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TECHNISCHE DATEN
zu Straw Dogs - Wer Gewalt sät

RC B FSK Freigabe ab 16 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Thriller
Bildformat:
High Definition (2.40:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1,Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch, Holländisch, Französisch, Arabisch
EAN-Code:
4030521726451 / 4030521726451
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Titel:

Straw Dogs - Wer Gewalt sät

Label:

SONY Pictures Home Entertainment

Regie:

Rod Lurie

Laufzeit:
110 Minuten
Genre:
Thriller
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Straw Dogs - Wer Gewalt sät:


Ein junges Paar (James Marsden und Kate Bosworth) zieht in ein idyllisches Städtchen im Süden der USA. Doch ihr Traum vom Paradies verwandelt sich in die Hölle auf Erden, als dunkle Geheimnisse und tödliche Leidenschaften außer Kontrolle geraten. In den Fängen einer brutalen Meute Einheimischer und ihres skrupellosen Anführers (Alexander Skarsgard, TV-Serie True Blood) durchleben sie eine Nacht voller Todesqualen und endlosen Blutvergießens. Die einzige Hoffnung auf Überleben ist noch brutaler zurückzuschlagen. In einer weiteren Hauptrolle: der zweifach Oscar-nominierte James Woods (Bester Hauptdarsteller, Salvador, 1986, und Bester Nebendarsteller, Das Attentat, 1996). Straw Dogs - Wer Gewalt sät stammt aus dem Hause SONY Pictures Home Entertainment.


Straw Dogs - Wer Gewalt sät Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Straw Dogs - Wer Gewalt sät:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Straw Dogs - Wer Gewalt sät:
Um dem Trouble der Großstadt zu entfliehen, zieht das Ehepaar Sumner in das übersichtliche Nest Blackwater, im Süden des Mississippi. Während Amy Sumner (Kate Bosworth) sich von dem relativen Starrummel um ihre Person, sie spielt in einer populären Krimiserie mit, erholen will, benötigt ihr Mann David (James Marsden) Ruhe für die Arbeit an seinem neuen Buch. Die abgelegene Ranch, in die die Beiden einziehen, gehörte Amys kürzlich verstorbenen Vater. Während das Haupthaus gut in Schuss gehalten wurde, hat die dazugehörige Scheune bei den letzten Stürmen einiges abgekriegt und ist dringend reparaturbedürftig. Ein lokales Handwerkerteam unter der Leitung von Amys Ex-Freund Charlie (Alexander Skarsgard) übernimmt die Arbeiten. Die Distanz, die die Anwohner Blackwaters zu David halten, verbucht dieser fälschlicherweise als schrulliges, aber sympathisches Lokalkolorit. In Wirklichkeit macht er sich mit seiner überheblichen Art zusehends Feinde. Besonders Charlie, der über die Beziehung mit Amy nicht hinweg ist, wird von seinen Freunden angestachelt sein rechtmäßiges „Eigentum“ zurückzuerobern. Sehr langsam wandeln sich die subtilen Provokationen durch Charlie und seine Truppe in offene Aggression, die schlussendlich in einem Ausbruch unkontrollierbarer Gewalt entflammt.

Zu der Vielzahl von Remakes, die in den letzten Jahren die Kinolandschaft dominieren, mag man ja unterschiedlicher Meinung sein. In vielen Fällen sind diese unnötig, besonders, wenn es nur darum geht, einen ausländischen Film auf Amerikanisch zu trimmen. Bei Filmklassikern sieht dies meines Erachtens ein wenig anders aus bzw. messe ich da offensichtlich mit zweierlei Maß. Während ich erst einmal laut „Buh!“ rufe, wenn ein filmisches Kleinod, welches Teil meines eigenen filmgeschichtlichen Hintergrunds geworden ist auf der Liste mit Remake-Ankündigungen auftaucht (aktuell: Blade Runner), sehe ich das weit weniger kritisch, wenn ich das Original noch gar nicht kenne. Sträflicherweise ist dies auch bei „Straw Dogs“ (1971) der Fall, der damals von Actiongroßmeister Sam Peckinpah mit Dustin Hoffman und Susan George in den Hauptrollen inszeniert wurde. Ein Film, von dem ich ein Dutzend Mal gehört habe, aber wegen der nicht verfügbaren Uncut-Version (erst seit 2007 freigegeben) immer einen großzügigen Schlenker gemacht habe. Von der Handlung des Films habe ich genug gehört, um mir das unschöne Szenario mit einem rationellen Dustin Hoffmann im Softie-Mode vorstellen zu können, der im Angesicht hemmungsloser Gewalt gezwungen wird seine eigenen Grenzen zu überschreiten. Unterstützend hierbei sind natürlich auch die Unmengen qualitativ unterschiedlich wertvoller Thriller und Horrorfilmchen die ich im Laufe der Jahre gesehen habe, in denen es ebenfalls um „Städter vs. Hinterwäldler“ ging. Einer der besseren davon war „Backwoods – Die Jagd beginnt“ (2006) der sehr viele Parallelen zu der Geschichte von „Straw Dogs“ aufweist und ebenfalls Gewalt nicht einfach als Mittel zur bequemen Problemlösung abhandelt. Um den Kreis hier zu schließen und schon etwas vorweg zu nehmen: Das Original ist durch das Remake auf meiner „To See“-Liste ganz weit nach oben gerutscht.

Hierfür gibt es zwei Gründe: Zum Ersten gefällt mir wie „Straw Dogs“ die Spannungsschraube langsam anzieht und die Handlung der von Anfang an unausweichlichen Eskalation den glaubwürdigen Nährboden liefert. Zum Zweiten, weil mich nach dem Sehen von Rod Luries („Die letzte Festung“, 2001; „Nichts als die Wahrheit“, 2008) Neufassung die Frage umtreibt, ob die Figuren im Original einen ähnlich ambivalenten und unsympathischen Eindruck hinterlassen wie in der Neuauflage. James Marsden, der mir bisher nur vage als irgendein Gesicht aus den unsäglichen „X-Men“-Filmen bekannt war, macht einen sehr guten Job - wenn dieser Job darin besteht einen engstirnigen und anmaßenden Nerd abzuliefern, der für die Handlung des Films ausreichend glaubwürdig ist. Inwiefern Marsden hier versucht seinen Schauspielkollegen Dustin Hoffman zu imitieren und darüber verpasst einen eigenen „David“ zu kreieren kann ich, ohne das Original zu kennen, nicht sagen. Ebenfalls zufriedenstellend schlägt sich der Hüne Alexander Skarsgard, der es, im Gegensatz zu seinen Kumpanen und der restlichen stereotypen Dorfbevölkerung, schafft nicht nur als Archetyp des dumpfen Alphatiers daher zu kommen, sondern seine rein körperliche Bedrohlichkeit durch sein schauspielerisches Können in den Hintergrund zu drängen. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass er tatsächlich von 2009 bis 2011 mit Kate Bosworth zusammen war. Kate Bosworths „Amy“ ist dann auch das schwächste Bindeglied in dieser Aufstellung. Ihre Figur ist völlig substanzlos und wechselt ihren Modus Operandi schneller als man „Amy“ sagen kann. Von der abgebrühten Frau, die in der Machodomäne Blackwater aufgewachsen ist und mit eben dieser umzugehen versteht, über das verschreckte Weibchen, die hysterische Furie, bis hin zur sexuell provokanten Männerfalle, ist alles drin. Diese plötzlichen Wechsel stehen jedoch keiner charakterlich nachvollziehbaren Entwicklung gegenüber und werden in unerwarteten Momenten von ihrer Figur abgerufen.

Wirkliche Tiefe sucht man im Grunde bei allen Figuren vergeblich, wodurch sich „Straw Dogs“, trotz der nachvollziehbaren Kettenreaktion, am Ende nur auf eine gewöhnliche Rache-Story reduziert. Die Männer sind frauenfeindliche Arschlöcher und bekommen für das was sie sind und tun das, was sie verdienen. Die sich entladende Gewalt am Ende des Films ist also wieder „nur“ der Befreiungsschlag in Form der für solche Streifen üblichen und akzeptierten Filmgerechtigkeit. Wer von dem Original „Straw Dogs“ gehört hat, wird wissen, dass das Kernstück des Films eine Vergewaltigung ist. Eine Vergewaltigung im Film darzustellen ist immer ein riskantes Unterfangen und MUSS als Rechtfertigung im Kontext der erzählten Geschichte eine emotional wichtige Rolle spielen. Rod Lurie nutz diese Szene ausschließlich, um an sich bereits unsympathische Figuren noch unsympathischer zu machen und missbraucht sie dadurch lediglich als fragwürdiges Mittel zum Zweck. Für mich ein enormes Manko in einem handwerklich solide und streckenweise äußerst spannend inszenierten Film.

Ich vermute sehr stark, dass Kenner des Originals dieser Fassung nichts abgewinnen können. Auch die an und für sich nette Idee, Filmklassiker mit aktuell bekannteren Schauspielern neu zu drehen, um ein jüngeres Publikum mit Filmkultur zu beglücken, scheint mir hier nicht das höhere Ziel gewesen zu sein. Im Grunde höre ich, wie so oft, leider nur die Cash Cow muhen und rate ungesehen zum Original oder dem oben erwähnten „Backwoods“. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
Ein junges Paar (James Marsden und Kate Bosworth) zieht in ein idyllisches Städtchen im Süden der USA. Doch ihr Traum vom Paradies verwandelt sich in die Hölle auf Erden, als dunkle Geheimnisse und tödliche Leidenschaften außer Kontrolle geraten. In den Fängen einer brutalen Meute Einheimischer und ihres skrupellosen Anführers (Alexander Skarsgard, TV-Serie True Blood) durchleben sie eine Nacht voller Todesqualen und endlosen Blutvergießens. Die einzige Hoffnung auf Überleben ist noch brutaler zurückzuschlagen. In einer weiteren Hauptrolle: der zweifach Oscar-nominierte James Woods (Bester Hauptdarsteller, Salvador, 1986, und Bester Nebendarsteller, Das Attentat, 1996). Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 24927 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von STRAW DOGS besitzt das originale Bildformat 2,35:1. Der Film wurde komplett auf analogem 35mm Film gedreht und besitzt eine sehr gute Schärfe, welche Details wunderbar herauszuarbeiten vermag. Die Steinmauern des Hauses zum Beispiel sind mit sehr fein gezeichneten Texturen versehen. Konturen wirken klar und nicht nachgeschärft. Der Rauschpegel ist vor allem in hellen Szenen sehr gering, in dunkleren fällt das Filmkorn etwas prägnanter aus, beeinflusst die Schärfewerte aber nicht negativ. Die Kompression gibt sich auch bei dieser Sony-Scheibe keinerlei Blöße in Form von Artefaktbildung. STRAW DOGS wurde visuell mit Filtern bearbeitet. Vor allem ein starker Gelbfilter ist hier hervorzuheben, welcher die Szenerie in einen leicht erdigen Grundton taucht. Die Sättigung der Töne ist allerdings absolut perfekt. Die Kontrastbalance wurde etwas angehoben, um dem Bild mehr Pepp zu verleihen. Dies führt dazu, dass in sehr dunklen Szenen geringe Teile des Bildes im extrem tiefen Schwarz verschwinden und in hellen Szenen manchmal leichtes Überstrahlen zu erkennen ist. Allerdings handelt es sich hier ebenfalls um stilistisch bewusst in kauf genommene Aspekte, denn im Gegenzug erscheint das Bild sehr plastisch mit großartiger Durchzeichnung. Schmutz oder analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial indes nicht zu erkennen. Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 2193 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 2263 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 2209 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Kommentar: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / Dolby Surround

Der Sound von STRAW DOGS wurde in Deutsch und Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt. Da beide Tracks auf demselben Ausgangs-Mix basieren, gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Vor allem gegen Ende und in den eingestreuten Action-Sequenzen bietet die Abmischung präzise, direktional korrekte und dynamische Surround-Effekte, die den Zuschauer gut einhüllen. Jedoch präsentiert sich das Geschehen vor allem in der ersten Hälfte des Films eher ruhig, so dass dort die Front mit ihren gut ortbaren Rechts-Links-Aktivitäten dominiert. Die Musik wird räumlich über alle Boxen wiedergegeben, es fehlt allerdings leicht an Umgebungsklängen, welche den Zuschauer einhüllen sollen. Der Subwoofereinsatz kommt an den richtigen Stellen druckvoll und kernig. In Sachen Dialogwiedergabe ist an beiden Tonspuren nichts auszusetzen. Die Verständlichkeit ist problemlos und auch die Qualität der deutschen Synchronisation weiß zu gefallen. Die allgemeine Klangqualität bietet einen satten und warmen Sound mit sehr präsenten Mitten, klaren, aber nicht zu extremen Höhen sowie kernigen Bässen. Untertitel zum Hauptfilm gibt es in Deutsch, Englisch sowie weiteren Sprachen. Der Audiokommentar mit Drehbuchautor und Regisseur Rod Lurie geht auf das Original und die Kritik an Luries Werk ein, wobei dieser damit erstaunlich offen umgeht. Ansonsten gibt es wirklich interessante Hintergrundinformationen und Anekdoten zu hören, die diesen Kommentar bereichern! Anschließend folgt der acht Minuten lange Beitrag "Heißes Eisen - Remake eines Klassikers" (HD), in welchem die Macher in kurzen Interviewschnipseln erläutern, wie und warum sie das Remake machen und was die Unterschiede zum Original sind. Dabei sieht man auch immer wieder Aufnahmen vom Set sowie Einspieler mit den Darstellern. Letztere stehen auch im Mittelpunkt von "Im Kräftespiel der Macht: Die Besetzung" (HD), in dem in sieben Minuten Die Charaktere und ihre Darsteller analysiert werden. Die Schauspieler kommen natürlich auch zu Wort, ebenso sieht man Aufnahmen von den Dreharbeiten. Anschließend folgt das acht Minuten lange Feature "Ausnahmezustand: Der ultimative Showdown" (HD), in welchem das Finale von STRAW DOGS Gegenstand von Interviews mit den Machern, Darstellern sowie Aufnahmen vom Set ist. Weiter geht es mit "Die Gestaltung des Sumner Hauses: Das Szenenbild" (HD), wobei in vier Minuten die tollen Sets mit dem Landhaus und dem See besprochen werden. Zum Abschluss gibt es dann noch den Sony Pictures-Trailer (HD) zu sehen. STRAW DOGS - WER GEWALT SÄT ist das Remake des gleichnamigen Klassikers von Sam Peckinpah aus dem Jahr 1971. Die 2011er-Neuauflage wurde von Rod Lurie inszeniert, der vor allem durch den Robert Redford-Film DIE LETZTE FESTUNG bekannt, ansonsten aber eher im Fernsehgeschäft unterwegs ist. Spielten im Original Dustin Hoffman und Susan George das britisch-amerikanische Ehepaar David und Amy Sumner, wurde die Ausgangslage für das Remake dahingegend verändert, dass James Marsden (X-MEN) und Kate Bosworth (SUPERMAN RETURNS) in den gleichen Rollen ein rein amerikanisches Ehepaar spielen, wobei aber David ein scheinbar schnöseliger Hollywood-Drehbuchautor ist, den es mit seiner Frau in deren Hillbilly-Südstaaten-Heimatkaff verschlägt. Dort nisten sie sich in dem alten Haus von Amys Eltern ein und heuern lokale Handwerker an, die das Dach der Scheune reparieren und neu decken sollen. Besonders der attraktive Charlie (Alexander Skarsgård; TRUE BLOOD) scheint ein Auge auf die schöne Amy geworfen zu haben. Bald kommt es zu ersten Feindseligkeiten gegenüber den Sumners und vor allem dem "Fremdkörper" David. Die Situation eskaliert, als die Sumners den geistig zurückgebliebenen Niles in ihr Haus aufnahmen, der angeblich ein Mädchen des Dorfes getötet haben soll.

Das Remake hält sich relativ nah an das Original, so dass Kenner des selbigen die Handlung im Tiefschlaf voraussagen können. Rod Lurie nimmt sich nur wenige Freiheiten und setzt diese meistens leider in den Sand. Einige Dialoge und Szenen lassen den Charakter von Amy relativ hinterwälderisch und primitiv erscheinen, was nicht so recht passen will. Etwa die Szene, als sich Amy bei David beschwert, dass alle auf ihre Brüste schauen unter ihrem verschwitzten Trainings-Top. David sagt dann, sie solle sich doch einen BH anziehen, wofür Amy aber kein Verständnis zeigt - WTF??? Abgesehen davon ist der Film zumindest in der zweiten Hälfte recht kurzweilig und bietet ein recht hartes Finale, welches dem Original nicht viel nachsteht. Der Beginn gestaltet sich allerdings etwas zäh. Die Darsteller spielen durchaus gut, ohne Besonderes zu leisten. Nett auch der Auftritt von James Woods (VAMPIRE) als durchdrehender Football-Coach. Handwerklich macht Rod Lurie eigentlich alles richtig. Guter, nicht zu hektischer Schnitt, atmosphärische Optik sowie flotte Musik halten den Zuschauer bei der Stange. Es fehlt vielleicht etwas die Rohheit und Nüchternheit des 1971er Peckinpah-Originals. Insgesamt ist STRAW DOGS sicherlich kein Remake, das man unbedingt gesehen haben muss, aber auch nicht schlecht. Vor allem Fans des Originals können verzichten, da die Story fast identisch verläuft. Jüngere Zuschauer gewinnen dem Film vermutlich mehr ab - unterhaltsam ist er nämlich allemal.

Die Blu-ray Disc von Sony Pictures zeigt das Werk in sehr guter Bild- und Tonqualität. Die Ausstattung an Bonusmaterial ist auf den ersten Blick umfangreich, aber zu oberflächlich. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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2


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Straw Dogs
Land / Jahr: USA 2010
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 4 Dokumentationen: Heißes Eisen: Das Remake eines Klassikers / Das Kräftespiel der Macht: Die Besetzung / Ausnahmezustand: Die Stunts / Die Gestaltung des Sommerhauses: Das Szenenbild, Kommentar mit Drehbuchautor/Regisseur Rod Lurie
Kommentare:

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