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The Wrestler - Blu Cinemathek - Vol. 20
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Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler (Catcher) feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack, er hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten, unverbesserlichen Anhänger über Wasser. Selbst mit der üblichen Dosis an Steroiden lässt sich der körperliche Verfall nicht mehr aufhalten. Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich die Grenzen dieser Existenz: Der Einzelgänger nimmt Kontakt zu seiner lang entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) auf, findet in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, den man einfach so ablegt, es ist ein Schicksal... ...
Inhaltsangabe zu The Wrestler - Blu Cinemathek - Vol. 20: 
Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler (Catcher) feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack, er hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten, unverbesserlichen Anhänger über Wasser. Selbst mit der üblichen Dosis an Steroiden lässt sich der körperliche Verfall nicht mehr aufhalten. Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich die Grenzen dieser Existenz: Der Einzelgänger nimmt Kontakt zu seiner lang entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) auf, findet in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, den man einfach so ablegt, es ist ein Schicksal... The Wrestler - Blu Cinemathek - Vol. 20 stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in The Wrestler - Blu Cinemathek - Vol. 20:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Wrestler - Blu Cinemathek - Vol. 20:
0Frank Brenner2011-04-21Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) war in den 80er Jahren einer der Weltchampions im Wrestling. 20 Jahre später ist er tief gesunken, haust in einem Trailer, dessen Miete er kaum zahlen kann, und hält sich neben weiteren Wrestling-Einsätzen mit Kistenstapeln über Wasser.
Von Darren Aronofsky hätte man sicherlich am wenigsten einen Film über einen Wrestler erwartet. Der gebürtige New Yorker hatte sich mit Filmen wie „Pi“ und „Requiem for a Dream“ einen beachtlichen Ruf als Kunstfilmer und Kinophilosoph erarbeitet. Sein dem „Wrestler“ vorangegangener Film „The Fountain“, eine allegorische Betrachtung über das Leben und Sterben, blieb dieser Linie zwar ebenfalls treu, stieß jedoch auf genauso viele Ablehner wie Bewunderer, da seine verschwurbelte Handlung nicht jedermanns Sache war. Aber nun ein Film über eine der umstrittensten, brutalsten und doch auch ironischsten Sportarten Amerikas? Natürlich ist das Ergebnis alles andere als ein gewöhnliches Sportlerdrama. Aronofsky begibt sich abermals auf die Suche nach dem Sinn des Lebens, knüpft diese aber hier umso intensiver an eine einzelne Person, den gealterten Wrestler Randy „The Ram“.
Diese Figur und dessen Darsteller sind es, die „The Wrestler“ zu einem großartigen Erlebnis machen. Mickey Rourke, einer der gefeiertsten Jungstars der frühen 80er Jahre mit professioneller Boxervergangenheit, tauchte mit diesem Film wieder aus der Versenkung auf. Zwar hatte er in den Jahren davor in einigen beeindruckenden Rollen (in „Spun“, „Sin City“ und „Domino“) geglänzt, blieb dabei jedoch stets Nebenfigur. Hier kann er endlich einmal wieder zeigen, was noch in ihm steckt. Randys Glanzzeiten liegen Jahrzehnte zurück, er kann sich nur mühsam über Wasser halten, hat seinen Körper zu lange drangsaliert, so dass dieser nun seinen Tribut fordert. Zwischenmenschliche Kontakte beschränken sich auf regelmäßige Besuche bei einer Prostituierten in einem Stripclub (Marisa Tomei), zu seiner mittlerweile erwachsenen Tochter (Evan Rachel Wood) hat er sämtliche Verbindungen abgebrochen. Da zwingt ihn ein Schicksalsschlag zum Umdenken und Innehalten. Darren Aronofsky verschont sein Publikum nicht. Einige der Wrestlingszenen, die von Mickey Rourke ebenfalls mit erschreckend real wirkender Körperlichkeit gespielt werden, sind wahrlich nichts für Leute mit schwachem Magen. Hier fließt in wenigen Minuten mehr Blut als in einem ganzen „Saw“-Film. Doch diese Szenen gehören auch dazu, damit man die Verzweiflung, aber auch die Leidenschaft von Rourkes Figur ganz begreifen kann. In den zentralen Momenten folgt Kamerafrau Maryse Alberti dem Protagonisten mit der Handkamera und fängt die Augenblicke so aus einem unmittelbaren, subjektiven Blickwinkel ein und macht sie dadurch umso eindringlicher. Auch der ironische Symbolismus, den Aronofsky immer wieder geschickt in die Handlung eingeflochten hat, macht diesen Film zu einem sehenswerten Erlebnis.
Die BluRay-Wiederveröffentlichung in der „Blu Cinemathek“ von Arthaus entspricht in ihrer Ausstattung der Erstveröffentlichung aus dem Jahr 2009. Der Ton liegt in der amerikanischen und deutschen Fassung im 5.1 DTS HD Master Audio vor, die hiesige Synchronfassung kann man alternativ auch in LPCM 2.0 anhören. Das Bonusmaterial entspricht dem guten Standard und umfasst ein 43minütiges Making Of, das sich vieler verschiedener Aspekte der Dreharbeiten annimmt. So kommen beispielsweise die echten Wrestler zu Wort, Rourkes Stunt-Double oder der Komponist des Soundtracks. In einem 16minütigen Interview hat man schließlich Mickey Rourke noch einmal separat zu diesem Film befragt, der einen Meilenstein in der Karriere des Schauspielers darstellt (Oscar-Nominierung!). Rourke geht auf Parallelen zu seinem eigenen Leben ein und erzählt, wo er selbst Drehbuchänderungen vornehmen ließ. Weitere Extras sind der deutsche und amerikanische Kinotrailer sowie diverse Texttafeln zum Film (aus dem ehemaligen Presseheft), die man sich im BD-Live-Bereich abrufen kann.
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Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) war in den 80er Jahren einer der Weltchampions im Wrestling. 20 Jahre später ist er tief gesunken, haust in einem Trailer, dessen Miete er kaum zahlen kann, und hält sich neben weiteren Wrestling-Einsätzen mit Kistenstapeln über Wasser.
Von Darren Aronofsky hätte man sicherlich am wenigsten einen Film über einen Wrestler erwartet. Der gebürtige New Yorker hatte sich mit Filmen wie „Pi“ und „Requiem for a Dream“ einen beachtlichen Ruf als Kunstfilmer und Kinophilosoph erarbeitet. Sein dem „Wrestler“ vorangegangener Film „The Fountain“, eine allegorische Betrachtung über das Leben und Sterben, blieb dieser Linie zwar ebenfalls treu, stieß jedoch auf genauso viele Ablehner wie Bewunderer, da seine verschwurbelte Handlung nicht jedermanns Sache war. Aber nun ein Film über eine der umstrittensten, brutalsten und doch auch ironischsten Sportarten Amerikas? Natürlich ist das Ergebnis alles andere als ein gewöhnliches Sportlerdrama. Aronofsky begibt sich abermals auf die Suche nach dem Sinn des Lebens, knüpft diese aber hier umso intensiver an eine einzelne Person, den gealterten Wrestler Randy „The Ram“.
Diese Figur und dessen Darsteller sind es, die „The Wrestler“ zu einem großartigen Erlebnis machen. Mickey Rourke, einer der gefeiertsten Jungstars der frühen 80er Jahre mit professioneller Boxervergangenheit, tauchte mit diesem Film wieder aus der Versenkung auf. Zwar hatte er in den Jahren davor in einigen beeindruckenden Rollen (in „Spun“, „Sin City“ und „Domino“) geglänzt, blieb dabei jedoch stets Nebenfigur. Hier kann er endlich einmal wieder zeigen, was noch in ihm steckt. Randys Glanzzeiten liegen Jahrzehnte zurück, er kann sich nur mühsam über Wasser halten, hat seinen Körper zu lange drangsaliert, so dass dieser nun seinen Tribut fordert. Zwischenmenschliche Kontakte beschränken sich auf regelmäßige Besuche bei einer Prostituierten in einem Stripclub (Marisa Tomei), zu seiner mittlerweile erwachsenen Tochter (Evan Rachel Wood) hat er sämtliche Verbindungen abgebrochen. Da zwingt ihn ein Schicksalsschlag zum Umdenken und Innehalten. Darren Aronofsky verschont sein Publikum nicht. Einige der Wrestlingszenen, die von Mickey Rourke ebenfalls mit erschreckend real wirkender Körperlichkeit gespielt werden, sind wahrlich nichts für Leute mit schwachem Magen. Hier fließt in wenigen Minuten mehr Blut als in einem ganzen „Saw“-Film. Doch diese Szenen gehören auch dazu, damit man die Verzweiflung, aber auch die Leidenschaft von Rourkes Figur ganz begreifen kann. In den zentralen Momenten folgt Kamerafrau Maryse Alberti dem Protagonisten mit der Handkamera und fängt die Augenblicke so aus einem unmittelbaren, subjektiven Blickwinkel ein und macht sie dadurch umso eindringlicher. Auch der ironische Symbolismus, den Aronofsky immer wieder geschickt in die Handlung eingeflochten hat, macht diesen Film zu einem sehenswerten Erlebnis.
Die BluRay-Wiederveröffentlichung in der „Blu Cinemathek“ von Arthaus entspricht in ihrer Ausstattung der Erstveröffentlichung aus dem Jahr 2009. Der Ton liegt in der amerikanischen und deutschen Fassung im 5.1 DTS HD Master Audio vor, die hiesige Synchronfassung kann man alternativ auch in LPCM 2.0 anhören. Das Bonusmaterial entspricht dem guten Standard und umfasst ein 43minütiges Making Of, das sich vieler verschiedener Aspekte der Dreharbeiten annimmt. So kommen beispielsweise die echten Wrestler zu Wort, Rourkes Stunt-Double oder der Komponist des Soundtracks. In einem 16minütigen Interview hat man schließlich Mickey Rourke noch einmal separat zu diesem Film befragt, der einen Meilenstein in der Karriere des Schauspielers darstellt (Oscar-Nominierung!). Rourke geht auf Parallelen zu seinem eigenen Leben ein und erzählt, wo er selbst Drehbuchänderungen vornehmen ließ. Weitere Extras sind der deutsche und amerikanische Kinotrailer sowie diverse Texttafeln zum Film (aus dem ehemaligen Presseheft), die man sich im BD-Live-Bereich abrufen kann.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu The Wrestler - Blu Cinemathek - Vol. 20:
Originaltitel: The Wrestler
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu The Wrestler - Blu Cinemathek - Vol. 20:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, BD-Live
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