Der verbotene Schlüssel
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Die Krankenpflegerin Caroline Ellis (Kate Hudson) kümmert sich auf einer heruntergekommenen Plantage in den Sümpfen Louisianas um den völlig gelähmten Ben Devereaux (John Hurt).
Von dessen Ehefrau (Gena Rowlands) erhält sie einen Generalschlüssel, der ihr jede Tür im Haus öffnet - nur nicht die zum unheimlichen Dachzimmer, in dem ein schreckliches Geheimnis lauert!
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Inhaltsangabe zu Der verbotene Schlüssel: 
Die Krankenpflegerin Caroline Ellis (Kate Hudson) kümmert sich auf einer heruntergekommenen Plantage in den Sümpfen Louisianas um den völlig gelähmten Ben Devereaux (John Hurt).
Von dessen Ehefrau (Gena Rowlands) erhält sie einen Generalschlüssel, der ihr jede Tür im Haus öffnet - nur nicht die zum unheimlichen Dachzimmer, in dem ein schreckliches Geheimnis lauert!
Der verbotene Schlüssel stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.
Der verbotene Schlüssel Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Der verbotene Schlüssel:
Darsteller:
Kate Hudson  , Gena Rowlands, Peter Sarsgaard, John Hurt, Joy Bryant, Jen Apgar, Andreas Beckett, Ann Dalrymple, Natasha Delahunt, Justin Groetsch, David Jensen, Mark Krasnoff, Forrest Landis, Melissa Renée Martin, Marcus McGregor, Madison McLee, Natalie McNeil, Sarah Pettycrew, Jeryl Prescott, Jamie Lee Redmon, Brian Ruppert, Joel Schmidt, L.J. Stevens, Leah Stewart, Deneen Tyler, Sydney Elle Wood,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der verbotene Schlüssel:
0Frank Brenner2010-10-15Wenn man in den USA auf die Suche nach der angemessenen Umgebung für einen Gruselfilm geht, wird man mit größter Wahrscheinlichkeit in den New-England-Staaten fündig, oder in Louisiana. In und um New Orleans, in der schwülen Atmosphäre der Sümpfe, haben sich die Voodoo- und Hoodoo-Bräuche besonders stark entfalten können – und so manchem düsteren Gruselfilm ein angemessenes Setting geliefert. In „Der verbotene Schlüssel“ geht es mal ausnahmsweise eher um Hoodoo, wobei die Unterschiede eigentlich nur im Detail stecken. Im Gegensatz zu Voodoo verbergen sich hinter Hoodoo allerdings keine etablierte Religion mit festen Strukturen, sondern magische Rituale, die auf afrikanische und indianische Magie zurückgehen und auch europäische Einflüsse aufweisen.
Mit denen kommt die Krankenpflegerin Caroline (Kate Hudson) in Kontakt, als sie nördlich von New Orleans in den Sümpfen Louisianas eine Stelle als Hospizpflegerin annimmt. Im 30 Räume umfassenden Anwesen der Devereauxs kann die greise Violet (Gena Rowlands) nicht mehr alleine für ihren sterbenskranken Mann Ben (John Hurt) sorgen, der nach einem Schlaganfall beidseitig gelähmt ist und nicht mehr sprechen kann. Caroline wird vom Familienanwalt Luke Marshall (Peter Sarsgaard) empfangen, der vor Caroline schon etliche andere Krankenschwestern für die Stelle angeworben hatte. Doch keine von ihnen hielt es lange im Haus aus. Caroline erhält einen „Universalschlüssel“ für die unzähligen Türen des Anwesens, muss aber bald erkennen, dass es auf dem Dachboden eine Tür gibt, aus der seltsame Geräusche dringen und zu der dieser Schlüssel nicht passt. Die Neugier der jungen Frau ist geweckt, und sie macht sich heimlich daran, hinter das Geheimnis jenes mysteriösen Raumes des Hauses zu kommen. Angespornt wird sie auch durch die verzweifelten Versuche Bens, auf sich aufmerksam zu machen und sie um Hilfe anzuflehen. Violet scheint nicht die schwache Alte zu sein, für die man sie auf den ersten Blick halten könnte.
Für den englischen Regisseur Iain Softley, der 1994 mit seinem Debütfilm „Backbeat – Die Wahrheit über die Beatles“ direkt einen fulminanten Einstieg in die Filmszene hingelegt hatte, stellte „Der verbotene Schlüssel“ im Jahr 2005 Neuland dar. Mit „Die Flügel der Taube“ hatte er zuvor eine gepflegte Henry-James-Adaption in die Kinos gebracht und mit „K-PAX – Alles ist möglich“ erste Versuche im Bereich der Mysteryunterhaltung unternommen. Hier hatte er nun auf klassische amerikanische Gruseltradition gesetzt und eine zerbrechlich wirkende Kate Hudson in die Abgründe des Hoodoo-Kultes geschickt. Der Aufbau einer unheilsschwangeren Gruselatmosphäre ist Softley dabei noch ganz ansehnlich gelungen, doch das Drehbuch von Ehren Kruger („Scream 3“) weist eine unsaubere und in Sachen Spannung eher kontraproduktive Dramaturgie auf. Der effektivste Grusel entsteht durch die hervorragenden Interpretationen durch die sinistre Gena Rowlands und den in seiner Hilflosigkeit trotzdem nicht minder erschreckenden John Hurt. Insbesondere in der ersten Stunde kommt die Handlung nur sehr schleppend in die Gänge, was erst zum Finale hin einigermaßen entschädigt wird. Ein origineller Storytwist in den letzten Minuten kann einen dann zusätzlich milde stimmen. Die BluRay-Erstveröffentlichung des Films wartet mit DTS 5.1-Sound in sieben Sprachen auf (u.a. auch Deutsch), die Originalversion gibt’s im DTS HD Master Audio-Ton. In 15 verschiedenen Sprachen werden Untertitel angeboten. Extras sucht man indes leider vergebens. Das ist insofern schade, da die fünf Jahre alte DVD-Veröffentlichung des Films beim gleichen Anbieter eine Vielzahl an Features und einen Audiokommentar enthielt.
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Wenn man in den USA auf die Suche nach der angemessenen Umgebung für einen Gruselfilm geht, wird man mit größter Wahrscheinlichkeit in den New-England-Staaten fündig, oder in Louisiana. In und um New Orleans, in der schwülen Atmosphäre der Sümpfe, haben sich die Voodoo- und Hoodoo-Bräuche besonders stark entfalten können – und so manchem düsteren Gruselfilm ein angemessenes Setting geliefert. In „ Der verbotene Schlüssel“ geht es mal ausnahmsweise eher um Hoodoo, wobei die Unterschiede eigentlich nur im Detail stecken. Im Gegensatz zu Voodoo verbergen sich hinter Hoodoo allerdings keine etablierte Religion mit festen Strukturen, sondern magische Rituale, die auf afrikanische und indianische Magie zurückgehen und auch europäische Einflüsse aufweisen.
Mit denen kommt die Krankenpflegerin Caroline (Kate Hudson) in Kontakt, als sie nördlich von New Orleans in den Sümpfen Louisianas eine Stelle als Hospizpflegerin annimmt. Im 30 Räume umfassenden Anwesen der Devereauxs kann die greise Violet (Gena Rowlands) nicht mehr alleine für ihren sterbenskranken Mann Ben (John Hurt) sorgen, der nach einem Schlaganfall beidseitig gelähmt ist und nicht mehr sprechen kann. Caroline wird vom Familienanwalt Luke Marshall (Peter Sarsgaard) empfangen, der vor Caroline schon etliche andere Krankenschwestern für die Stelle angeworben hatte. Doch keine von ihnen hielt es lange im Haus aus. Caroline erhält einen „Universalschlüssel“ für die unzähligen Türen des Anwesens, muss aber bald erkennen, dass es auf dem Dachboden eine Tür gibt, aus der seltsame Geräusche dringen und zu der dieser Schlüssel nicht passt. Die Neugier der jungen Frau ist geweckt, und sie macht sich heimlich daran, hinter das Geheimnis jenes mysteriösen Raumes des Hauses zu kommen. Angespornt wird sie auch durch die verzweifelten Versuche Bens, auf sich aufmerksam zu machen und sie um Hilfe anzuflehen. Violet scheint nicht die schwache Alte zu sein, für die man sie auf den ersten Blick halten könnte.
Für den englischen Regisseur Iain Softley, der 1994 mit seinem Debütfilm „Backbeat – Die Wahrheit über die Beatles“ direkt einen fulminanten Einstieg in die Filmszene hingelegt hatte, stellte „ Der verbotene Schlüssel“ im Jahr 2005 Neuland dar. Mit „Die Flügel der Taube“ hatte er zuvor eine gepflegte Henry-James-Adaption in die Kinos gebracht und mit „K-PAX – Alles ist möglich“ erste Versuche im Bereich der Mysteryunterhaltung unternommen. Hier hatte er nun auf klassische amerikanische Gruseltradition gesetzt und eine zerbrechlich wirkende Kate Hudson in die Abgründe des Hoodoo-Kultes geschickt. Der Aufbau einer unheilsschwangeren Gruselatmosphäre ist Softley dabei noch ganz ansehnlich gelungen, doch das Drehbuch von Ehren Kruger („Scream 3“) weist eine unsaubere und in Sachen Spannung eher kontraproduktive Dramaturgie auf. Der effektivste Grusel entsteht durch die hervorragenden Interpretationen durch die sinistre Gena Rowlands und den in seiner Hilflosigkeit trotzdem nicht minder erschreckenden John Hurt. Insbesondere in der ersten Stunde kommt die Handlung nur sehr schleppend in die Gänge, was erst zum Finale hin einigermaßen entschädigt wird. Ein origineller Storytwist in den letzten Minuten kann einen dann zusätzlich milde stimmen. Die BluRay-Erstveröffentlichung des Films wartet mit DTS 5.1-Sound in sieben Sprachen auf (u.a. auch Deutsch), die Originalversion gibt’s im DTS HD Master Audio-Ton. In 15 verschiedenen Sprachen werden Untertitel angeboten. Extras sucht man indes leider vergebens. Das ist insofern schade, da die fünf Jahre alte DVD-Veröffentlichung des Films beim gleichen Anbieter eine Vielzahl an Features und einen Audiokommentar enthielt.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Der verbotene Schlüssel:
Originaltitel: The Skeleton Key
Land / Jahr: USA 2005
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Der verbotene Schlüssel:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Auch als UMD verfügbar
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