Mean Streets - Hexenkessel
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Martin Scorseses Kultfilm basiert auf eigenen Kindheitserfahrungen im New Yorker Einwandererviertel Little Italy. Diese Biografie der Straße zählt wegen ihrer atmosphärischen Dichte und Milieutreue bis heute zu den stilbildenden Filmen des neuen amerikanischen Kinos.
Erzählt wird eine Geschichte über das harte Dasein in den Straßen von Manhattan am Beispiel von Johnny Boy, einem schießwütigen Einzelgänger, und Charlie, einem eher bodenständigen Typ. Grandios dargestellt von Robert de Niro und Harvey Keitel pflegen sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit eine enge Freundschaft. Aber die unberechenbare, psychotische Art Johnny Boys bringt beiden schnell gefährlichen Ärger ein. Und es kommt, wie es das Gesetz der Straße verlangt.
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Inhaltsangabe zu Mean Streets - Hexenkessel: 
Martin Scorseses Kultfilm basiert auf eigenen Kindheitserfahrungen im New Yorker Einwandererviertel Little Italy. Diese Biografie der Straße zählt wegen ihrer atmosphärischen Dichte und Milieutreue bis heute zu den stilbildenden Filmen des neuen amerikanischen Kinos.
Erzählt wird eine Geschichte über das harte Dasein in den Straßen von Manhattan am Beispiel von Johnny Boy, einem schießwütigen Einzelgänger, und Charlie, einem eher bodenständigen Typ. Grandios dargestellt von Robert de Niro und Harvey Keitel pflegen sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit eine enge Freundschaft. Aber die unberechenbare, psychotische Art Johnny Boys bringt beiden schnell gefährlichen Ärger ein. Und es kommt, wie es das Gesetz der Straße verlangt.
Mean Streets - Hexenkessel stammt aus dem Hause Alive AG.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Mean Streets - Hexenkessel:
Darsteller:
Robert De Niro  , Harvey Keitel  , David Proval, Amy Robinson, Richard Romanus, Cesare Danova, Victor Argo, George Memmoli, Lenny Scaletta, Jeannie Bell, Murray Moston, David Carradine, Robert Carradine, Lois Walden, Harry Northup, Dino Seragusa, D`Mitch Davis, Peter Fain, Julie Andleman, Robert Wilder, Ken Sinclair, Jaime Alba, Ken Konstantin, Nicki `Ack` Aquilino, B. Mitchell Reed, Catherine Scorsese, Martin Scorsese  ,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Mean Streets - Hexenkessel:
0Frank Brenner2012-04-09Martin Scorsese zählt heute sicherlich zu einem der wichtigsten Regisseure des US-Kinos. Mit einem Oscar (für „Departed – Unter Feinden“) und über einhundert anderen internationalen Auszeichnungen für seine gut fünfzig Filme hat er eine mehr als stattliche Bilanz seines bisherigen Schaffens vorzuweisen. Angefangen hatte er seine Karriere, wie viele andere Repräsentanten des New Hollywood der 70er Jahre (Peter Bogdanovich, Brian De Palma, Jack Nicholson, Dennis Hopper), als Auftragsregisseur beim B-Movie-Papst Roger Corman. Der hatte Scorsese 1972 mit „Die Faust der Rebellen“ (Boxcar Bertha) zum Durchbruch verholfen. Ein Jahr später realisierte er dann mit „Mean Streets – Hexenkessel“ ein erstes Herzensprojekt, das in jenem als „Little Italy“ bezeichneten Viertel der Lower East Side in New York spielt, in dem auch Scorsese selbst aufgewachsen war. Das durch viele private Erinnerungen geprägte Gangsterporträt katapultierte Martin Scorsese in die Starliga der US-Traumfabrik und wird von vielen Kritikern als einer seiner besten Filme gehandelt.
Johnny Boy (Robert De Niro) ist ein geistig beschränkter Tunichtgut, der in den Tag hinein lebt und ständig bei allen seinen Bekannten in „Little Italy“ in der Kreide steht. Sein bester Freund Charlie (Harvey Keitel) ist in Johnny Boys Cousine Teresa (Amy Robinson) verliebt, was die beiden impulsiven jungen Männer nur noch mehr aneinander bindet. Mittlerweile jedoch hat Michael (Richard Romanus), der Geldeintreiber des Viertels, genug von Johnny Boys Unzuverlässigkeiten und setzt diesem ein letztes Ultimatum. Doch wie soll der Nichtsnutz innerhalb weniger Tage mehr als eintausend Dollar auftreiben, wo er doch jeden Cent, den er in die Tasche bekommt, direkt am Tresen einer Bar oder an den Spieltischen der Stadt wieder ausgibt? Vielleicht kann er ja auch auf die Loyalität von Charlies Onkel Giovanni (Cesare Danova) zählen, dem Don des Viertels, der mit seinem Vermögen manche Existenz mit einem Fingerschnippen zerstören oder wieder ins rechte Lot bringen kann…
Von der inszenatorischen Raffinesse seiner späteren Filme ist bei diesem Martin-Scorsese-Film noch nicht viel zu spüren. Zwar gelingt es ihm auch hier, eine sehr authentische Atmosphäre zu kreieren, die Spannung hält sich jedoch sehr bedeckt. Es wird viel diskutiert, passieren tut allerdings wenig. Wären nicht einige famose Darsteller in frühen Glanzrollen und einige interessante Kameraeinfälle, würde der Film kaum aus anderer zeitgenössischer Genreware herausragen. Die Einflüsse Roger Cormans sind bei diesem Scorsese-Frühwerk jedenfalls sehr offensichtlich: Das reicht vom selbstironischen Gastauftritt des Corman-Recken David Carradine als Betrunkenem, der einem Attentäter zum Opfer fällt, über die allzu übertriebene und äußerst kunstblutreiche finale Tötungsszene bis hin zu einem Filmausschnitt des Corman-Klassikers „Das Grab der Lygeia“, den sich die Protagonisten im örtlichen Kino anschauen. Die BluRay-Erstveröffentlichung von „Mean Streets – Hexenkessel“ ist auch nur bedingt zu empfehlen. Das Bild ist okay, allerdings nicht durchgängig tiefenscharf und deswegen eigentlich auf dem Niveau einer besseren DVD. Der Ton wurde in der deutschen Synchron- und der amerikanischen Originalfassung in DTS HD Master Audio 2.0 aufgespielt, ist aber äußerst schwankend und teilweise phasenverdreht, weswegen er einen eher mäßigen Eindruck hinterlässt. Auch an Extras hat man hier gespart, denn außer dem US-Kinotrailer ist nichts vorhanden, wohingegen die 2001 erschienene Limited Edition-DVD u.a. eine 40minütige Dokumentation und Interviews mit den Beteiligten vorweisen konnte.
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Martin Scorsese zählt heute sicherlich zu einem der wichtigsten Regisseure des US-Kinos. Mit einem Oscar (für „Departed – Unter Feinden“) und über einhundert anderen internationalen Auszeichnungen für seine gut fünfzig Filme hat er eine mehr als stattliche Bilanz seines bisherigen Schaffens vorzuweisen. Angefangen hatte er seine Karriere, wie viele andere Repräsentanten des New Hollywood der 70er Jahre (Peter Bogdanovich, Brian De Palma, Jack Nicholson, Dennis Hopper), als Auftragsregisseur beim B-Movie-Papst Roger Corman. Der hatte Scorsese 1972 mit „Die Faust der Rebellen“ (Boxcar Bertha) zum Durchbruch verholfen. Ein Jahr später realisierte er dann mit „Mean Streets – Hexenkessel“ ein erstes Herzensprojekt, das in jenem als „Little Italy“ bezeichneten Viertel der Lower East Side in New York spielt, in dem auch Scorsese selbst aufgewachsen war. Das durch viele private Erinnerungen geprägte Gangsterporträt katapultierte Martin Scorsese in die Starliga der US-Traumfabrik und wird von vielen Kritikern als einer seiner besten Filme gehandelt.
Johnny Boy (Robert De Niro) ist ein geistig beschränkter Tunichtgut, der in den Tag hinein lebt und ständig bei allen seinen Bekannten in „Little Italy“ in der Kreide steht. Sein bester Freund Charlie (Harvey Keitel) ist in Johnny Boys Cousine Teresa (Amy Robinson) verliebt, was die beiden impulsiven jungen Männer nur noch mehr aneinander bindet. Mittlerweile jedoch hat Michael (Richard Romanus), der Geldeintreiber des Viertels, genug von Johnny Boys Unzuverlässigkeiten und setzt diesem ein letztes Ultimatum. Doch wie soll der Nichtsnutz innerhalb weniger Tage mehr als eintausend Dollar auftreiben, wo er doch jeden Cent, den er in die Tasche bekommt, direkt am Tresen einer Bar oder an den Spieltischen der Stadt wieder ausgibt? Vielleicht kann er ja auch auf die Loyalität von Charlies Onkel Giovanni (Cesare Danova) zählen, dem Don des Viertels, der mit seinem Vermögen manche Existenz mit einem Fingerschnippen zerstören oder wieder ins rechte Lot bringen kann…
Von der inszenatorischen Raffinesse seiner späteren Filme ist bei diesem Martin-Scorsese-Film noch nicht viel zu spüren. Zwar gelingt es ihm auch hier, eine sehr authentische Atmosphäre zu kreieren, die Spannung hält sich jedoch sehr bedeckt. Es wird viel diskutiert, passieren tut allerdings wenig. Wären nicht einige famose Darsteller in frühen Glanzrollen und einige interessante Kameraeinfälle, würde der Film kaum aus anderer zeitgenössischer Genreware herausragen. Die Einflüsse Roger Cormans sind bei diesem Scorsese-Frühwerk jedenfalls sehr offensichtlich: Das reicht vom selbstironischen Gastauftritt des Corman-Recken David Carradine als Betrunkenem, der einem Attentäter zum Opfer fällt, über die allzu übertriebene und äußerst kunstblutreiche finale Tötungsszene bis hin zu einem Filmausschnitt des Corman-Klassikers „Das Grab der Lygeia“, den sich die Protagonisten im örtlichen Kino anschauen. Die BluRay-Erstveröffentlichung von „Mean Streets – Hexenkessel“ ist auch nur bedingt zu empfehlen. Das Bild ist okay, allerdings nicht durchgängig tiefenscharf und deswegen eigentlich auf dem Niveau einer besseren DVD. Der Ton wurde in der deutschen Synchron- und der amerikanischen Originalfassung in DTS HD Master Audio 2.0 aufgespielt, ist aber äußerst schwankend und teilweise phasenverdreht, weswegen er einen eher mäßigen Eindruck hinterlässt. Auch an Extras hat man hier gespart, denn außer dem US-Kinotrailer ist nichts vorhanden, wohingegen die 2001 erschienene Limited Edition-DVD u.a. eine 40minütige Dokumentation und Interviews mit den Beteiligten vorweisen konnte.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Mean Streets - Hexenkessel:
Originaltitel: Mean Streets
Land / Jahr: USA 1973
Medien-Typ:
Blu-ray Disc
Bonusmaterial zu Mean Streets - Hexenkessel:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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