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TECHNISCHE DATEN
zu Melancholia

RC B FSK Freigabe ab 12 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Drama
Bildformat:
High Definition (2.35:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4010324038005 / 4010324038005
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Melancholia

Titel:

Melancholia

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Lars von Trier Lars von Trier Biografie Interview mit Lars von Trier: Breaking The Waves

Laufzeit:
135 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Melancholia:


Ein wunderschöner Film über das Ende der Welt Nach der Trauung feiern Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgård) ihre Hochzeit mit einem rauschenden Fest auf dem herrschaftlichen Landsitz von Brautschwester Claire (Charlotte Gainsbourg) und Schwager John (Kiefer Sutherland). Dass sich währenddessen ein riesiger Planet namens Melancholia unaufhaltsam durch das Weltall bewegt und immer weiter bedrohlich auf die Erde zusteuert, ahnen die Hochzeitsgäste nicht. Doch je weiter der Abend voranschreitet, umso mehr bröckelt die heitere Fassade von Justine, und auch sonst steht das prachtvolle Fest unter keinem guten Stern. Melancholia stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


Melancholia Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Melancholia:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Melancholia:
Lars von Triers „Melancholia“ auf Blu-ray Disc bei Concorde Home Entertainment.
Das Ende aller Tage in großartigen Bildern.

Nach der Ära der schwedischen Regielegende Ingmar Bergman hat sich mittlerweile eine neue Filmkultur des Nordens entwickelt und dem Kino insgesamt wichtige Impulse gegeben. Filme aus Dänemark, Schweden und Norwegen gehören zu den beliebtesten jenseits des Hollywood-Mainstream. Die nordischen Landschaften mit ihrem klaren Licht im Sommer und düsteren Seiten im langen schneereichen Winter spiegeln sich in der Stimmung der Menschen und damit indirekt in ihren Kunstwerken wider. Es sind Geschichten von Träumen und Missgeschicken mit skurrilen Einfällen und mystischen Elementen, gemacht mit viel Liebe für die Sache und ihre Protagonisten. Die Stimmungen schwanken zwischen feiner Sensibilität und gnadenloser Härte, unbändiger Lebensfreude und tiefster Depression. Im Moment scheint das kleinste nordeuropäische Land Dänemark die berühmtesten Filmemacher zu haben. Hier gründeten einige Regisseure die Dogma-Bewegung, deren Filme ohne technische Tricks und Hilfsmittel und meist mit Laiendarstellern entstanden. Von dieser Bewegung gab es viele ausgezeichnete Filme wie „Idioten“, „Antichrist“ oder „Italienisch für Anfänger“. Mittlerweile ist die Idee wieder aus der Mode gekommen. Lars von Trier, einer der Dogma-Gründungsväter, versteht es immer wieder, Publikum und Kritiker zu polarisieren und zu begeistern. Extensiv, kreativ und virtuos bedient er sich der technischen Möglichkeiten des Mediums Film, bietet seinen Konsumenten aber nicht immer leichte Kost zum Entspannen, sondern fordert eher Eigeninitiative des Rezipienten. Wie so oft in von Triers Filmen geht es auch in seinem jüngsten Meisterwerk „Melancholia“ mit einer gewissen Ironie um Themen wie Krankheit und Zerfall, Resignation und Tod, um dennoch am Ende Hoffnung und Optimismus durchscheinen zu lassen. Der Film erhielt 2011 die „Silberne Palme“ in Cannes und wurde frenetisch gefeiert. Aufsehen erregte der Regisseur bei der Pressekonferenz, als er einige missverständliche Äußerungen zum Nationalsozialismus machte, die er später wieder korrigierte. Dem großen Erfolg von „Melancholia“ schadete das nicht. Für alle, die den Film, einen der besten des letzten Jahres, noch nicht im Kino gesehen haben oder ihn sich noch einmal in bester Auflösung ansehen möchten, bringt ihn Concorde Home Entertainment mit interessanten Extras auf Blu-ray Disc heraus.

Ähnlich wie in „Antichrist“ verwendet von Trier, der freiwillig zum Katholizismus konvertierte, auch wieder christliche Motive, indem er die Apokalypse des Weltuntergangs als Erlösung und Aufhebung der irdischen Zwänge sieht. Außerdem wird mit der Depression eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten der westlichen Zivilisation thematisiert. Im Prolog ertönt Richard Wagners „Tristan“-Vorspiel zu surrealistischen Zeitlupenbildern in verfremdeten Farben. Am Ende kollidieren zwei Planeten und verschmelzen, was als eine Vision vom Ende der Zeit gedeutet werden kann. Bildgewaltig und schonungslos zieht einem das Charakterdrama von der ersten Szene an in seinen Bann. Dabei dringt es in die seelischen Abgründe und Ängste seiner beiden ungleichen Protagonistinnen vor. Die depressive Justine wird verkörpert von Kirsten Dunst („Marie Antoinette“), ihre Schwester Claire von Charlotte Gainsbourg („Antichrist“). Ihnen zur Seite steht ein erlesenes Ensemble herausragender Darsteller wie Alexander Skarsgård („True Blood“), Charlotte Rampling („Swimming Pool“), John Hurt („Dame, König, As, Spion“) und Kiefer Sutherland („24“). Kirsten Dunst erhielt die „Silberne Palme“ als beste Darstellerin. Bei den Europäischen Filmpreisen 2011 wurde „Melancholia“ nicht nur als bester Film ausgezeichnet, sondern auch für die beste Kamera und das beste Produktionsdesign.

Ähnlich wie der Film „Das Fest“ des dänischen Dogma-Regisseurs Thomas Vinterberg beginnt auch „Melancholia“ in einer feierlichen ausgelassenen Stimmung, die dann schnell umschlägt. Nach der Trauung wollen Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgård) ihre Hochzeit auf dem idyllischen Landsitz von Justines Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg) mit vielen Gästen ausgiebig feiern. Doch im Lauf der Zeit fällt es Justine immer schwerer, die heitere Fassade aufrecht zu erhalten und ihre Melancholie zu unterdrücken. Anfangs fällt nur Claire die Veränderung ihrer Schwester auf, und sie ermahnt sie eindringlich, sich zusammenzureißen. Schließlich entgeht auch anderen Familienmitgliedern und Gästen kaum noch, dass die Frischvermählte den Abend nicht zu genießen scheint. Später erkennt auch ihr Mann, dass sie allen nur etwas vorgespielt hat. Clair beschließt, ihre schwer depressive Schwester zu sich nach Hause zu holen und sich um sie zu kümmern. Bald jedoch wird auch die ältere Schwester von Ängsten verfolgt. Sie fürchtet, dass der Riesenplanet Melancholia sich mit rasender Geschwindigkeit auf die Erde zubewegt. Auch Johns Versicherung, dass es nicht zu einem Zusammenprall kommen wird, kann Claire nicht beruhigen. Nachdem sich schließlich John statt Clair das Leben genommen hat, kommt es wirklich zum Zusammenprall der Planeten, der aber als Erlösung gedeutet wird. Auf diese Art endet einer der schönsten Filme vom Ende der Welt, der seine Betrachter von der ersten bis zu letzten Minute in seinen Bann zieht. Die Erkenntnis daraus ist, dass auch eine melancholische Weltsicht in depressiver Stimmung nicht das Ende aller Dinge sein muss.

Die Inszenierung legt die Geschichte in zwei Teile an, die nach dem ungleichen Geschwisterduo benannt sind. „Justine“ handelt von der melancholischen Schwester, die aus ihrer Depression in das Ritual ihrer Hochzeit flüchten möchte. Doch statt ihre Zweifel hinter sich zu lassen, rutscht sie mehr und mehr in die Depression hinein. Der zweite Teil „Claire“ spielt einige Tage später. Jetzt folgt die angeblich reale Bedrohung durch den Planeten Melancholia, der auf die Erde zurast und Claire panisch werden lässt. Justine dagegen findet trotz der drohenden Gefahr immer mehr zu innerer Ruhe, weil ihr so das Ende ihrer schwer zu ertragenden irdischen Existenz näher scheint. Lars von Trier schildert im Audiokommentar seine Motivation für diesen Film und interpretiert ihn aus seiner Sicht. Außerdem gibt es als Bonusmaterial noch ein vierteiliges Making-of. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Melancholia
Land / Jahr: Dänemark 2011
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar
Kommentare:

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