A Single Man
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George Falconer (Colin Firth), ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim (Matthew Goode) wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert. Trost findet George bei seiner besten Freundin Charley (Julianne Moore), einer Schönheit von 48 Jahren, die selbst mit Zukunftsfragen zu kämpfen hat. Kenny (Nicholas Hoult), ein junger Student von George, der gerade mit sich selbst ins Reine kommen muss, verfolgt seinen Professor, in dem er eine verwandte Seele zu erkennen glaubt. ...
Inhaltsangabe zu A Single Man: 
George Falconer (Colin Firth), ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim (Matthew Goode) wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert. Trost findet George bei seiner besten Freundin Charley (Julianne Moore), einer Schönheit von 48 Jahren, die selbst mit Zukunftsfragen zu kämpfen hat. Kenny (Nicholas Hoult), ein junger Student von George, der gerade mit sich selbst ins Reine kommen muss, verfolgt seinen Professor, in dem er eine verwandte Seele zu erkennen glaubt. A Single Man stammt aus dem Hause Universum Film.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in A Single Man:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu A Single Man:
0Frank Brenner2010-08-11Als der Universitätsprofessor George Falconer (Colin Firth) vom Tod seines langjährigen Geliebten (Matthew Goode) erfährt, verlässt ihn mehr und mehr der Lebenswille. Eines Tages plant er auf seine akribische und perfektionistische Weise seinen Freitod, als ihm einer seiner Studenten (Nicholas Hoult) plötzlich Avancen macht.
Schon die ersten Sequenzen des Films lassen vermuten, dass hier ein wahrer Künstler hinter der Kamera gestanden hat und seinen ganz eigenen Blick auf die Geschichte in sein Werk hat einfließen lassen. Dass es sich bei dem Regisseur allerdings um einen Neuling handelt, hätte man angesichts der perfekt arrangierten und durchkomponierten Bilder sicherlich als Letztes vermutet. Tom Ford gibt mit „A Single Man“ ein grandioses Regiedebüt, das direkt eine ganze Reihe euphorischer Rezensionen erntete – und das völlig zu Recht. Tom Ford begann seine Laufbahn mit einem Kunstgeschichts- und Architekturstudium an der New York University und der Parsons School of Design. Seinen internationalen Ruf begründeten schließlich seine Arbeiten als Modedesigner. Mit seinen Kollektionen und Werbekampagnen für die Gucci-Gruppe wurde er zu einem der wichtigsten Vertreter seiner Zunft. Seit einigen Jahren hat er sich nun mit seinem eigenen Label selbständig gemacht und hier nun ein äußerst geschmackvolles Filmdebüt vorgelegt.
Verfilmt hat er mit „A Simple Man“ einen Roman des Literaten Christopher Isherwood, der auch die Vorlage zum Musicalklassiker „Cabaret“ geschrieben hat. Tom Ford hat die zeitlose Geschichte im Los Angeles der frühen 1960er Jahre verortet gelassen und in die Ausstattung und Kostüme eine ordentliche Portion Nostalgie investiert. Sein Protagonist George Falconer (Colin Firth) ist ein scheinbar biederer Universitätsprofessor, der seit 16 Jahren mit einem anderen Mann liiert ist, der bei einem Unfall ums Leben kommt. Für George bricht eine Welt zusammen. Da er keinen Sinn mehr im Leben sieht, plant er eines Tages genauso stoisch, wie er ansonsten seinen täglichen Routinen nachgeht, seinen eigenen Selbstmord, der ihm als einziger Ausweg aus seiner Misere erscheint. An der Universität macht ihm der junge Student Kenny (Nicholas Hoult) schöne Augen, was der Professor nicht so richtig deuten kann. Tom Ford hat Georges Welt in tristem Alltagsgrau in Szene gesetzt, alles verläuft in streng geregelten und langweiligen Bahnen. Doch immer mal wieder kommt Farbe in das Leben des deprimierten Hinterbliebenen, wenn er sich mit der Tochter der Nachbarin unterhält, wenn er an glückliche Zeiten mit seinem Freund Jim (Matthew Goode) zurückdenkt oder wenn ihm Zuneigung von Kenny oder einem heißblütigen Spanier (Jon Kortajarena) entgegenschlägt. Diese Stilisierung setzt Tom Ford wie ein alter Hase im genau richtigen Maß ein, auch dann, wenn er die Wahrnehmung seines Publikums mit Hilfe von Zeitlupenaufnahmen auf scheinbar unwichtige Details zu lenken versteht. „A Single Man“ ist eine schön-traurige Geschichte, die aber niemals in Sentimentalitäten abgleitet, sondern die Schönheit des Lebens zu feiern versteht und den Zauber einer wahren Liebe stilvoll zu bebildern weiß.
Die BluRay wartet mit einem vorzüglichen Bild und einem exzellenten DTS HD Master Audio-Ton auf (sowohl in der deutschen als auch der amerikanischen Fassung). Das Kernstück des Bonusmaterials ist der Audiokommentar von Tom Ford, der darin seiner Faszination für die Vorlage huldigt. Über seine Motive und seine Arbeitsweise erfährt man auch etwas im fünfzehnminütigen Making Of. Die separat vorhandenen Interviewclips mit Tom Ford, Colin Firth, Julianne Moore, Matthew Goode und Nicholas Hoult sind indes nicht wirklich der Rede wert. Sie dauern alle zusammen gerade mal zehn Minuten und bieten nicht sonderlich viele neue Informationen.
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Als der Universitätsprofessor George Falconer (Colin Firth) vom Tod seines langjährigen Geliebten (Matthew Goode) erfährt, verlässt ihn mehr und mehr der Lebenswille. Eines Tages plant er auf seine akribische und perfektionistische Weise seinen Freitod, als ihm einer seiner Studenten (Nicholas Hoult) plötzlich Avancen macht.
Schon die ersten Sequenzen des Films lassen vermuten, dass hier ein wahrer Künstler hinter der Kamera gestanden hat und seinen ganz eigenen Blick auf die Geschichte in sein Werk hat einfließen lassen. Dass es sich bei dem Regisseur allerdings um einen Neuling handelt, hätte man angesichts der perfekt arrangierten und durchkomponierten Bilder sicherlich als Letztes vermutet. Tom Ford gibt mit „ A Single Man“ ein grandioses Regiedebüt, das direkt eine ganze Reihe euphorischer Rezensionen erntete – und das völlig zu Recht. Tom Ford begann seine Laufbahn mit einem Kunstgeschichts- und Architekturstudium an der New York University und der Parsons School of Design. Seinen internationalen Ruf begründeten schließlich seine Arbeiten als Modedesigner. Mit seinen Kollektionen und Werbekampagnen für die Gucci-Gruppe wurde er zu einem der wichtigsten Vertreter seiner Zunft. Seit einigen Jahren hat er sich nun mit seinem eigenen Label selbständig gemacht und hier nun ein äußerst geschmackvolles Filmdebüt vorgelegt.
Verfilmt hat er mit „A Simple Man“ einen Roman des Literaten Christopher Isherwood, der auch die Vorlage zum Musicalklassiker „Cabaret“ geschrieben hat. Tom Ford hat die zeitlose Geschichte im Los Angeles der frühen 1960er Jahre verortet gelassen und in die Ausstattung und Kostüme eine ordentliche Portion Nostalgie investiert. Sein Protagonist George Falconer (Colin Firth) ist ein scheinbar biederer Universitätsprofessor, der seit 16 Jahren mit einem anderen Mann liiert ist, der bei einem Unfall ums Leben kommt. Für George bricht eine Welt zusammen. Da er keinen Sinn mehr im Leben sieht, plant er eines Tages genauso stoisch, wie er ansonsten seinen täglichen Routinen nachgeht, seinen eigenen Selbstmord, der ihm als einziger Ausweg aus seiner Misere erscheint. An der Universität macht ihm der junge Student Kenny (Nicholas Hoult) schöne Augen, was der Professor nicht so richtig deuten kann. Tom Ford hat Georges Welt in tristem Alltagsgrau in Szene gesetzt, alles verläuft in streng geregelten und langweiligen Bahnen. Doch immer mal wieder kommt Farbe in das Leben des deprimierten Hinterbliebenen, wenn er sich mit der Tochter der Nachbarin unterhält, wenn er an glückliche Zeiten mit seinem Freund Jim (Matthew Goode) zurückdenkt oder wenn ihm Zuneigung von Kenny oder einem heißblütigen Spanier (Jon Kortajarena) entgegenschlägt. Diese Stilisierung setzt Tom Ford wie ein alter Hase im genau richtigen Maß ein, auch dann, wenn er die Wahrnehmung seines Publikums mit Hilfe von Zeitlupenaufnahmen auf scheinbar unwichtige Details zu lenken versteht. „ A Single Man“ ist eine schön-traurige Geschichte, die aber niemals in Sentimentalitäten abgleitet, sondern die Schönheit des Lebens zu feiern versteht und den Zauber einer wahren Liebe stilvoll zu bebildern weiß.
Die BluRay wartet mit einem vorzüglichen Bild und einem exzellenten DTS HD Master Audio-Ton auf (sowohl in der deutschen als auch der amerikanischen Fassung). Das Kernstück des Bonusmaterials ist der Audiokommentar von Tom Ford, der darin seiner Faszination für die Vorlage huldigt. Über seine Motive und seine Arbeitsweise erfährt man auch etwas im fünfzehnminütigen Making Of. Die separat vorhandenen Interviewclips mit Tom Ford, Colin Firth, Julianne Moore, Matthew Goode und Nicholas Hoult sind indes nicht wirklich der Rede wert. Sie dauern alle zusammen gerade mal zehn Minuten und bieten nicht sonderlich viele neue Informationen.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu A Single Man:
Originaltitel: A Single Man
Land / Jahr: USA 2009
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu A Single Man:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar von Tom Ford, Wendecover
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