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TECHNISCHE DATEN
zu Camp Armadillo

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Dokumentation
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Dänisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
7613059401815 / 7613059401815
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Camp Armadillo

Titel:

Camp Armadillo

Label:

ASCOT ELITE Home Entertainment

Regie:

Janus Metz Pedersen

Laufzeit:
106 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Camp Armadillo:


Sechs Monate lang ist der Dokumentarfilmer Janus Metz einer Gruppe junger dänischer Soldaten im Afghanistan-Einsatz gefolgt. Die Kamera ist immer dabei: beim Abschied von Freunden und Familie, bei der Einweisung in Camp Armadillo, bei der ersten Patrouille, bei Begegnungen mit der Bevölkerung. Auch als eine Soldatengruppe plötzlich in ein Feuergefecht mit den Taliban gerät, ist Metz mit seinem hervorragenden Kameramann mitten im Geschehen. Die Bilder zeigen junge Männer, die sich verändern. Sie zeigen, wie sich Abenteuerlust in Härte, ja sogar Zynismus verwandelt, wie Tod und Verletzung sich auf die Soldaten auswirken und wie weit der Begriff Friedenstruppe von der afghanischen Wirklichkeit entfernt ist. Camp Armadillo stammt aus dem Hause ASCOT ELITE Home Entertainment.


Camp Armadillo Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Camp Armadillo:
Camp Armadillo“ auf Blu-ray Disc.
Erschreckendes Filmdokument über die Sinnlosigkeit des Afghanistan-Krieges

Was viele Experten schon lange wissen, der Dokumentarfilm „Camp Armadillo“ zeigt es hautnah. Der Krieg in Afghanistan wird am Ende nur Verlierer haben. Regisseur Janus Metz hat für ein halbes Jahr eine dänische ISAF-Einheit bei ihrem Einsatz in der südafghanischen Provinz Helmland begleitet. Seine Dokumentation „Camp Armadillo“, die als erster dänischer Film überhaupt den begehrten Kritikerpreis in Cannes erhielt, ist jetzt bei Ascot Elite Home Entertainment auf Blu-ray Disc erschienen.

Mehr als jeder fiktive Kriegsfilm berührt „Camp Armadillo“, weil hier echte Soldaten in Kampfeinsätzen zu sehen sind. Kameramann Lars Skree war selbst dauernd in Todesgefahr, als er die Truppen mitten im Geschehen bei ihren Einsätzen gegen die Gotteskrieger der Taliban begleitete. In absichtlich etwas farbverfremdeten Bildern fliegen dem Zuschauer regelrecht die Kugeln um die Ohren. Und das ohne jeden begleitenden Kommentar. So kann sich zu den Originalzitaten der Soldaten und der dezenten Musik von Uno Helmersson jeder sein eigenes Bild machen. Wie so oft beginnt auch hier der Kriegseinsatz mit guten Vorsätzen, viel Idealismus und einem Abschiednehmen von den lieben Verwandten und Freunden in der Heimat. Die Einheit am Hindukusch besteht aus 200 dänischen und sieben britischen Soldaten, die nach einigen Monaten im fliegenden Wechsel ausgetauscht werden. Die Kamera beobachtet eine kleine Gruppe von Soldaten genauer. Eigentlich sind sie als „Friedenstruppe“ gekommen, um die afghanische Bevölkerung vor den Taliban zu schützen. Das sieht harmonisch aus, solange sie sich über einen Dolmetscher mit armen Bauern unterhalten oder Kindern Lebensmittel schenken. Aber das Misstrauen lauert an jeder Ecke, denn jeder langbärtige Zivilist könnte ein getarnter Taliban sein und unter seinem langen Gewand Waffen tragen. So sind Freund und Feind oft schwer zu unterscheiden. Selbst Überwachungsmethoden mit ferngesteuerten Modellflugzeugen und Minensuchgeräten können einige unkonventionelle Sprengladungen der Taliban nicht erkennen. Außer Patrouillengängen und Kampfeinsätzen mit der ständigen Gefahr im Nacken birgt das Lagerleben auch Leerlauf und Langeweile. Diese Zeit wird genutzt mit militärischen Videospielen, Hanteltraining oder einem erfrischenden Bad im Fluss. Bemerkenswert ist die Unbekümmertheit, wie sich die dänischen Militärs mit ihren nicht immer druckreifen Sprüchen beobachten lassen. So etwas wäre bei amerikanischen oder britischen Soldaten undenkbar oder nur zensiert möglich gewesen. Aber genau dies macht den Film so authentisch und zeigt die Wahrheit dieses sinnlosen Kriegseinsatzes.

Der ursprüngliche Idealismus der Soldaten verwandelt sich zunehmend in Zynismus. Anfangs fühlten sie sich als Missionare für eine gute Sache. Wahrscheinlich haben sie dabei übersehen, dass sich in dieser unwirtlichen Gegend bereits die Russen viele Jahre lang die Zähne ausgebissen haben und irgendwann einmal aufgaben. Den westlichen Truppen wird es ähnlich ergehen. Sie werden die zivile Bevölkerung, die von den Taliban eingeschüchtert wird, nicht auf ihre Seite bekommen. „Kollateralschäden“ wie zivile Menschenopfer, getötete Tiere und verwüstete Felder, die Lebensgrundlagen der Bauern, machen die fremden Soldaten nicht beliebt. Bei den jungen Dänen wiederum steigen Adrenalinspiegel und Gewaltbereitschaft, wenn es in ihren Reihen Schwerverletzte oder gar Tote gibt. Die Abstumpfung geht soweit, dass im letzten Einsatz nicht nur vier Taliban mit einer Handgranate zerfetzt werden. Nach der „versehentlichen“ Tötung eines kleinen Mädchens bleibt keine Zeit für Gewissenbisse, denn es sei eine Extremsituation gewesen. Dafür gibt es nach dem erfolgreichen Einsatz ein großes Lob vom Kompaniechef, die Besten werden mit Orden ausgezeichnet. Die tapferen Verletzen haben ihre Schmerzen verdrängt.

Aufgrund einiger Vorkommnisse löste der Film in Dänemark eine politische Debatte wegen des Fehlverhaltens von Soldaten aus. Einer berichtet im Film, wie er deshalb von der Militärpolizei verhört wurde und sucht nun die „Nestbeschmutzer“. Der Vorwurf lautete, dass sie Verletzte erschossen und sich über Tote lustig gemacht hätten. Diese für Außenstehende schwer zu verstehenden Angelegenheiten können nicht abschließend geklärt werden. Am Ende werden sie zurück in der Heimat von ihren Lieben umarmt. Äußerlich sind die meisten unversehrt, doch psychisch hat das Kriegsgeschehen bei den jungen freiwilligen Rekruten Spuren der Desillusionierung hinterlassen, die so schnell nicht verdrängt werden können. Trotz alledem wird am Ende des Films eingeblendet, dass fast alle vorgestellten Soldaten 2011 wieder einen Afghanistan-Einsatz machen wollen.

Es bleibt zu hoffen, dass diese ehrliche Dokumentation hautnah am Geschehen des Afghanistankrieges von vielen verantwortlichen Politikern gesehen wird und sie die richtigen Konsequenzen daraus ziehen. Die unzensierten und schockierenden Bilder beweisen, dass nur ein schnellstmögliches Ende dieses sinnlosen Krieges die Lage verbessern kann. Die Soldaten setzen ihr Leben und das von unschuldigen Zivilisten aufs Spiel, weil die Politik nicht zu vernünftigen Lösungen fähig ist. Und die Gotteskrieger werden nie zu besiegen sein. Wenn heute zwei sterben, gibt es morgen wieder vier neue, die gerne für Allah sterben. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Armadillo
Land / Jahr: Dänemark 2010
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Beim Dreh, Deleted Scenes
Kommentare:

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