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TECHNISCHE DATEN
zu Taxi Driver

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Thriller
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1,Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Englische Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Französisch, Arabisch, Hindi
EAN-Code:
4030521711433 / 4030521711433
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Taxi Driver

Titel:

Taxi Driver

Label:

SONY Pictures Home Entertainment

Regie:

Martin Scorsese Martin Scorsese Biografie

Laufzeit:
114 Minuten
Genre:
Thriller
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Taxi Driver:


Robert de Niro spielt einen verstörten Vietnamveteranen, der jetzt in New York als Nachtschicht-Taxifahrer arbeitet. Der viele Schmutz, die Brutalität und die Unmenschlichkeit, die er erlebt hat, haben ihn zum Einzelgänger gemacht. Schwierigkeiten im Alltag und seine verbotene Beziehung zu einer 14jährigen Prostituierten (Jodie Foster) lassen ihm nur einen Ausweg: die Gewalt. Der Höhepunkt des Films ist eine der stärksten und zugleich grauenvollsten Szenen der Filmgeschichte. Taxi Driver stammt aus dem Hause SONY Pictures Home Entertainment.


Taxi Driver Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Taxi Driver:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Taxi Driver:
Martin Scorseses Kultfilm „Taxi Driver“ erstmals auf Blu-ray Disc bei Sony Pictures.
Fast vier Stunden Bonusmaterial

Der Italo-Amerikaner Martin Scorsese war einer der ersten amerikanischen Regisseure mit einer akademischen Ausbildung an einer Filmhochschule. Er war Dozent an der NYU Film School, als er schon mit Independent-Produktionen erste Regieerfahrungen sammelte. Erstmals machte er mit seinem Low-Budget-Streifen „Hexenkessel“ auf sich aufmerksam. Er zeigt das Alltagsleben von Little Italy Anfang der 1970er Jahre. In diesem New Yorker Viertel ist Scorsese selbst aufgewachsen, hier kennt er jeden Winkel. Obwohl dieser Film von den Kritikern gut bewertet wurde, floppte er an den Kinokassen. Den eigentlichen Durchbruch schaffte Scorsese dann 1976 mit „Taxi Driver“, einem Kultfilm und Klassiker des Film noir. Lange hat es gedauert, jetzt bringt Sony Pictures Home Entertainment diesen Streifen erstmals auf Blu-ray Disc heraus. Neben der bestechenden HD-Qualität beeindruckt das sehr umfangreiche Bonusmaterial von fast vier Stunden. Bei der Bedeutung dieses Genreklassikers ist das durchaus gerechtfertigt. Denn es werden nicht nur die üblichen Lobhudeleien der Schauspieler untereinander und gegenüber dem Regisseur gebracht, sondern Beiträge mit Martin Scorsese, dem Buchautor Paul Schrader, einem Filmwissenschaftler, echten New Yorker Taxifahrern oder dem ehemaligen Bürgermeister Ed Koch. Im mehrfachen Splitscreen kann man das Storyboard mit der Filmversion vergleichen oder in Auszügen die Partitur mitlesen, wenn die Musik von Bernard Herrmann erklingt. Die echten Taxifahrer bestätigen, dass sie als selbständige Unternehmer heute wie damals schwer zu kämpfen haben. Der Job in einem „Sarg aus Metall“ macht sehr einsam und nach zwölf Stunden kann man oft nicht schlafen. Hinzu kommt Ärger wegen Strafzetteln und mit Passagieren. Ed Koch bestätigt, dass New York heute längst nicht mehr so schmutzig und verwahrlost sei wie in den 70er Jahren. Vergleichende Bildstudien von damals und heute sollen das demonstrieren. Außerdem gibt es mehrere Audiokommentare, die man während der Betrachtung des Films zuschalten kann. Empfindlichere Gemüter werden zu schätzen wissen, dass der Maskenbildner ausführlich die Filmtricks bei dem schlimmen Massaker erklärt, wo Körperteile zerfetzt werden und Literweise Blut fließt. Der Autor Paul Schrader hat diese Studie eines kranken und vereinsamten Außenseiters als eine Art Selbsttherapie geschrieben. Scorsese erklärt im Interview von 2007, dass für ihn Godard und Fassbinder mit ihrer Filmsprache wichtige Vorbilder gewesen seien, obwohl er deren Filme nicht verstanden habe. Auch John Ford („Der schwarze Falke“) und Robert Bresson („Pickpocket“) beeinflussen ihn. All diese Vorbilder und die triste Gegenwart der USA in den 70er Jahren mit Vietnam-Krieg, einem riesigen Gewaltpotential in den Großstädten und Selbstjustiz haben schließlich diesen Prototyp eines späten Film noir in Farbe beeinflusst.

Erzählt wird der trostlose Alltag des ehemaligen Vietnam-Söldners Travis Bickle (Robert De Niro) als Taxifahrer in New York. In einem Tagebuch, das im Film von einer Voice-over wie ein innerer Monolog wiedergegeben wird, schreibt sich Bickle seinen Frust von der Seele. Eines Tages lernt er Betsy (Cybill Shephard) aus der besseren Gesellschaft kennen, die im Wahlkampfbüro des Präsidentschaftskandidaten Palantine arbeitet. Als er sie in ein Pornokino einlädt, ist die Freundschaft abrupt beendet. Aus Enttäuschung darüber plant er ein Attentat auf Palantine, was aber an Sicherheitsbeamten scheitert. Für den spießigen Bickle bleibt jetzt nur noch ein gewaltsamer Kampf zur „Säuberung“ der in jeder Beziehung verwahrlosten Stadt. Dafür rüstet er sich mit hartem Fitnesstraining und einem Arsenal von Waffen. Die junge Prostituierten Iris, gespielt von der damals 13jährigen Jodie Foster, will er gegen ihren Willen aus dem Joch ihres Zuhälters Sport (Harvey Keitel) befreien. In einem wahren Massaker tötet er Sport und weitere Männer. Dafür wird er in der Öffentlichkeit wie ein Held gefeiert. Er bekommt sogar einen Dankesbrief von Iris‘ Eltern und kann auch wieder Kontakt mit Betsy aufnehmen. Bei seinen Taxifahrerkollegen ist Travis jetzt erstmals richtig integriert. Für die damalige Zeit war besonders die Gewaltorgie außergewöhnlich, heute gehören solche Szenen im Kino leider fast schon zur Gewohnheit. Die Folgen sind nicht abzusehen. So hat später ein frustrierter Stalker von Jodie Foster ein Attentat auf US-Präsident Ronald Reagan verübt, was zum Glück glimpflich ausging. Amokläufer können solche Szenen zur Nachahmung anregen, und das umso leichter, weil der Massenmord hier wie ein positiver Befreiungsschlag gedeutet wird. Von diesen Orgien abgesehen zeichnet der Film ein realistisches Bild der Verwahrlosung des Großstadtdschungels mit Gewalt, Schmutz und Trostlosigkeit und der Wirkung, die diese Stimmung auslösen kann. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Robert de Niro spielt einen verstörten Vietnamveteranen, der jetzt in New York als Nachtschicht-Taxifahrer arbeitet. Der viele Schmutz, die Brutalität und die Unmenschlichkeit, die er erlebt hat, haben ihn zum Einzelgänger gemacht. Schwierigkeiten im Alltag und seine verbotene Beziehung zu einer 14jährigen Prostituierten (Jodie Foster) lassen ihm nur einen Ausweg: die Gewalt. Der Höhepunkt des Films ist eine der stärksten und zugleich grauenvollsten Szenen der Filmgeschichte. Vergleiche mit modernen Filmen sind unfair und fehl am Platze. Denn trotz einiger kleiner Schwächen sah der Film noch nie so gut aus wie auf Blu-ray. Anteil daran hat die aufwendige 4K-Restaurierung, die den Film jetzt so rüberbringt wie er aussehen sollte. Die Schärfe ist sehr gut, obwohl immer mal wieder mit weichen, nicht ganz präzisen Stellen gerechnet werden muss. Trotzdem sieht das Bild (1,85:1; 1080p) detailreich und sehr ansprechend aus. Gerade Großaufnahmen von Personen fördern schöne Details im Gesicht und auf der Haut zu Tage. Der Kontrast ist ein wenig steil, was zu dezenten Überstrahlungen führt und dem leichten Verschlucken von Details in dunklen Szenen und Flächen, aber auch dies ist so von den Machern angelegt und intendiert worden. Der Schwarzwert ist satt. Die Farben sind weitgehend kräftig. Nur wenige Stellen sehen ein wenig blasser aus. Das Finale allerdings muss so dunkel, trostlos und farbarm, fast sepia-artig aussehen, da das Filmmaterial einem aufwendigen Prozess im Labor unterworfen wurde, um die Intensität des Blutes abzumildern. Das Bild wirkt sehr grobkörnig und rauscht entsprechend stark. Dies ist das Ergebnis des gewählten Filmmaterials und auch so von den Filmemachern gewollt. Es gibt so gut wie keine analogen Defekte mehr. Die Kompression arbeitet makellos und zeigt keinerlei Auffälligkeiten. Insgesamt ein ebenso erstaunliches wie brillantes Ergebnis. Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1

Auch der Sound ist hier so gut wie noch nie. Jeder Ton, jede Note klingt sauber und präzise. Die Tonspuren sind wundervoll dynamisch, kraftvoll, voluminös und akkurat. Die Abmischung in DTS-HD MA 5.1 präsentiert sich als recht raumfüllend, soweit man das von einem recht ruhigen und im Ton zurückhaltenden Film sagen kann. Die Geräusche der Stadt, der Straßen, die Menschen im Hintergrund (im Wahlkampfbüro, im Cafe) und der Regen, verteilt auf alle Boxen, tragen zu einer ausgesprochen gelungenen Atmosphäre bei. Natürlich unterstützt auch die Musik diese Atmo aufs Beste. Die Surroundaktivitäten sind verglichen mit modernen Filmen zwar limitiert, fallen aber überzeugend aus. Die Dialoge sind - sowohl in Deutsch als auch in Englisch - sauber, klar und jederzeit verständlich. In der OF sind diese lauter integriert, als in der deutschen Fassung, die überhaupt stellenweise einen Tick leiser daherkommt. Die OF betont gelegentlich auch die Nebengeräusche ein klein wenig mehr. Sonst bewegen sich beide Spuren in etwa auf dem selben Qualitätslevel. Dennoch klingt die OF einfach viel natürlicher und auch insgesamt besser. Es ist vielleicht schade, dass man als Alternative für Puristen nicht noch einen restaurierten Originalmonoton bereithält, aber man kann offensichtlich nicht alles haben. Es gibt optionale deutsche, englische und diverse andere Untertitel. Das Bonusmaterial entspricht zum großen Teil dem der Special Edition-DVD. Neu dazu gekommen ist nur der Audiokommentar von der alten Criterion Collection-Laserdisc.

Audiokommentar von Regisseur Martin Scorsese und Drehbuchautor Paul Schrader (aufgenommen 1986 für die damalige Laserdisc von "The Criterion Collection"):
Der AK ist sehr informativ, vermittelt haufenweise Einsichten in die Entstehung und ist voller Anekdoten bzw. Hintergrundinfos zu den Dreharbeiten. Er wird hauptsächlich von Scorsese bestritten, aber Schraders Kommentare sind nicht zu unterschätzen. Beide sprechen jedoch allein und wurden später zusammengemischt, einschließlich einer Moderatorin, die weitere Hintergrundinfos bereithält.

Audiokommentar von Drehbuchautor Paul Schrader:
Schrader liefert einen hochwertigen Kommentar ab, der zwar von kleineren Pausen durchsetzt ist, aber dennoch viele persönliche Geschichten bereithält. Er vergleicht den fertigen Film mit seinem ursprünglichen Script, geht auf die Besetzung ein, erzählt wie er auf die Story kam und unter welchen Lebensbedingungen er seinerzeit lebte.

Audiokommentar von Professor Robert Kolker:
Der Buchautor und Professor der Universität von Virginia präsentiert einen Kommentar, der mehr auf filmwissenschaftliche und -geschichtliche Aspekte des Filmes eingeht. Er analysiert den Stil von Scorsese, geht auf die verschiedenen Stilmittel ein, die Kameraarbeit und die Farben. Auch wenn das alles theoretisch klingt, ist es eine wundervolle Filmschule, die viel Wissen vermittelt.

Blu-ray Disc Exklusiv: Interaktives Drehbuch:
Das (deutsche) Drehbuch läuft während des Filmes mit; man kann dabei die Bildschirmgröße des Filmes verändern. Es läuft entweder synchron zum Film mit, man kann das Drehbuch aber auch unabhängig davon lesen.

Martin Scorsese über TAXI DRIVER (ca. 17 min, HD):
Der Regisseur erzählt von seinen Inspirationen und Vorbildern, z.B. europäischen Filmen, und welchen Einfluss sie auf die Gestaltung des Filmes hatten.

Die Produktion (ca. 10 min, HD):
Produzent Michael Phillips erzählt wie er zum Projekt kam und über die Schwierigkeiten den Film seinerzeit zu realisieren.

Gottes einsamster Mann (ca. 22 min, HD):
Drehbuchautor Paul Schrader berichtet wie er auf die Idee für das Script kam, wie seine damaligen Lebensverhältnisse die Story beeinflussten und er erläutert seinen Ansatz und seine Gedanken zum Stoff.

Einflussnahme und Würdigung: Ein Tribut an Martin Scorsese (ca. 19 min, HD):
Diverse Crewmitglieder und Kollegen wie Oliver Stone, Roger Corman, Robert DeNiro, Michael Chapman, würdigen Scorsese, seine Arbeiten, seinen Enthusiasmus und seine Leidenschaft für die Filmgeschichte und das Filmemachen.

Taxifahrer-Geschichten (ca. 23 min, HD):
Taxifahrer aus New York erzählen Anekdoten von damals und heute und wie sich das Geschäft und die Stadt im Lauf der Zeit verändert haben.

Das Making-of: TAXI DRIVER ( (ca. 71 min, SD):
Eine sehr ausführliche Dokumentation, die viele Einblicke in die Entstehung des Filmes bietet und Kommentare diverser am Film Beteiligter beinhaltet.

Travis\' New York - Wie sich New York seit 1975 verändert hat (ca. 6 min, HD):
Geschichten über die Stadt, die niemals schläft und welche Wandlungen sie - zum Guten oder Schlechten - durchmachte. Zu Wort kommt auch der ehemalige Bürgermeister von NY Ed Koch.

Travis\' New York Locations (ca. 5 min, HD):
Neunteilige Kurzfeaturette, die einen Vergleich zwischen den Drehorten von 1975 und 2006 zeigt.

Gegenüberstellung der Storyboards zum Film mit einer Einführung von Martin Scorsese (ca. 9 min, HD):
Scorsese erklärt seinen Einsatz von Storyboards und wie wichtig ihm diese für seine Arbeit sind.

Animierte Fotogalerie (ca. 10 min, HD):
Slideshow mit Fotos von den Dreharbeiten Und Werbeplakaten.

MovieIQ (Textinfos zu Darstellern, Musik und Drehorten in eingeblendeten Fenstern) und BD Live (filmunabhängige Werbung) bieten netzwerkbasierte Informationen des Anbieters.

Die Extras liegen ALLE, auch die drei AK, in Englisch mit optionalen deutschen, englischen und anderen Untertiteln vor. Was lässt sich über TAXI DRIVER (USA; 1976) noch sagen oder schreiben, was nicht schon so oft gesagt und geschrieben wurde. Es ist unbestritten ein Meisterwerk von Martin Scorsese mit einem noch jungen, aber schon sehr beeindruckenden Robert DeNiro in der Hauptrolle, die gemeinsam mit diesem Film Geschichte schrieben.

Travis Bickle (DeNiro), ein ehemaliger Marine und Vietnamveteran, arbeitet jetzt als Taxifahrer in New York, bevorzugt in der Nachtschicht, denn er kann nicht schlafen. Bickle ist angewidert vom Abschaum der Stadt: Nutten, Zuhälter, Penner, Kriminelle - überall. Und zugleich ist er auch fasziniert von diesem Mikrokosmos um ihn herum. Als er sich einer Frau (Cybill Shepherd) annähert und zurückgewiesen wird, sucht er sich ein Ventil für seine Frustration. Er möchte daraufhin einen liberalen Politiker töten, scheitert aber auch am Attentat. Das führt zu einem neuen Plan, die minderjährige Prostituierte Iris (Jodie Foster) aus den vermeintlichen Klauen ihres Zuhälters (Harvey Keitel) zu retten. Doch am Ende ist klar, es gibt keine Erlösung und keine Heilung. Bickle, der ohne Strafe für seine Taten davonkommt, bleibt eine tickende Zeitbombe.

Der Film aus der Feder von Paul Schrader (RAGING BULL, HARDCORE) ist ein Psychogramm über einen desillusionierten Menschen in Isolation und Einsamkeit, auch wenn es ein selbstgewähltes Exil ist. Travis Bickle lebt ein Leben der Widersprüche. Er verabscheut Junkies und Drogen, Nutten und Pornographie, dennoch schluckt er haufenweise Pillen und die einzigen Filme, die er im Kino sieht, sind Pornos. Er ist sozial unterentwickelt oder verkümmert, doch man erfährt nie warum. Der Vietnamkrieg wäre eine Antwort, aber das wird nie im Film erklärt. Es könnte auch andere Gründe haben. Man erfährt kaum etwas über Bickle, was aber auch gut ist, denn die Figur bleibt so spannender, mysteriöser, weniger fassbar.

Der Film wurde exzellent von Director of Photography Michael Chapman (auch: RAGING BULL, THE FUGITIVE, PRIMAL FEAR) fotografiert, mit zahllosen Spiegelreflexionen auf Autoscheiben, nassen Straßen, Nebelschwaden, hypnotischen Kamerafahrten. Die Stadt ist hier ganz bewusst ein weiterer Schauspieler, fast ein heimlicher Star. New York ist hässlich, dreckig, verkommen, sieht aber faszinierend aus, weshalb man sich kaum entziehen kann.

Die Musik stammt vom legendären Bernard Herrmann, Alfred Hitchcocks Hauskomponist (VERTIGO, PSYCHO, NORTH BY NORTHWEST), der hiermit seine letzte Arbeit ablieferte, bevor er im Dezember 1975 starb.

All das macht TAXI DRIVER zu einem brillanten Trip und einem filmischen Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Faszination und Weltklasse verloren hat. ()

alle Rezensionen von Carlito Brigante ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Taxi Driver
Land / Jahr: USA 1976
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, BD Exklusiv: Interaktives Drehbuch, Originalkommentar von 1986 mit Regisseur Martin Scorsese und;Drehbuchautor Paul Schrader. Aufgenommen von The Criterion Collection, Kommentare von Drehbuchautor Paul Schrader und Professor Robert Kolker, Martin Scorsese über Taxi Driver, Die Produktion, Gottes einsamster Mann, Einflussnahme und Würdigung, Taxifahrer-Geschichten, Travis` New York - Wie sich New York seit 1975 verändert hat, Travis` New York Locations - Wir besuchen die berühmten Drehorte in New York City 2006 und vergleichen sie mit den Drehorten im Jahr;1975, Gegenüberstellung der Storyboards zum Film mit einer Einführung von Martin Scorsese, Animierte Fotogalerie
Ab 07.04.2011 1 Monat exklusiv bei Amazon erhältlich.
Kommentare:

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