Stay
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Der New Yorker Psychiater Sam Foster übernimmt von einer erkrankten Kollegin den Fall des Kunststudenten Henry Letham. Dieser leidet nach einem Unfall an Amnesie, macht dafür jedoch wirre Vorhersagen, die sich aus mysteriösen Gründen bewahrheiten. Als Henry ankündigt, sich in drei Tagen – an seinem 21. Geburtstag, exakt um Mitternacht – das Leben zu nehmen, will Sam ihn unbedingt aufhalten. Bei seinen Nachforschungen in Henrys Umfeld entdeckt er eine Welt voller Widersprüche und Rätsel, die sein eigenes Leben und besonders die Beziehung zu Sams schöner Freundin Lila zu beeinflussen scheint. Sein Versuch, Henry zu retten, wird zum albtraumhaften Psychotrip, bei dem Traum, Realität und Wahnsinn verschwimmen und der Sam immer mehr an seiner eigenen Wahrnehmung zweifeln lässt... ...
Inhaltsangabe zu Stay: 
Der New Yorker Psychiater Sam Foster übernimmt von einer erkrankten Kollegin den Fall des Kunststudenten Henry Letham. Dieser leidet nach einem Unfall an Amnesie, macht dafür jedoch wirre Vorhersagen, die sich aus mysteriösen Gründen bewahrheiten. Als Henry ankündigt, sich in drei Tagen – an seinem 21. Geburtstag, exakt um Mitternacht – das Leben zu nehmen, will Sam ihn unbedingt aufhalten. Bei seinen Nachforschungen in Henrys Umfeld entdeckt er eine Welt voller Widersprüche und Rätsel, die sein eigenes Leben und besonders die Beziehung zu Sams schöner Freundin Lila zu beeinflussen scheint. Sein Versuch, Henry zu retten, wird zum albtraumhaften Psychotrip, bei dem Traum, Realität und Wahnsinn verschwimmen und der Sam immer mehr an seiner eigenen Wahrnehmung zweifeln lässt... Stay stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Stay:
Darsteller:
Ewan McGregor  , Ryan Gosling  , Kate Burton, Naomi Watts  , Elizabeth Reaser, Bob Hoskins  , Janeane Garofalo, B.D. Wong, John Tormey, José Ramón Rosario, Becky Ann Baker, Lisa Kron, Gregory Mitchell, John Dominici, Jessica Hecht, Sterling K. Brown, Amy Sedaris, Michael Devine, Jolly Abraham, Mark Margolis, Mary Testa, Angela Pietropinto, Oni Faida Lampley, Jarlath Conroy, Michael Gaston, Noah Bean, Isaach De Bankolé, G.A. Aguilar, Riley G. Matthews Jr., Vito Violante, Douglas Crosby, Blaise Corrigan, Hank Eulau, Mam Smith, Caroline Leppanen, Joan Chiang, Ron DeJesus, Carolyn Dorfman, Emily Gayeski, Noel MacDuffie, Kevin Osgood, Elizabeth H. Parkinson, Karine Plantadit-Bageot, John Selya, Kyle Sheldon, Tom Titone, Pamela B. Wagner, Michael Gray, Jerry Quinn, Amber Gristak,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Stay:
0Frank Brenner2011-08-16Nachdem er 2002 für „Monster’s Ball“ in den Genuss einer Golden-Globe-Nominierung gekommen war, ist Marc Forster zum wichtigsten, bekanntesten und erfolgreichsten Schweizer Regisseur in Hollywood aufgestiegen (geboren wurde er indes in Ulm). Mit seinen nachfolgenden Werken hat er eindringlich bewiesen, dass er sich weder auf einen Themenkomplex, noch auf einen Stil oder Look festlegen lässt. Seinem verstörenden Rassismusdrama ließ er den etwas überzuckerten „Wenn Träume fliegen lernen“ folgen, in dem er mit Johnny Depp in der Hauptrolle die Entstehungsgeschichte des Klassikers „Peter Pan“ rekapitulierte. Für „Stay“ hat sich Forster mit dem Erfolgsautor David Benioff („Troja“) zusammen getan, der hiermit ebenfalls zeigt, dass er mehr kann, als eine antike Sage um die muskulösen Körperformen Brad Pitts herum auf die Größe klassischen Hollywood-Entertainments aufzublasen. Auch was nach „Stay“ noch kommen sollte, hat den Abwechslungsreichtums Forster nur noch weiter unterstrichen: Die tiefgründige Autorenkomödie „Schräger als Fiktion“, das Afghanistan-Drama „Drachenläufer“ und nicht zu vergessen, „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“, der zweite Einsatz für Daniel Craig in der Rolle des Superagenten.
In „Stay“ hat der Psychotherapeut Dr. Sam Foster (Ewan McGregor) von einer erkrankten Kollegin die Betreuung des jungen Kunststudenten Henry Letham (Ryan Gosling) übernommen. Dieser lässt in den Therapiesitzungen kaum etwas von seinem Seelenleben durchschimmern, kündigt jedoch für den kommenden Samstag um Mitternacht seinen Selbstmord an. Sam versucht, den angekündigten Suizid zu verhindern. Dafür muss er auf die Suche nach Bekannten Henrys gehen, die Licht ins Dunkel bringen. Bei seinen Nachforschungen verliert Sam immer mehr den Boden unter den Füßen und scheint selbst Persönlichkeitsstörungen zu entwickeln.
Bei „Stay“ ist jede einzelne Kameraeinstellung, jeder Schnitt und jede minimale Geste bis in die Details durchkonzipiert. Sie alle folgen dem Konzept, auch die Zuschauer nach und nach das Gespür für die filmische Realität verlieren zu lassen. Kunstvolle Szenenwechsel lassen die Protagonisten zeitgleich an zwei Stellen des Bildausschnittes erscheinen, was den klassischen Match Cut, der zwei Szenen zeitverkürzend miteinander verbinden soll, in neue Dimensionen katapultiert. Bei den Dreharbeiten vor Ort in New York haben Forster und sein Kameramann Roberto Schaefer visuell beeindruckende Räume gefunden, in denen vor allem Treppen eine beunruhigende Funktion zukommt oder die in ihrer Schlichtheit und Gleichförmigkeit einen alptraumartigen Sog zu entwickeln verstehen. Manch einem mag diese Verspieltheit und durchgeplante Künstlichkeit des Films mit der Zeit übertrieben erscheinen. Wer sich jedoch auf ein fesselndes, die Grenzen von Persönlichkeiten und Wahrnehmungen hinter sich lassendes Mystery-Abenteuer einlassen kann, der wird von Marc Forsters „Stay“ von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt sein. Aufgrund seiner hohen Suggestivkraft seien Menschen mit schwachen Nerven jedoch ausdrücklich vor diesem verstörenden Film gewarnt.
Die BluRay-Erstveröffentlichung bietet den deutschen und amerikanischen Sound in 5.1 DTS HD Master Audio-Qualität. Auch das Bild kann sich durchweg sehen lassen. Die Extras hingegen sind allesamt bereits von der DVD-Erstveröffentlichung aus dem Jahr 2006 bekannt (dort war sogar noch mehr drauf!) und nicht durchgehend interessant geraten. Insbesondere die Starfeaturettes (mit Ewan McGregor, Naomi Watts, Ryan Gosling & Marc Forster – zusammen 11 Minuten) und die kurzen Promo-Interviews (McGregor, Gosling, Watts, Bob Hoskins, Janeane Garofalo & Forster – zusammen 10 Minuten) sind nicht wirklich sehr ergiebig. Wesentlich interessanter sind die Featurettes „Departing Visions“, wo Betroffene über ihre Nahtoderfahrungen berichten (7 Minuten), und „The Music of Stay“, wo sich die vier Komponisten des Films bei ihren experimentellen Klangverfremdungen über die Schultern blicken lassen (8 Minuten). Zu zwölf Szenen gibt es darüber hinaus noch szenenspezifische Audiokommentare von Marc Forster (einige zusammen mit Ryan Gosling, die anderen mit weiteren Crewmitgliedern), die zusammen 87 Minuten Laufzeit ergeben, was einem kompletten Audiokommentar zum Film schon ziemlich nahe kommt.
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Nachdem er 2002 für „Monster’s Ball“ in den Genuss einer Golden-Globe-Nominierung gekommen war, ist Marc Forster zum wichtigsten, bekanntesten und erfolgreichsten Schweizer Regisseur in Hollywood aufgestiegen (geboren wurde er indes in Ulm). Mit seinen nachfolgenden Werken hat er eindringlich bewiesen, dass er sich weder auf einen Themenkomplex, noch auf einen Stil oder Look festlegen lässt. Seinem verstörenden Rassismusdrama ließ er den etwas überzuckerten „Wenn Träume fliegen lernen“ folgen, in dem er mit Johnny Depp in der Hauptrolle die Entstehungsgeschichte des Klassikers „Peter Pan“ rekapitulierte. Für „ Stay“ hat sich Forster mit dem Erfolgsautor David Benioff („Troja“) zusammen getan, der hiermit ebenfalls zeigt, dass er mehr kann, als eine antike Sage um die muskulösen Körperformen Brad Pitts herum auf die Größe klassischen Hollywood-Entertainments aufzublasen. Auch was nach „ Stay“ noch kommen sollte, hat den Abwechslungsreichtums Forster nur noch weiter unterstrichen: Die tiefgründige Autorenkomödie „Schräger als Fiktion“, das Afghanistan-Drama „Drachenläufer“ und nicht zu vergessen, „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“, der zweite Einsatz für Daniel Craig in der Rolle des Superagenten.
In „ Stay“ hat der Psychotherapeut Dr. Sam Foster (Ewan McGregor) von einer erkrankten Kollegin die Betreuung des jungen Kunststudenten Henry Letham (Ryan Gosling) übernommen. Dieser lässt in den Therapiesitzungen kaum etwas von seinem Seelenleben durchschimmern, kündigt jedoch für den kommenden Samstag um Mitternacht seinen Selbstmord an. Sam versucht, den angekündigten Suizid zu verhindern. Dafür muss er auf die Suche nach Bekannten Henrys gehen, die Licht ins Dunkel bringen. Bei seinen Nachforschungen verliert Sam immer mehr den Boden unter den Füßen und scheint selbst Persönlichkeitsstörungen zu entwickeln.
Bei „ Stay“ ist jede einzelne Kameraeinstellung, jeder Schnitt und jede minimale Geste bis in die Details durchkonzipiert. Sie alle folgen dem Konzept, auch die Zuschauer nach und nach das Gespür für die filmische Realität verlieren zu lassen. Kunstvolle Szenenwechsel lassen die Protagonisten zeitgleich an zwei Stellen des Bildausschnittes erscheinen, was den klassischen Match Cut, der zwei Szenen zeitverkürzend miteinander verbinden soll, in neue Dimensionen katapultiert. Bei den Dreharbeiten vor Ort in New York haben Forster und sein Kameramann Roberto Schaefer visuell beeindruckende Räume gefunden, in denen vor allem Treppen eine beunruhigende Funktion zukommt oder die in ihrer Schlichtheit und Gleichförmigkeit einen alptraumartigen Sog zu entwickeln verstehen. Manch einem mag diese Verspieltheit und durchgeplante Künstlichkeit des Films mit der Zeit übertrieben erscheinen. Wer sich jedoch auf ein fesselndes, die Grenzen von Persönlichkeiten und Wahrnehmungen hinter sich lassendes Mystery-Abenteuer einlassen kann, der wird von Marc Forsters „ Stay“ von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt sein. Aufgrund seiner hohen Suggestivkraft seien Menschen mit schwachen Nerven jedoch ausdrücklich vor diesem verstörenden Film gewarnt.
Die BluRay-Erstveröffentlichung bietet den deutschen und amerikanischen Sound in 5.1 DTS HD Master Audio-Qualität. Auch das Bild kann sich durchweg sehen lassen. Die Extras hingegen sind allesamt bereits von der DVD-Erstveröffentlichung aus dem Jahr 2006 bekannt (dort war sogar noch mehr drauf!) und nicht durchgehend interessant geraten. Insbesondere die Starfeaturettes (mit Ewan McGregor, Naomi Watts, Ryan Gosling & Marc Forster – zusammen 11 Minuten) und die kurzen Promo-Interviews (McGregor, Gosling, Watts, Bob Hoskins, Janeane Garofalo & Forster – zusammen 10 Minuten) sind nicht wirklich sehr ergiebig. Wesentlich interessanter sind die Featurettes „Departing Visions“, wo Betroffene über ihre Nahtoderfahrungen berichten (7 Minuten), und „The Music of Stay“, wo sich die vier Komponisten des Films bei ihren experimentellen Klangverfremdungen über die Schultern blicken lassen (8 Minuten). Zu zwölf Szenen gibt es darüber hinaus noch szenenspezifische Audiokommentare von Marc Forster (einige zusammen mit Ryan Gosling, die anderen mit weiteren Crewmitgliedern), die zusammen 87 Minuten Laufzeit ergeben, was einem kompletten Audiokommentar zum Film schon ziemlich nahe kommt.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Stay:
Originaltitel: Stay
Land / Jahr: USA 2005
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Stay:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Featurettes „Departing Visions” und „The Music of Stay”, Star-Featurettes, Szenenspezifische Audiokommentare
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