Poseidon Inferno
Schauspieler / Schauspielerinnen in Poseidon Inferno:
Darsteller:
Gene Hackman Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Poseidon Inferno:
Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1) Bitrate: 31984 kbps Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9 Der Blu-ray-Transfer von POSEIDON INFERNO liegt auf dieser Scheibe im Originalformat von 2,35:1 vor. Der Film wurde anamorph auf 35mm gefilmt und hat die typischen Nachteile dieser Methode zu bieten. So wirken Teile des Bildes manchmal unscharf und es ergibt sich eine Art Fischaugen-Effekt. Dies ist kein Fehler des Blu-ray-Transfers, sondern eine Eigenschaft der damaligen anamorphen Kamera-Linsen. Die Feinzeichnung des Films kann man als äußerst gelungen bezeichnen. Details werden klar herausgearbeitet und so kommen die tollen Kulissen perfekt zur Geltung. Naheinstellungen offenbaren ebenfalls Poren und Haare bis ins Feinste. Konturen wirken klar und nicht merklich nachgeschärft. Über dem Film liegt ein mildes, unaufdringliches Filmkorn, welches sich als dezentes analoges Rauschen äußert. Die Kompression hat damit allerdings keinerlei Probleme und zeigt nirgends Blockbildung. Die Farben erscheinen sehr natürlich und ausgewogen. Nichts wirkt zu poppig oder bunt. Auch die Kontrastbalance lässt sich nicht lumpen und bietet ausgewogene Schwarz- und Weißwerte ohne Überstrahlen oder Versumpfen von Details. Die Durchzeichnung der vielen dunklen Sequenzen kann man nur als exzellent bezeichnen, wobei der Schwarzwert niemals in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Ergebnis wirkt für einen 40 Jahre alten Film sehr plastisch. Schmutz sowie analoge Defekte wurden sorgfältig vom Ausgangsmaterial entfernt. Verfügbare Tonspuren: Englisch: DTS-HD Master Audio 4.0 / 48 kHz / 2498 kbps / 24-bit (DTS Core: 4.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) Spanisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps Französisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps Deutsch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps Italienisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps Japanisch: Dolby Digital Audio 1.0 / 48 kHz / 192 kbps Polnisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 448 kbps Kommentar: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 224 kbps Kommentar: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 224 kbps In Sachen Sound hat man die Auswahl zwischen dem originalen englischen DTS-HD Master Audio 4.0-Mix sowie einer deutschen Dolby Digital 1.0 (Mono)-Spur. Natürlich klingt das Original wesentlich besser mit einer dezenten Kanaltrennung auf der Front sowie einem warmen, sauberen Sound. Von hinten kommt eher wenig und wenn, dann nur dezente Umgebungsklänge. Subwoofer-Einsatz ist quasi nicht zu verzeichnen. Verzerrungen sind praktisch nicht auszumachen. Das deutsche Pendant klingt deutlich weniger warm, sondern dünner und höhenbetonter. Der ganze Sound kommt aus dem Center. Aber auch hier gibt es praktisch keine Verzerrungen oder Störungen wie Hintergrundrauschen. Effekte und Tiefbass sind ebenfalls nicht vorhanden. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachfassungen gut, allerdings klingen manche Passagen in der englischen Fassung etwas muffig, wahrscheinlich weil diese Passagen direkt auf dem Set aufgenommen wurden. Einzelwertung: Englisch DTS-HD Master Audio 4.0: 6 / 10 Punkten Deutsch Dolby Digital 1.0: 4,5 / 10 Punkten Untertitel für POSEIDON INFERNO gibt es in Deutsch, Englisch sowie einigen weiteren Sprachen. Leider nicht übersetzt wurde der Audiokommentar von Regisseur Ronald Neame, welcher über viele Anekdoten und Ereignisse am Set berichtet, was sich als extrem interessant erweist. Auch die Darsteller im Audiokommentar von Pamela Sue Martin, Stella Stevens und Carol Linley haben so einiges aus dem Nähkästchen zu erzählen. Immerhin war es für sie extrem aufregend, Teil einer so großen, aufwendigen Produktion zu sein. Als nächstes folgt die 25 Minuten lange Dokumentation "Hollywood Backstories: Poseidon Inferno", in der detailliert die Entstehungsgeschichte des Films erläutert wird. Dazu gibt es Interviews mit noch lebenden Beteiligten. Das alles ist werbefrei und toll in Szene gesetzt. In "Das Ensemble blickt zurück" erzählen die Darsteller sechs Minuten lang wie schwer, aber doch toll die Arbeit am Set war. Dazu gibt es einige lustige Anekdoten zu hören. Ebenfalls recht amüsant ist "Ernies Sturz nach oben". Darsteller Ernie Orsatti erzählt in vier Minuten die lustige Geschichte, wie ihn sein legendärer Sturz durch die Glasscheibe schlagartig berühmt und vom Schauspieler zum Stuntman machte. Anschließend folgt das zehn Minuten lange Feature "Der Autor: Stirling Silliphant", in welchem Weggefährten und Kollegen das Leben sowie das Werk des Autors resümieren. In "Die Helden der Poseidon" werden in zehn Minuten die symbolischen sowie religiösen Motive der Handlung analysiert. Weiterhin stehen die individuellen Charaktere zur Diskussion und welche Bedeutung sie für die Handlung von POSEIDON INFERNO haben. Weiter geht es mit dem neun Minuten langen Beitrag "The Morning After: Die Story zum Song". Die Macher betonen, dass Text sowie Platzierung des Lieds keinesfalls Zufall sind, sondern eine symbolische Wirkung besitzen. Natürlich wird auch die Entstehung des Songs selbst erläutert, wobei auch die Sängerin zu Wort kommt. Im Fokus des nächsten Menüpunkts steht die H.M.S Queen Mary, denn an Bord dieses ausrangierten Schiffs wurden viele Szenen für POSEIDON INFERNO gedreht. In sieben Minuten wird die Geschichte des ehemaligen Luxusdampfers erzählt. Die drei Gespräche mit Ronald Neame dauern insgesamt neun Minuten, in denen Neame die Entstehung von drei spektakulären Szenen erläutert und einen Fan-Brief vorliest. Die drei Fotogalerien sind nett anzusehen, dasselbe gilt für Storyboard-Vergleiche zu drei Szenen. Das Promotion-Material aus der Entstehungszeit von POSEIDON INFERNO umfasst zu guter Letzt eine zehnminütige Original-Featurette von 1972 mit Werbeeinschlag, aber vielen Aufnahmen vom Set sowie Interviewschnipseln, den Teaser sowie einen Kinotrailer. POSEIDON INFERNO ist hierzulande auch unter dem Titel DIE HÖLLENFAHRT DER POSEIDON bekannt und gilt als Begründer der Katastrophenfilm-Welle der 1970er Jahre. Der damalige Fernsehproduzent Irwin Allen traf die amerikanische Depression der frühen 1970er Jahre, als absehbar war, dass die USA den Vietnamkrieg nicht gewinnen würden und depressive Filme über die Abgründe der amerikanischen Gesellschaft in Mode kamen. Tapfere Helden sollten in der Stunde der größten Not Einigkeit und Mut beweisen, um die größten Gefahren zu meistern. Im Jahr 1972 schuf Allen schließlich diesen Film mit Hilfe des britischen Auftragsregisseurs Ronald Neame (METEOR), der genau in diese depressive Phase des Landes fiel und den Nerv der Zeit traf. Die Handlung spielt auf dem Kreuzfahrtschiff "Poseidon", welches sich auf seiner letzten Fahrt vor der Einmottung befindet. Kurz nach Mitternacht an Silvester trifft ein Tsunami nach einem Seebeben das gerade im Mittelmeer verkehrende Schiff. Die Monsterwelle bringt das Schiff zum kentern, welches nun kieloben im Meer treibt. Eine Gruppe Passagiere macht sich vom Speisesaal zum Maschinenraum auf, um von dort an der dünnsten Stelle des Schiffsrumpf, nahe der Schiffsschraube, nach draußen zu gelangen. Ein waghalsiges Unternehmen gegen die Zeit, bevor die "Poseidon" langsam in den Tiefen des Mittelmeeres versinkt... Auch nach nunmehr 40 Jahren bietet POSEIDON INFERNO immer noch atemberaubende Spannung und Action. Spektakuläre, handgemachte Spezialeffekte ohne CGI-Firlefanz wie im Remake von Wolfang Petersen sowie tolle Darsteller sorgen für pure Unterhaltung. Sicherlich, das Schiffsmodell ist vor allem in HD immer als solches zu erkennen, aber das macht auch den Charme, dieser alten, aber trotzdem guten Filme aus. Gedreht wurde teilweise auch auf der außer Dienst gestellten "H.M.S Queen Mary", dem seinerzeit größten Schiff der Welt. Die Handlung verläuft relativ geradlinig und nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip wird die Gruppe mit der Zeit dezimiert, während sie vor den eindringenden Wassermassen flüchtet. Jedoch besitzen die Figuren hier zumindest einen Ansatz von Tiefe, sodass sie einem nicht wirklich am Hintern vorbei gehen. Dazu tragen auch die tollen Darsteller bei, allen voran natürlich Gene Hackman, der ein Jahr zuvor für FRENCH CONNECTION einen Oscar bekommen hatte. Aber auch Shelley Winters (DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK), Ernest Borgnine (THE WILD BUNCH), Red Buttons (DER LÄNGSTE TAG) und Roddy McDowall (PLANET DER AFFEN) spielen wunderbar. Schlussendlich kann man ohne jegliche Reue behaupten, dass POSEIDON INFERNO auch nach 40 Jahren immer noch ein absoluter Genreklassiker des Katastrophenfilms darstellt, der insbesondere das eigene Remake auf die Plätze verweist. Ein Evergreen, der auch heute noch absolut sehenswert ist! Die Blu-ray-Disc von 20th Century Fox zeigt den Film in toller Bild- und Tonqualität - zumindest auf Englisch! Die Extras lassen für so einen alten Film praktisch kaum Wünsche offen. (Danny Walch) alle Rezensionen von Danny Walch ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Poseidon Inferno, BLU-RAY:
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Weitere Filminfos zu Poseidon Inferno: Originaltitel: The Poseidon Adventure Land / Jahr: USA 1972 Medien-Typ: Blu-ray Disc Bonusmaterial zu Poseidon Inferno:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentare, Hollywood Backstories: Poseidon Inferno, Das Ensemble blickt zurück, Ernies Sturz nach oben, Der Autor: Stirling Silliphant, Die Helden der Poseidon, The Morning After: Die Story zum Song, R.M.S Queen Mary, Gespräch mit Ronald Neame, Fotogalerien, Storyboard-Vergleich, Original Promo-Material
Kommentare zu Poseidon Inferno:
Oscar Verleihung - Poseidon Inferno:
Prämierungen bei der Oscar-Verleihung im Jahre 1972:
Insgesamte Anzahl der Oscars: 1 - Bester Song DigitalVD-Extras zu dieser DVD Poseidon Inferno:
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Bei der Vorstellung des Titels Poseidon Inferno handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films! |
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