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TECHNISCHE DATEN
zu The Tree of Life

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Drama
Bildformat:
High Definition (1.85:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4010324037848 / 4010324037848
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > BLU-RAY > The Tree of Life

The Tree of Life

Titel:

The Tree of Life

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Terrence Malick

Laufzeit:
133 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu The Tree of Life:


Jack (Hunter McCracken) wächst in den 60er-Jahren im mittleren Westen der USA als ältester von drei Brüdern auf. Die Welt scheint in Ordnung und alles geht seinen gewohnten Gang. Aber der kleine Jack sieht Risse in der Fassade. Genau wie seine Mutter (Jessica Chastain) hat er die Fähigkeit mit der Seele zu sehen und dadurch Liebe und Empathie zu entwicklen. Sein Vater (Brad Pitt) hingegen will ihn mit harter Hand auf das richtige Leben vorbereiten und predigt dem Jungen unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern und ihren Idealen. Als er im Laufe seiner Kindheit zusätzlich mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert wird, erscheint ihm seine heile Kinderwelt immer mehr als undurchdringliches Labyrinth. In seinem modernen Leben fühlt sich der erwachsene Jack (Sean Penn) als verlorenen Seele, ständig auf der Suche nach dem großen Plan, der im Wandel der Zeit unveränderbar bleibt und in dem jeder seinen festen Platz hat. Ein tiefgreifendes Ereignis führt ihn schließlich zu einer wunderbaren Erkenntnis ... The Tree of Life stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


The Tree of Life Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in The Tree of Life:
Darsteller:
Brad Pitt Brad Pitt Biografie, Sean Penn Sean Penn Biografie, Fiona Shaw,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Tree of Life:
Terrence Malick ist seit einigen Jahrzehnten ein unter Filmkennern und – liebhabern bekannter Name, doch der ungewöhnliche Regisseur ist nichtz gerade zu den produktivste zu zählen: Seit deinem Spielfilmdebüt „Badlands“, welcher wohlgemerkt 1973 erschienen ist, drehte er bis heute lediglich vier weitere Filme – mit einer zwanzigjährigen Pause zwischendurch. Wobei ihm seine Langsamkeit angesichts der visuellen und emotionalen Fülle seiner Werke verziehen sei – von einigen zwar als „selbstverliebt“ und „esoterisch“ abgestempelt, genießt er unter seinen Fans den Ruf des größten Kino-Poeten seiner (der heutigen) Zeit und beweist auch mit seinem bislang letztem Werk „The Tree of Life“, dass er diesen Titel zurecht trägt.

Sicherlich ist „The Tree of Life“ kein Film für jedermann – die Goldene Palme in Cannes mag dem Film zu Popularität verholfen haben, doch eine uneingeschränkte Empfehlung sollte man in dieser Auszeichnung nicht sehen. Man möchte meinen, es gehört eine Prise Sentimentalität dazu, will man den Film durchgehend genießen – nicht aber Glauben, wie es von vielen Seiten (zu Unrecht!) ertönt, denn „The Tree of Life“ ist beileibe kein religiöses Werk, auch keine filmische christliche Predigt. Es werden sich viele die Nase rümpfen angesichts der zahlreichen Voice-Over, die Fragen an Gott vom Typ „Warum das Ganze?“ und „Wo warst und bist du?“ richten, doch der vermeintliche Leitsatz „Es gibt im Leben zwei Wege: Den Weg der Natur und den Weg der Gnade.“ wird nur auf auditiver Ebene eingelöst. Malicks Vorgehensweise ist als subversiv zu bezeichnen, wenn er die Figuren Thesen über den Sinn der Welt aufstellen lässt und diese immer wieder im Film hinterfragt und als zu kurzsichtig, zu beschränkt bloßstellt. Es braucht sich kein Atheist vor diesem Film zu fürchten – wer sein eigenes Weltbild selbst wirklich respektiert, wird durch diesen Film niemals beleidigt, doch stets bestätigt werden. „The Tree of Life“ bedeutet für den Zuschauer das, was dieser in ihm zu sehen vermag – Malicks Ziel ist es nicht, dem Publikum eine Meinung auzuzwingen, sein Ziel liegt vielmehr darin, dem Publikum Platz zum Entfalten eigener Idee zu bieten.

Die Story setzt sich dabei deutlich von einer konventionellen Erzählweise ab und präsentiert uns die Erinnerungen eines alternden Mannes (Sean Penn), welcher seit seiner Kindheit in einem ständigen Konflikt zwischen den Idealen seiner Mutter und denen seines Vaters steht. Während er zwischen kalten Hochhausbauten entlanggeht, unternimmt er eine geistige Zeitreise in seine Kindheit und seine Entwicklung, zurück zu seinem zu früh verstorbenen Bruder. Und weil „The Tree of Life“ nicht nur vom Mikrokosmos handelt, sondern diesen in eine Beziehung zum Makrokosmos setzen möchte, gibt es zwischendurch die gesamte Entstehung der Welt zu bewundern – vom Urknall über Dinosaurier bis hin zum Menschen.

Das hört sich unheimlich übermabitioniert an, doch entgegen möglicher Befürchtungen ist „The Tree of Life“ kein Desaster, sondern ein beinahe kosmisches, berauschtes und berauschendes Kunstwerk. Das ist nicht nur Malicks Regiekünsten zu verdanken (wobei sein Umgang mit dem Schnitt den Film zu einer fast einzigartigen Augenblickscollage werden lässt, dessen Sogwirkung man sich kaum entziehen kann und für die Langatmigkeit ein Fremdwort ist), sondern auch – falls nicht gar vor allem – dem Kameramann Emmanuel Lubezki, welcher aus jeder Einstellung ein Kunstwerk zu schaffen vermag. Abseits der emotionalen Ebene und des Tiefsinns ist „The Tree of Life“ ein Sammelsurium an traumhaften Wallpaper-Motiven, ein visuelles Highlight, welches im Sekundentakt perfekt durchkomponierte Bilder aus den unterschiedlichsten Prespektiven auf die Leinwand zaubert. Optisch mehr als makellos, ist das Werk auch akustische in Erlebnis: Man kann Malicks Musikauswahl (überwiegend klassische (Opern-)Musik à la „Lacrimosa“ und „Die Moldau“) als kitschig bezeichnen, doch es gibt keine andere Musik, zu der die Entstehung der Welt so überwältigend wäre, und ihr Timing ist perfekt – zudem ist sie nicht so omnipräsent, wie man erwarten könnte, sondern zieht sich immer wieder zurück, lediglich die Geräusche der Szenerien selbst als Klangteppich zu präsentieren.

Das Ende erscheint zunächst streitbar, doch bedenkt man die subjektive Erzählperspektive (die von vielen leider übersehen wird), könnte es besser nicht sein. Auch hier gilt: „The Tree of Life“ ist kein Glaubensfilm, es ist ein Film über Menschen, die glauben. Wie man als Zuschauer mit ihrer Einstellung umgeht, bleibt diesem überlassen – und das ist die größte Stärke des Films, sein Respekt für jede mögliche Meinung und Einstellung. Der Leitsatz „Interpretation > Intention“ ist nicht der Neuste, doch findet er durch „The Tree of Life“ zu neuer Aussagekraft – Malicks neues Werk ist ein Spiegel von einem Film, in dem man sowohl nichts als auch unendlich viel erblicken kann, je nachdem, wie offen man dem Film – und sich selbst“ gegenüber ist. Audiovisuell mit das Großartigste, was uns die letzten Filmjahre beschert haben, ist „The Tree of Life“ einer der Filme, die noch in Jahrzehnten diskutiert werden, und einer der menschlichsten Filme aller Zeiten.

Die Blu-Ray zum Film ist zumindestens technisch auf höchstem Niveau: Die Bildqualität ist makellos und dem Film in jeder einzelnen Szene würdig. Die Naturaufnahmen sind von einer überwältigenden Schärfe, der Kontrast lässt auch die dunkelsten Szenen nichts von ihrem Detailgrad verlieren, und die klaren, farbstarken Bilder lassen jede Enstellung als das erscheinen, was sie ist – ein Kunstwerk für wenige Sekunden. „The Tree of Life“ ist definitiv einer der visuellen besten Blu-Ray-Erscheinungen, seit es Blu-Rays gibt, und würde alleine als Daseinsrechtfertigung für das gesamte Medium stehen können. Auch akustisch gibt sich die Disc keine Blöße: Der DTS-HD 5.1-Ton (wahlweise Englisch oder Deutsch) ist von einer majestätischen Klarheit und hält die Atmosphäre des Films ständig auf dem Maximum. Es empfiehlt sich wirklich, die Lautstärke etwas höher zu stellen, um den Überwältigungsfaktor zu maximieren – die operfekten Bilder und der kristallklare Ton garantieren ein unvergessliches audiovisuelles Erlebnis, welches einem Kinobesuch näher kommt, als man es sich hätte erhoffen können.

Lediglich die Extras enttäuschen: „The Tree of Life: Die Hintergründe“ bietet mehr gegenseitigen Lob als Informationen präsentiert sich in einer niderigen Auflösung - und sogar der eigentlich obligatorische Audiokommentar fehlt hier. Ansonsten gibt es lediglich drei Programmtipps sowie den deutschen wie auch den originalen Kinotrailer – immerhin diese in HD-Auflösung. Zudem muss man zugeben, dass der Trailer des Films zu den besten der letzten Jahre gehört – dennoch ist die Ausstattung der Blu-Ray dem großartigen Werk nicht würdig. Was dennoch niemanden, der an Malicks neustem Film interessiert ist, vom Kauf abhalten sollte: Die Blu-Ray ist qualitativ über jeden Zweifel erhaben und der Film gehört zu den außergewöhnlichsten und irgendwo auch besten nicht bloß der letzten Jahre oder Jahrzehnte, sondern gar aller Zeiten. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
Jack (Hunter McCracken) wächst in den 60er-Jahren im mittleren Westen der USA als ältester von drei Brüdern auf. Die Welt scheint in Ordnung und alles geht seinen gewohnten Gang. Aber der kleine Jack sieht Risse in der Fassade. Genau wie seine Mutter (Jessica Chastain) hat er die Fähigkeit mit der Seele zu sehen und dadurch Liebe und Empathie zu entwicklen. Sein Vater (Brad Pitt) hingegen will ihn mit harter Hand auf das richtige Leben vorbereiten und predigt dem Jungen unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern und ihren Idealen. Als er im Laufe seiner Kindheit zusätzlich mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert wird, erscheint ihm seine heile Kinderwelt immer mehr als undurchdringliches Labyrinth.

In seinem modernen Leben fühlt sich der erwachsene Jack (Sean Penn) als verlorenen Seele, ständig auf der Suche nach dem großen Plan, der im Wandel der Zeit unveränderbar bleibt und in dem jeder seinen festen Platz hat. Ein tiefgreifendes Ereignis führt ihn schließlich zu einer wunderbaren Erkenntnis ... Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 15928 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Das Bildformat dieser Blu-ray Disc von THE TREE OF LIFE beträgt 1,85:1, was das originale Kinoformat darstellt. Der Film wurde überwiegend digital gedreht und bietet eine überwiegend sehr gute Schärfe, vor allem bei der langen Evolution-Sequenz, die vor Details nur so strotzt. Die Handlungsszenen wirken etwas weniger scharf und phasenweise leicht soft, aber immer noch klar und detailliert. Dafür sind aber Doppelkonturen zu sehen, die auf Nachschärfung hindeuten. Rauschen ist nur wenig zu erkennen, überwiegend ist das Bild rauschfrei. Die niedrige Bitrate mag der Grund dafür sein, dass das Bild in den Handlungsszenen nicht so knackig wirkt wie man das erwarten könnte; es gibt auch leichte Artefaktbildung bei Bewegung. Die Farben wurden von Terrence Malick bewusst natürlich gewählt, da der Regisseur auf künstliches Licht vollständig verzichtete. Dementsprechend sollte man auch keinen poppigen Kontrast erwarten, sondern eine sanfte Abstufung der Helligkeitsbalance mit einem guten, aber nicht ultratiefen Schwarz. Die Ausnahme bilden hier wieder die Evolution-Szenen, welche ein deutlich plastischeres Bild aufweisen als die gespielten Szenen. Schmutz oder analoge Defekte findet man auf dem Ausgangsmaterial für diesen Transfer indes nirgends. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1795 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 2169 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)

In Sachen Sound werden DTS-HD Master Audio 5.1-Tracks in Deutsch und Englisch angeboten. Klanglich unterscheiden sie sich kaum voneinander, da sie wohl auf dem gleichen Ausgangs-Mix basieren. Die Abmischung ist genrebedingt eher frontlastig, allerdings wirkt die Filmmusik mitunter sehr räumlich. Dagegen gibt es nur wenige Surroundeffekte und auch Umgebungsklänge sind nicht sonderlich stark ausgeprägt. Der Subwoofer wird niemals an seine Grenzen getrieben, da die Abmischung wenig Tiefbassanteil hat. Die Front bietet Rechts-Links-Aktivitäten, die aber eher dezent und natürlich ausfallen. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachfassungen einwandfrei und auch die Qualität der deutschen Synchronisation weiß zu gefallen, wobei hier Tobias Meister nicht wie gewohnt Sean Penn sprechen konnte, denn er musste Brad Pitt sprechen. Die allgemeine Klangqualität bietet einen sehr guten Sound mit klaren, aber nicht zu extremen, sondern eher realistischen Höhen, breiten Mitten sowie satten, aber nicht besonders auffälligen Bässen. Deutsche Untertitel für THE TREE OF LIFE sind in Deutsch verfügbar. Das Bonusmaterial beginnt mit dem 29 Minuten langen Beitrag "THE TREE OF LIFE - DIE HINTERGRÜNDE", in dem öffentlichkeitsscheue Regisseur Terrence Malick wie gewohnt nicht zu Wort kommt. Dafür aber Beteiligte sowie Kollegen wie Christopher Nolan, die über Malicks Werke resümieren. Später dann gibt es Interviews sowie Aufnahmen vom Set von THE TREE OF LIFE. Es folgen danach noch der deutsche sowie englische Kinotrailer (HD) sowie eine Trailershow (HD) des Anbieters Concorde. THE TREE OF LIFE ist das neueste Werk des exzentrischen Regisseurs Terrence Malick, der dafür bekannt ist, sehr öffentlichkeitsscheu zu sein und kaum Interviews oder Auftritte zu absolvieren. Dafür strotzen seine Filme wie DER SCHMALE GRAT oder BADLANDS meistens vor einer opulenten Bildersprache sowie einer ausgefallenen Storyline. Das ist hier nicht anders. Die Handlung verläuft nicht linear und zeigt die Entwicklung der Familie Familie O\'Brien mit Mutter (Jessica Chastain), Vater (Brad Pitt; INGLOURIOUS BASTERDS) sowie den drei Söhnen in den 1950er und 1960er Jahren. Nachdem einer der Söhne im Alter von 19 Jahren Selbstmord begeht, springt die Handlung in die Gegenwart, wo sich der mittlerweile erfolgreiche Bruder Jack O\'Brien (Sean Penn; MILK), der das Drama von damals noch nicht verarbeitet hat, zurückerinnert an die harte, strenge Kindheit. Der Vater, der, wenn er mal da war, nicht sonderich herzlich mit ihm umgegangen ist, versucht die Kinder auf bedingungslosen Erfolg zu trimmen und Jack beginnt als Jugendlicher dagegen zu rebellieren und seine eigenen Probleme und seelischen Traumata zu entwicklen, die ihn bis ins Erwachsenenalter verfolgen...

Der Film von Terrence Malick wurde bereits 2008 gedreht und sollte ursprünglich 2009 uraufgeführt werden. Der Regisseur feilte aber ganze zwei Jahre länger am Schnitt sowie weiteren Aspekten, bis er 2011 endlich veröffentlicht werden konnte. Kein Wunder, besitzt THE TREE OF LIFE doch autobiografische Züge aus dem Leben von Terrence Malick selbst. Das Ergebnis ist ein wunderbares Familiendrama mit einigen ungewöhnlichen Einschüben, die die Evolution der Erde zeigen - einmal die Geburt und einmal den Untergang. Diese Sequenzen sind nicht etwa nur kurzes Füllmaterial, sondern dauern ca. eine halbe Stunde und wurden optisch brillant inszeniert. Selbst wenn einem die sehr bedächtig und zeitlich nicht linear erzählte Familiensaga nicht zusagt, sollte man doch einmal einen Blick auf diese großartigen Evolutions-Sequenzen erhaschen. Denn Malick legte dabei wert, vornehmlich traditionelle optische Effekte anstatt CGI zu verwenden und reaktivierte dafür sogar Douglas Trumbull, der seit 1982 in BLADE RUNNER keinen Film mehr mit seinen genialen Effekten gekrönt hatte. Die Darsteller spielen allesamt super, wobei Sean Penn mit dem Endergebnis von THR TREE OF LIFE angeblich nicht zufrieden war - er hatte sich eine traditionellere Erzählweise erhofft. Die Überraschung des Films ist sicherlich Jessica Chastain (WILDE SALOME) als Mutter O\'Brien, die hier eine für eine Newcomerin denkwürdige Leistung abliefert. Insgesamt ist THE TREE OF LIFE erneut ein kontroverser und komplexer Film von Terrence Malick. Vielen werden ihn lieben - viele werden ihn hassen. Einach ausprobieren heißt hier die Devise.

Die Blu-ray Disc von Concorde Home Entertainment leidet etwas an der geringen Bitrate. Das Bild könnte nämlich besser sein. Dafür ist der Sound wirklich gut, das Bonusmaterial jedoch eher zweckmäßig. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: The Tree of Life
Land / Jahr: USA 2011
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, DVD-Menü mit Soundeffekten, Musikvideo(s), Die Hintergünde von The Tree of Life
Kommentare:

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