Die Brücke am Kwai
http://www.digitalvd.de/blu-ray/87661,Die-Bruecke-am-Kwai.html
Britische Kriegsgefangene der Japaner und ihr Kommandant, Colonel Nicholson (Alec Guinness) werden gezwungen, eine Eisenbahnbrücke über den River Kwai zu bauen. Gegen die unmenschliche Behandlung durch den brutalen Colonel Saito (Sessue Hayakawa) setzt Nicholson außergewöhnlichen Mut und Einfallsreichtum.
Die Brücke wird für ihn und seine Soldaten zum Symbol des Widerstandes und Überlebenswillens. Zwischenzeitlich hat das britische Oberkommando einen Kommandotrupp (William Holden, Jack Hawkins und Geoffrey Horne) beauftragt, diese Lebensader des Feindes zu zerstören.
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Inhaltsangabe zu Die Brücke am Kwai: 
Britische Kriegsgefangene der Japaner und ihr Kommandant, Colonel Nicholson (Alec Guinness) werden gezwungen, eine Eisenbahnbrücke über den River Kwai zu bauen. Gegen die unmenschliche Behandlung durch den brutalen Colonel Saito (Sessue Hayakawa) setzt Nicholson außergewöhnlichen Mut und Einfallsreichtum.
Die Brücke wird für ihn und seine Soldaten zum Symbol des Widerstandes und Überlebenswillens. Zwischenzeitlich hat das britische Oberkommando einen Kommandotrupp (William Holden, Jack Hawkins und Geoffrey Horne) beauftragt, diese Lebensader des Feindes zu zerstören.
Die Brücke am Kwai stammt aus dem Hause SONY Pictures Home Entertainment.
Die Brücke am Kwai Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Brücke am Kwai:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Brücke am Kwai:
0Tobias Mielke2010-10-21Manche Filme haben Kinogeschichte geschrieben und sich ihren Platz in der Kulturgeschichte einfach verdient, da sie handwerklich grandios und emotional mitreißend sind. „Die Brücke am Kwai“ von Meisterregisseur Davis Lean gehört zwangsläufig in diese Kategorie und darum war es nur logisch, ihn in die Home-Entertainment-Neuzeit zu überführen und ihm eine Blu-ray zu widmen.
Britische Kriegsgefangene unter dem Kommando von Colonel Nicholson werden von den Japanern gezwungen eine Eisenbahnbrücke über den River Kwai zu bauen. Gegen die unmenschliche Behandlung durch den brutalen Colonel Saito setzt Nicholson außergewöhnlichen Mut und Einfallsreichtum. Die Brücke wird für ihn und seine Soldaten zum Symbol des Widerstandes und Überlebenswillens. Zwischenzeitlich hat das britische Oberkommando einen Kommandotrupp beauftragt, diese Lebensader des Feindes zu zerstören.
„Die Brücke am Kwai“ ist auch heute noch ein filmisches Monument mit unvergesslichen Szenen und Charakteren. Allen voran der „Colonel Bogey March“, den die Gefangenen Briten pfeifen und der seitdem fälschlicherweise als „River Kwai March“ tituliert wird.
Ebenso eine der bis dahin größten Filmrequisiten überhaupt, die mächtige, über 100 Meter lange Bambusbrücke, die die Hauptrolle des Film übernimmt.
David Lean war seit jeher für seine akribischen Filmvorbereitungen und peniblen Durchführungen seiner Produktionen berüchtigt. Die Liebe zum Detail und die langen Dreharbeiten ließen das Budget stets in die Höhe schnellen. Allerdings lieferte Lean auch immer beeindruckende und erfolgreiche Filme ab, von denen nicht wenige zu Klassikern wurden.
„Die Brücke am Kwai“ gewann schließlich 7 Oscars, u.a. als bester Film, für die Regie, das Drehbuch und für Alec Guinness als bester Hauptdarsteller.
Für David Lean war es der erste große Welterfolg, seine nächsten Produktionen „Lawrence von Arabien“ und „Doktor Schiwago“ sollten seinen Ruf als Meisterregisseur weiter untermauern.
Das Bild der Blu-ray ist so gut, wie man es von der Überarbeitung eines solchen Filmes erwarten konnte. Ich hoffe wirklich, dass sich die Studios weiterhin solche Mühe geben und Filmklassiker für das Heimkino grandios aufbereiten.
Der Ton liegt in deutsch, englisch und französisch in 5.1 DTS-HD Master Audio vor. Er ist voll und klar. Untertitel sind in 7-facher Ausführung vorhanden.
Extras sind zahlreich vorhanden und geben einen guten Überblick über die Entstehung des Films, leider sind sie nur in SD vorhanden.
Besonderes Highlight ist der „Picture in Graphics Track“, hier werden während des Films Informationen zu den verschiedenen Szenen, zum geschichtlichen Hintergrund, zu den Dreharbeiten etc. gegeben.
Dazu gibt es ein fast einstündiges Making of, Informationen zur Premiere und zum Bau der Brücke, Fotogalerien und Trailer.
Historische Schätze sind die Interviews von William Holden und Alec Guinness in der Steve Allen Show sowie einen Lehrfilm, den William Holden anmoderiert
„Die Brücke am Kwai“ gehört in den Schrank jedes Filmliebhabers, als Blu-ray ist er schlicht umwerfend. Leider wird uns hierzulande wohl ein Deluxe-Paket wie in den USA vorenthalten werden.
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Manche Filme haben Kinogeschichte geschrieben und sich ihren Platz in der Kulturgeschichte einfach verdient, da sie handwerklich grandios und emotional mitreißend sind. „ Die Brücke am Kwai“ von Meisterregisseur Davis Lean gehört zwangsläufig in diese Kategorie und darum war es nur logisch, ihn in die Home-Entertainment-Neuzeit zu überführen und ihm eine Blu-ray zu widmen.
Britische Kriegsgefangene unter dem Kommando von Colonel Nicholson werden von den Japanern gezwungen eine Eisenbahnbrücke über den River Kwai zu bauen. Gegen die unmenschliche Behandlung durch den brutalen Colonel Saito setzt Nicholson außergewöhnlichen Mut und Einfallsreichtum. Die Brücke wird für ihn und seine Soldaten zum Symbol des Widerstandes und Überlebenswillens. Zwischenzeitlich hat das britische Oberkommando einen Kommandotrupp beauftragt, diese Lebensader des Feindes zu zerstören.
„ Die Brücke am Kwai“ ist auch heute noch ein filmisches Monument mit unvergesslichen Szenen und Charakteren. Allen voran der „Colonel Bogey March“, den die Gefangenen Briten pfeifen und der seitdem fälschlicherweise als „River Kwai March“ tituliert wird.
Ebenso eine der bis dahin größten Filmrequisiten überhaupt, die mächtige, über 100 Meter lange Bambusbrücke, die die Hauptrolle des Film übernimmt.
David Lean war seit jeher für seine akribischen Filmvorbereitungen und peniblen Durchführungen seiner Produktionen berüchtigt. Die Liebe zum Detail und die langen Dreharbeiten ließen das Budget stets in die Höhe schnellen. Allerdings lieferte Lean auch immer beeindruckende und erfolgreiche Filme ab, von denen nicht wenige zu Klassikern wurden.
„ Die Brücke am Kwai“ gewann schließlich 7 Oscars, u.a. als bester Film, für die Regie, das Drehbuch und für Alec Guinness als bester Hauptdarsteller.
Für David Lean war es der erste große Welterfolg, seine nächsten Produktionen „Lawrence von Arabien“ und „Doktor Schiwago“ sollten seinen Ruf als Meisterregisseur weiter untermauern.
Das Bild der Blu-ray ist so gut, wie man es von der Überarbeitung eines solchen Filmes erwarten konnte. Ich hoffe wirklich, dass sich die Studios weiterhin solche Mühe geben und Filmklassiker für das Heimkino grandios aufbereiten.
Der Ton liegt in deutsch, englisch und französisch in 5.1 DTS-HD Master Audio vor. Er ist voll und klar. Untertitel sind in 7-facher Ausführung vorhanden.
Extras sind zahlreich vorhanden und geben einen guten Überblick über die Entstehung des Films, leider sind sie nur in SD vorhanden.
Besonderes Highlight ist der „Picture in Graphics Track“, hier werden während des Films Informationen zu den verschiedenen Szenen, zum geschichtlichen Hintergrund, zu den Dreharbeiten etc. gegeben.
Dazu gibt es ein fast einstündiges Making of, Informationen zur Premiere und zum Bau der Brücke, Fotogalerien und Trailer.
Historische Schätze sind die Interviews von William Holden und Alec Guinness in der Steve Allen Show sowie einen Lehrfilm, den William Holden anmoderiert
„ Die Brücke am Kwai“ gehört in den Schrank jedes Filmliebhabers, als Blu-ray ist er schlicht umwerfend. Leider wird uns hierzulande wohl ein Deluxe-Paket wie in den USA vorenthalten werden.
(Tobias Mielke)
alle Rezensionen von Tobias Mielke ...
0Danny Walch2010-12-24Britische Kriegsgefangene der Japaner und ihr Kommandant, Colonel Nicholson (Alec Guinness) werden gezwungen, eine Eisenbahnbrücke über den River Kwai zu bauen. Gegen die unmenschliche Behandlung durch den brutalen Colonel Saito (Sessue Hayakawa) setzt Nicholson außergewöhnlichen Mut und Einfallsreichtum.
Die Brücke wird für ihn und seine Soldaten zum Symbol des Widerstandes und Überlebenswillens. Zwischenzeitlich hat das britische Oberkommando einen Kommandotrupp (William Holden, Jack Hawkins und Geoffrey Horne) beauftragt, diese Lebensader des Feindes zu zerstören. Technische Daten:
Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1) Bitrate: 23956 kbps Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9
DIE BRÜCKE AM KWAI wurde von Sony in 4K-Auflösung neu gescannt und remastered. Hinzu kommt das originale Bildformat von sehr breiten 2,55:1. Die Bildqualität der Blu-ray Disc ist absolut bestechend ausgefallen für einen 53 Jahre alten Film. Sicherlich wirkt manches optisch manchmal etwas weicher, aber das ist dem Ausgangsmaterial geschuldet. Dafür wird in sehr vielen Szenen eine wunderschöne Detailpracht offenbart. Vor allem die Natur kommt hier perfekt zur Geltung, aber auch Kulissen und Kostüme profitieren enorm von der HD-Auflösung. Konturen werden klar gezeichnet, aber wirken niemals überschärft. Feines Filmkorn ist quasi permanent zu sehen, stört den Filmgenuss aber zu keiner Zeit, da es sich angenehm im Hintergrund hält. Die Kompression arbeitet unauffällig ohne Blockbildung. Die Farben erscheinen wunderbar saftig und bunt, aber eben manchmal mit der etwas unnatürlich leuchtenden Optik der 1950er Jahre. Vereinzelt ist zum Beispiel ein etwas greller Orange-Stich feststellbar. Der Kontrast besitzt eine ausgezeichnete Balance ohne zu sumpfig zu wirken oder helle Flächen zum Überstrahlen zu verleiten. Die daraus resultierende Plastizität ist für einen Film des Jahrgangs 1957 phasenweise fast schon sensationell. Schmutz sowie analoge Defekte findet man auf dem Ausgangsmaterial ebenfalls nicht, da sie im Zuge der Restauration entfernt wurden. Verfügbare Tonspuren:
Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2892 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) Französisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2840 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2857 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Erfreulicherweise liegen sowohl das englische Original als auch die deutsche Synchronisation in DTS-HD Master Audio 5.1. Und noch dazu wurde die Synchro diesmal auch nicht von der Bitrate her kastriert und obendrauf hat man die ganze Tonspur wie auch beim Originalton sehr ordentlich restauriert. Man hört bei der Abmischung quasi keinen Unterschied zwischen Deutsch und Englisch. Die Musik schallt sehr breit und satt in den Raum. Verzerrungen sind hier nicht zu hören. Vereinzelt wurden ein paar dezente Surroundeffekte sowie Umgebungsklänge eingestreut, die aber nicht allzu räumlich und dynamisch wirken. Auch der Tiefenbass hält sich zurück, was aber bei einem Film dieses Alters nicht verwundert. Die Dialoge werden in beiden Sprachfassungen absolut sauber wiedergegeben. Nichts wirkt blechern, nur vereinzelt vielleicht einen Hauch zu dumpf. Die allgemeine Klangqualität besticht durch satte und breite Mitten. Die Höhen sind etwas begrenzt, aber sauber, dasselbe gilt für den Bassbereich. Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch sowie diversen weiteren Sprachen zum Hauptfilm. Das Bonusmaterial beginnt mit dem Bild-in-Grafik-Track "Überquerung der Brücke", wo man Hintergrundinformationen zum Film oder den historischen Gegebenheiten abrufen kann. Das Making Of von DIE BRÜCKE AM KWAI dauert 53 Minuten und dokumentiert die Dreharbeiten durch alte Fotos, Filmszenen sowie Interviews mit Experten und am Film beteiligten Personen. Das Ganze erweist sich als kurzweilig und interessant, Reinschauen lohnt sich definitiv. Als nächstes sieht man William Holden und Alec Guinness in The Steve Allen Show. Es handelt sich dabei um einen siebenminütigen Bericht der beiden vom Set, in dem sie über die Dreharbeiten berichten. Auch das neu entdeckte Archivmaterial erweist sich als interessant: William Holden erzählt knapp zwei Minuten über die Premiere des Films. Der Beitrag "Aufstieg und Fall eines Dschungelriesen" dauert sechs Minuten und ist ein Original-Setbericht mit Aufnahmen von den Dreharbeiten und vor allem der Brücke über den Kwai. Der USC-Kurzfilm mit Einführung von William Holden analysiert die Handlung von DIE BRÜCKE AM KWAI satte 16 Minuten lang. Es folgt anschließend eine Würdigung von Filmemacher John Milius, welcher in acht Minuten seine Gedanken zum Film in Worte fasst und seine Bedeutung betont. Zum Schluss gibt es noch eine Fotogalerie sowie zwei Trailer zum Film zu sehen. DIE BRÜCKE AM KWAI ist ein Anti-Kriegsfilm aus dem Jahr 1957. Das Werk basiert auf der gleichnamigen Literaturvorlage von Pierre Boulle, welche 1954 erschien. Der Film hält sich eigentlich recht nah an der Vorlage, weicht aber gerade beim Ende stark davon. Alles dreht sich um eine Eisenbahnbrücke, die eine Kompanie gefangener britischer Soldaten 1943 für die Japaner über den Fluss Kwai bauen sollen. Der Fluss trennt Thailand von Birma. Die Eisenbahnlinie durch den Dschungel soll Bangkok mit Rangun verbinden und Japans Truppenbewegungen in der Region beschleunigen. Im Lager, wo die britischen Kriegsgefangenen untergebracht sind, entbrennt ein ungleicher Machtkampf zwischen Colonel Saito (Sessue Hayakawa; DREI KEHRTEN HEIM) und dem obersten britischen Offizier, Colonel Nicholson (Sir Alec Guinness, KRIEG DER STERNE). Während Saito die britischen Offiziere zur körperlichen Zwangsarbeit zwingen möchte, widersetzt sich Nicholson auch unter Folter diesem Befehl und fordert wiederholt die Einhaltung der Genfer Konvention. Die Bauarbeiten werden von den britischen Soldaten verschleppt und sabotiert, während Saito langsam aber sicher die Zeit davon rennt...
Die titelgebende Brücke existiert noch heute. Darin besteht nämlich der größte Unterschied zum Film. Dort hat Regie-Legende David Lean (LAWRENCE VON ARABIEN) das Drehbuch ändern lassen, um das Ende bitterer und parabelhafter wirken zu lassen. Das jetzige Ende passt besser zu einem Anti-Kriegsfilm und verdeutlicht den ganzen Wahnsinn sowie die Sinnlosigkeit des Krieges. Interessant ist vor allem die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere Colonel Nicholson und Colonel Saito. Während ersterer selbst unter Folter stets auf Recht und Ordnung pocht und im Laufe des Films eine gewisse Affinität beziehungsweise Stolz zum Bauvorhaben entwickelt, bemerkt letzterer, dass er mit Verhandlung, Zuckerbrot und Peitsche sein Ziel besser erreichen kann als wenn er die Gefangenen foltert und die Offiziere zur Zwangsarbeit zwingt. Gegen Ende des Films ergibt sich fast schon eine beiderseitige Kooperation, die von einigen auf der britischen Seite auch bemerkt und hinterfragt wird. Der Nebenhandlungsstrang, in welchem gezeigt wird, wie ein Flüchtling aus dem Lager, gespielt von William Holden, die Sprengung der Brücke vorbereiten soll, ist hier leider weit weniger spannend geraten, zumal Holdens Figur auch noch auf lustig getrimmt wurde. Trotzdem ist DIE BRÜCKE AM KWAI auch heute noch ein sehenswerter Klassiker - die Story ist spannend, die Schauplätze authentisch und spektakulär.
Die Blu-ray Disc von Sony Pictures zeigt DIE BRÜCKE AM KWAI in wunderbar restaurierter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial kann sich ebenfalls sehen lassen, was Umfang und Qualität betrifft.
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Britische Kriegsgefangene der Japaner und ihr Kommandant, Colonel Nicholson (Alec Guinness) werden gezwungen, eine Eisenbahnbrücke über den River Kwai zu bauen. Gegen die unmenschliche Behandlung durch den brutalen Colonel Saito (Sessue Hayakawa) setzt Nicholson außergewöhnlichen Mut und Einfallsreichtum. Die Brücke wird für ihn und seine Soldaten zum Symbol des Widerstandes und Überlebenswillens. Zwischenzeitlich hat das britische Oberkommando einen Kommandotrupp (William Holden, Jack Hawkins und Geoffrey Horne) beauftragt, diese Lebensader des Feindes zu zerstören. Technische Daten: Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1) Bitrate: 23956 kbps Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9 DIE BRÜCKE AM KWAI wurde von Sony in 4K-Auflösung neu gescannt und remastered. Hinzu kommt das originale Bildformat von sehr breiten 2,55:1. Die Bildqualität der Blu-ray Disc ist absolut bestechend ausgefallen für einen 53 Jahre alten Film. Sicherlich wirkt manches optisch manchmal etwas weicher, aber das ist dem Ausgangsmaterial geschuldet. Dafür wird in sehr vielen Szenen eine wunderschöne Detailpracht offenbart. Vor allem die Natur kommt hier perfekt zur Geltung, aber auch Kulissen und Kostüme profitieren enorm von der HD-Auflösung. Konturen werden klar gezeichnet, aber wirken niemals überschärft. Feines Filmkorn ist quasi permanent zu sehen, stört den Filmgenuss aber zu keiner Zeit, da es sich angenehm im Hintergrund hält. Die Kompression arbeitet unauffällig ohne Blockbildung. Die Farben erscheinen wunderbar saftig und bunt, aber eben manchmal mit der etwas unnatürlich leuchtenden Optik der 1950er Jahre. Vereinzelt ist zum Beispiel ein etwas greller Orange-Stich feststellbar. Der Kontrast besitzt eine ausgezeichnete Balance ohne zu sumpfig zu wirken oder helle Flächen zum Überstrahlen zu verleiten. Die daraus resultierende Plastizität ist für einen Film des Jahrgangs 1957 phasenweise fast schon sensationell. Schmutz sowie analoge Defekte findet man auf dem Ausgangsmaterial ebenfalls nicht, da sie im Zuge der Restauration entfernt wurden. Verfügbare Tonspuren: Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2892 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) Französisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2840 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2857 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) Erfreulicherweise liegen sowohl das englische Original als auch die deutsche Synchronisation in DTS-HD Master Audio 5.1. Und noch dazu wurde die Synchro diesmal auch nicht von der Bitrate her kastriert und obendrauf hat man die ganze Tonspur wie auch beim Originalton sehr ordentlich restauriert. Man hört bei der Abmischung quasi keinen Unterschied zwischen Deutsch und Englisch. Die Musik schallt sehr breit und satt in den Raum. Verzerrungen sind hier nicht zu hören. Vereinzelt wurden ein paar dezente Surroundeffekte sowie Umgebungsklänge eingestreut, die aber nicht allzu räumlich und dynamisch wirken. Auch der Tiefenbass hält sich zurück, was aber bei einem Film dieses Alters nicht verwundert. Die Dialoge werden in beiden Sprachfassungen absolut sauber wiedergegeben. Nichts wirkt blechern, nur vereinzelt vielleicht einen Hauch zu dumpf. Die allgemeine Klangqualität besticht durch satte und breite Mitten. Die Höhen sind etwas begrenzt, aber sauber, dasselbe gilt für den Bassbereich. Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch sowie diversen weiteren Sprachen zum Hauptfilm. Das Bonusmaterial beginnt mit dem Bild-in-Grafik-Track "Überquerung der Brücke", wo man Hintergrundinformationen zum Film oder den historischen Gegebenheiten abrufen kann. Das Making Of von DIE BRÜCKE AM KWAI dauert 53 Minuten und dokumentiert die Dreharbeiten durch alte Fotos, Filmszenen sowie Interviews mit Experten und am Film beteiligten Personen. Das Ganze erweist sich als kurzweilig und interessant, Reinschauen lohnt sich definitiv. Als nächstes sieht man William Holden und Alec Guinness in The Steve Allen Show. Es handelt sich dabei um einen siebenminütigen Bericht der beiden vom Set, in dem sie über die Dreharbeiten berichten. Auch das neu entdeckte Archivmaterial erweist sich als interessant: William Holden erzählt knapp zwei Minuten über die Premiere des Films. Der Beitrag "Aufstieg und Fall eines Dschungelriesen" dauert sechs Minuten und ist ein Original-Setbericht mit Aufnahmen von den Dreharbeiten und vor allem der Brücke über den Kwai. Der USC-Kurzfilm mit Einführung von William Holden analysiert die Handlung von DIE BRÜCKE AM KWAI satte 16 Minuten lang. Es folgt anschließend eine Würdigung von Filmemacher John Milius, welcher in acht Minuten seine Gedanken zum Film in Worte fasst und seine Bedeutung betont. Zum Schluss gibt es noch eine Fotogalerie sowie zwei Trailer zum Film zu sehen. DIE BRÜCKE AM KWAI ist ein Anti-Kriegsfilm aus dem Jahr 1957. Das Werk basiert auf der gleichnamigen Literaturvorlage von Pierre Boulle, welche 1954 erschien. Der Film hält sich eigentlich recht nah an der Vorlage, weicht aber gerade beim Ende stark davon. Alles dreht sich um eine Eisenbahnbrücke, die eine Kompanie gefangener britischer Soldaten 1943 für die Japaner über den Fluss Kwai bauen sollen. Der Fluss trennt Thailand von Birma. Die Eisenbahnlinie durch den Dschungel soll Bangkok mit Rangun verbinden und Japans Truppenbewegungen in der Region beschleunigen. Im Lager, wo die britischen Kriegsgefangenen untergebracht sind, entbrennt ein ungleicher Machtkampf zwischen Colonel Saito (Sessue Hayakawa; DREI KEHRTEN HEIM) und dem obersten britischen Offizier, Colonel Nicholson (Sir Alec Guinness, KRIEG DER STERNE). Während Saito die britischen Offiziere zur körperlichen Zwangsarbeit zwingen möchte, widersetzt sich Nicholson auch unter Folter diesem Befehl und fordert wiederholt die Einhaltung der Genfer Konvention. Die Bauarbeiten werden von den britischen Soldaten verschleppt und sabotiert, während Saito langsam aber sicher die Zeit davon rennt... Die titelgebende Brücke existiert noch heute. Darin besteht nämlich der größte Unterschied zum Film. Dort hat Regie-Legende David Lean (LAWRENCE VON ARABIEN) das Drehbuch ändern lassen, um das Ende bitterer und parabelhafter wirken zu lassen. Das jetzige Ende passt besser zu einem Anti-Kriegsfilm und verdeutlicht den ganzen Wahnsinn sowie die Sinnlosigkeit des Krieges. Interessant ist vor allem die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere Colonel Nicholson und Colonel Saito. Während ersterer selbst unter Folter stets auf Recht und Ordnung pocht und im Laufe des Films eine gewisse Affinität beziehungsweise Stolz zum Bauvorhaben entwickelt, bemerkt letzterer, dass er mit Verhandlung, Zuckerbrot und Peitsche sein Ziel besser erreichen kann als wenn er die Gefangenen foltert und die Offiziere zur Zwangsarbeit zwingt. Gegen Ende des Films ergibt sich fast schon eine beiderseitige Kooperation, die von einigen auf der britischen Seite auch bemerkt und hinterfragt wird. Der Nebenhandlungsstrang, in welchem gezeigt wird, wie ein Flüchtling aus dem Lager, gespielt von William Holden, die Sprengung der Brücke vorbereiten soll, ist hier leider weit weniger spannend geraten, zumal Holdens Figur auch noch auf lustig getrimmt wurde. Trotzdem ist DIE BRÜCKE AM KWAI auch heute noch ein sehenswerter Klassiker - die Story ist spannend, die Schauplätze authentisch und spektakulär. Die Blu-ray Disc von Sony Pictures zeigt DIE BRÜCKE AM KWAI in wunderbar restaurierter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial kann sich ebenfalls sehen lassen, was Umfang und Qualität betrifft.
(Danny Walch)
alle Rezensionen von Danny Walch ...
0Oliver Anter2012-03-13Unter der Regie von David Lean entstand 1957 der Kriegsfilmklassiker "Die Brücke am Kwai". Mit einem für damalige Verhältnisse gewaltigen Budget konnte dieser aus dem Vollen schöpfen und es entstand ein mehrfach Preisgekröntes Werk, das nun von Sony Pictures auf Blu-Ray veröffentlicht wird.
Während des zweiten Weltkrieges soll eine Brücke über den Fluss Kwai errichtet werden. Um dieses Projekt zu realisieren, nutzen die Japaner die englischen Gefangenen als Zwangsarbeiter. Da auch Offiziere eingesetzt werden sollen probt Offizier Nicholson den Aufstand, denn damit würde gegen die Genfer Konventionen verstoßen. Nicholson landet in Einzelhaft. Fortan versuchen die Engländer alles, um den Brückenbau zu boykottieren. Widerwillig lassen sich die Japaner schließlich auf die Forderungen der Engländer ein, da die Brücke schnell stehen muss, denn ein Zug ist bereits unterwegs ...
"Die Brücke am Kwai" ist ein Klassiker des Kriegsfilms. Über eine Spielzeit von ca. 160 Minuten wird ein Machtkampf zwischen dem japanischen Lagerkommandanten Saito und dem englischen Offizier Nicholson dargestellt. Dabei will zunächst keiner von seiner Überzeugung ablassen. Schließlich einigen sich die beiden und unter der tatkräftigen Hilfe der Engländer entsteht ein imposantes Bauwerk. Spätestens hier werden die Motive der Engländer vom Zuschauer hinterfragt, helfen sie schließlich dem Feind beim Bau eines wichtigen Transportweges. Als Nebenhandlungszweig ist da noch Kommandeur Shears, dem die Flucht aus dem Lager gelingt, später aber mit einer Spezialeinheit zurückkehren muss, um die Brücke zu zerstören. Mit Sri Lanka wählte man einen passenden Drehort. Durch die vorherrschende Vegetation und die extremen Klimabedingungen erreicht man einen hohen Realismus Faktor. Innerhalb des Kriegsgefangenenlagers herrschen teilweise schlimme Bedingungen. Die Engländer werden durch die zusätzliche Zwangsarbeit an ihre Grenzen getrieben. Große Aufmerksamkeit schenkten die Macher auch den Kulissen. Hier wollte man der Realität sehr nahe kommen, weshalb sämtliche Lagerbauten optisch sehr zu überzeugen wissen. Durch die detaillierten Kulissen kann man die damaligen Bedingungen nachempfinden. Sehr gelungen sowohl aus baulicher, als auch optischer Sicht ist die eigentliche Brücke, die natürlich erst zum Ende komplettiert ist. Aus schauspielerischer Sicht ist Alec Guiness positiv hervorzuheben. Er überzeugt als starrköpfiger britischer Offizier sowohl in Gestik, als auch in Mimik. William Holden erreicht dieses Niveau zwar nicht, weiß aber ebenfalls zu gefallen. Musikalisch bewegt sich der Soundtrack-Score auf einem klassischen Militärmusikstil. Den gepfiffenen Marschsong dürften aber die meisten bereits gehört haben.
Sony leistete bei dieser Blu-Ray Produktion erstklassige Arbeit. Betrachtet man einmal das enorme Alter des Films von über 50 Jahre ist das Ergebnis mehr als nur sehenswert. Die Blu-Ray ist mit einer deutschen, englischen und französischen Tonspur in DTS-HD Master Audio 5.1 ausgestattet. Der Ton ist ebenso wie das Bild sehr gut restauriert worden und kommt relativ klar herüber. Das Bild ist scharf gestaltet worden und lässt keine Details vermissen. Unter den Extras finden sich sehenswerte Features, wie z. B. das Interview mit William Holden über die Premiere oder der Ausschnitt aus der Steve Allen Show mit einigen Beteiligten. Die Dokumentation „Überquerung der Brücke – Bild in Grafik“ rundet das ganze ab.
Zu Recht ist "Die Brücke am Kwai" zu einem zeitlosen Klassiker geworden, der auch sämtliche seiner sieben Oscars verdient erhalten hat. Tolle, realistische Kulissen und ein atemberaubendes Duell zweier Charaktere unterhalten über die gesamte Spielzeit. Die Blu-Ray Umsetzung ist erstklassig und jeder bisherigen DVD Veröffentlichung weit überlegen.
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Unter der Regie von David Lean entstand 1957 der Kriegsfilmklassiker "Die Brücke am Kwai". Mit einem für damalige Verhältnisse gewaltigen Budget konnte dieser aus dem Vollen schöpfen und es entstand ein mehrfach Preisgekröntes Werk, das nun von Sony Pictures auf Blu-Ray veröffentlicht wird.
Während des zweiten Weltkrieges soll eine Brücke über den Fluss Kwai errichtet werden. Um dieses Projekt zu realisieren, nutzen die Japaner die englischen Gefangenen als Zwangsarbeiter. Da auch Offiziere eingesetzt werden sollen probt Offizier Nicholson den Aufstand, denn damit würde gegen die Genfer Konventionen verstoßen. Nicholson landet in Einzelhaft. Fortan versuchen die Engländer alles, um den Brückenbau zu boykottieren. Widerwillig lassen sich die Japaner schließlich auf die Forderungen der Engländer ein, da die Brücke schnell stehen muss, denn ein Zug ist bereits unterwegs ...
"Die Brücke am Kwai" ist ein Klassiker des Kriegsfilms. Über eine Spielzeit von ca. 160 Minuten wird ein Machtkampf zwischen dem japanischen Lagerkommandanten Saito und dem englischen Offizier Nicholson dargestellt. Dabei will zunächst keiner von seiner Überzeugung ablassen. Schließlich einigen sich die beiden und unter der tatkräftigen Hilfe der Engländer entsteht ein imposantes Bauwerk. Spätestens hier werden die Motive der Engländer vom Zuschauer hinterfragt, helfen sie schließlich dem Feind beim Bau eines wichtigen Transportweges. Als Nebenhandlungszweig ist da noch Kommandeur Shears, dem die Flucht aus dem Lager gelingt, später aber mit einer Spezialeinheit zurückkehren muss, um die Brücke zu zerstören. Mit Sri Lanka wählte man einen passenden Drehort. Durch die vorherrschende Vegetation und die extremen Klimabedingungen erreicht man einen hohen Realismus Faktor. Innerhalb des Kriegsgefangenenlagers herrschen teilweise schlimme Bedingungen. Die Engländer werden durch die zusätzliche Zwangsarbeit an ihre Grenzen getrieben. Große Aufmerksamkeit schenkten die Macher auch den Kulissen. Hier wollte man der Realität sehr nahe kommen, weshalb sämtliche Lagerbauten optisch sehr zu überzeugen wissen. Durch die detaillierten Kulissen kann man die damaligen Bedingungen nachempfinden. Sehr gelungen sowohl aus baulicher, als auch optischer Sicht ist die eigentliche Brücke, die natürlich erst zum Ende komplettiert ist. Aus schauspielerischer Sicht ist Alec Guiness positiv hervorzuheben. Er überzeugt als starrköpfiger britischer Offizier sowohl in Gestik, als auch in Mimik. William Holden erreicht dieses Niveau zwar nicht, weiß aber ebenfalls zu gefallen. Musikalisch bewegt sich der Soundtrack-Score auf einem klassischen Militärmusikstil. Den gepfiffenen Marschsong dürften aber die meisten bereits gehört haben.
Sony leistete bei dieser Blu-Ray Produktion erstklassige Arbeit. Betrachtet man einmal das enorme Alter des Films von über 50 Jahre ist das Ergebnis mehr als nur sehenswert. Die Blu-Ray ist mit einer deutschen, englischen und französischen Tonspur in DTS-HD Master Audio 5.1 ausgestattet. Der Ton ist ebenso wie das Bild sehr gut restauriert worden und kommt relativ klar herüber. Das Bild ist scharf gestaltet worden und lässt keine Details vermissen. Unter den Extras finden sich sehenswerte Features, wie z. B. das Interview mit William Holden über die Premiere oder der Ausschnitt aus der Steve Allen Show mit einigen Beteiligten. Die Dokumentation „Überquerung der Brücke – Bild in Grafik“ rundet das ganze ab.
Zu Recht ist "Die Brücke am Kwai" zu einem zeitlosen Klassiker geworden, der auch sämtliche seiner sieben Oscars verdient erhalten hat. Tolle, realistische Kulissen und ein atemberaubendes Duell zweier Charaktere unterhalten über die gesamte Spielzeit. Die Blu-Ray Umsetzung ist erstklassig und jeder bisherigen DVD Veröffentlichung weit überlegen.
(Oliver Anter)
alle Rezensionen von Oliver Anter ...
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Weitere Filminfos zu Die Brücke am Kwai:
Originaltitel: The Bridge on the River Kwai
Land / Jahr: Großbritannien 1957
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Die Brücke am Kwai:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, William Holden and Alec Guinness in The Steve Allen Show, Neu entdecktes Archivmaterial: William Holden erzählt von der Premiere von Die Brücke am Kwai, Überquerung der Brücke: Bild-in-Grafik-Track
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