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TECHNISCHE DATEN
zu Cowboys & Aliens - Extended Director`s Cut

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray und 1 x DVD
Medium: BLU-RAY
Genre: Science-Fiction
Bildformat:
High Definition (1.78:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
EAN-Code:
4010884245172 / 4010884245172
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Cowboys & Aliens - Extended Director`s Cut

Titel:

Cowboys & Aliens - Extended Director`s Cut

Label:

Paramount Home Entertainment

Regie:

Jon Favreau

Laufzeit:
135 Minuten
Genre:
Science-Fiction
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.

Cowboys & Aliens - Extended Director`s Cut Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Cowboys & Aliens - Extended Director`s Cut:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Cowboys & Aliens - Extended Director`s Cut:
Der Regisseur von Iron Man schuf das actiongeladene Science-Fiction-Abenteuer mit Daniel Craig (Ein Quantum Trost, Der Goldene Kompass), Harrison Ford (Morning Glory, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels) und Olivia Wilde (Tron: Legacy) in den Hauptrollen. Die drei verkörpern die Einzigen, die in der Lage sind, die Welt vor einer Invasion durch Aliens zu retten. Innovative Spezialeffekte und eine einzigartige Story machen Cowboys & Aliens zu einem Showdown, den man gesehen haben muss! Paramount bietet mit dieser Blu-ray einen Transfer der Nahe an die Referenz heran reicht, letztendlich aber durch Kleinigkeiten als nicht ganz perfekt kategorisiert werden muss. Das Bild liegt in 1080p/AVC MPEG-4 vor und weißt ein Seitenverhältnis von 2.40:1 auf. Die Aufnahmen der Steppen und Wüsten New Mexicos sind beeindruckend detailliert und plastisch. Nahezu jedes Staubkorn wird sauber reproduziert und auf die Leinwand geworfen. Besonders beeindruckend sind die vielfältigen Panorma-Aufnahmen, die den Genre-Mix zu Weilen tatsächlich in die Sphären der klassischen Spätwestern erheben. Doch nicht nur die Aufnahmen in der Natur werden brillant eingefangen, auch innerhalb der kleinen Stadt herrscht eine grandiose Detailfülle, die Holz- und Kleidungstexturen perfekt zur Geltung kommen lassen. Schwarzwert und Kontrast sind perfekt aufeinander abgestimmt, weshalb auch die Szenen in Dunkelheit bis zur niedrigsten Graustufe sauber auflösen. Lediglich in schwach beleuchteten Räumen, etwa des Saloons oder der Kirche meint man etwas Informationen in den harten Schatten zu verlieren. Die Blu-ray Disc kommt mit einem herausragenden englischen DTS-HD 5.1 Master Audio-Track ins heimische Kino, doch auch die lediglich in Dolby Digital 5.1 vorliegende deutsche Synchronisation braucht sich hinter der verlustfrei komprimierten englischen Tonspur nicht zu verstecken, denn die qualitativen Unterschiede sind wirklich minimal. Sind Western bis auf wenige Schießereien typischerweise eher ruhige Zeitgenossen, gilt dies für Sci-fi-Action weniger, und an letzterem orientiert sich das Soundesign von \' Cowboys & Aliens\' maßgeblich. Statt einen Gang zurück zu schalten um die ruhigeren Töne des Western-Genres zu treffen, wird hier nochmal eine Schippe nachgelegt. Die Rear-Kanäle werden dauerhaft mit Effekten befeuert und bei Explosionen oder Angriffen aus der Luft bebt die Erde im wahrsten Sinne des Wortes, angeregt durch den Subwoofer, der sich freut endlich mal wieder kräftig in die Membrane hauen zu dürfen. Was sich in der bisherigen Beschreibung nach maßlosem Krach anhört, ist es in Wirklichkeit aber in keiner Weise, denn Dank einer ausgesprochen weiträumigen Dynamik sind beide Tracks auch Herren über die leisen Töne – und genau so muss modernes Action-Kino klingen!

Die Dialoge sowohl der Synchronisation als auch des Originals wurden mit einer ähnlichen Lautstärke in das Spektakel gemischt, so dass man, egal welche Sprache man wählt, auch im gröbsten Getöse noch jeden Darsteller gut verstehen kann. Dynamisch hat das Original die Nase dann aber doch etwas weiter vorn, denn die Subwoofer-Einsätze sind hier noch etwas prägnanter und auch der erstaunlich gute Score wirkt nochmals breiter. Das Set aus Blu-ray Disc und DVD kommt mit gerade einmal drei Beiträgen daher, was auf den ersten Blick etwas mager erscheint. Doch die Features haben es mit einer Laufzeit von über 120 Minuten durchaus in sich. Den Anfang macht der Audiokommentar mit einem sehr entspannten Jon Favreau, der sich hauptsächlich über Darsteller, Entscheidungen am Set sowie mit dem Thema des Filmemachens an sich beschäftigt. Weiter geht es mit einem fünfteiligen Making of „Der leuchtende Himmel: Das Making-of von Cowboys & Aliens“, das interessante Hintergrundinformationen zu bieten hat. Zum Einen erfährt man mehr über die Entstehung der Grundidee des Filmes, zum Anderen über den gesamten Entstehungsprozess, wie etwa Castings, Effekt-Generierung und Stunts. Als am spannendsten und informativsten erweisen sich allerdings die „Gespräche mit Jon Favreau“, der in Interview-artigen Passagen etwa mit Steven Spielberg, Daniel Craig aber auch Harrison Ford und weiteren Kollegen spricht.

Das Cover der Blu-ray Disc preist sowohl die Extended-Edition als auch die zusätzlich vorhandene Kinofassung an, die sich in dem 2-Disc-Set befinden. Was jedoch nicht angemerkt wurde ist, dass die Kinofassung lediglich als DVD beiliegt und nicht auf der Blu-ray Disc zu finden ist! Cowboys & Aliens pries sich in den Trailern als neuartiger, innovativer Genre-Mix an ohne dabei zu beachten, dass die Idee diese zwei Genres zu vermischen zu diesem Zeitpunkt doch schon ziemlich alt war. Da wäre zum einen die \'Star Wars\'-Saga, die sowohl viele Elemente des klassischen Westerns als auch der Sci-Fi vermischt. Zusätzliche wären da auch durchaus noch Joss Whedons leider sehr kurz geratene Serie \'Firefly\' und die dazugehörende Kinoauskopplung \'Serenity\' erwähnt, die schon deutlich früher für eine ähnlich gelagerte Mixtur sorgten. Das Prädikat \'neuartig\' hat in Verbindung mit \'Cowboys & Aliens\' somit einen etwas inflationären Beigeschmack – doch was hat das Werk von Jon Favreau, der schon mit \'Iron Man 1&2\' für gute Unterhaltung sorgte, denn eigentlich zu bieten? Nicht viel, wenn man dem allgemeinen Tenor von Kritikern und Kinobesuchern Glauben schenken darf. Mit den gedämpften Erwartungen dieser Kritiken fällt es bei der Betrachtung des Filmes jedoch beachtlich schwer sich nicht gut unterhalten zu fühlen, denn \'Cowboys & Aliens\' versucht gar nicht tiefschürfendes Kino zu sein, sondern bietet genau das, wonach viele von uns an den kalten Wintertagen suchen: etwas Popkornkino, um zu Hause im warmen Heimkino den sibirischen Temperaturen zu entfliehen. Das bedeutet nicht, dass \'Cowboys & Aliens\' einer guter Film geworden ist, dafür hat er einfach zu viele Schwächen und Logik-Lücken und dennoch hat Favreaus-Werk durchaus seine Momente.

Beachtung schenken sollte man auf jeden Fall Daniel Craig, der den (zunächst) namenlosen Outlaw mimt und dabei stark an die jungen Tage eines Clint Eastwood erinnert. Die Härte und Rauheit die ihn bereits in \'Casino Royale\' schon geradezu zum Anti-Bond werden ließ, passt perfekt in das Szenario und man fragt sich, warum man ihn nicht schon des Öfteren in einer solchen Rolle sehen durfte. Wenig auffällig kommt jedoch Harrison Ford daher, der selbst wenig Verantwortung für die schlichte Wirkung seines Charakters trägt, aber dem sehr eintönigen Drehbuch und der darin vorgegeben Charakterzeichnung wenig abringen kann. Die Vater-Sohn-Beziehung zum Beispiel bleibt einfach zu blass und plakativ auch wenn der Extended-Cut hier etwas mehr Spielraum lässt und die eine oder andere Szene hierdurch etwas schlüssiger erscheint – aber eigentlich geht es in \'Cowboys & Aliens\' doch eh nur um eines und das ist Action! Und genau diese soll man im letzten Drittel auch bekommen.

Die Effekte sind hierbei sehr gut gelungen und die Action-Sequenzen wurden rasant und kurzweilig geschnitten. Trotz einer niedrigen FSK12-Freigabe geht das Werk nicht gerade zimperlich zur Sache, denn sowohl einige Folter-Szenen als auch die eine oder andere blutige Sequenz lassen vor allem zum Ende hin die Freigabe etwas fragwürdig erscheinen.

Letztendlich ist \'Cowboys & Aliens\' nichts anderes als ein inhaltlich schwacher, dafür umso unterhaltsamerer Genre-Mix, mit insgesamt guten Darstellern und hochwertiger Inszenierung. Technisch ist die Blu-ray Disc auf einem hervorragenden Niveau angesiedelt, denn sowohl Bild- als auch Soundqualität kratzen an der Referenz. Gerade der englische HD-Sound ist eine Wucht und lässt in den Action-Sequenzen ordentlich Freude aufkommen. Das Bonusmaterial ist in Ordnung, schade ist nur, dass die Kinofassung lediglich auf der beiliegenden DVD zu finden ist.


Subjektive Filmwertung: 6.5 Cowboys & Aliens ()

alle Rezensionen von Matthias Schmieder ...
Mitten im Nirgendwo Arizonas erwacht ein Fremder (Daniel Craig) ohne jegliche Erinnerung. Eine Bauchverletzung und eine klobige Metallmanschette an seinem linken Arm sorgen für zusätzliche Verwirrung. Drei Kopfgeldjäger, die in dem Einzelgänger eine leichte Beute vermuten, bezahlen diese Fehleinschätzung mit dem Leben. Denn, obwohl er sich an nichts erinnern kann, sind die Reflexe und Instinkte des Fremden die eines Killers. Der Fremde bedient sich an der Kleidung und der Ausrüstung der Kopfgeldjäger und erreicht per Pferd die Kleinstadt Absolution. Kaum angekommen macht er sehr schnell auf sich aufmerksam, indem er Percy (Paul Dano), den übermütigen Sohn des Rinderbarons Dolarhyde (Harrison Ford), schmerzhaft in seine Grenzen weist. Sheriff Taggart (Keith Caradine) nimmt den jungen Unruhestifter in Gewahrsam, entdeckt in seinem Office aber einen Steckbrief, auf dem sehr deutlich das Gesicht des Fremden zu erkennen ist. Offensichtlich handelt es sich bei ihm um den Räuber Jake Lonergan. Noch am selben Abend sollen Percy und Lonergan dem Richter in Santa Fe überantwortet werden, doch es kommt völlig anders: Riesige Flugobjekte greifen die Stadt an und entführen einen Großteil der Bewohner. Die Verbliebenen machen sich auf die Suche nach ihren Angehörigen. Auch Lonergan, dessen seltsame Manschette sich bei dem Angriff als hilfreich erwies, begleitet sie bei der Suche.

Wenn ein Film „Cowboys & Aliens“ heißt und dieser als Sommerblockbuster 2011 ins Rennen geschickt wird, erwarte ich als Zuschauer im Idealfall folgendes: knalliges Popcornkino in dem Bewusstsein der eigenen Albernheit, abgeschmeckt mit einer ordentlichen Dosis Spaß, Heldenmut und gerade genug Story, um mich an dem Spektakel teilhaben zu lassen. Das so etwas durchaus möglich ist, hat mir erst kürzlich „Mission Impossible: Phantom Protokoll“ (ebenfalls 2011) bewiesen: nimmt sich selbst nicht ernst, bleibt aber packend und unterhaltsam. Ein Film, der es, trotz seiner offensichtlichen Albernheit, schafft, ein dankbares Publikum in den Spaß mit einzubeziehen. „Cowboys & Aliens“ zu sehen ist im direkten Vergleich fast schon deprimierend.

Regisseur Jon Favreau, dem mit seinem „Iron Man“ (2008) einer der hervorragendsten Superheldenfilme der jüngeren Zeit gelungen ist, hat offensichtlich nicht realisiert, wie ihm das damals gelungen ist. Der Clou an „Iron Man“ war die Figur Tony Stark. Ein Mensch mit vielen Schwächen, der sich aus seiner emotionalen Krise als Waffenhändler und somit Mörder sein Geld zu verdienen, befreit und beginnt seine Fähigkeiten dazu zu gebrauchen, Gutes zu tun. Diese Charakterentwicklung zu beobachten und die damit verbundenen positiven Emotionen waren ausschlaggebend für den Erfolg des Films. Der Zuschauer wird in die Geschichte involviert, denn sie hat ganz einfach Seele. Dieser Effekt fehlte dem zweiten Teil, der zwar die logische Fortsetzung des ersten Teils war, aber weitaus weniger emotionale Bindung zum Zuschauer aufbauen konnte, deutlich. Ich muss über „Iron Man“ schreiben, weil ich diesen Film von Favreau in allerbester Erinnerung habe und kaum glauben kann, dass er mit „Cowboys & Aliens“ einen derart enttäuschenden Film abliefert.

Deprimierend, enttäuschend...es wird Zeit konkret zu werden. Tragisch-komisch ist es, dass die Hauptfigur keinerlei Erinnerungen an sich selbst hat, denn genauso wird es dem Zuschauer gehen, wenn er an den Film zurückdenkt: Keine der Figuren hat irgendeine Form von Persönlichkeit, an die sich der Zuschauer erinnern wird. Der Fremde wird umgeben von den üblichen Western-Stereotypen, von denen Sam Rockwells Charakter „Doc“ das beste Beispiel für die Ideenlosigkeit ist, die bei der Schaffung der Figuren von „Cowboys & Aliens“ vorgeherrscht hat, ist. Nichts, was „Doc“ sagt oder tut, definiert ihn als eine Persönlichkeit. Anscheinend sollten One-Liner hier für die nötige Unterscheidung sorgen. „Doc“, von dem wir glauben sollen, das dieser in der Kleinstadt von niemand respektiert wird, fasst diesen Umstand in dem Satz „Niemand respektiert mich in dieser Stadt“ zusammen. Danach sieht man seine Figur zwar immer mal wieder, doch wird man bei ihm, wie bei den anderen Figuren, das Gefühl nicht los, dass sie, wie die vom Computer gesteuerten Komparsen in einem Computerspiel, hauptsächlich einem dekorativen Zweck dienen. Im Gegensatz zu einem Spiel, in dem man die Hauptfigur zumindest steuert und dadurch zwangsweise in Story und Umgebung involviert wird, fehlt es in „Cowboys & Aliens“ völlig an einem Orientierungspunkt für den Zuschauer. Favreau unterläuft hier ein fataler Denkfehler, wenn er meint, die pure Präsenz einer Figur reicht aus um sie zum Bestandteil einer Geschichte machen zu können. Der Held, ein Mann ohne Erinnerung, und dann auch noch Daniel Craig im kaltschnäuzigen James-Bond-Modus, kann keine emotionale Brücke zwischen Film und Zuschauer schlagen.

Auch die Story scheint nur diverse Szenarien abarbeiten zu müssen und lässt zwischendurch reichliche Lücken, über die man, aufgrund der Distanz zum Filmgeschehen, zwangsläufig stolpert. Bevor gegen Filmende Jake klar wird, woher er die Manschette hat und wie sie funktioniert, scheint er keine weiteren Gedanken an ihre Existenz zu verschwenden. Sie geht nicht ab, aber sie springt sporadisch an und jagt Raumschiffe und Aliens in die Luft. Eine genaue Erklärung wäre ja nicht von Nöten gewesen, aber ein kurzes innehalten und ein Satz darüber zu verlieren, hätte nicht geschadet. Niemand scheint es zu interessieren oder schließt einen Zusammenhang zwischen den hochtechnisierten Aliens und dem hochtechnisierten Armband. Wenn ich bei IMDB sehe, dass insgesamt 8 (!) Drehbuchautoren an dem Script zu „Cowboys & Aliens“ gearbeitet haben, wird mich schwindelig. Es sind aber nicht nur Lücken, die dem Film den Wind aus den Segeln nehmen, ebenso fehlt es dem Abenteuer an Gefahr bzw. Konsequenzen. In einer Szene wird der Suchtrupp von den außerirdischen Raumschiffen attackiert und ein weibliches Mitglied der Truppe entführt. Jake trennt sich von der Gruppe um sie zu retten, was er auch schafft. Wie es dem Rest der Truppe erging, die auf offener Ebene von Aliens bombardiert wurden und wie sie es geschafft haben, dieser Gefahr zu entrinnen, wird nicht weiter eruiert. Vermutlich wurde es den Aliens zu langweilig. Jake stößt später wieder zur Truppe und sie ziehen weiter, als wäre nichts geschehen.

Trotz der guten Schauspieler, die Favreau für dieses Projekt vor die Kamera gezerrt hat, werden diese nur für das reine Ablesen ihrer Texte benötigt. Diese lieblose Vorstellung ist schmerzhaft anzusehen, immerhin stehen da Harrison Ford, Daniel Craig und Sam Rockwell ohne gefordert zu werden lustlos in der Prärie herum oder flüchten vor den Special Effects. Diese können zwar überzeugen, reißen den, sich selbst leider viel zu ernst nehmenden Film, jedoch nicht aus seiner Lethargie. Wo ist der Spaß bei einem Film, der sich selbst „Cowboys & Aliens“ nennt? Favreaus Werk ist kein „Independence Day“ (1996), kein „Mars Attacks!“ (1996), kein „Men in Black“ (1997), kein „Wild Wild West“ (1999), kein „Piraten der Karibik“ (2003) sondern verbleibt nur als die vage Erinnerung an ein äußerst fades All-You-Can-Eat Menü. Lustloses und ideenarmes Popcornkino, wie es zwar oft, aber zum Glück nicht immer vorkommt. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Cowboys & Aliens
Land / Jahr: USA 2011
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Kommentar mit Regisseur Jon Favreau, Gespräche mit Jon Favreau, Der leuchtende Himmel: Das Making-of von Cowboys & Aliens, DigitalCopy
Kommentare:

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