Der Große Buck Howard
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Troy Gable hat die Nase voll von seinem langweiligen Jurastudium. Er bewirbt sich, gegen den Willen seines kleinbürgerlichen Vaters, auf eine außergewöhnliche Stellenanzeige. Gesucht wird ein persönlicher Assistent für den TV-Star und Mentalmagier Buck Howard. Troy bekommt den begehrten Job. Doch der Schein trügt und schon bald stellt sich heraus, dass die Karriere des exzentrischen Meisters stark bröckelt. Als letzten Ausweg plant dieser mit einer spektakulären, nie dagewesenen Nummer seine Rückkehr ins Rampenlicht. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen... ...
Inhaltsangabe zu Der Große Buck Howard: 
Troy Gable hat die Nase voll von seinem langweiligen Jurastudium. Er bewirbt sich, gegen den Willen seines kleinbürgerlichen Vaters, auf eine außergewöhnliche Stellenanzeige. Gesucht wird ein persönlicher Assistent für den TV-Star und Mentalmagier Buck Howard. Troy bekommt den begehrten Job. Doch der Schein trügt und schon bald stellt sich heraus, dass die Karriere des exzentrischen Meisters stark bröckelt. Als letzten Ausweg plant dieser mit einer spektakulären, nie dagewesenen Nummer seine Rückkehr ins Rampenlicht. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen... Der Große Buck Howard stammt aus dem Hause Alive AG.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Große Buck Howard:
0Marcus Kampfert2011-11-13Troy Gable hat die Nase voll von seinem langweiligen Jurastudium. Er bewirbt sich, gegen den Willen seines kleinbürgerlichen Vaters, auf eine außergewöhnliche Stellenanzeige. Gesucht wird ein persönlicher Assistent für den TV-Star und Mentalmagier Buck Howard. Troy bekommt den begehrten Job. Doch der Schein trügt und schon bald stellt sich heraus, dass die Karriere des exzentrischen Meisters stark bröckelt. Als letzten Ausweg plant dieser mit einer spektakulären, nie dagewesenen Nummer seine Rückkehr ins Rampenlicht. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen... Der Transfer hat zwei entscheidende Schwächen: Das Rauschverhalten und den Kontrast. Während Tageslichtaufnahmen weitestgehend rauscharm (im Vordergrund) und sauber kontrastiert daherkommen und die Zahl sichtbarer Details recht hoch ist, so nimmt all das in dunkleren Szenen deutlich ab, da dort die Kontrastabstufung deutlich schwächer ist und vieles an Feinheiten im Dunkel versumpft. Rauschen ist hier dann auch deutlich stärker wahrnehmbar, was Schwarz teils beinahe Dunkelgrau (oder auch ‚verschneit‘) anmuten lässt. Dort gibt es teils auch Probleme mit groben Konturen und überstrahlenden Farben. Die Schärfe ist ebenfalls in hellen Bildern höher und zeigt vornehmlich in Nahaufnahmen gute Werte. Hintergründe wirken indes oft zu weich. Während eine Nachschärfung nicht erkennbar ist, zeigt aber die Kompression mitunter Artefakte in Blockform an Farbsäumen (Aliasing). Da zumindest die Schärfe deutlich über der einer DVD liegt reicht es gerade noch zu knappen sieben Punkten, dennoch enttäuscht der Transfer für einen recht aktuellen Film (3 Jahre alt). Die Vertonung von Komödien – zudem mit melodramatischem Einschlag – fällt in der Regel eher wenig spektakulär aus. Im Vordergrund stehen auch hier eher die Dialoge, die sich grundsätzlich recht sauber und klar aus dem Center vernehmen lassen. Deren Präsenz leidet nur in Szenen mit Publikumsbeifall, wo sie etwas untergehen. Die Möglichkeiten zur räumlichen Abbildung etwa der Mentalist-Auftritte werden fast komplett ausgelassen, das komplette Geschehen spielt sich beinahe nur über die Stereo-Front ab, die immerhin einige Rechts-Links-Aktivitäten einstreut. Aus den Rears kommen gelegentlich dezente Umgebungsgeräusche und ebenfalls etwas leise der sparsame Score. Insgesamt ist auf dem Boxenset enttäuschend wenig los, so dass man auch getrost auf Stereobetrieb umschalten könnte, wenn man keinen großen Wert auf zentrierte Stimmen legt. Original und Synchro unterscheiden sich vom Mix her kaum, was die gleiche tonale Vorlage naheliegend macht. Der Audiokommentar von Regisseur Sean McGinly und Darsteller Colin Hanks lässt sich ganz gut anhören und bietet im Interview-Stil Erläuterungen zu Szenen und Produktion plus Anekdoten. Leider fehlt die optionale Untertitelung, so dass er nur Englischkundigen verständlich wird. Das Behind the Scenes (ca. 10 Minuten) ist ein kurzes Making Of, ein Versatz aus Cast & Crew Statements, Filmausschnitten und Szenen vom Set. Es gibt einige weniger gehaltvolle entfallene und erweiterte Szenen (gesamt ca. 9 Minuten) sowie einige Outtakes (ca. 4 Minuten), die alternative, wohl improvisierte Lines beinhalten, die nicht im Film verwendet wurden. Die Featurette „The Amazing Kreskin“ (ca. 6 Minuten) ist ein Interview mit einem echten Mentalisten, der Regisseur McGinly als Vorlage für die Live-Shows von Buck Howard diente und den er dafür eine Weile auf Tournee begleitete. Das Interview ist recht aufschlussreich.
Alle Extras sind lediglich in SD-Qualität aufgespielt und strotzen vor Unschärfe und Blockmustern – leider eine BD-unwürdige, viel zu stark komprimierte Qualität. Abgesehen vom Audiokommentar sind alle weiteren Extras optional untertitelbar. Dem Beruf des Mentalisten haftet ein zweifelhaftes Image an, da es unter ihm viele Betrüger gibt, die sich gekonnt, charmant und suggestiv nur was über ihre „Opfer“ zusammenreimen und sie ansonsten vor allem in peinliche Situationen bringen. Häufig kann man sie beim Zirkus oder in TV-Shows antreffen, seltener als Berufene, die ihre Profession wirklich nutzen, um ihren Kunden zu dienen bzw. helfen. Buck Howard (John Malkovich) ist einer der eher zwielichtigen Sorte, ein Showman, Entertainer und Charmeur, der allerdings seine besten Zeiten, etwa als häufiger Stargast in der Tonight Show von Johnny Carson, lange hinter sich hat und bloß noch als eine Art Gaukler auf Provinzfesten seine Auftritte hat. Um der Karriere noch einmal einen letzten Auftrieb zu geben, soll ein neuer Assistent her. Dieser ist Troy (Colin Hanks), ein kreativer Kopf, der sich alsbald als Verjüngungskur für Show und Karriere des großen Buck Howard etabliert. Der launische, kauzige Buck taut mit der Zeit auf und zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Männern entsteht eine Freundschaft.
Ähnlich wie bei THE KING´S SPEECH steht bei DER GROßE BUCK HOWARD die menschliche Komponente im Vordergrund. Die Freundschaft zwischen den Protagonisten, ihre Befindlichkeiten und die zunächst unüberbrückbaren Barrieren, die schließlich doch überwunden werden. Interessanterweise geht es trotz des Titels gar nicht so sehr um Buck Howard, kongenial von Schauspiellegende John Malkovich verkörpert, der einmal mehr seine Klasse beweist, sondern vielmehr um das Erwachsenwerden, das ‚Coming-of-Age‘ der Figur Troy, gespielt von Colin Hanks, der überzeugt an der Seite von Malkovich über sich hinauszuwachsen scheint – definitiv seine bisher beste Rolle. Der Name Hanks bürgt halt für Qualität und der Vater ist auch gleich mit von der Partie – in einer Nebenrolle als Vater natürlich! In weiteren Nebenrollen sind unter anderen Emily Blunt, Steve Zahn und Griffin Dunne zu sehen, die jedoch lediglich solide Leistungen abliefern. Der Film featured zudem viele Showgrößen des US-Fernsehens der Gegenwart und Vergangenheit, die natürlich sich selbst spielen, was dem Film einen seriösen, beinahe realen Anstrich verleiht. Die an sich etwas rührselige Story wird durch eine feine Prise (schwarzen) Humors aufgelockert, ein ironischer Seitenhieb auf die Mentalisten inklusive. Eine reine Komödie ist der Film indes nicht – er hat mehr etwas von einer Dramedy. Auch wenn der Charme deutlich spröder ausfällt ist ‚Buck Howard’ vielleicht sogar ein Konkurrent für Obercharmeur und Serien-Mentalist Patrick Jane (Simon Baker in der TV-Serie THE MENTALIST).
Der bereits 2008 abgedrehte TV-Film erscheint bei uns erstmals als Direct-to-DVD-Premiere, lief aber im deutschen TV bereits im Februar 2011 in der ARD. Die Blu-ray von Capelight Pictures bietet solide technische Eigenschaften, ohne jedoch in irgendeiner Einzeldisziplin glänzen zu können. Die Extras sind insgesamt etwas enttäuschend und überwiegend beliebig. ...
Troy Gable hat die Nase voll von seinem langweiligen Jurastudium. Er bewirbt sich, gegen den Willen seines kleinbürgerlichen Vaters, auf eine außergewöhnliche Stellenanzeige. Gesucht wird ein persönlicher Assistent für den TV-Star und Mentalmagier Buck Howard. Troy bekommt den begehrten Job. Doch der Schein trügt und schon bald stellt sich heraus, dass die Karriere des exzentrischen Meisters stark bröckelt. Als letzten Ausweg plant dieser mit einer spektakulären, nie dagewesenen Nummer seine Rückkehr ins Rampenlicht. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen... Der Transfer hat zwei entscheidende Schwächen: Das Rauschverhalten und den Kontrast. Während Tageslichtaufnahmen weitestgehend rauscharm (im Vordergrund) und sauber kontrastiert daherkommen und die Zahl sichtbarer Details recht hoch ist, so nimmt all das in dunkleren Szenen deutlich ab, da dort die Kontrastabstufung deutlich schwächer ist und vieles an Feinheiten im Dunkel versumpft. Rauschen ist hier dann auch deutlich stärker wahrnehmbar, was Schwarz teils beinahe Dunkelgrau (oder auch ‚verschneit‘) anmuten lässt. Dort gibt es teils auch Probleme mit groben Konturen und überstrahlenden Farben. Die Schärfe ist ebenfalls in hellen Bildern höher und zeigt vornehmlich in Nahaufnahmen gute Werte. Hintergründe wirken indes oft zu weich. Während eine Nachschärfung nicht erkennbar ist, zeigt aber die Kompression mitunter Artefakte in Blockform an Farbsäumen (Aliasing). Da zumindest die Schärfe deutlich über der einer DVD liegt reicht es gerade noch zu knappen sieben Punkten, dennoch enttäuscht der Transfer für einen recht aktuellen Film (3 Jahre alt). Die Vertonung von Komödien – zudem mit melodramatischem Einschlag – fällt in der Regel eher wenig spektakulär aus. Im Vordergrund stehen auch hier eher die Dialoge, die sich grundsätzlich recht sauber und klar aus dem Center vernehmen lassen. Deren Präsenz leidet nur in Szenen mit Publikumsbeifall, wo sie etwas untergehen. Die Möglichkeiten zur räumlichen Abbildung etwa der Mentalist-Auftritte werden fast komplett ausgelassen, das komplette Geschehen spielt sich beinahe nur über die Stereo-Front ab, die immerhin einige Rechts-Links-Aktivitäten einstreut. Aus den Rears kommen gelegentlich dezente Umgebungsgeräusche und ebenfalls etwas leise der sparsame Score. Insgesamt ist auf dem Boxenset enttäuschend wenig los, so dass man auch getrost auf Stereobetrieb umschalten könnte, wenn man keinen großen Wert auf zentrierte Stimmen legt. Original und Synchro unterscheiden sich vom Mix her kaum, was die gleiche tonale Vorlage naheliegend macht. Der Audiokommentar von Regisseur Sean McGinly und Darsteller Colin Hanks lässt sich ganz gut anhören und bietet im Interview-Stil Erläuterungen zu Szenen und Produktion plus Anekdoten. Leider fehlt die optionale Untertitelung, so dass er nur Englischkundigen verständlich wird. Das Behind the Scenes (ca. 10 Minuten) ist ein kurzes Making Of, ein Versatz aus Cast & Crew Statements, Filmausschnitten und Szenen vom Set. Es gibt einige weniger gehaltvolle entfallene und erweiterte Szenen (gesamt ca. 9 Minuten) sowie einige Outtakes (ca. 4 Minuten), die alternative, wohl improvisierte Lines beinhalten, die nicht im Film verwendet wurden. Die Featurette „The Amazing Kreskin“ (ca. 6 Minuten) ist ein Interview mit einem echten Mentalisten, der Regisseur McGinly als Vorlage für die Live-Shows von Buck Howard diente und den er dafür eine Weile auf Tournee begleitete. Das Interview ist recht aufschlussreich. Alle Extras sind lediglich in SD-Qualität aufgespielt und strotzen vor Unschärfe und Blockmustern – leider eine BD-unwürdige, viel zu stark komprimierte Qualität. Abgesehen vom Audiokommentar sind alle weiteren Extras optional untertitelbar. Dem Beruf des Mentalisten haftet ein zweifelhaftes Image an, da es unter ihm viele Betrüger gibt, die sich gekonnt, charmant und suggestiv nur was über ihre „Opfer“ zusammenreimen und sie ansonsten vor allem in peinliche Situationen bringen. Häufig kann man sie beim Zirkus oder in TV-Shows antreffen, seltener als Berufene, die ihre Profession wirklich nutzen, um ihren Kunden zu dienen bzw. helfen. Buck Howard (John Malkovich) ist einer der eher zwielichtigen Sorte, ein Showman, Entertainer und Charmeur, der allerdings seine besten Zeiten, etwa als häufiger Stargast in der Tonight Show von Johnny Carson, lange hinter sich hat und bloß noch als eine Art Gaukler auf Provinzfesten seine Auftritte hat. Um der Karriere noch einmal einen letzten Auftrieb zu geben, soll ein neuer Assistent her. Dieser ist Troy (Colin Hanks), ein kreativer Kopf, der sich alsbald als Verjüngungskur für Show und Karriere des großen Buck Howard etabliert. Der launische, kauzige Buck taut mit der Zeit auf und zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Männern entsteht eine Freundschaft. Ähnlich wie bei THE KING´S SPEECH steht bei DER GROßE BUCK HOWARD die menschliche Komponente im Vordergrund. Die Freundschaft zwischen den Protagonisten, ihre Befindlichkeiten und die zunächst unüberbrückbaren Barrieren, die schließlich doch überwunden werden. Interessanterweise geht es trotz des Titels gar nicht so sehr um Buck Howard, kongenial von Schauspiellegende John Malkovich verkörpert, der einmal mehr seine Klasse beweist, sondern vielmehr um das Erwachsenwerden, das ‚Coming-of-Age‘ der Figur Troy, gespielt von Colin Hanks, der überzeugt an der Seite von Malkovich über sich hinauszuwachsen scheint – definitiv seine bisher beste Rolle. Der Name Hanks bürgt halt für Qualität und der Vater ist auch gleich mit von der Partie – in einer Nebenrolle als Vater natürlich! In weiteren Nebenrollen sind unter anderen Emily Blunt, Steve Zahn und Griffin Dunne zu sehen, die jedoch lediglich solide Leistungen abliefern. Der Film featured zudem viele Showgrößen des US-Fernsehens der Gegenwart und Vergangenheit, die natürlich sich selbst spielen, was dem Film einen seriösen, beinahe realen Anstrich verleiht. Die an sich etwas rührselige Story wird durch eine feine Prise (schwarzen) Humors aufgelockert, ein ironischer Seitenhieb auf die Mentalisten inklusive. Eine reine Komödie ist der Film indes nicht – er hat mehr etwas von einer Dramedy. Auch wenn der Charme deutlich spröder ausfällt ist ‚Buck Howard’ vielleicht sogar ein Konkurrent für Obercharmeur und Serien-Mentalist Patrick Jane (Simon Baker in der TV-Serie THE MENTALIST). Der bereits 2008 abgedrehte TV-Film erscheint bei uns erstmals als Direct-to-DVD-Premiere, lief aber im deutschen TV bereits im Februar 2011 in der ARD. Die Blu-ray von Capelight Pictures bietet solide technische Eigenschaften, ohne jedoch in irgendeiner Einzeldisziplin glänzen zu können. Die Extras sind insgesamt etwas enttäuschend und überwiegend beliebig. (Marcus Kampfert)
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