Die Herrschaft der Schatten
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Nach einem globalen Stromausfall scheint der Großteil der Menschheit spurlos verschwunden. Dort, wo eben noch lebendige Wesen standen, finden sich nur noch verlassene Kleiderhaufen und zurückgelassene Habseligkeiten. Lediglich eine kleine Gruppe Überlebender konnte sich aus der Finsternis in eine kleine Bar retten. Sie setzten alles daran, ihre Lichtquellen zu erhalten, um der tödlichen Dunkelheit und ewigen Nacht zu entkommen, die alles zu verschlingen scheint. ...
Inhaltsangabe zu Die Herrschaft der Schatten: 
Nach einem globalen Stromausfall scheint der Großteil der Menschheit spurlos verschwunden. Dort, wo eben noch lebendige Wesen standen, finden sich nur noch verlassene Kleiderhaufen und zurückgelassene Habseligkeiten. Lediglich eine kleine Gruppe Überlebender konnte sich aus der Finsternis in eine kleine Bar retten. Sie setzten alles daran, ihre Lichtquellen zu erhalten, um der tödlichen Dunkelheit und ewigen Nacht zu entkommen, die alles zu verschlingen scheint. Die Herrschaft der Schatten stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Herrschaft der Schatten:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Herrschaft der Schatten:
0Frank Brenner2011-08-04Die Zeiten, in denen eine Direct-to-DVD-Produktion keinerlei Qualitätsmerkmale aufwies und einzig und allein anspruchslosen Couch-Potatoes ein wenig Abwechslung bieten konnte, sind längst vorbei. Der Kinomarkt ist deutlich härter geworden, seit man eigentlich nur noch mit etablierten Reihen, Sequels und Remakes halbwegs sichere Geldeinnahmequellen zu haben glaubt. Floppt ein Film in den US-Kinos, sind seine Chancen, dass er auch hierzulande in den Lichtspielhäusern ausgewertet wird, denkbar gering geworden. Deswegen findet man immer mal wieder in den DVD-Regalen Werke, die eigentlich auch in Deutschland eine Chance auf der großen Leinwand verdient gehabt hätten. Brad Andersons „Die Herrschaft der Schatten“ ist solch ein Film, den vermutlich das Direct-to-DVD-Schicksal ereilt hat, weil er sich zwischen die Stühle setzt: Für einen Arthouse-Film im Stile von Andersons Vorgänger „Der Maschinist“ pokert „Die Herrschaft der Schatten“ dann wohl doch zu hoch, als Mainstream-Produkt ist er indes zu kammerspielartig und effektarm inszeniert.
An einem ganz gewöhnlichen Tag bricht etwas Unglaubliches über die Menschen einer amerikanischen Stadt herein – quasi mit einem Fingerschnippen verschwinden die meisten der Bewohner im Nichts. Ein Stromausfall des Nachts ist der Auslöser, übrig bleiben nur diejenigen, die eine aktive externe Lichtquelle bei sich hatten. Der Fernsehmoderator Luke (Hayden Christensen) trifft nach drei Tagen des Umherirrens in einer gespenstischen, menschenverlassenen Stadt, in der sich auch tagsüber mehr und mehr die Dunkelheit auszubreiten beginnt, auf den jungen James (Jacob Latimore), der noch immer auf die Rückkehr seiner Mutter wartet. Kurz danach stoßen noch die Physiotherapeutin Rosemary (Thandie Newton), die ihr neunmonatiges Kind verloren hat, und der Kinovorführer Paul (John Leguizamo) zu den beiden anderen. Sie scheinen die letzten Überlebenden dieser unfassbaren Katastrophe zu sein. Um den Schatten nicht auch noch anheim zu fallen, müssen sie ständig Licht um sich erzeugen, was ihnen vorübergehend in einer Kneipe gelingt, in deren Keller ein Generator steht. Aber das Benzin dafür wird langsam knapp und die Schwärze breitet sich draußen immer weiter aus.
Was Brad Anderson auch in diesem Film auf geradezu meisterhafte Weise beherrscht, ist das Erzeugen einer unheilschwangeren Atmosphäre, die er über die gesamte Laufzeit auf angenehm gruselige Art am Köcheln zu halten versteht. Dabei spielt er gekonnt mit der Urangst des Menschen vor der Dunkelheit, die in seinem Film eine physische Dimension zugewiesen bekommt. Etwas störend ist allerdings, dass das Drehbuch einigen genreerprobten Gesetzmäßigkeiten folgt, die nicht sonderlich logisch sind und einzig und allein dazu dienen, neue Gefahrensituationen zu schaffen und damit die Spannung zu schüren. Aber „Die Herrschaft der Schatten“ ist durchweg sehr gut besetzt und kann deswegen über derlei Mankos hinwegsehen lassen. Die BluRay des Films lässt hinsichtlich ihrer technischen Umsetzung kaum Wünsche offen. Der Ton liegt sowohl in der deutschen als auch der amerikanischen Sprachfassung in 5.1 DTS-HD vor. Zu den Bonusmaterialien zählen ein Audiokommentar von Regisseur Brad Anderson, der deutsche und amerikanische Trailer sowie einige Promo-Clips, die jedoch eher mau ausgefallen sind. Drei alternative Enden (zusammen 8 Minuten) sind nicht der Rede wert, weil es sich lediglich um andere Schnittfassungen mit leicht abweichender Musikuntermalung handelt, jedoch nicht um inhaltliche Alternativen. Die restlichen Bonusfeatures (Laufzeit zusammen: ca. 17 Minuten) liegen nur in SD-Qualität vor und gewähren in kurzen Häppchen Einblicke hinter die Kulissen, Promo-Interviews mit einigen Beteiligten und immer wieder Filmausschnitte als Appetitanreger. Das mag zu Werbezwecken zum Kinostart noch seinen Zweck auf diversen Fernsehsendern erfüllt haben, als Bonusmaterial für Zuschauer, die den Film schon gesehen haben, ist das jedoch wenig reizvoll. Die Laufzeitangabe des Films selbst auf dem BluRay-Cover (ca. 103 Minuten) stimmt übrigens auch nicht, die Länge beträgt tatsächlich 91 Minuten.
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Die Zeiten, in denen eine Direct-to-DVD-Produktion keinerlei Qualitätsmerkmale aufwies und einzig und allein anspruchslosen Couch-Potatoes ein wenig Abwechslung bieten konnte, sind längst vorbei. Der Kinomarkt ist deutlich härter geworden, seit man eigentlich nur noch mit etablierten Reihen, Sequels und Remakes halbwegs sichere Geldeinnahmequellen zu haben glaubt. Floppt ein Film in den US-Kinos, sind seine Chancen, dass er auch hierzulande in den Lichtspielhäusern ausgewertet wird, denkbar gering geworden. Deswegen findet man immer mal wieder in den DVD-Regalen Werke, die eigentlich auch in Deutschland eine Chance auf der großen Leinwand verdient gehabt hätten. Brad Andersons „ Die Herrschaft der Schatten“ ist solch ein Film, den vermutlich das Direct-to-DVD-Schicksal ereilt hat, weil er sich zwischen die Stühle setzt: Für einen Arthouse-Film im Stile von Andersons Vorgänger „Der Maschinist“ pokert „ Die Herrschaft der Schatten“ dann wohl doch zu hoch, als Mainstream-Produkt ist er indes zu kammerspielartig und effektarm inszeniert.
An einem ganz gewöhnlichen Tag bricht etwas Unglaubliches über die Menschen einer amerikanischen Stadt herein – quasi mit einem Fingerschnippen verschwinden die meisten der Bewohner im Nichts. Ein Stromausfall des Nachts ist der Auslöser, übrig bleiben nur diejenigen, die eine aktive externe Lichtquelle bei sich hatten. Der Fernsehmoderator Luke (Hayden Christensen) trifft nach drei Tagen des Umherirrens in einer gespenstischen, menschenverlassenen Stadt, in der sich auch tagsüber mehr und mehr die Dunkelheit auszubreiten beginnt, auf den jungen James (Jacob Latimore), der noch immer auf die Rückkehr seiner Mutter wartet. Kurz danach stoßen noch die Physiotherapeutin Rosemary (Thandie Newton), die ihr neunmonatiges Kind verloren hat, und der Kinovorführer Paul (John Leguizamo) zu den beiden anderen. Sie scheinen die letzten Überlebenden dieser unfassbaren Katastrophe zu sein. Um den Schatten nicht auch noch anheim zu fallen, müssen sie ständig Licht um sich erzeugen, was ihnen vorübergehend in einer Kneipe gelingt, in deren Keller ein Generator steht. Aber das Benzin dafür wird langsam knapp und die Schwärze breitet sich draußen immer weiter aus.
Was Brad Anderson auch in diesem Film auf geradezu meisterhafte Weise beherrscht, ist das Erzeugen einer unheilschwangeren Atmosphäre, die er über die gesamte Laufzeit auf angenehm gruselige Art am Köcheln zu halten versteht. Dabei spielt er gekonnt mit der Urangst des Menschen vor der Dunkelheit, die in seinem Film eine physische Dimension zugewiesen bekommt. Etwas störend ist allerdings, dass das Drehbuch einigen genreerprobten Gesetzmäßigkeiten folgt, die nicht sonderlich logisch sind und einzig und allein dazu dienen, neue Gefahrensituationen zu schaffen und damit die Spannung zu schüren. Aber „ Die Herrschaft der Schatten“ ist durchweg sehr gut besetzt und kann deswegen über derlei Mankos hinwegsehen lassen. Die BluRay des Films lässt hinsichtlich ihrer technischen Umsetzung kaum Wünsche offen. Der Ton liegt sowohl in der deutschen als auch der amerikanischen Sprachfassung in 5.1 DTS-HD vor. Zu den Bonusmaterialien zählen ein Audiokommentar von Regisseur Brad Anderson, der deutsche und amerikanische Trailer sowie einige Promo-Clips, die jedoch eher mau ausgefallen sind. Drei alternative Enden (zusammen 8 Minuten) sind nicht der Rede wert, weil es sich lediglich um andere Schnittfassungen mit leicht abweichender Musikuntermalung handelt, jedoch nicht um inhaltliche Alternativen. Die restlichen Bonusfeatures (Laufzeit zusammen: ca. 17 Minuten) liegen nur in SD-Qualität vor und gewähren in kurzen Häppchen Einblicke hinter die Kulissen, Promo-Interviews mit einigen Beteiligten und immer wieder Filmausschnitte als Appetitanreger. Das mag zu Werbezwecken zum Kinostart noch seinen Zweck auf diversen Fernsehsendern erfüllt haben, als Bonusmaterial für Zuschauer, die den Film schon gesehen haben, ist das jedoch wenig reizvoll. Die Laufzeitangabe des Films selbst auf dem BluRay-Cover (ca. 103 Minuten) stimmt übrigens auch nicht, die Länge beträgt tatsächlich 91 Minuten.
(Frank Brenner)
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Blu-ray Disc
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Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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