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TECHNISCHE DATEN
zu StudioCanal Collection: Der dritte Mann

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Mystery
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio Mono ,Englisch: DTS-HD Master Audio Mono ,Spanisch: DTS-HD Master Audio Mono
Verpackung: Mediabook
Untertitel:
Deutsch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Spanisch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680052571 / 4006680052571
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Mystery > BLU-RAY > StudioCanal Collection: Der dritte Mann

StudioCanal Collection: Der dritte Mann

Titel:

StudioCanal Collection: Der dritte Mann

Label:

Arthaus

Regie:

Carol Reed Carol Reed Biografie

Laufzeit:
116 Minuten
Genre:
Mystery
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: StudioCanal Collection: Der dritte Mann BLU-RAY

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu StudioCanal Collection: Der dritte Mann:


Wien, 1948: Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins will in der besetzten Stadt seinen alten Freund Harry Lime besuchen. Er kommt gerade noch rechtzeitig zu dessen Beerdigung. Seine Nachforschungen führen ihn zu Limes Geliebter, der Schauspielerin Anna Schmidt, die aus dem russischen Sektor geflohen ist und ihm bei seinen Ermittlungen hilft. Martins Suche nach der Wahrheit zieht ihn immer tiefer in einen gefährlichen Teufelskreis aus Betrug, Korruption und Mord. Schließlich führt ihn die Jagd nach dem dritten Mann in das unterirdische Kanalisationsnetz der Stadt... StudioCanal Collection: Der dritte Mann stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


StudioCanal Collection: Der dritte Mann Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in StudioCanal Collection: Der dritte Mann:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu StudioCanal Collection: Der dritte Mann:
Nach Ende des 2. Weltkriegs erhält der amerikanische Schriftsteller Holly Martins (Joseph Cotton) von seinem Freund Harry Lime (Orson Welles) die Einladung ihn in Wien zu besuchen. Kaum dort eingetroffen erfährt er jedoch, dass Harry bei einem Autounfall direkt vor seinem Haus ums Leben gekommen ist. Bei der Beerdigung trifft er auf den britischen Major Calloway (Trevor Howard), der ihm erzählt, dass Harry Lime der Kopf einer Schieberbande gewesen ist, die mit gestreckten Medikamenten gehandelt haben soll. Martins ist über diese Vorwürfe schockiert und beginnt eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei trifft er unversehens auf einen äußerst lebendigen Harry Lime, von dem er beschattet wurde. Harry flieht und lässt Martins in einer Zwickmühle zurück: Soll er Calloway helfen und seinen alten Freund verraten? Und was geschieht mit Harrys Lebensgefährtin Anna (Alida Valli), die von der sowjetischen Polizei gejagt wird und in die er sich verliebt hat?

Dies ist erst einmal der letzte Meilenstein der Filmgeschichte aus der Studio Canal Edition, über den ich eine Rezension verfassen werde. Aus dieser habe ich bereits erstmalig die beiden Klassiker „Die Reifeprüfung“ (1967) und „Vier im roten Kreis“ (1970) gesehen. Beides Filme die richtungsweisend für die späteren Generationen von Filmemachern sind und deren Essenz sich auch heute in den Stilmitteln, Story- und Charaktertypen des aktuellen Kinos wiederfinden lassen. „Der dritte Mann“ (1949) liegt noch weiter zurück in der Zeit und doch finden sich in den heutigen Kriegs- , Spionage- und Gangsterfilmen (z. B. „Der Mann, der niemals lebte“ 2008, „The Departed“ 2006, „Syriana“ 2005) der brutal-ehrliche Grundgedanke von „Der dritte Mann“ wieder: Die Welt lässt sich nicht in Gut und Böse einteilen.

Die Welt, in der „Der dritte Mann“ spielt ist, ist aus den Fugen geraten und die Überlebenden ahnen, dass auch die Zukunft wenig Besserung in Aussicht stellt. Das in die Zonen der Besatzungsmächte unterteilte Wien lässt bereits ahnen, wie der Kalte Krieg das Leben der Menschen in den nachfolgenden Jahren belasten wird. Mutig in diesem Zusammenhang auch der Einsatz der Figur Holly Martins, dessen Naivität, geschult durch das Schreiben von Western Romanen, ihn nach wie vor an eine Welt mit klar unterscheidbarem Gut und Böse glaubt lässt. Ein Amerikaner der von Europäern lernt, was es bedeutet diese Weltansicht verloren zu haben und die deshalb ihrem eigenen Handeln unter der Prämisse „überleben“ eine höhere moralischere Flexibilität zugestehen mussten als für den Außenstehenden zunächst nachvollziehbar ist. Noch mutiger jedoch die Figur des Harry Lime, der seine Moral völlig über Bord geworfen hat, nachdem er sein Überleben gesichert und mit seinen Geschäften anfing Gewinne zu erzielen. Ein Amerikaner als Kriegsgewinnler in einem Film gerade einmal vier Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges – bereits 1949 eine Zukunftsprognose? Zumindest macht „Der dritte Mann“ keinen Hehl aus seiner antiamerikanischen Einstellung, was ihn auch heute noch äußerst aktuell macht.

Die Blu-ray beinhaltet eine umfangreiche und unterhaltsam gemachte Dokumentation, die innerhalb von zwei Stunden Einblicke in die Entstehung und die Dreharbeiten zu „Der dritte Mann“ bieten. So gab es zum Beispiel ständige Streitereien zwischen Drehbuchautor Alexander Korda und dem Produzenten David O. Selznick. Darüber hinaus beinhaltete der übermäßige Konsum von Amphetaminen der Workaholics Selznick und Regisseur Carol Reed zu der Zeit auch ein Mittel, das später unter dem Namen „Speed“ einen höheren Bekanntheitsgrad entwickeln sollte. Reed arbeitet gleichzeitig mit drei Teams bei denen Regieassistent Guy Hamilton und Skriptgirl Angela Allen zugegen waren. Beide führen mit Anekdoten durch die Dokumentation und besuchen gleichzeitig auch die Drehorte in Wien. Besonders Orson Welles, der den Film beherrscht, obwohl er keine zehn Minuten mitwirkt, war mit seinen Starallüren ein Sorgenkind während der ohnehin schon anstrengenden Produktionsphase. Als weitere Extras befinden sich Audiointerviews mit Hauptdarsteller Joseph Cotton und Schriftsteller Graham Greene, der in Kriegszeiten selbst für den britischen Geheimdienst gearbeitet hat und von dem auch die Romanvorlage stammte. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
Wien, 1948: Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins will in der besetzten Stadt seinen alten Freund Harry Lime besuchen. Er kommt gerade noch rechtzeitig zu dessen Beerdigung. Seine Nachforschungen führen ihn zu Limes Geliebter, der Schauspielerin Anna Schmidt, die aus dem russischen Sektor geflohen ist und ihm bei seinen Ermittlungen hilft. Martins Suche nach der Wahrheit zieht ihn immer tiefer in einen gefährlichen Teufelskreis aus Betrug, Korruption und Mord. Schließlich führt ihn die Jagd nach dem "dritten Mann" in das unterirdische Kanalisationsnetz der Stadt... Der Studio Canal-Transfer ist zwar nicht ganz so gut wie der von Criterion, ist aber durchaus brauchbar. Das Bild (1,33:1 / 1080/24p) wurde allerdings nicht wirklich aufwendig restauriert. Die Vorlage für diesen Transfer war augenscheinlich auch in keinem sehr guten Zustand. Die Schärfe ist gut, aber nicht gut genug. Es gibt Einbußen bei der Detailschärfe und den Kanten. Der Kontrast ist nicht immer vollends ausgewogen und verschluckt schon mal manches Detail, während helle Flächen zum überstrahlen neigen. Der Schwarzwert ist nicht besonders satt und tendiert doch häufig mehr nach Grau. Es sind noch immer jede Menge analoge Defekte, kleinere Unsauberkeiten und Bildfehler wie Kratzer und Laufstreifen vorhanden. Es gibt ein leichtes Rauschen, aber dass stammt zum Teil vom sichtbaren Filmkorn, das zum Glück nicht mit brutalen Filtern ausgetrieben wurde. Die Kompression bleibt unauffällig. Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0 Mono
Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0 Mono
Spanisch: DTS-HD Master Audio 2.0 Mono
Französisch: DTS-HD Master Audio 2.0 Mono

Die deutsche Synchronfassung ist recht leise, weist ein dezentes Rauschen auf und klingt dumpf und blechern. Es gibt einige Unsauberkeiten in den Dialogen wie Kratzen und Zischen. Die englische OF ist da auch nicht viel besser, klingt sie doch auch dumpf und das Rauschen ist hier sogar noch stärker. Es gibt optionale deutsch, französische, spanische und niederländische Untertitel. Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar von Guy Hamilton (Regieassistent), Simon Callow und Angela Allen (2nd Unit Continuity), der Doku in Spielfilmlänge "Shadowing the Third Man" (ca. 90 min), Der Dritte Mann im Radio (Hörspiel, nur Audio, ca. 29 min), ein alternativer Anfang mit Joseph Cottens Voice Over (ca. 2 min), ein Interview und Zitherspiel mit Cornelia Mayer (ca. 5 min, HD), zwei Guardian NFT Interviews mit Joseph Cotten und Graham Green (nur Audio, jeweils ca. 47 und 8 min), eine Fotogalerie, eine Interaktive Wien-Tour (HD) über die Schauplätze des Films sowie zwei Trailern (beide Englisch, HD). Dazu gibt es ein 20-seitiges Booklet. Die Extras liegen alle in Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln vor. Was wurde nicht alles schon über den Klassiker des englischen Films gesagt und geschrieben? Was kann man da noch hinzufügen, ohne sich zu wiederholen?

Machen wir es kurz: Die Gemeinschaftsproduktion von Alexander Korda und David O. Selznick THE THIRD MAN (UK, 1949) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Graham Greene und wurde mit Joseph Cotton, Orson Welles, Alida Valli, Paul Hörbiger, Trevor Howard und Bernard Lee besetzt. Die Regie wurde Carol Reed anvertraut.

Der Film spielt im Nachkriegs-Wien, fängt dabei die besondere Stimmung und Atmosphäre der damaligen Zeit ein und nutzt sie für seine Geschichte. Neben dem Thriller-Aspekt und der eigentlichen Krimi-Handlung ist der Film eine ebenso klassische wie düstere Dreiecksgeschichte vor den Kulissen der zerstörten Stadt. Ähnlich wie Berlin war Wien geteilt und wurde von den vier Besatzungsmächten kontrolliert. Die Stadt war voller zwielichtiger Figuren, die nicht nur mit den Besatzungsmächten kungelten, sondern auch mit skrupellosen Händlern, Schiebern und Spekulanten, die ihren Schwarzmarktgeschäften nachgingen. Wien bot als Drehort viele visuell interessante Schauplätze. Das betraf nicht nur die Trümmerhalden, sondern auch Sehenswürdigkeiten wie das Riesenrad am Prater und vor allem die Kanalisation. Diese wird zum Ende dann Location für die finale Jagd durch das Labyrinth der unterirdischen Kanäle.

THE THIRD MAN ist auch ein Film über Freundschaft, Loyalität und Verrat. Holly Martins (Joseph Cotten) muss erfahren, dass sein Freund Harry Lime (Orson Welles) zu einem skrupel- und gefühllosen, egozentrischen Mann, einem Mörder und Gangster, geworden ist. Lime klaut hochwertiges Penicillin aus Armeebeständen und verkauft es meistbietend auf dem Schwarzmarkt. In der Stadt herrscht akuter Mangel und so erkranken und sterben diverse Menschen, darunter auch viele Kinder. Martins agiert wider seiner Natur und hilft den Besatzungsmächten Lime zu verfolgen. Die einstige Freundschaft wird auf die Probe gestellt und da Martins tut, was er zu tun glaubt, müssen die Figuren und der Film ein tragisches Ende nehmen und dass obwohl Produzent Selznick eigentlich immer auf das typische Hollywood Ending setzt (nur hier mal nicht).

THE THIRD MAN ist ein später Vertreter des Film Noir, der sich aber auch von den Konventionen der anderen Genrevertreter abhebt und stattdessen mit einem gewissen Hauch Neo-Realismus italienischer Prägung daherkommt, den Regisseur Carol Reed so schätzt. Die Bildgestaltung von Robert Krasker ist dabei absolut fantastisch, spielt er doch viel mit der vorherrschenden Dunkelheit, zeigt viel Schatten und verwendet oft Gegenlicht. Untermalt wird das Ganze von der unvergesslichen (Zither-)Musik von Anton Karras, die seinerzeit sogar ein echter Hit war. Der Film wurde damals vielfach ausgezeichnet und geehrt: Er ist Oscar-nominiert (Regie, Schnitt) und Oscar-gekrönt (beste Kameraarbeit S/W) und errang auch andere Preise (Cannes, BAFTA).

DER DRITTE MANN ist und bleibt ein zeitloses Meisterstück der Filmgeschichte, das bis heute nichts von seiner Güte verloren hat. ()

alle Rezensionen von Carlito Brigante ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: The Third Man
Land / Jahr: Großbritannien 1949
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 20-seitiges Booklet mit einem Text des Autors Max Honert
Kommentare:

Oscar Verleihung - StudioCanal Collection: Der dritte Mann:
Prämierungen bei der Oscar-Verleihung im Jahre 1950:
Insgesamte Anzahl der Oscars: 1

- Beste Kamera
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