Liebe Mauer
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Die Studentin Franzi (Felicitas Woll) zieht im Herbst 1989 mit nicht viel mehr als ihrem Rucksack nach Berlin. Von ihrer Altbauwohnung direkt am Grenzübergang kann sie in den Osten schauen und entdeckt auf der anderen Seite der Mauer Sascha (Maxim Mehmet). Er ist Grenzsoldat wider Willen. Um einen Studienplatz in Medizin zu bekommen, hat er sich für drei Jahre zur Volksarmee verpflichten müssen. Franzi und Sascha verlieben sich und arrangieren heimliche Treffen. Doch Liebe in Mauerzeiten wird beobachtet – und zwar auf beiden Seiten der Mauer. Wie gut, dass Saschas Jugendfreundin Uschi (Anna Fischer) ihr so ähnlich sieht. Unbemerkt tauschen die beiden Frauen ihre Ost-Westidentitäten. Endlich kann Franzi über Nacht bleiben, doch ihr Rendezvous fliegt auf. Ihr Liebe hat keine Chance, doch dann fällt die Mauer… ...
Inhaltsangabe zu Liebe Mauer: 
Die Studentin Franzi (Felicitas Woll) zieht im Herbst 1989 mit nicht viel mehr als ihrem Rucksack nach Berlin. Von ihrer Altbauwohnung direkt am Grenzübergang kann sie in den Osten schauen und entdeckt auf der anderen Seite der Mauer Sascha (Maxim Mehmet). Er ist Grenzsoldat wider Willen. Um einen Studienplatz in Medizin zu bekommen, hat er sich für drei Jahre zur Volksarmee verpflichten müssen. Franzi und Sascha verlieben sich und arrangieren heimliche Treffen. Doch Liebe in Mauerzeiten wird beobachtet – und zwar auf beiden Seiten der Mauer. Wie gut, dass Saschas Jugendfreundin Uschi (Anna Fischer) ihr so ähnlich sieht. Unbemerkt tauschen die beiden Frauen ihre Ost-Westidentitäten. Endlich kann Franzi über Nacht bleiben, doch ihr Rendezvous fliegt auf. Ihr Liebe hat keine Chance, doch dann fällt die Mauer… Liebe Mauer stammt aus dem Hause Warner Home Video.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Liebe Mauer:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Liebe Mauer:
0Bernd Hellweg2010-09-02Eine Diktatur wird durch das Volk gestürzt und zwei Staaten beginnen, wieder zu einem Land zusammenzuwachsen: Der Fall der Berliner Mauer und die Auflösung der innerdeutschen Grenze ist eines der wichtigsten, aber auch interessantesten historischen Ereignisse der deutschen Geschichte.
Die Zeit des Mauerfalls und die verwirrende Komplexität der deutschen Wiedervereinigung bot bereits mehrfach Stoff für Komödien wie „Sonnenallee“, „Helden wie wir“ und „Good bye, Lenin!“.
Für Regisseur und Drehbuchautor Peter Timm („Go Trabbi Go“, „Manta Manta) ist diese Zeit auch eine Herzangelegenheit, um mit einer kleinen Komödie an die entscheidenden Tage von 1989 zu erinnern. Er selbst im Osten geboren, wurde nämlich wegen Systemkritik ausgewiesen.
In seinem Film „Liebe Mauer“ schickt er die West-Studentin Franzi (Felicitas Woll, „Mädchen, Mädchen“) ins Rennen, die sich ausgerechnet in den Grenzsoldaten Sascha Meier (Maxim Mehmet, „Männerherzen“) verliebt. Dieser hat sich für drei Jahre verpflichtet, um anschließend einen Medizin-Studienplatz zu bekommen, bewacht aber nur noch widerwillig die DDR-Grenze, an deren Sinn er längst nicht mehr glaubt.
Franzi nutzt jede Gelegenheit für einen Ausflug nach drüben, um sich mit ihrem DDR-Lover zu treffen. Doch Liebe in Mauerzeiten wird beobachtet - und zwar auf beiden Seiten der Mauer. Wie gut, dass Saschas Jugendfreundin Uschi (Anna Fischer) ihr so ähnlich sieht. Unbemerkt tauschen die beiden Frauen ihre Ost-Westidentitäten. Endlich kann Franzi über Nacht bleiben, doch ihr Rendezvous fliegt auf und ruft eine ganze Horde von Stasi- und anderen Spitzeln auf den Plan...
Fazit: Peter Timm hat hier eine durchaus schöne Romantik-Komödie mit einer sympathischen Liebesgeschichte inszeniert, die zwar ein wenig flach erzählt wird und mit teilweisen recht flachen Gags daher kommt, aber dennoch sehr gut unterhält. Wer etwas mehr Tiefe zum Thema DDR und Mauerfall haben möchte, sollte dann doch lieber zu „Good bye, Lenin!“, „Das Leben der anderen“ oder „Sonnenallee“ greifen.
Randnotiz: Die Produktion war ein Kraftakt: Alte S-Bahn-Waggons und 100 funktionsfähige Trabis und Wartburgs mussten zusammengetragen werden. Und natürlich die Mauer: Die baute das Produktionsteam für den kleinen Grenzverkehr in Halle wieder auf.
Die Umsetzung des Films auf DVD ist gut. Das Bild (Widescreen/ 1.78:1 – anamorph) kommt mit schönen Farben daher und einer ebensolchen Schärfe. Der Ton (Dolby Digital 5.1) ist themenbedingt etwas schwach auf der Brust, schafft aber dennoch eine dezente Räumlichkeit. Ein Making Of, verpatzte Szenen, Kinotrailer und eine Fotogalerie bilden das Bonusmaterial.
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Eine Diktatur wird durch das Volk gestürzt und zwei Staaten beginnen, wieder zu einem Land zusammenzuwachsen: Der Fall der Berliner Mauer und die Auflösung der innerdeutschen Grenze ist eines der wichtigsten, aber auch interessantesten historischen Ereignisse der deutschen Geschichte.
Die Zeit des Mauerfalls und die verwirrende Komplexität der deutschen Wiedervereinigung bot bereits mehrfach Stoff für Komödien wie „Sonnenallee“, „Helden wie wir“ und „Good bye, Lenin!“.
Für Regisseur und Drehbuchautor Peter Timm („Go Trabbi Go“, „Manta Manta) ist diese Zeit auch eine Herzangelegenheit, um mit einer kleinen Komödie an die entscheidenden Tage von 1989 zu erinnern. Er selbst im Osten geboren, wurde nämlich wegen Systemkritik ausgewiesen.
In seinem Film „ Liebe Mauer“ schickt er die West-Studentin Franzi (Felicitas Woll, „Mädchen, Mädchen“) ins Rennen, die sich ausgerechnet in den Grenzsoldaten Sascha Meier (Maxim Mehmet, „Männerherzen“) verliebt. Dieser hat sich für drei Jahre verpflichtet, um anschließend einen Medizin-Studienplatz zu bekommen, bewacht aber nur noch widerwillig die DDR-Grenze, an deren Sinn er längst nicht mehr glaubt.
Franzi nutzt jede Gelegenheit für einen Ausflug nach drüben, um sich mit ihrem DDR-Lover zu treffen. Doch Liebe in Mauerzeiten wird beobachtet - und zwar auf beiden Seiten der Mauer. Wie gut, dass Saschas Jugendfreundin Uschi (Anna Fischer) ihr so ähnlich sieht. Unbemerkt tauschen die beiden Frauen ihre Ost-Westidentitäten. Endlich kann Franzi über Nacht bleiben, doch ihr Rendezvous fliegt auf und ruft eine ganze Horde von Stasi- und anderen Spitzeln auf den Plan...
Fazit: Peter Timm hat hier eine durchaus schöne Romantik-Komödie mit einer sympathischen Liebesgeschichte inszeniert, die zwar ein wenig flach erzählt wird und mit teilweisen recht flachen Gags daher kommt, aber dennoch sehr gut unterhält. Wer etwas mehr Tiefe zum Thema DDR und Mauerfall haben möchte, sollte dann doch lieber zu „Good bye, Lenin!“, „Das Leben der anderen“ oder „Sonnenallee“ greifen.
Randnotiz: Die Produktion war ein Kraftakt: Alte S-Bahn-Waggons und 100 funktionsfähige Trabis und Wartburgs mussten zusammengetragen werden. Und natürlich die Mauer: Die baute das Produktionsteam für den kleinen Grenzverkehr in Halle wieder auf.
Die Umsetzung des Films auf DVD ist gut. Das Bild (Widescreen/ 1.78:1 – anamorph) kommt mit schönen Farben daher und einer ebensolchen Schärfe. Der Ton (Dolby Digital 5.1) ist themenbedingt etwas schwach auf der Brust, schafft aber dennoch eine dezente Räumlichkeit. Ein Making Of, verpatzte Szenen, Kinotrailer und eine Fotogalerie bilden das Bonusmaterial.
(Bernd Hellweg)
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Medien-Typ:
Blu-ray Disc
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Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Fotogalerie, Verpatzte Szenen
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