persia - Der Sand der Zeit
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Prince of Persia - Der Sand der Zeit:
5Frank Brenner2010-09-29Schon lange schöpft Hollywood kreative Ideen auch aus Vorlagen, die selten wirklich viel hergeben: Videospiele. Den größten Reiz gewinnen diese nämlich durch ihre interaktive Komponente, durch die Möglichkeit, dass der Spieler selbst den Handlungsverlauf steuert, seine Geschicklichkeit, seine Cleverness oder einfach seine schnelle Reaktionszeit unter Beweis stellen kann. Nichtsdestotrotz haben sich so manche Konsolen-Adaptionen als wahre Kassenknüller erwiesen und sind, genau wie ihre Daddelvorbilder, in Serie gegangen. Zu den bekanntesten dürften hierbei „Final Fantasy“, „Resident Evil“ und „Mortal Kombat“ gehören – oder die filmischen Gurken, die der Deutsche Uwe Boll zu verantworten hat: „Far Cry“, „Alone in the Dark“, „Dungeon Siege“, „Postal“, „BloodRayne“ und „House of the Dead“ addieren sich immerhin zu einer illustren Filmografie.
Auch „Prince of Persia“ ist seit mehr als 20 Jahren eines der beliebtesten Konsolenspiele, das es auf rund ein Dutzend verschiedener Teile gebracht hat. Eine standesgemäße Verfilmung war nur eine Frage der Zeit. Jerry Bruckheimer, der mit der „Pirates of the Caribbean“-Reihe Erfahrungen in der Adaption popkultureller Nichtigkeiten hat, hat um den Prinzen des großpersischen Reiches nun eine Spielfilmhandlung zimmern lassen. Für die Titelrolle engagierte er Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“), der mit zusätzlich antrainierten Muskeln besonders in den luftigen Wüstengewändern eine gute Figur macht. Eigentlich ist er gar kein richtiger Prinz, sondern nur ein Straßenjunge, der aufgrund seines Mutes in jungen Jahren vom regierenden König Sharaman (Ronald Pickup) in dessen Familie aufgenommen wurde. Nun ist er ein Mann und führt als Prinz Dastan die Armee seines Vaters gemeinsam mit seinen Brüdern (Richard Coyle und Toby Kebbell) in die Schlacht gegen die heilige Stadt Alamut. Dort werden Waffenschmieden vermutet, die eine Gefahr für die Regentschaft von Dastans Ziehvater darstellen. Vor Ort findet sich allerdings nichts dergleichen – aktuelle politische Referenzen scheinen durchaus beabsichtigt! Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) wird gefangen genommen. In ihrem Besitz befindet sich auch ein seltsamer Dolch mit einem Glasfach voller Sand. Als Dastan dahinter kommt, dass man mit dem entsprechenden Sand das Rad der Zeit zurückdrehen und Vergangenes rückgängig machen kann, erkennt er die Macht des Dolches und muss sich gegen eine Reihe unerbittlicher Gegner zur Wehr setzen.
Visuell gibt es allerhand zu bestaunen in Mike Newells („Harry Potter und der Feuerkelch“) Verfilmung. Grandiose Wüstenaufnahmen, imposant im Computer erzeugte Städte aus 1001 Nacht, Schwertduelle und die an Parkour erinnernde Agilität von Jake Gyllenhaals Dastan. Doch inhaltlich ist das Ganze wie zu erwarten ziemlich mau ausgefallen. Mit Alfred Molina hat man zwar einen komischen Sidekick, mit Ben Kingsley einen charismatischen Schurken, aber dennoch bleibt das Geschehen irgendwie lustlos und konfektioniert. Das Selbersteuern der Figuren macht eben doch mehr Spaß.
Ein bisschen Interaktion wird dann zumindest auf der BluRay geboten, wo man sich den kompletten Film auch mit einem interaktiven Kommentar ansehen kann. Dann erscheint zu gegebener Zeit der Dolch der Zeit im Bild, der einen nach der Aktivierung zu Behind-the-Scenes-Material führt. Um die fünfzig kleine Häppchen, die zusammen rund anderthalb Stunden Laufzeit aufweisen, hat man auf diese Weise an verschiedenen Stellen des Films hinterlegt. Wenn man mag, kann man die einzelnen Punkte natürlich auch so ansteuern, dadurch erfüllen diese dann ein wenig die Funktion eines klassischen Making-Ofs. Des Weiteren gibt es noch eine knapp zweiminütige zusätzliche Szene, die es nicht in den fertigen Film geschafft hat.
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Schon lange schöpft Hollywood kreative Ideen auch aus Vorlagen, die selten wirklich viel hergeben: Videospiele. Den größten Reiz gewinnen diese nämlich durch ihre interaktive Komponente, durch die Möglichkeit, dass der Spieler selbst den Handlungsverlauf steuert, seine Geschicklichkeit, seine Cleverness oder einfach seine schnelle Reaktionszeit unter Beweis stellen kann. Nichtsdestotrotz haben sich so manche Konsolen-Adaptionen als wahre Kassenknüller erwiesen und sind, genau wie ihre Daddelvorbilder, in Serie gegangen. Zu den bekanntesten dürften hierbei „Final Fantasy“, „Resident Evil“ und „Mortal Kombat“ gehören – oder die filmischen Gurken, die der Deutsche Uwe Boll zu verantworten hat: „Far Cry“, „Alone in the Dark“, „Dungeon Siege“, „Postal“, „BloodRayne“ und „House of the Dead“ addieren sich immerhin zu einer illustren Filmografie.
Auch „Prince of Persia“ ist seit mehr als 20 Jahren eines der beliebtesten Konsolenspiele, das es auf rund ein Dutzend verschiedener Teile gebracht hat. Eine standesgemäße Verfilmung war nur eine Frage der Zeit. Jerry Bruckheimer, der mit der „Pirates of the Caribbean“-Reihe Erfahrungen in der Adaption popkultureller Nichtigkeiten hat, hat um den Prinzen des großpersischen Reiches nun eine Spielfilmhandlung zimmern lassen. Für die Titelrolle engagierte er Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“), der mit zusätzlich antrainierten Muskeln besonders in den luftigen Wüstengewändern eine gute Figur macht. Eigentlich ist er gar kein richtiger Prinz, sondern nur ein Straßenjunge, der aufgrund seines Mutes in jungen Jahren vom regierenden König Sharaman (Ronald Pickup) in dessen Familie aufgenommen wurde. Nun ist er ein Mann und führt als Prinz Dastan die Armee seines Vaters gemeinsam mit seinen Brüdern (Richard Coyle und Toby Kebbell) in die Schlacht gegen die heilige Stadt Alamut. Dort werden Waffenschmieden vermutet, die eine Gefahr für die Regentschaft von Dastans Ziehvater darstellen. Vor Ort findet sich allerdings nichts dergleichen – aktuelle politische Referenzen scheinen durchaus beabsichtigt! Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) wird gefangen genommen. In ihrem Besitz befindet sich auch ein seltsamer Dolch mit einem Glasfach voller Sand. Als Dastan dahinter kommt, dass man mit dem entsprechenden Sand das Rad der Zeit zurückdrehen und Vergangenes rückgängig machen kann, erkennt er die Macht des Dolches und muss sich gegen eine Reihe unerbittlicher Gegner zur Wehr setzen.
Visuell gibt es allerhand zu bestaunen in Mike Newells („Harry Potter und der Feuerkelch“) Verfilmung. Grandiose Wüstenaufnahmen, imposant im Computer erzeugte Städte aus 1001 Nacht, Schwertduelle und die an Parkour erinnernde Agilität von Jake Gyllenhaals Dastan. Doch inhaltlich ist das Ganze wie zu erwarten ziemlich mau ausgefallen. Mit Alfred Molina hat man zwar einen komischen Sidekick, mit Ben Kingsley einen charismatischen Schurken, aber dennoch bleibt das Geschehen irgendwie lustlos und konfektioniert. Das Selbersteuern der Figuren macht eben doch mehr Spaß.
Ein bisschen Interaktion wird dann zumindest auf der BluRay geboten, wo man sich den kompletten Film auch mit einem interaktiven Kommentar ansehen kann. Dann erscheint zu gegebener Zeit der Dolch der Zeit im Bild, der einen nach der Aktivierung zu Behind-the-Scenes-Material führt. Um die fünfzig kleine Häppchen, die zusammen rund anderthalb Stunden Laufzeit aufweisen, hat man auf diese Weise an verschiedenen Stellen des Films hinterlegt. Wenn man mag, kann man die einzelnen Punkte natürlich auch so ansteuern, dadurch erfüllen diese dann ein wenig die Funktion eines klassischen Making-Ofs. Des Weiteren gibt es noch eine knapp zweiminütige zusätzliche Szene, die es nicht in den fertigen Film geschafft hat.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Prince of Persia - Der Sand der Zeit:
Originaltitel: Prince of Persia: Der Sand der Zeit
Land / Jahr: USA 2009
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Prince of Persia - Der Sand der Zeit:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, inkl. Digital Copy, Der Sand der Zeit: Interaktiver Kommentar zum Film, Zusätzliche Szene: Das Bankett Leihversion ohne Digital Copy
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Bei der Vorstellung des Titels Prince of Persia - Der Sand der Zeit handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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