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TECHNISCHE DATEN
zu Das Mädchen mit dem Perlenohrring

RC B FSK Freigabe ab 6 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Drama
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
EAN-Code:
4010324037732 / 4010324037732
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Titel:

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Peter Webber

Laufzeit:
100 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 08.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Das Mädchen mit dem Perlenohrring:


Holland, Mitte des 17. Jahrhunderts, das Goldene Zeitalter der Niederländischen Malerei. Zu den großen Namen dieser Ära gehört auch der von Johannes Vermeer, der um 1665 mit seinen Kindern, Ehefrau Catharina und Schwiegermutter Maria Thins ein prunkvolles Haus im Zentrum der Stadt bewohnt. Die Kinder verbreiten eine ständige Unruhe, der der hochsensible Künstler in sein Atelier im ersten Stock entflieht, um dort hinter verschlossenen Türen mit perfektionistischem Drang seine Auftragsarbeiten zu erstellen. Eine Welt, in die seine Familie keinen Zutritt findet. Nach dem Unfall ihres Vaters muss die 17jährige Griet ihre Familie unterstützen und nimmt im Hause Vermeer eine Stelle als Magd an. Bei ihrer Ankunft erhält sie von Tanneke die strikte Anweisung, das Atelier des Meisters niemals in dessen Anwesenheit zu betreten. Zu Griets täglichen Aufgaben wird das Putzen dieser heiligen Halle gehören, schon bei ihrem ersten Betreten des Ateliers ist sie fasziniert von den Gemälden des Meisters. Tanneke ist es auch, die ihr von den Geldsorgen der Vermeers erzählt: das Oeuvre des Meisters ließe keinesfalls an Qualität, jedoch an Quantität zu wünschen übrig und Catharina hätte sogar schon ihren Schmuck versetzt, um den prunkvollen Lebensstil aufrechterhalten zu können. Griet wird von Maria Thins zu Vermeers Patron Van Ruijven geschickt um mitzuteilen, dass das in Auftrag gegebene Gemälde endlich fertig gestellt sei. Mit anzüglichen Bemerkungen macht Van Ruijven keinen Hehl daraus, dass Griet ihm gefällt. Er lobt Vermeer als besten Maler von Delft und zeigt Griet ein Bild, das ihn mit seiner ehemaligen Magd zeigt. Wie Tanneke später berichtet, hätte das Posieren in feinen Kleidern an der Seite eines Mannes, der ihrem Stand überlegen ist, dem Mädchens sehr geschadet. Maria Thins befürchtet, dass Vermeer nun wieder eine unlukrative, kreative Pause einlegen könnte. Doch als der Maler Griet in seinem Atelier dabei überrascht, wie sie sich darum bemüht, Licht durch die beschmutzen Scheiben zu bringen, hat er sein Motiv gefunden. Griet posiert nun täglich für den Maler, der fasziniert ist von dem jungen Mädchen, das so viel Begeisterung für seine Arbeit zeigt. Zugleich fühlt sich Griet immer mehr in den Bann des Künstlers gezogen. Schon bald übernimmt sie auch die Aufgabe des Farbenmischens und ist so ständig an seiner Seite. Catharina ist die Beziehung ihres Mannes und der Magd zunehmend ein Dorn im Auge. Maria Thins bittet den Patron um einen neuen Auftrag, der Vermeer von seinem heimlichen Porträt des Mädchens abbringen könnte. Der Patron wünscht das Bild einer fröhlichen Tischgesellschaft - und ein Porträt von Griet. Pieter, der Sohn des Schlachters, der sich längst in Griet verliebt hat, rät ihr, sich nicht mit der höheren Gesellschaft einzulassen. Maria Thins hingegen sieht lediglich den finanziellen Gewinn - und tut alles, um die Beziehung zwischen Magd und Meister weiter vor Catharina geheim zu halten. Die gemeinsame Arbeit wird sowohl für Griet als auch für Vermeer zur Qual. Als er sie beim Wechseln ihrer Kleider und dem Öffnen ihrer Haare beobachtet, kann er fortan den Blick nicht mehr von ihr abwenden. Und als Griet erstmals das Porträt sieht, das Vermeer von ihr geschaffen hat, stellt sie überwältigt fest: Sie haben in mich hineingesehen. Doch als Van Ruijven ihr immer mehr nachstellt und der ehrgeizige Vermeer keine Rücksicht auf Gefühle nimmt, spitzt sich für Griet die Situation dramatisch zu: Für seine Kunst setzt Vermeer sogar Ehe aufs Spiel - aber ist auch Griet bereit, für eines der großartigsten Gemälde, das je geschaffen werden soll, den hohen Preis zu zahlen, der von ihr verlangt wird? Das Mädchen mit dem Perlenohrring stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


Das Mädchen mit dem Perlenohrring Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Das Mädchen mit dem Perlenohrring:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Mädchen mit dem Perlenohrring:
2003 war ein gutes Jahr für Scarlett Johansson. Fast zeitgleich erschienen die beiden hochgelobten Filme „Lost in Translation“ und „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, und katapultierten sie in eine andere Schauspielliga.
Erstaunlich ist die Zurückhaltung, Ruhe und Scheue, mit der sie in diesen Werken überzeugen kann. Auch schien ihr der Spagat zwischen diesen beiden grundverschiedenen Filmwelten locker zu gelingen.
Einer dieser Filme, „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ erscheint nun endlich auf Blu-ray.

Als Hausmädchen kommt die junge Griet in das Haus des holländischen Malers Johannes Vermeer und ist fasziniert von seinen Werken. Der Künstler spürt sofort Griets Verständnis für seine Malerei. Obwohl die beiden Welten, Bildung und sozialer Stand trennen, fühlen sich Magd und Meister zueinander hingezogen. Das besondere Verhältnis der beiden bleibt nicht unbemerkt und wird von Vermeers Ehefrau mit Eifersucht begutachtet, von Vermeers Schwiegermutter und Mäzen hingegen schamlos ausgenutzt. Heimlich fertigt Vermeer ein Portrait von Griet - eines der größten Meisterwerke aller Zeiten - mit fatalen Folgen.

Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ war die erste Kinoproduktion für Regisseur Peter Webber, der sich vorher als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht hatte. Dazu passt die Wahl des Filmstoffes und der Inszenierung perfekt. Vorlage war der gleichnamige Roman von Tracy Chevalier, der sich auf das gleichnamige Gemälde des Malers Jan Vermeer bezieht.
Webber versuchte zusammen mit seinem Kameramann Eduardo Serra („Unbreakable“, „Blood Diamond“) die Stimmung, das Licht und die Geometrie von Vermeers Malerei einzufangen, was ihnen auch gelang. Die Ruhe, kluge Farbaufteilung und der Charakter der „Freiluftmalerei“ kommen in den schwelgerischen, aber durchkomponierten Bildern bestens zur Geltung.

Neben den technischen Voraussetzungen fand sich in Scarlett Johansson als Magd Griet, und Colin Firth als Vermeer, ein ideales Duo um den erotisch aufgeladenen Konflikt zwischen den beiden Protagonisten darzustellen. Hochkarätige Nebendarsteller wie Tom Wilkinson, Cillian Murphy und Judy Parfitt runden das ausgezeichnete Ensemble ab.
Der Film wurde für drei Oscars nominiert und Eduardo Serra gewann zahlreiche Preise für seine herausragende Kameraarbeit.

Das Bild der Blu-ray ist gut abgestimmt, leicht körnig und damit zum Film passend. Der Ton liegt in deutsch und englisch als 5.1 DTS-HD Master Audio vor. Er ist voll und klar. Untertitel gibt es in deutsch und in deutsch für Hörgeschädigte.
Extras sind in zufrieden stellendem Ausmaß vorhanden. Es gibt zwei Kommentarspuren, einmal mit Regisseur Peter Webber und Produzent Andy Paterson, zum Zweiten mit Romanautorin Tracy Chevalier und Drehbuchautorin Olivia Hetreed.
Dazu bekommt man 8 entfallene Szenen, zwei Dokus, Interviews, Trailer sowie BD Live Content.

Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ ist ein ruhiger, aber intensiver Film, dem man Beachtung schenken muss und sollte. Auch die Blu-ray kommt recht leise daher, ohne knallige Features oder zu großer Bildbearbeitung. Dennoch ist sie einen Blick wert. ()

alle Rezensionen von Tobias Mielke ...
Holland, Mitte des 17. Jahrhunderts, das Goldene Zeitalter der Niederländischen Malerei. Zu den großen Namen dieser Ära gehört auch der von Johannes Vermeer, der um 1665 mit seinen Kindern, Ehefrau Catharina und Schwiegermutter Maria Thins ein prunkvolles Haus im Zentrum der Stadt bewohnt. Die Kinder verbreiten eine ständige Unruhe, der der hochsensible Künstler in sein Atelier im ersten Stock entflieht, um dort hinter verschlossenen Türen mit perfektionistischem Drang seine Auftragsarbeiten zu erstellen. Eine Welt, in die seine Familie keinen Zutritt findet.

Nach dem Unfall ihres Vaters muss die 17jährige Griet ihre Familie unterstützen und nimmt im Hause Vermeer eine Stelle als Magd an. Bei ihrer Ankunft erhält sie von Tanneke die strikte Anweisung, das Atelier des Meisters niemals in dessen Anwesenheit zu betreten. Zu Griets täglichen Aufgaben wird das Putzen dieser heiligen Halle gehören, schon bei ihrem ersten Betreten des Ateliers ist sie fasziniert von den Gemälden des Meisters. Tanneke ist es auch, die ihr von den Geldsorgen der Vermeers erzählt: das Oeuvre des Meisters ließe keinesfalls an Qualität, jedoch an Quantität zu wünschen übrig und Catharina hätte sogar schon ihren Schmuck versetzt, um den prunkvollen Lebensstil aufrechterhalten zu können. Griet wird von Maria Thins zu Vermeers Patron Van Ruijven geschickt um mitzuteilen, dass das in Auftrag gegebene Gemälde endlich fertig gestellt sei. Mit anzüglichen Bemerkungen macht Van Ruijven keinen Hehl daraus, dass Griet ihm gefällt. Er lobt Vermeer als besten Maler von Delft und zeigt Griet ein Bild, das ihn mit seiner ehemaligen Magd zeigt. Wie Tanneke später berichtet, hätte das Posieren in feinen Kleidern an der Seite eines Mannes, der ihrem Stand überlegen ist, dem Mädchens sehr geschadet.

Maria Thins befürchtet, dass Vermeer nun wieder eine unlukrative, kreative Pause einlegen könnte. Doch als der Maler Griet in seinem Atelier dabei überrascht, wie sie sich darum bemüht, Licht durch die beschmutzen Scheiben zu bringen, hat er sein Motiv gefunden. Griet posiert nun täglich für den Maler, der fasziniert ist von dem jungen Mädchen, das so viel Begeisterung für seine Arbeit zeigt. Zugleich fühlt sich Griet immer mehr in den Bann des Künstlers gezogen. Schon bald übernimmt sie auch die Aufgabe des Farbenmischens und ist so ständig an seiner Seite. Catharina ist die Beziehung ihres Mannes und der Magd zunehmend ein Dorn im Auge. Maria Thins bittet den Patron um einen neuen Auftrag, der Vermeer von seinem heimlichen Porträt des Mädchens abbringen könnte.

Der Patron wünscht das Bild einer fröhlichen Tischgesellschaft - und ein Porträt von Griet. Pieter, der Sohn des Schlachters, der sich längst in Griet verliebt hat, rät ihr, sich nicht mit der höheren Gesellschaft einzulassen. Maria Thins hingegen sieht lediglich den finanziellen Gewinn - und tut alles, um die Beziehung zwischen Magd und Meister weiter vor Catharina geheim zu halten. Die gemeinsame Arbeit wird sowohl für Griet als auch für Vermeer zur Qual. Als er sie beim Wechseln ihrer Kleider und dem Öffnen ihrer Haare beobachtet, kann er fortan den Blick nicht mehr von ihr abwenden. Und als Griet erstmals das Porträt sieht, das Vermeer von ihr geschaffen hat, stellt sie überwältigt fest: "Sie haben in mich hineingesehen". Doch als Van Ruijven ihr immer mehr nachstellt und der ehrgeizige Vermeer keine Rücksicht auf Gefühle nimmt, spitzt sich für Griet die Situation dramatisch zu: Für seine Kunst setzt Vermeer sogar Ehe aufs Spiel - aber ist auch Griet bereit, für eines der großartigsten Gemälde, das je geschaffen werden soll, den hohen Preis zu zahlen, der von ihr verlangt wird? Technische Daten:

Codec: VC-1 Video (Advanced Profile 3)
Bitrate: 17995 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING kommt im Bildformat 2,35:1 daher. Die Bildqualität ist eher durchschnittlich ausgefallen. Meistens wirkt das Geschehen recht soft. In Nahansichten wünscht man sich mehr Details, Gesichter wirken eher flach. Konturen werden jedoch sauber gezeichnet und als unscharf würde man den Transfer aber auch nicht bezeichnen wollen. Das Bild rauscht unregelmäßig stark, aber fast durchgängig. Es handelt sich dabei aber nicht um rein analoges Rauschen, sondern um eine Mischung aus Filmkorn sowie digitalen Videonoise auf Grund von Filtereinsatz. Eine leichte Nachschärfung ist zudem zu erkennen, aber nicht sonderlich auffällig. Die Kompression arbeitet sauber und produziert keine Blockartefakte. Die Farben erscheinen sehr realistisch sowie gut gesättigt. Die Kontrastbalance ist weitestgehend ausgewogen, lediglich in größeren, dunklen Bildbereichen dominiert das Schwarz leicht, was aber nur selten negativ auffällt. Zum Überstrahlen von weißen Flächen kommt es hingegen nicht. Leider kann man der Blu-ray keine besondere Plastizität attestieren, das Bild wirkt doch überaus unspektakulär. Ein paar Schmutzpartikel auf dem Ausgangsmaterial kann man getrost vernachlässigen. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2024 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2002 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Kommentar: DTS Audio / 2.0 / 48 kHz / 384 kbps / 16-bit
Kommentar: DTS Audio / 2.0 / 48 kHz / 384 kbps / 16-bit

Die beiden Tonspuren in Deutsch und Englisch wurden in DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt und basieren hörbar auf derselben Abmischung, da sich beide sehr ähnlich anhören. DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING ist ein sehr dialoglastiger Film, entsprechend gibt es fast keine Effekte und sehr wenig Ambiente in Form von Hintergrundgeräuschen. Der Subwoofer hat ebenfalls fast durchgehend Sendepause. Die Stereo-Front hat dezente Effekte zu bieten, diese drängen aber niemals in den Vordergrund. 80% des Films spielt sich auf dem Center ab, wo die Dialoge in beiden Sprachfassungen sehr sauber wiedergegeben werden. Die deutsche Synchronisation ist qualitativ in Ordnung und wirkt nicht zu steril. An der Klangqualität gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Mitten und Höhen werden gut aufgelöst und natürlich wiedergegeben. Ein besonderes Bassfundament ist aber genrebedingt kaum feststellbar. Deutsche Untertitel sind für DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING vorhanden. Nicht weniger als zwei Audiokommentare, welche allerdings nicht untertitelt wurden, begleiten den Film:

1. Regisseur Peter Webber und Produzent Andy Paterson: Interessant und kurzweilig mit netten Anekdoten.

2. Romanautorin Tracy Chevalier und Drehbuchautorin Olivia Hetreed: Etwas trocken und analytisch.

Im Bonusmaterial tummeln sich zuerst acht entfallene Szenen mit optionalem Kommentar des Regisseurs, wobei vor allem die drei Sequenzen, die von der Pest handeln, interessant sind. Erfreulicherweise wurden die Kommentare diesmal übersetzt. Der 13 Minuten lange Beitrag "Die Kunst des Filmemachens" zeigt Aufnahmen vom Set sowie Interviews mit den Darstellern und Machern, die relativ knapp auf verschiedene Aspekte der Produktion wie das Drehbuch oder die Ausstattung eingehen. In "Die Anatomie einer Szene" wird mit neun Clips mit insgesamt 25 Minuten Länge zu verschiedenen Aspekten wie Schnitt, Drehbuch, Drehort etc. dargestellt, wie vielschichtig eine einzelne Szene sein kann und welche Arbeit dahinter steckt. Die drei Interviews mit Scarlet Johansson, Colin Firth und Regisseur Peter Webber dauern zusammen zwölf Minuten und enthalten kurze Statements zum Film, der Produktion, den Kollegen etc. Zum Schluss gibt es noch den deutschen sowie originalen Kinotrailer und eine Trailershow mit weiteren Concorde-Titeln zu sehen. DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING ist ein Historien-Drama aus dem Jahr 2003 von Regisseur Peter Webber (HANNIBAL RISING). Der Film basiert auf einem Roman von Tracy Chevalier und handelt von dem berühmten holländischen Barock-Maler Jan Vermeer (Colin Firth; THE KING\'S SPEECH) und seinem Hausmädchen Griet (Scarlett Johansson; DIE INSEL), welche mit 17 Jahren, nachdem ihr Vater das Augenlicht verliert, in den Haushalt der Vermeers kommt, um dort zu arbeiten und Geld für die Familie zu verdienen. Schnell stellt sich Griet als schlaue Haushaltshilfe heraus, welche auch ein Interesse für den Maler Vermeer und seine Kunst hegt. Deshalb darf sie schließlich die Farben des Malers mischen und zieht mehr und mehr den Zorn von dessen Ehefrau auf sich, die nur wenig für die Kunst ihres Ehemannes übrig hat. Als Vermeers Mäzen Pieter Van Ruijven ein Werk mit Griet als Motiv in Auftrag gibt, droht die Situation zu eskalieren...

Tracy Chevaliers Literaturvorlage und damit auch diese Verfilmung orientieren sich nicht an realen Ereignissen, da von Jan Vermeers Privatleben nicht viel bekannt ist. Auch einige der im Film zu sehenden Gemälde hat es nie gegeben. Die Handlung von DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING spielt fast komplett innerhalb des Vermeer-Hauses. Regisseur Webber ließ sogar einige Passagen in der Stadt Delft, in welcher Vermeer lebte, bewusst schneiden, um eine kammerspielartige Atmosphäre zu schaffen. Die Ausstattung des Hauses aus dem 17. Jahrhundert wirkt sehr authentisch und nicht überdekoriert wie in vielen anderen Filmen. Die Spannungen zwischen den verschiedenen Charakteren (Vermeer, seine Mutter, seine Ehefrau, die Magd, Griet, Mäzen Van Ruijven) bauen sich langsam auf - für manche eventuell auch zu langsam. Der Film hat ein paar Längen, die aber durch die tollen Darstellerleistungen wieder ausgeglichen werden. Handwerklich ist DAS MÄDCHEN MIT DEM PERLENOHRRING eher konservativ umgesetzt: keine visuellen Spielereien, keine aufregenden Kamerafahrten, wenig Musik. Das gefällt sicherlich nicht jedem und so kann man den Film auch nicht uneingeschränkt empfehlen. Wer ein Faible für gut gemachte, subtilere Dramen mit historischem Kontext besitzt, darf aber bedenkenlos zugreifen.

Die Blu-ray Disc von Concorde hat ein paar Schwächen beim Bild, aber soliden Sound. Die Ausstattung ist qualitativ wie quantitativ überdurchschnittlich gut. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Girl with a Pearl Earring
Land / Jahr: Großbritannien / Luxemburg 2003
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Entfallene Szenen inkl. Kommentar, 2 Audiokommentare, Die Kunst des Filmemachens, Die Anatomie einer Szene
Kommentare:

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