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TECHNISCHE DATEN
zu Le Mans

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Action
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1,Französisch: Dolby Digital 1.0 Mono,Spanisch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
EAN-Code:
4010884228724 / 4010884228724
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Action > BLU-RAY > Le Mans

Le Mans

Titel:

Le Mans

Label:

Paramount Home Entertainment

Regie:

Lee H. Katzin

Laufzeit:
109 Minuten
Genre:
Action
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 24.06.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Le Mans:


Fünfundvierzig internationale Rennfahrer starten gegen Steve McQueen in dieser waghalsigen, nervenaufreibenden Verfilmung über das härteste Autorennen der Welt - Le Mans. Der amerikanische Fahrer McQueen kehrt ein Jahr nach seinem Autounfall nach Frankreich zurück, um erneut beim Rennen anzutreten. Dort trifft er auf die Witwe, die in dem Unfall ein Jahr zuvor ihren Mann verloren hat - und verliebt sich in sie. Le Mans stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Le Mans Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Le Mans:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Le Mans:
Rennsportfilm „Le Mans“ mit Steve McQueen erstmals auf Blu-ray Disc.
Spektakuläre Bilder um mutige Männer in schnellen Autos mit dem Tod im Nacken.

Es ist immer wieder erstaunlich, welch große Faszination der Autorennsport ausübt. Vier Dinge gehören wohl zu allen Autorennen: mutige Männer in den Autos, schöne Frauen an den Boxen, laute Motoren und die ständige Todesgefahr. All dies hat Lee H. Katzin 1971 in dem legendären Film „Le Mans“ beispielhaft ins Bild gesetzt. Als reale Kulisse hat er sich die 38. Ausgabe des legendären 24-Stunden-Rennens von Le Mans gewählt. Mit den beiden Hauptkonkurrenten Michael Delaney (Steve McQueen), Erich Stahler (Siegfried Rauch) und dem Boxengirl Lisa Belgetti (Elga Andersen) entstand ein halbdokumentarisches filmisches Meisterwerk, das Paramount erstmals digital restauriert auf Blu-ray Disc herausbringt.

In der ersten Szene fährt ein Porsche durch eine idyllische französische Landschaft. Er hält an, der Fahrer (Steve McQueen) steigt aus und betrachtet die Stelle, an der vor einem Jahr beim Rennen sein Freund tödlich verunglückte. Kurze Einstellungen erinnern in Rückblenden an diesen Vorfall. Dann folgen für fast eine halbe Stunde dokumentarische Szenen zur Einstimmung auf das aktuelle Rennen in Le Mans, das es seit 1923 gibt. Auf einem etwa 13 Kilometer langen Rundkurs auf gesperrten Land- und Schnellstraßen fahren über 50 Wagen für 24 Stunden um die Wette. Zum ersten Mal starten die Fahrer in diesem Jahr mit Sicherheitsgurten und direkt vom Auto aus. Zuvor waren sie zu Fuß in ihre Wagen gesprungen und dann gestartet. Ein Fahrer darf insgesamt 14 Stunden und am Stück höchstens vier Stunden fahren und muss dann mindestens eine Stunde pausieren. Start und Ziel ist Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr, Sieger ist, wer die größte Strecke zurückgelegt hat. Die Spitzengeschwindigkeiten betragen über 400 km/h, im Mittel werden über 200 km/h erreicht.

Der Film lässt die Rennsportatmosphäre hautnah miterleben. Dazu gehören das riesige Zeltlager der Fans, endlose Autoschlangen bei der Anreise und die Vorbereitung der Hundertschaften von Polizei, Feuerwehr und Sanitätern. Über eine halbe Stunde lang wird im Film kein Wort gesprochen. Vor dem Start erklärt der Tribünensprecher die Regeln und stellt die wichtigsten Fahrer und Teams vor. Dann verstummen alle Geräusche, nur ein immer wilder schlagendes Herz ist zu hören, bis endlich die Motoren losröhren können. Atemberaubende Actionsequenzen mit schnellen Schnitten aus verschiedenen Kameraperspektiven lassen den Kampf um die Plätzen hautnah miterleben. Die Spannung wird immer größer, als Regen einsetzt und es viele Beinahe-Unfälle und Ausfälle gibt. In der Nacht widmet sich die Regie auch einmal kurz einem Vergnügungspark an der Rennstrecke und einer kurzen Unterhaltung des Protagonisten McQueen mit Elga Andersen. Zwei Unfälle werden als dramatischer Höhepunkt des Rennens besonders ausführlich aus vielen Blickwinkeln und in Zeitlupe gezeigt. Ein Wagen kommt von der Straße ab, fliegt durch ein Werbeschild und bleibt stehen. Der Fahrer kann aussteigen und flieht, während der Wagen explodiert. Der Film hält einen Moment inne, als über Leben und Tod entschieden wird. Elga Andersen fragt darauf McQueen: „Wenn man sein Leben riskiert, sollte man es nicht für etwas anderes tun?“ Darauf antwortet er: „Rennen heißt Leben, und die Zeit zwischen den Rennen heißt Warten.“ Demnach scheint das viele Geld nicht die einzige Motivation für Autorennfahrer zu sein. Steve McQueen, der im richtigen Leben als Hobbypilot an Autorennen teilnahm, scheidet mit seinem Porsche wegen eines technischen Defekts aus, darf aber für ein anderes Porsche-Team einspringen und sich bis zuletzt mit dem Ferrari-Piloten Rauch duellieren. Schließlich gewinnt ein anderer Porsche, McQueen wird Zweiter, Rauch Dritter. Der Film hat einen eher dokumentarischen Charakter mit einer kleinen Handlung, dem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Delaney (Porsche) und Stahler (Ferrari) und einem kleinen Techtelmechtel Delaneys mit Lisa Belgetti, der Witwe des vor einem Jahr tödlich verunglückten Freundes.

Im Making-of wird an die teils dramatischen Dreharbeiten erinnert. Zunächst gab es weder Drehbuch noch Zeitplan, außerdem war nicht geklärt, wie viel Dokumentarisches einfließen soll. Meistens saßen echte Rennfahrer am Steuer, aber Steve McQueen fuhr auch über weite Strecken selbst. Für die Renn- und Actionszenen wurden mehrere Onboard-Kameras gleichzeitig eingesetzt. In der Nachproduktion mussten 300.000 Meter Film ausgewertet und geschnitten werden. Wichtige Rollen beim Kampf um den Sieg spielen die beiden Porsche 917 und 908/02 sowie der Ferrari 512S. Die rudimentäre Spielhandlung lässt nur wenige Dialoge zu. Große Teile des Films entstanden während des 24-Stunden Rennens vom 14. Juli 1970. Die Spezialeffekte wie Unfälle wurden später mit ferngesteuerten Fahrzeugen und billigen Attrappen nachinszeniert. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Alle Jahre wieder an einem Wochenende im Juni treffen sich in dem beschaulichen französischen Örtchen Le Mans die weltbesten Rennpiloten und fahren auf den heißesten Boliden das begehrteste Rennen des Jahres: die 24 Stunden von Le Mans.

Seit 1923 findet alljährlich dieses Sportwagenrennen statt, welches das älteste und größte Rennen dieser Art weltweit ist. Seit vielen Jahren dominiert Audi das Renngeschehen, ähnlich dominante Zeiten gab es schon in den 60er Jahren von Ferrari und Ford, sowie in den 70er Jahren von Porsche.

Der rennbegeisterte Schauspieler und Amateur-Rennfahrer Steve McQueen produzierte 1970, mit sich selbst in der Hauptrolle, einen Rennfahrerfilm par excellence. Alles dreht sich um die mörderischen „24 Stunden von Le Mans", die den Fahrern und dem Material alles abfordern. Und das ist nicht gespielt sondern zum größten Teil echt. Die meisten der spektakulären Rennszenen sind Originalaufnahmen vom echten Le-Mans-Rennen. Extra für den Film wurde ein am Rennen teilnehmender Porsche 908 mit drei Kameras bestückt, um den Zuschauer das Rennen Hautnah erleben zu lassen.

McQueen spielt hier den Rennfahrer Michael Delaney, der ein Jahr nach einem Unfall bei dem Rennen von Le Mans, bei dem er seinen Kollegen tödlich verlor, zum 24-Studen-Rennen zurückkehrt, um sich erneut dem Adrenalin des Wettstreits zu stellen. Dieses Mal will er in seinem Porsche 917 endlich den deutschen Rivalen Erich Stahler (Siegfried Rauch) abhängen.

Wie man bei dieser kurzen Inhaltsangabe erahnen kann, stehen in diesem Film natürlich die spektakulären Rennszenen im Mittelpunkt. Die dünne Handlung um Liebe, Männerfreundschaft und Erfolg ist eine nette Zugabe, die den roten Faden im Film bildet. Wie dem auch sein, hier sieht man einer der besten und atmosphärisch dichtesten Renn-Filme, die je gedreht wurden und McQueen, der übrigens in einigen Szenen selbst am Steuer des Gulf-Porsche saß, in Bestform.

Paramount Home Entertainment veröffentlicht nun diesen legendären Rennsport-Film, zum ersten Mal digital restauriert, auf Blu-ray. Neben an das HD-Medium angepasstem Bild (Widescreen/ 2.35:1) und Ton (Dolby Digital 1.0) bietet die Blu-ray ein aufschlussreiches Making Of, welches von Steve McQueens Sohn Chad moderiert wird. Kurz und gut, Fans von Sportwagenrennen sowie natürlich von Steve McQueen sollten sich diese Blu-ray nicht entgehen lassen. Er bringt das Benzin im Blut in Wallungen.

Alternativen: John Frankenheimers „Grand Prix“ mit James Garner und Yves Montand, „Tage des Donners“ mit Tom Cruise und Nicole Kidman, und der Sylvester-Stallone-Film „Driven“.

Randnotiz: In der Anfangssequenz fährt Steve McQueen mit dem Porsche 911S durch Frankreich in Richtung Le Mans. Dieser Porsche wurde 1970 nach dem neusten Stand der Technik gebaut, verfügt über Klimaanlage und viele anderen Besonderheiten der damaligen Zeit. Doch nicht nur im Film kam der Porsche zum Einsatz. Steve McQueen nutzte den Porsche als Fahrzeug während der Dreharbeiten in Le Mans, später wurde der Porsche nach USA verschifft und in die einzigartige Fahrzeugsammlung von Steve McQueen integriert. Der 911S wurde am 3. Juni 1970 auf Steve McQueen zugelassen McQueens Sammlung außergewöhnlicher Rennwagen ist legendär und umfasste unter anderem Kult-Klassiker wie einen Jaguar CK-SS, diverse Ferraris, Porsches, Motorräder und sogar Flugzeuge. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Fünfundvierzig internationale Rennfahrer starten gegen Steve McQueen in dieser waghalsigen, nervenaufreibenden Verfilmung über das härteste Autorennen der Welt - Le Mans. Der amerikanische Fahrer McQueen kehrt ein Jahr nach seinem Autounfall nach Frankreich zurück, um erneut beim Rennen anzutreten. Dort trifft er auf die Witwe, die in dem Unfall ein Jahr zuvor ihren Mann verloren hat - und verliebt sich in sie. Technische Daten:

Codec: VC-1 Video (Advanced Profile 3)
Bitrate: 27944 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von LE MANS besitzt das Bildformat 2,35:1. Paramount und CBS haben für den Film eine neue Restauration durchführen lassen, welche exzellente Ergebnisse liefert. Die Schärfe des Bildes ist überwiegend sehr hoch - von den wackligen Onboard-Kameras einmal abgesehen, deren Einstellungen nicht ganz so brillant wirken. Feinheiten sind wunderbar zu erkennen für einen 40 Jahre alten Film und die Konturendarstellung erweist sich als sauber und nicht nachgeschärft. Feines Filmkorn überzieht LE MANS, fällt aber während des Schauens nur bei den Onboard-Einstellungen heftiger aus. Diese rauschen dann etwas stärker. Die Kompression kommt damit problemlos zurecht und bildet auch dank der hohen Bitrate nirgends Artefakte. Die Farben erscheinen sehr natürlich und gut gesättigt. Hier bleiben ebenso wenige Wünsche offen wie bei der tollen Kontrastbalance, welche nirgends überstrahlt oder das Schwarz zu dominant auftreten lässt, wenngleich man in einigen der Nachtrennszenen außer Silhouetten und Scheinwerfern nichts mehr sieht. Das war aber schon immer so, da es sich um echte Rennaufnahmen handelt. Schmutz sowie analoge Defekte wurden sorgfältig vom Ausgangsmaterial entfernt, so dass kaum noch etwas übrig geblieben ist und den Filmgenuss stören kann. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 7.1 / 48 kHz / 4927 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1-ES / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Englisch: DTS-HD Master Audio / 1.0 / 48 kHz / 1087 kbps / 24-bit (DTS Core: 1.0 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)
Französisch: DTS-HD Master Audio / 1.0 / 48 kHz / 1134 kbps / 24-bit (DTS Core: 1.0 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio / 1.0 / 48 kHz / 1105 kbps / 24-bit (DTS Core: 1.0 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)
Spanisch: DTS-HD Master Audio / 1.0 / 48 kHz / 1127 kbps / 24-bit (DTS Core: 1.0 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)

In Sachen Sound bekommt man folgende Audio-Auswahl von Paramount serviert. Surround-Sound gibt es nur beim englischen Originalton mit einer feinen DTS-HD Master Audio 7.1-Abmischung oder dem originalen DTS-HD Master Audio 1.0 (Mono)-Track, während die deutsche Synchronisation nur in letzterem Format vorliegt. Der 7.1-Mix bietet eine überraschend gute Kanaltrennung für einen Mono-Film dieses Alters. Die Rennwagen flitzen direktional einigermaßen korrekt über die Lautsprecher, wenngleich das Ganze sicherlich nicht sonderlich präzise und dynamisch wirkt - wen wundert\'s bei dem Ausgangsmaterial. Das gilt übrigens sowohl für die hinteren als auch Frontlautsprecher. Die Mono-Tracks, darunter auch der deutsche - schallen lediglich aus dem Center und haben logischerweise keinerlei Effekte zu bieten. Der Subwoofer hat bei allen Tonspuren Sendepause. Die Dialoge sind bestens verständlich und zwar in beiden Sprachfassungen. Sie wirken kaum blechern oder dumpf. Natürlich muss man beim Klang etwas Abstriche machen. Der 40 Jahre alte Film verzerrt leicht bei brüllenden Motorengeräuschen und wirkt eher höhenbetont und in lauten Situationen auch leicht schrill. Die Mitten fallen recht dünn aus, der Bassbereich ist quasi nicht vorhanden.

Einzelwertung:

Englisch DTS-HD MA 7.1: 6 / 10 Punkte
Deutsch DTS-HD MA 1.0: 5 / 10 Punkte Untertitel sind für LE MANS in Deutsch, Englisch sowie einigen weiteren Sprachen verfügbar. Das Bonusmaterial enthält die 24 Minuten lange Dokumentation "Temporeiche Dreharbeiten - Das Making Of LE MANS", in welcher Steve McQueens Sohn Chad etappenweise die recht chaotische Entstehung des Films bespricht. Um den Überblick zu behalten, wurde das Feature in verschiedene Kapitel unterteilt, in denen Mitwirkende von damals zu Wort kommen und ihre Erfahrungen schildern. Danach kommt leider nur noch der Filmtrailer (HD) zu LE MANS, dann ist man auch schon wieder am Ende des Bonusmaterials angelangt. LE MANS ist ein Rennfahrerfilm rund um das legendäre 24 Stunden-Rennen in der gleichnamigen französischen Stadt mit der bekannten Rennstrecke. Das Werk entstand im Jahr 1971 und ist einer der wenigen Fälle, wo man einen Film um ein reales Sportereignis herum konstruiert hat, ohne ein Drehbuch zu haben. Die sehr dünne Handlung wurde im Nachhinein schnell dazu gedichtet und per Nachdrehs implementiert und wirkt entsprechend simpel: Der Rennfahrer Michael Delaney (Steve McQueen; BULLITT) startet beim legendären 24 Stunden-Rennen von Le Mans für das Team Gulf Porsche, mit dem er gemeinsam seine Rivalen vom Team Ferrari mit dem Deutschen Erich Stahler (Siegfried Rauch; DAS TRAUMSCHIFF) am Steuer besiegen möchte. An der Strecke befindet sich allerdings auch noch Lisa Belgetti, deren Mann vor einem Jahr an gleicher Stelle bei einem Crash mit Delaney ums Leben kam. Und sie hat das Trauma noch nicht überwunden...

Man merkt recht schnell, dass die Alibi-Handlung mit der Beziehung zwischen Lisa Belgetti und Michael Delaney im Nachhinein dazu erfunden wurde, um LE MANS irgendeine Substanz zu verleihen. Leider ist die Handlung einfach nur öde und verschleppt den Film zwischen den durchaus tollen Rennsequenzen ziemlich stark. Denn diese wurden nicht gespielt, sondern sind Live-Aufnahmen aus dem Rennen selber, welches von der Filmcrew aufgezeichnet wurde und sogar ein echtes Team an den Start schickte für die Onboard-Aufnahmen. Nach dem das echte Rennen vorbei war, konnte die Filmcrew von LE MANS noch die Szenen in der Boxengasse filmen. Die Rennaufnahmen fallen dabei größtenteils wirklich spektakulär aus, aber den ganzen Film vermögen sie leider nicht zu tragen. Deshalb plätschert LE MANS phasenweise ziemlich langatmig vor sich hin und man wartet sehnsüchtig darauf, dass auf der Rennstrecke wieder irgendwas passiert, was dann auch meistens eintritt und den Zuschauer weiter bei der Stange hält. Die Darsteller werden bei dem Film eher wenig gefordert. Alle männlichen müssen eigentlich nur den harten Rennfahrer raushängen lassen, Steve McQueen gelingt das natürlich besonders gut. Dialoge beschränken sich auf die Alibi-Handlung oder mal ein paar Sätze an der Boxenmauer. Insgesamt kann man LE MANS dank der echten Rennszenen als einen wunderbar authentisch wirkenden Rennfahrerfilm beschreiben, der aber auf der erzählerischen Ebene völlig versagt.

Die Blu-ray Disc von Paramount zeigt LE MANS in restaurierter Bild- und Tonqualität, wobei besonders erstere toll ausfällt. Das Bonusmaterial glänzt nicht durch Masse, aber eine sehr gute Dokumentation. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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3


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Le Mans
Land / Jahr: USA 1971
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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