Being John Malkovich
http://www.digitalvd.de/blu-ray/93627,Being-John-Malkovich.html
Der begabte, aber leider völlig bankrotte Puppenspieler Craig Schwartz (John Cusack) lebt mit seiner Ehefrau Lotte (Cameron Diaz) in einer Kellerwohnung in New York – zusammen mit einem Schimpansen, einem Papagei, einem Hund und einem weiteren halben Zoo. Um ein wenig Geld in die Haushaltskasse zu bekommen, begräbt Craig seine künstlerischen Ambitionen und bewirbt sich um einen Job als Aktensortierer. Die Merkwürdigkeiten beginnen, als sich herausstellt, dass sich der potentielle Arbeitgeber zwar in einem schicken Hochhaus befindet, aber die 7 ½ Etage als Adresse angibt – wohin man nur mit Hilfe des Notstopps im Fahrstuhl und einer Brechstange zum Öffnen der Tür gelangt. Zunächst ist Craig noch etwas skeptisch, vor allem was seinen leicht skurrilen Chef und die gewöhnungsbedürftige gebückte Arbeitshaltung betrifft. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er seine sexy Kollegin Maxine (Catherine Keener) entdeckt, bei der er erst mal auf Granit beißt. Doch dann verändert eine Unachtsamkeit Craigs Leben komplett: Als ihm eine Aktenmappe hinter den Schrank fällt, entdeckt er dort eine geheimnisvolle Tür, die in einen Tunnel führt. Wer einmal in diesen Tunnel krabbelt, erlebt einen kurzen, aber aufregenden Trip in den Kopf von John Malkovich. Aus dem Blickwinkel des Schauspieler erlebt man 15 Minuten all das, was Malkovich widerfährt – und findet sich danach im Straßengraben am Rande des Highways außerhalb von New York wieder. Maxine zeigt plötzlich ungewohntes Interesse, Craigs Frau Lotte sind ihre geliebten Tiere auf einmal völlig egal und mit der schnell gegründeten J.M. Inc., die für läppische 200 Dollar Kurztrips jenseits aller Erfahrungshorizonte in John Malkovich anbietet, scheinen Craigs Sorgen sich auf einen Schlag erledigt zu haben. Bis eines Tages John Malkovich persönlich auftaucht und auch einmal einen Kurztrip machen möchte.... ...
Inhaltsangabe zu Being John Malkovich: 
Der begabte, aber leider völlig bankrotte Puppenspieler Craig Schwartz (John Cusack) lebt mit seiner Ehefrau Lotte (Cameron Diaz) in einer Kellerwohnung in New York – zusammen mit einem Schimpansen, einem Papagei, einem Hund und einem weiteren halben Zoo. Um ein wenig Geld in die Haushaltskasse zu bekommen, begräbt Craig seine künstlerischen Ambitionen und bewirbt sich um einen Job als Aktensortierer. Die Merkwürdigkeiten beginnen, als sich herausstellt, dass sich der potentielle Arbeitgeber zwar in einem schicken Hochhaus befindet, aber die 7 ½ Etage als Adresse angibt – wohin man nur mit Hilfe des Notstopps im Fahrstuhl und einer Brechstange zum Öffnen der Tür gelangt. Zunächst ist Craig noch etwas skeptisch, vor allem was seinen leicht skurrilen Chef und die gewöhnungsbedürftige gebückte Arbeitshaltung betrifft. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er seine sexy Kollegin Maxine (Catherine Keener) entdeckt, bei der er erst mal auf Granit beißt. Doch dann verändert eine Unachtsamkeit Craigs Leben komplett: Als ihm eine Aktenmappe hinter den Schrank fällt, entdeckt er dort eine geheimnisvolle Tür, die in einen Tunnel führt. Wer einmal in diesen Tunnel krabbelt, erlebt einen kurzen, aber aufregenden Trip in den Kopf von John Malkovich. Aus dem Blickwinkel des Schauspieler erlebt man 15 Minuten all das, was Malkovich widerfährt – und findet sich danach im Straßengraben am Rande des Highways außerhalb von New York wieder. Maxine zeigt plötzlich ungewohntes Interesse, Craigs Frau Lotte sind ihre geliebten Tiere auf einmal völlig egal und mit der schnell gegründeten J.M. Inc., die für läppische 200 Dollar Kurztrips jenseits aller Erfahrungshorizonte in John Malkovich anbietet, scheinen Craigs Sorgen sich auf einen Schlag erledigt zu haben. Bis eines Tages John Malkovich persönlich auftaucht und auch einmal einen Kurztrip machen möchte.... Being John Malkovich stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Being John Malkovich:
Darsteller:
John Cusack  , Cameron Diaz  , Ned Bellamy, Eric Weinstein, Madison Lanc, Octavia Spencer, Mary Kay Place, Orson Bean, Catherine Keener, K.K. Dodds, Reginald C. Hayes, Byrne Piven, Judith Wetzell, John Malkovich  , Kevin Carroll, Willie Garson, W. Earl Brown, Charlie Sheen  , Gerald Emerick, Bill M. Ryusaki, Carlos Jacott, James Murray, Richard Fancy, Patti Tippo, Daniel Hansen, Gregory Sporleder, Mariah O`Brien, Kelly Teacher, Jacqueline Benoît, William Buck, Christine D. Coleman, Jeanne Diehl, Audrey Gelfund, Yetta Ginsburg, Sylvester Jenkins, Roy C. Johnson, Eddie J. Low, Ralph W. Spaulding, David Wyler, Flori Wyler, Kevin Lee, Marlowe Bassett, Jennifer Canzoneri, Kristie Cordle, Denise Dabrowski, Kristin D`Andrea, Charlene Grimsley, Christine Krejer, Erica Long, Yvonne Montelius,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Being John Malkovich:
0Frank Brenner2011-09-01Für Spike Jonze, einen gefeierten Videoclip-, Werbefilmregisseur und Gelegenheitsschauspieler, war „Being John Malkovich“ 1999 der fulminante Einstieg als Regisseur in den Spielfilmbereich. Und er hätte sich sicherlich nichts Besseres aussuchen können als das abgefahrene Drehbuch von Charlie Kaufman, der sich mit seinen Skripten für Fernsehshows wie „The Edge“ und „The Dana Carvey Show“ einen Namen gemacht hatte und sich hier ebenfalls erstmalig an einem Langfilm versuchte. Was für herausragende Einstände! Schließlich kommt es selten genug vor, dass man in Hollywood einen derart schrägen Film auf die Beine stellt und dann auch noch mit einer solch exquisiten Starbesetzung aufwarten kann. Möglich gemacht wurde dies u.a. durch die Finanzspritze von Michael Stipe, dem Frontmann von „R.E.M.“, der als einer der Produzenten von „Being John Malkovich“ fungierte.
Es ist gar nicht so einfach, den ideenstrotzenden Inhalt des Films in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen. Der Puppenspieler Craig Schwartz (John Cusack) verdient nicht genug, um den gemeinsamen Haushalt mit seiner Frau Lotte (kaum wieder zu erkennen: Cameron Diaz) und deren Tierklinik zu stemmen. Deswegen nimmt er einen Archivierungsjob im 7½-ten Stockwerk eines Firmengebäudes an. In seinem Büro entdeckt er eines Tages eine versteckte kleine Tür. Als er durch sie hindurchkrabbelt, findet er sich kurz danach für fünfzehn Minuten im Innern des Schauspielers John Malkovich (der sich auf herrlich ironische Weise selbst spielt) wieder. Danach fällt er neben dem Freeway nach New York auf den Seitenstreifen. Zusammen mit seiner erotischen Kollegin Maxine (Catherine Keener), zu der sich Craig auch sexuell hingezogen fühlt, vermarktet er die geheimnisvolle Tür als Geschäftsmodell. Schnell stehen die Leute Schlange, um mal für 15 Minuten in die Haut eines Schauspielstars zu schlüpfen. Aber John Malkovich bekommt Wind von der Sache.
Was für ein Sammelsurium skurriler und ungewöhnlicher Ideen! Charlie Kaufman hat seiner Fantasie hier wahrlich freien Lauf gelassen und dabei eine sehr witzige, kafkaeske Komödie geschaffen, die zwischen den Zeilen auch noch eine ganze Menge über menschliche Identität, Individualismus und Formen der Liebe aussagt. Wer es in einem Film gerne etwas abgedrehter mag, der wird bei Spike Jonzes auch tricktechnisch raffiniertem Debütfilm bestimmt auf seine Kosten kommen. Die BluRay-Erstveröffentlichung des Films wartet mit einem sehr guten Bild (im Format 1:1,85) und Ton (Englisch im DTS HD Master Audio, die anderen Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch in einfachem DTS) auf, zumal der Film ja mittlerweile auch mehr als zehn Jahre alt ist. Die Extras kennt man größtenteils von den zurückliegenden DVD-Veröffentlichungen, sie sind eher mau ausgefallen. „Tanz der Verzweiflung und Desillusionierung“ ist das vierminütige fiktive Feature über die neue Karriere John Malkovichs als Puppenspieler, das man größtenteils so auch im Film selbst sieht. Auch die Pseudo-Dokumentation „Orientierung im 7½ten Stockwerk“ ist lediglich die noch einmal separat aufgespielte zweiminütige Sequenz, die sich Craig Schwartz im Film ansieht. Ein dreiminütiges Fake-Interview mit Regisseur Spike Jonze bringt mehr Einblicke in das Essverhalten des Filmemachers als in seine künstlerischen Ambitionen. Neu hinzugekommen für den deutschen Markt sind das „Porträt der Kunst des Puppenspielens“ (7 Minuten), in dem man ein bisschen mehr über Phil Huber erfährt, der im Film die Puppenszenen der Schauspieler doubelte. Die wie das Jonze-Interview von Lance Bangs gedrehte Kurzdokumentation „Die Kunst des Hintergrundfahrens“ (6 Minuten) scheint auch eher die Absurditäten des Genres auszuloten, als ernsthafte Hintergrundinformationen vom Alltag von Filmstatisten liefern zu wollen. Sehr skurril das alles, wie der Film selbst ja auch.
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Für Spike Jonze, einen gefeierten Videoclip-, Werbefilmregisseur und Gelegenheitsschauspieler, war „ Being John Malkovich“ 1999 der fulminante Einstieg als Regisseur in den Spielfilmbereich. Und er hätte sich sicherlich nichts Besseres aussuchen können als das abgefahrene Drehbuch von Charlie Kaufman, der sich mit seinen Skripten für Fernsehshows wie „The Edge“ und „The Dana Carvey Show“ einen Namen gemacht hatte und sich hier ebenfalls erstmalig an einem Langfilm versuchte. Was für herausragende Einstände! Schließlich kommt es selten genug vor, dass man in Hollywood einen derart schrägen Film auf die Beine stellt und dann auch noch mit einer solch exquisiten Starbesetzung aufwarten kann. Möglich gemacht wurde dies u.a. durch die Finanzspritze von Michael Stipe, dem Frontmann von „R.E.M.“, der als einer der Produzenten von „ Being John Malkovich“ fungierte.
Es ist gar nicht so einfach, den ideenstrotzenden Inhalt des Films in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen. Der Puppenspieler Craig Schwartz (John Cusack) verdient nicht genug, um den gemeinsamen Haushalt mit seiner Frau Lotte (kaum wieder zu erkennen: Cameron Diaz) und deren Tierklinik zu stemmen. Deswegen nimmt er einen Archivierungsjob im 7½-ten Stockwerk eines Firmengebäudes an. In seinem Büro entdeckt er eines Tages eine versteckte kleine Tür. Als er durch sie hindurchkrabbelt, findet er sich kurz danach für fünfzehn Minuten im Innern des Schauspielers John Malkovich (der sich auf herrlich ironische Weise selbst spielt) wieder. Danach fällt er neben dem Freeway nach New York auf den Seitenstreifen. Zusammen mit seiner erotischen Kollegin Maxine (Catherine Keener), zu der sich Craig auch sexuell hingezogen fühlt, vermarktet er die geheimnisvolle Tür als Geschäftsmodell. Schnell stehen die Leute Schlange, um mal für 15 Minuten in die Haut eines Schauspielstars zu schlüpfen. Aber John Malkovich bekommt Wind von der Sache.
Was für ein Sammelsurium skurriler und ungewöhnlicher Ideen! Charlie Kaufman hat seiner Fantasie hier wahrlich freien Lauf gelassen und dabei eine sehr witzige, kafkaeske Komödie geschaffen, die zwischen den Zeilen auch noch eine ganze Menge über menschliche Identität, Individualismus und Formen der Liebe aussagt. Wer es in einem Film gerne etwas abgedrehter mag, der wird bei Spike Jonzes auch tricktechnisch raffiniertem Debütfilm bestimmt auf seine Kosten kommen. Die BluRay-Erstveröffentlichung des Films wartet mit einem sehr guten Bild (im Format 1:1,85) und Ton (Englisch im DTS HD Master Audio, die anderen Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch in einfachem DTS) auf, zumal der Film ja mittlerweile auch mehr als zehn Jahre alt ist. Die Extras kennt man größtenteils von den zurückliegenden DVD-Veröffentlichungen, sie sind eher mau ausgefallen. „Tanz der Verzweiflung und Desillusionierung“ ist das vierminütige fiktive Feature über die neue Karriere John Malkovichs als Puppenspieler, das man größtenteils so auch im Film selbst sieht. Auch die Pseudo-Dokumentation „Orientierung im 7½ten Stockwerk“ ist lediglich die noch einmal separat aufgespielte zweiminütige Sequenz, die sich Craig Schwartz im Film ansieht. Ein dreiminütiges Fake-Interview mit Regisseur Spike Jonze bringt mehr Einblicke in das Essverhalten des Filmemachers als in seine künstlerischen Ambitionen. Neu hinzugekommen für den deutschen Markt sind das „Porträt der Kunst des Puppenspielens“ (7 Minuten), in dem man ein bisschen mehr über Phil Huber erfährt, der im Film die Puppenszenen der Schauspieler doubelte. Die wie das Jonze-Interview von Lance Bangs gedrehte Kurzdokumentation „Die Kunst des Hintergrundfahrens“ (6 Minuten) scheint auch eher die Absurditäten des Genres auszuloten, als ernsthafte Hintergrundinformationen vom Alltag von Filmstatisten liefern zu wollen. Sehr skurril das alles, wie der Film selbst ja auch.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Being John Malkovich:
Originaltitel: Being John Malkovich
Land / Jahr: USA 1999
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Being John Malkovich:
Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, American Arts Culture präsentiert: John Horatio Malkovich / Tanz der Verzweiflung und Desillusionierung, Orientierung 7 ½. Stock, Porträt: Die Kunst des Puppenspielens, Porträt: Die Kunst des Hintergrundfahrens
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