WERBUNG
BEWERTUNG UNSERER BESUCHER
für Chocolat
0,0
Bewertung für ChocolatBewertung für ChocolatBewertung für ChocolatBewertung für ChocolatBewertung für Chocolat

JA  |  NEINFEATURES
Keine BiografienBiografien
Biographien
kein Close Captioning / UntertitelUntertitel
Close Captioning
keine FotogalerieFotogalerie
Fotogalerie
Interaktives Menükein interaktives Menü
Interaktives Menü
Interviewskeine Interviews
Interviews
SzenenanwahlSzenenanwahl
Kapitelanwahl
Making Of ChocolatKein Making Of Chocolat
Making Of
Menu mit SoundKein Menu mit Sound
Menü mit Sound
Kein MusikvideoMusikvideo
Musikvideo
Chocolat TrailerKein Chocolat Trailer
Trailer zum Film
Keine TrailershowTrailershow
Trailershow
TECHNISCHE DATEN
zu Chocolat

RC B FSK Freigabe ab 6 Jahren
BLU-RAY-Typ: 1 x Blu-ray
Medium: BLU-RAY
Genre: Komödie
Bildformat:
High Definition (1.78:1) - 1080p
Tonformat:
Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1,Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Universum Film
EAN-Code:
0886919471199 / 0886919471199
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Komödie > BLU-RAY > Chocolat

Chocolat

Titel:

Chocolat

Label:

Senator Home Entertainment

Regie:

Lasse Hallström

Genre:
Komödie
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

Neu oder gebraucht kaufen - bei eBay.de! Chocolat bestellen



Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Chocolat BLU-RAY

5,97 Amazon.de - Günstige Preise bei DVD, Blu-ray, Musik ... Bestellen bei Amazon Bestellen bei Amazon
ab 5,90 € Video Buster - BLU-RAY Verleih per Post Ausleihen bei Video Buster Ausleihen bei Video Buster
ab 1,00 € eBay - Neue und gebrauchte Filme Ersteigern bei ebay.de Ersteigern bei ebay.de
Alle Preise gelten inkl. Mwst. zzgl. Versandkosten!
Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Chocolat:


Ein verschlafenes Städtchen in Frankreich im Jahr 1959. Der ewig gleiche Alltag wird nur durch den Einzug der geheimnisvoll schönen, jungen Vianne und iher Tochter in die Stadt unterbrochen. Vianne eröffnet eine Chocolaterie - und das auch noch mitten in der Fastenzeit. Ein wahrlich sinnliches Vergnügen beginnt: Trotz anfänglicher Skepsis können sich die Dorfbewohner der verführerischen Wirkung der süßen Köstlichkeiten nicht entziehen. Diese Wirkung reizt vor allem den selbsternannten Sittenwächter der Stadt , Bürgermeister Comte de Reynaud, der seinen Einfluss durch Vianne geschwächt sieht. Er beginnt, gegen sie zu intregieren. Doch am Ende zählt nur Eines: Die pure Lust am Leben! Chocolat stammt aus dem Hause Universum Film.


Chocolat Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Chocolat:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Chocolat:
Irgendwo im Nirgendwo Frankreichs, genauer in Lansquenet-sous-Tannes herrscht Tranquilité - Stille. Alles geht seinen gewohnten Gang, ganz besonders am Sonntag, wenn sich das gesamte Dorf in der Kirche versammelt um der sonntäglichen Predigt mit ihren moralischen Erbauungen und Verteufelungen zu lauschen. Was moralisch, gesellschaftlich nicht passt, selbst wenn es die Predigt des neuen Pfarrers ist, wird vom Bürgermeister, dem Comte de Reynaud halt passend gemacht. Umso unverschämter, dass eines Tages eine Fremde im Dorf auftaucht, kurzerhand die ehemalige Dorfbäckerei mietet und sie pünktlich mit Beginn der christlichen Fastenzeit als Chocolaterie neu eröffnet. Damit der Sünde nicht genug, Vianne und ihre Tochter wagen es statt den sonntäglichen Gottesdienst zu besuchen ihre Chocolaterie zu öffnen. Unter den ersten Besuchern sind Armande Voizin, ihre Vermieterin und Mit-Rebellin im Kampf gegen die Engstirnigkeit des Dorfes, die es sich trotz ihrer Diabetes die Schokolade nicht nehmen lässt und Josephine, eine verstörte Frau in undefinierbarem mittlerem Alter, die vor jeglicher Art Aufmerksamkeit die Vianne ihr schenken will zurückweicht und wiewohl sie von Vianne Schokolade als Geschenk angeboten bekommt, dieses Geschenkt ablehnt, nur um dann doch etwas von der Schokolade zu klauen. Mühsam, aber stetig gelingt es Vianne Freundschaft mit der verstörten Josephine zu schließen, die dann eines Nachts, nachdem ihr Mann Serge sie zum wiederholten Mal im Rausch geschlagen hat, den Mut aufbringt zu Vianne zu flüchten. Da muss auch der Comte handeln und verdonnert Serge dazu ein Muster an Ehemann zu werden. Dazu schickt er ihn noch einmal in den Katechismus-Unterricht und kümmert sich persönlich um seine Manieren. Serge ist aber nicht der Einzige um den sich der Comte kümmern muss. Armande, die sich von ihrer Tochter Caroline entfremdet hat, gelingt es über Vianne und Anouk wieder Kontakt zu ihrem Enkel Luc herzustellen. Anfänglich unsicher, merkt er schnell wie sehr im seine Großmutter gefehlt hat und so trifft er sich heimlich mit ihr in der Chocolaterie bis Caroline dahinter kommt und es ihm mit der immer gleichen Begründung, Armande haben einen schlechten Einfluss auf ihn, verbietet. Als sich Dank Schokolade Witwer in Witwen verlieben und eingeschlafene Liebesleben erwachen, unten am Fluss Künstler, Artisten und Freiheitsliebende, die auf Booten wohnen und durch das Land ziehen auftauchen und Feste gefeiert werden ist das Maß voll für den Comte. Es liegt an ihm die Moral und Stille im Dorf wieder herzustellen.

Da schaue ich mir Chocolat mit Sicherheit nicht das erste oder zweite Mal an, aber erst dieses Mal ist mir aufgefallen, wie wichtig, die Farben in diesem Film sind. Bis zum Auftauchen von Vianne und Anouk, die in ihren roten Mänteln, die kalten, windigen, unwirtlichen Straßen hoch Richtung Dorf, durch das Dorf und letztendlich bis hin zum Laden ziehen, sind das Dorf, die Landschaft und die Kleidung der Menschen überwiegend in kühlen Farben und Erdtönen gehalten, man spürt fast die Tranquilité. Alles geht seinen Gang so, wie es ihn schon immer seit mindestens dem Ende des Ersten Weltkrieges gegangen ist. Stillstand und Lähmung statt Lebensfreude. Kein Wunder, dass Vianne und Anouk, nicht nur mit ihren roten Mäntel und der farbenfrohen Kleidung auffallen, sondern auch durch ihre Lust am Leben und am Genus. Zwei Dinge, die sie sich im Dorf generell und gerade jetzt in der Fastenzeit verkneifen. Schließlich will man ja ein guter Mitbürger und Christ sein und keiner der den Verlockungen des Fleisches und des Teufels nachgibt. Kein Wunder, dass sich die älteren Kavaliere im Dorf zwar in die Witwen verlieben, sich aber seit dem Ende des vorletzten Weltkrieges nicht trauen sie anzusprechen. Wo kämen wir denn da hin?!? Und welch eine Provokation Viannes mit Beginn der Fastenzeit [sic] eine Chocolaterie zu eröffnen, wenn sich der Comte de Reynaud selbst das Brötchen, die Butter und die Marmelade zum Frühstück verkneift. Auch hier Luxus und Lebensfreude vs innere und äußere Kasteiung. Da mag es keinen unter den Zuschauern wundern, dass Frauen wie Armande und Josephine Gefangene im eigenen Dorf sind. Ersterer weil sie eigentlich wie Vianne ist, sich mit den Jahren, aufgrund der Übermacht der Angepassten und gestraft durch den doppelten Liebesentzug der eigenen Tochter, die ihr nicht nur sich selbst, sondern auch den Enkelsohn vorenthält, immer weiter zurückgezogen hat und nach dem sie die Bäckerei aufgegeben hat, noch verbitterter wurde und zurückgezogen lebte. Letzter weil sie sich lieber verprügeln lässt, als sich gegen ihren Mann zu stellen, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, denn schlussendlich sind es die gleichen Dorfbewohner, die wegsehen und den Mantel des Schweigens um des lieben Friedens willen über den schlagenden Ehemann breiten, die sie dafür verachten, sich nicht gegen ihren Mann zu wehren. Als sie es dann doch wagt, ist die Empörung entsprechend groß. Auch hier: Wo kämen wir denn da hin?!? Wenn die Frau und nicht der Mann, dem Gott, so die Meinung der Kirche und damit des Comte und damit des ganzen Dorfes, die Frau untertan gemacht hat, ihr Leben selbst bestimmt und nicht den ihr vorbestimmten Weg geht. Sind Farben und Lebenslust erst einmal ins Dorf eingezogen, lassen sie sich nur ganz schwer wieder zurückdrängen oder gar verbannen, wie, stellvertretend für die anderen Dorfbewohner, nicht nur der Comte, anhand des ebenso energischen, wie erfolglosen Versuchs aus dem seine Frau schlagenden Serge einen Mustergatten zu machen, und Caroline, die Luc, einmal befreit von Vianne und in Kontakt mit seiner Großmutter, mehr und mehr verliert, je stärker sie versucht ihn von Armande fern zu halten und an sich zu binden, am eignen Leib erfahren. Nach und nach vermischen sich die Farben mit dem Grau und wie in einem Malbuch wird aus den schwarz-weißen Konturen, lies das Dorf und seine Bewohner, durch die Farbstifte, lies Vianne, Anouk und alle die sich von Ihnen „anstecken“ lassen, ein farbiges Bild, welches am Ende noch mit einem Feuerwerk, sprich Jahrmarkt, denn Vianne, Anouk, Josephine und die fahrenden Leute unten vom Fluß zum Ende der Fastenzeit ausrichten, gekrönt wird. Allerdings nicht ohne vorherige Tränen. So wie, garantiert ein anderes Kind, das Bild verkritzelt, so kommt es auch hier vor dem guten Ende zum Drama, als Serge das Gesetz in die eigene Hand nimmt und zerstört, was sich anders nicht mehr aufhalten lässt. Bunt ist eben nicht so bequem wie schwarz-weiß, nicht im Film und nicht in der Realität, damals nicht wie heute und noch immer aktuell. Wollen wir wirklich freiwillig bunt aufgeben, nur weil schwarz-weiß bequemer ist und wir weitermachen können wie bisher auch und andere darum kämpfen, dass es bei Ihnen so bunt wird, wie es bei und ist. Der Film zeigt, wie schwierig es für das Bunte ist, aber auch, dass, ist es einmal bunt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es - hoffentlich - überall bunt ist. Ganz nebenbei ist Chocolat eine tolle Geschichte über das sesshaft werden fern der Heimat, ein zweites Zuhause.

Den in den weiblichen Haupt- und Nebenrollen glänzen Juliette Binoche, Judie Dench, Lena Olin und Carrie-Anne Moss stehen die Herren Alfred Molina, Peter Stormrare und Johnny Depp in Nichts nach. Offiziell nur Nebenrolle ist Judie Dench eine meiner Favoriten. Vorzüglich wie sie die kratzbürstige, gebrochene, herzensgute Armande, die einfach genießen und sich ihren größten Wunsch erfüllen möchte, portraitiert. Sie kann einfach alles von königlich, siehe „Shakespeare in Love“ bis, sie vorherigen Satz, kratzbürstig. Allein ein Blick, ein Schnauben, ein energisches weg-/abdrehen sagt mehr als alle Worte. Die andere Favoritin ist Lena Olin, deren zunächst linkisch, verstohlene Josephine, immer mehr aufblüht, ehe sie am Ende das Lokal, das Serge aufgeben musste, schmeißt und ihren Mann steht. Diese Rolle hätte so ins Auge gehen können, mit all den Klischees und Fettnäpfchen, die da lauern, doch Lena Olin meistert die Rolle ohne eines der Klischees zu bedienen und in eines der Fettnäpfchen zu treten und dabei auch noch vom hässlichen Entlein zum schönen Schwarm zu werden. Juliette Binoche hat alle Wärme der Welt in ihren Augen und ihrem Wesen. Das muss der Zuschauer gesehen haben, denn beschreiben kann ich es einfach nicht gut genug. Was bei den Frauen für Lena Olin gilt, gilt bei den Männern für Peter Stormrare, dessen Serge ebenfalls ganz schnell zum Klischee des Alkoholikers hätte werden können, es aber Peter Stormrar sei Dank, nicht wird und so erschließt sich in ihm die volle Tragik und Wucht mit der Alkoholiker sich selbst und ihre Umwelt treffen. Nicht weniger wuchtig und tragisch ist Alfred Molina als Comte de Reynaud. Man spürt förmlich die Willensstärke die es ihn kostet, seine Selbstkasteiungen, stellvertretend für das ganze Dorf und mit gutem Beispiel vorangehend, durchzuhalten und die Lüge rund um seine Frau, den ein verlassen werden, gibt es nunmal nicht im Dorf und im Gegensatz zu Josephine, kann er (noch) nicht aus seiner Haut raus, aufrecht zu halten. Johnny Depp ist hier einfach Johnny Depp der Spaß an der Freude, am Leben, Lieben und schönen Frauen hat. Die heimlichen Favoriten sind jedoch ein Ehepaar, das seine Sexualität wieder entdeckt und der Verehrer der sich endlich im hohen Alter traut der ersten Weltkriegs-Witwe, seine Liebe zu gestehen, soll mal einer sagen, Schokolade mache nur dick.
Lasse Hallström inszeniert mit ruhiger Hand, lässt seinen Schauspielern allen Raum und Freiheit sie sie brauchen, während die Kameramänner rund um Roger Pratt den Director of Photography traumhaft schöne, leicht surreale Bilder einfangen, die sich ganz einfach ins ganz leicht comichaft, weichgezeichnete bewegen müssen um die Kontraste zwischen dem knallenden Rot und dem tristen Grau erst so richtig hervorzubringen. Anschauen, unbedingt am besten mit einer heißen Schokolade. Wer mag darf die heiße Schokolade noch mit einer Prise Chili und/oder Schlagsahne veredeln. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
0 von 50
1


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Chocolat
Land / Jahr: England / USA 2000
Medien-Typ: Blu-ray Disc


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar
Kommentare:

Weitere Filme von Lasse Hallström:
Weitere Titel im Genre Komödie:
DVD Chocolat inkl. Roman Chocolat kaufen Chocolat inkl. Roman Chocolat
DVD Chocolat kaufen Chocolat
DVD Chocolat kaufen Chocolat
DVD Chocolat kaufen Chocolat
DVD Monsieur Chocolat kaufen Monsieur Chocolat
DVD Monsieur Chocolat kaufen Monsieur Chocolat
DVD Alles Liebe: Chocolat kaufen Alles Liebe: Chocolat
DVD Chocolat - Steelbook-Edition kaufen Chocolat - Steelbook-Edition
Weitere Filme von Universum Film:
Weitere Filme vom Label Senator Home Entertainment: